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Rückschulung abgebrochen oder unterbrochen?

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    Rückschulung abgebrochen oder unterbrochen?

    Hallo liebe Menschen,
    vor längerem hatte ich eine Rückschulung auf die linke Hand als Schreibhand begonnen. Erst lief es ganz gut, doch dann bekam ich starke gesundheitliche Probleme, weswegen ich nun erstmal wieder mit rechts schreibe. Da ich nicht sehr viel handschriftlich schreibe, sondern viel das Handy und den PC nutze, ist das ganz ok. Immer wenn ich meinen linkshändig schreibenden Sohn sehe, bekomme ich allerdings doch Lust, es noch mal mit links zu versuchen.

    Gibt es hier vielleicht Menschen mit Erfahrung zu einer unterbrochenen Rückschulung und Ideen, wie ich mich sanft wieder herantasten könnte? Ich bin gespannt auf Eure Ideen!

    Und an dieser Stelle auch danke an alle, die mich bereits beim ersten Anlauf hier im Forum so lieb unterstützt haben!
    Findefuchs 🦊

    #2
    Hallo Monja, ich würde Dir empfehlen, einfach noch einmal von vorne anzufangen, mit Nachspurübungen und dann mit den einzelnen Buchstaben. Jeden Tag nur wenig üben, immer nur so lange wie es sich gut anfühlt.
    Liebe Grüße von Marina Neumann
    Dipl.-Psych. Marina Neumann
    Psychologische Psychotherapeutin
    www.linkerhand.de
    Beratungsstelle für Linkshänder

    Autorin von: "Natürlich mit links - Zurück zur Linkshändigkeit - Befreiter leben mit der starken Hand"
    und
    "Natürlich mit links - Schreiblernheft für Linkshänder"

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      #3
      Hallo Monja,

      ich glaube, ohne Kenntnis der entstandenen Probleme kann man dazu schlecht was sagen. Ist es denn einfach die Lust, links zu schreiben, oder wolltest du aufgrund einer Problematik zurück schulen? Meine Erinnerung an 2016 ist da leider nicht mehr so präsent.

      Rückschulungserfahrung habe ich; möchte die aber nicht im öffentlichen Bereich posten.
      Zuletzt geändert von Detlef; 02.05.2020, 10:09.

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        #4
        Hallo und vielen Dank für Eure Antworten!
        Ich hab jetzt mal damit angefangen, mit links Zähne zu putzen, das ging ganz gut.
        Vielleicht starte ich wirklich am besten mit Schwungübungen und sehe dann, wie es mir damit geht.
        ​​​​Liebe Grüße
        Monja
        Findefuchs 🦊

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          #5
          Ich weiß ja nicht, wie Du beim ersten Mal begonnen hast, aber viele ULH gehen viel zu schnell vor und verlangen viel zu viel von sich selbst. Das kann zu erheblichen gesundheitlichen und psychischen Problemen führen. Manche ULH, die ich gesehen habe, waren kurz vor der Einweisung in die Psychiatrie.
          Liebe Grüße von Marina Neumann
          Dipl.-Psych. Marina Neumann
          Psychologische Psychotherapeutin
          www.linkerhand.de
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            #6
            Liebe Monja,
            ich kann dich sehr gut verstehen. Gerade wenn die Situation im außen oder auch gesundheitliche Probleme auftauchen, überfordert einen eine zeitgleiche Rückschulung.
            Kurz zu mir: ich bin 59 Jahre alt und bin umgeschulte Linkshänderin (erster Schultag – wollte links „schreiben“ und auf die Hand wurde mit Gewalt geschlagen bis ich den Stift in die rechte Hand genommen habe; danach war alles anders.
            Mein Leben verlief seither im Dauerstress. Mit 38 wollte ich mich das erste Mal rückschulen, dies konnte ich aufgrund der hochkommenden Erinnerungen und völliger Blockade beim Stifthalten in der linken Hand nicht umsetzen (die Zeit war noch nicht reif). 2006 löste beim mir ein Selbstverteidigungskurs einen großen Einschnitt aus. Seitdem habe ich HWS Schäden und eine massive Bewegungsstörung des Kopfes. Trotz dieser schlimmen Situation und den damit verbundener Schwierigkeit überhaupt zu schreiben sagte etwas in mir „du musst deinen Körper/Gehirn so unterstützen wie du kannst. Und dann habe ich 2013/2014 meine Umschulung begonnen, mit viel Zeit, Geduld, mit 5 min langsam steigernd (Schwungübungen, Buchstaben…).
            Was mich von Anfang an faszinierte war wie schön meine Schwünge aussahen im Gegensatz zur rechten Hand. Im Laufe der Monate habe ich dann immer wieder versucht etwas flüssiger zu schreiben, aber hier kam ich irgendwie nicht weiter und wollte fast schon aufgeben. Dann hatte ich ein AHA Erlebnis. Ich stand an der Kasse und die Kassiererin unterschrieb einen Beleg mit links. Dabei war auffällig, dass sie die Buchstaben nicht gerade schrieb, wie ich es in den Übungen auch gemacht habe, sondern, dass sie nach rechts kippten. Dazu muss man wissen, als ich noch nicht in der Schule war habe ich zuhause mit links von rechts nach links geschrieben, so wie ich auch Zeitungen immer von rechts nach links durchblättere. Zuhause habe ich es direkt ausprobiert und bei dieser Form hat man immer eine für Linkshänder natürliche Bewegung auch von rechts nach links. Und das hat direkt für mich funktioniert. Ich hoffe, das ist nicht zu kompliziert ausgedrückt.
            Meine Krankheit hat sich dadurch nicht verändert, aber ich bin überzeugt davon, dass es mich innerlich zu mir zurück gebracht hat.
            Vielleicht konnte ich dir Mut machen deinen Weg zu finden und zu gehen und zu vertrauen.

