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    überlegen wie es weitergeht

    hallo
    ich bin der dennis, umgeschulter linkshänder seit über 30 jahren.
    wer meine vorstellung noch nicht gelesen hat kann dies hier gerne nachholen.
    http://www.linkshaenderforum.org/forums/forum/themen-und-fragen-zur-linkshändigkeit/vorstellung-der-mitglieder-2/62397-dennis-und-wieder-ein-neuer

    vor einigen tagen ist mir durch ein beitrag auf youtube bewusst geworden was für negative folgen es für einen menschen haben kann der seine natürliche händigkeit aus welchen gründen auch
    immer nicht leben kann. dies hat mich zum nachdenken gebracht und habe angenfangen mich mehr mit diesem thema auseinanderzusetzen. vorher, obwohl ich wusste das ich umgeschult bin hat es mich ehrlicherweise überhaupt nicht interessiert.

    in meiner vorstellung habe ich bereits geschrieben das ich keine umschulungsfolgen verspüre. und gerade deshalb versuche ich jetzt herauszufinden wie es jetzt für mich weitergehen könnte.
    die letzten tage habe ich viel im internet über umgeschulte linkshändigkeit gelesen, hauptsächlich über umschulungsfolgen und die rückschulung zurück auf die linke hand. auch habe ich gelesen das eine rückschulung auf die linke hand nur unter professioneller begleitung erfolgen sollte. das alles verstehe ich natürlich und es hat mit sicherheit auch einen guten grund.

    das problem für mich ist jetzt einfach, ob eine rückschulung auf die linke hand für mich überhaupt das richtige für mich ist. ich leide unter keinerlei umschulungsfolgen, zumindest so weit ich das beurteilen kann. mir stellt sich die frage, was bringt mir eine rückschulung wenn ich doch keine umschulungsfolgen habe?
    oder kann es vielleicht doch sein das ich nicht mein volles potential ausschöpfe wenn ich mich nicht zurückschule?
    vielleicht mache ich mir aber auch einfach zu viele gedanken und ich sollte einfach wieder zu meinem leben als umgeschulter linkshänder zurückkehren und das ganze thema wieder abhaken.

    im moment kann ich mich noch nicht entscheiden wie es weitergeht, und da ich ein mensch bin der keine impulsiven entscheidungen trifft sondern lieber erstmal die vor und nachteile gegeneinander abwägt fällt mir diese entscheidung nicht leicht. ich habe gelesen das eine rückschulung nicht mal einfach so eben vollzogen werden kann, es erfordert viel kraft und geduld, evt. auch rückschläge und da mich mein job in der industriellen produktion mit leitender tätigkeit ziemlich einspannt und oft unter hohem zeitdruck stehe um die aufträge pünktlich fertigzustellen muss ich mir genau überlegen ob ich es mir leisten kann eine evt. rückschulung zu beginnen.
    ich habe schließlich auch eine familie zu versorgen.

    ich denke das sollte jetzt erstmal alles gewesen sein.
    grüße
    dennis

    #2
    Hallo Dennis,
    der logische nächste Schritt wäre der zu einer Linkshänderberatung mit Rückschulungsbegleitung. Bei einem gut durchgeführten Test würdest Du merken, ob die Nutzung der linken Hand Dir gut tut. Umschulungsfolgen sind sicherlich da. Oft werden sie auf andere Ursachen zurück geführt und nicht mit der umgeschulten Händigkeit in Verbindung gebracht, speziell dann, wenn die persönlichen Ressourcen groß genug sind, viele Folgen zu kompensieren - der Job als leitender Angestellter lässt z.B. auf gewisse Leistungsfähigkeit schließen. Die Entscheidung zur Rückschulung kannst Du im persönlichen Gespräch mit einem Berater unter Berücksichtigung der von Dir genannten privaten Umstände abwägen. Bei den hier vor wenigen Tagen erwähnten Frank Steinkopf oder Marina Neumann wärst Du sicherlich in guten Händen.
    Viel Erfolg!
    Willi

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