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              #7
              Hallo Wilma, wenn ein LH die günstige Sitzhaltung einnimmt und die Buchstaben eher von unten mit links schreibt, kippen diese eher nach links als nach rechts.
              Das ist der Unterschied zum Schreiben mit rechts.
              Liebe Grüße von Marina Neumann
              Dipl.-Psych. Marina Neumann
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                #8
                Hallo Frau Neumann,
                vieleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt also nicht so AAAABBBBBFFFFF , sonderm umgekehrt \\\\\\\\\\\\\\\\\
                Liebe Grüße

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                  #9





                  Hallo allerseits,

                  da ich hier im Forum keine Tipps irgendwelcher Art gebe, nachstehend ein paar allgemeine Gedanken bzw. eigene Erfahrungen:

                  Ich selbst musste meine Rückschulung – was das Schreiben angeht – auch mehrmals für einige Wochen unterbrechen. Mal war ich zu schnell vorgegangen und die Sehnen und Muskeln meiner linken Hand begannen zu streiken. Ein anderes Mal stellten sich andere Nebenwirkungen wie Schwindel und starke Erschöpfung ein, obwohl ich subjektiv das Gefühl hatte, sehr behutsam vorgegangen zu sein.

                  Als ich dann nach ein paar Wochen Pause wieder mit behutsamen aber systematischen Schreibübungen begann, konnte ich feststellen, dass ich das Gelernte nicht verlernt hatte, sondern da weitermachen konnte, wo ich aufgehört hatte. Ich empfand das als sehr ermutigend.

                  Hier im Forum wird gelegentlich die Ansicht geäußert, dass man bei der Rückschulung möglichst nicht mehr auf die rechte Hand zurückwechseln und bei links bleiben sollte, um dem Gehirn bzw. dem Unterbewusstsein keine widersprüchlichen Signale zu vermitteln.

                  Ich stehe solchen Empfehlungen sehr kritisch gegenüber, denn dadurch wird meiner Ansicht nach der bei vielen umgeschulten Linkshändern in der Kindheit entstandene Zwang

                  „DU DARFST / SOLLST NICHTS MIT LINKS MACHEN“

                  durch einen neuen Zwangsgedanken abgelöst, der da lautet:

                  „AB HEUTE SOLLST DU MÖGLICHST ALLES MIT LINKS MACHEN“.


                  Abgesehen davon, ist dies in der Praxis meist nicht durchführbar und führt gerade erst dazu, dass sich manche Leute hoffnungslos überfordern und sich gesundheitlichen Schaden zufügen.

                  Da es mir mit meiner Methode gelungen ist, ein sehr ansprechendes linkshändiges Schriftbild zu entwickeln, zweifle ich heute nicht mehr daran, dass ich umgeschulter Linkshänder bin.


                  Die Signale, die ICH meinem Unterbewusstsein vermitteln möchte, sind die folgenden:

                  Ich weiß, dass ich umgeschulter LH bin und dadurch einige Defizite habe.
                  (Das muss allerdings nicht bei jedem ULH so sein.)
                  Ich weiß, dass ich mich bei der Rückschulung nicht überfordern darf, weil mir dies schadet.
                  Ich weiß, dass eine Rückschulung unter Umständen ein lebenslanger Prozess ist, nicht all meine Probleme lösen wird und aus mir keinen anderen Menschen macht.
                  Ich schraube meine Erwartungen daher nicht zu hoch, sondern lasse auf mich zukommen, was die Rückschulung bringen wird.
                  Ich entscheide selbst, wann und wofür ich welche Hand benutze und lasse mir dabei von niemandem irgendwelche Vorschriften machen.


                  LG

                  Sam
                  Zuletzt geändert von Samuel167; 08.05.2020, 22:01.

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                    #10
                    Hallo Samuel 167,
                    wenn die RS ein Zwang ist und von dem Zwangsgedanken beherrscht wird, für das Schreiben nur noch die linke Hand zu benutzen, dann ist die Voraussetzung für diesen Prozess überhaupt nicht stimmig, finde ich.
                    Ich selbst habe nach 10 Tagen gemerkt, wie befreiend und angenehm es war, mit links zu üben. Deshalb habe ich mich nach 10 Tagen eindeutig für die linke Hand entschieden, obwohl ich noch gar nichts schreiben könnte. Ich konnte den Unterschied zu rechts so klar und deutlich wahrnehmen, dass es absolut selbstschädigend gewesen wäre, wieder zu rechts zurückzugehen.
                    So bin ich in meinem Beurfsalltag auf das Schreiben am PC ausgewichen.
                    Liebe Grüße von Marina Neumann
                    Dipl.-Psych. Marina Neumann
                    Psychologische Psychotherapeutin
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                      #11
                      Wenn ich Kindet oder Erwachsene teste und Linkshändigkeit als Ergebnis herauskommt, ist es mir äußerst wichtig, dass die Testpersonen selber fühlen können, dass die linke Hand etwas kann. Außerdem sollte der Unterschied zwischen dem Malen mit links und mit rechts von ganz einfachen großen Figuren
                      deutlich gefühlt werden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene entscheiden sich bei mir nur aus dem guten Gefühl, das Sie mit links wiederholt wahrgenommen haben, freiwillig für die RS. Wer sich aus diesem guten Gefühl heraus entscheidet, hat kein Problem, bei links zu bleiben. Im Gegenteil,
                      es wird als Entlastung und als Befreiung wahrgenommen.
                      Dipl.-Psych. Marina Neumann
                      Psychologische Psychotherapeutin
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                        #12

                        Hallo Marina,

                        Zitat von Marina Neumann Beitrag anzeigen
                        wenn die RS ein Zwang ist und von dem Zwangsgedanken beherrscht wird, für das Schreiben nur noch die linke Hand zu benutzen, dann ist die Voraussetzung für diesen Prozess überhaupt nicht stimmig, finde ich.
                        Finde ich auch, wie oben beschrieben.


                        Ich selbst habe nach 10 Tagen gemerkt, wie befreiend und angenehm es war, mit links zu üben. Deshalb habe ich mich nach 10 Tagen eindeutig für die linke Hand entschieden, obwohl ich noch gar nichts schreiben könnte. Ich konnte den Unterschied zu rechts so klar und deutlich wahrnehmen, dass es absolut selbstschädigend gewesen wäre, wieder zu rechts zurückzugehen.

                        Das ist schön für Dich und könnte damit zusammenhängen, dass Du um Deine Linkshändigkeit wusstest und als Kind bereits mit links gezeichnet hast, wie man auf Deiner Homepage sehen kann. Ich glaube nicht, dass man diese Erfahrung so ohne Weiteres auf alle anderen ULH übertragen kann. Leute wie ich, die bis zum 35. Lebensjahr keinen Dunst von ihrer Linkshändigkeit hatten, müssen sich dieses angenehme Flow-Gefühl beim Schreiben erst erarbeiten. In meinem Fall ist das gelungen.


                        So bin ich in meinem Berufsalltag auf das Schreiben am PC ausgewichen.
                        Nicht in jeder beruflichen Situation ist es möglich, die Dinge, die man handschriftlich zu erledigen hat, in den PC zu tippen.

                        Daher habe ich in der Anfangszeit meiner Rückschulung im Berufsalltag fast alles im Rechtshänder-Modus erledigt und erst abends bzw. am Wochenende das Schreiben oder die Maus-Bedienung mit links trainiert und erst nach Monaten bzw. Jahren in den Berufsalltag eingebaut. Vielleicht können wir diese unterschiedlichen Erfahrungen einfach mal so stehen lassen.

                        LG

                        Sam


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                          #13
                          Hallo Samuel,
                          wie schön für Dich, dass Du Dir das gute Gefühl beim Schreiben mit links erarbeiten konntest.
                          Auch wenn ich wusste, dass ich Linkshänderin bin, hatte ich, so wie Du, keinerlei Erfahrung damit, was das Schreiben angeht. Mit 6 Jahren war bei mir Schluss mit Linkshändigkeit. Wissen und Erfahrung sind zwei völlig verschiedene Dinge.
                          Als ich mit der RS anfing, wusste ich nicht, was auf mich zukommen würde. Die Erfahrungen, die ich dann von Anfang an bei den Nachspurübungen gemacht habe, waren unerwartet schön und befreiend. Ich habe mich Schritt für Schritt neu erleben können und damit einen Zugang zu mir selbst bekommen, den ich vorher so nicht hatte. Darum geht es meiner Erfahrung nach in erster Linie bei der RS, nämlich um einen tiefgreifenden inneren Veränderungsprozess bzw. um die Selbstfindung.
                          Deswegen halte ich es für sinnvoll, erst das gute Gefühl in der linken Hand zu wecken, bevor man mit der RS beginnt und dann ganz langsam und behutsam in das Schreiben mit links hineinzuwachsen.
                          ULH kennen in der Regel nur Leistung und die Gefahr, bei der RS leistungsorientiert vorzugehen und schnell etwas erreichen zu wollen, ist unglaublich groß.
                          Liebe Grüße von Marina Neumann
                          Dipl.-Psych. Marina Neumann
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                            #14

                            Zitat von Marina Neumann Beitrag anzeigen
                            Darum geht es meiner Erfahrung nach in erster Linie bei der RS, nämlich um einen tiefgreifenden inneren Veränderungsprozess bzw. um die Selbstfindung.
                            Hallo Marina,

                            wenn ich mich für einen Schreibhandwechsel entscheide, geht es für mich dabei in erster Linie darum, mit meiner ursprünglich dominanten Hand das Schreiben zu lernen und eine brauchbare linkshändige Handschrift zu entwickeln, die im optimalen Fall auch im Berufsleben genutzt werden kann. Meine Erwartungen waren, ein besseres Schriftbild und eine gewisse Schreibgeschwindigkeit zu erzielen und selbstverständlich sollte sich das Schreiben mit links auch gut anfühlen.

                            Dabei ist es meiner Erfahrung nach unerlässlich, mit einer gewissen Systematik vorzugehen, wobei dies nichts mit Leistungsorientiertheit zu tun hat.

                            Wenn auf lange Sicht beide Handschriften (rechts und links) gleich krakelig bleiben, kein harmonisches Schriftbild und keine gewisse Schreibgeschwindigkeit erzielt werden (was nicht heißen soll, dass man dabei Rekorde aufstellen muss) - was ist dann mit dem Schreibhandwechsel gewonnen?


                            Das mit dem positiven inneren Veränderungsprozess sehe ich sehr zurückhaltend:
                            Gelegentlich liest man, dass dies passieren kann. Aber ich halte es nicht für sinnvoll, anderen Menschen zu suggerieren:
                            "Lerne mit der linken Hand zu schreiben und Du wirst tiefgreifende innere Veränderungsprozesse erfahren."

                            LG

                            Sam


                            Zuletzt geändert von Samuel167; 09.05.2020, 17:02.

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                              #15
                              Hallo Samuel,
                              Du beschreibst hier Deinen Prozess, der gelungen ist. Dennoch ist das vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss.
                              Wenn ich von meinem Prozess und dem von unzähligen Menschen, die ich in der RS erfolgreich begleitet habe, hier schreibe, beschreibe ich meine Methode und etwas, was unzählige Male gelungen ist. Alle Menschen, die ich angeleitet und begleitet habe, konnten und sollten natürlich eine neue persönliche und zugleich lesbare Schrift entwickeln. Das haben sie auch. Es geht ja um die Alltagstauglichkeit der Rückschulung. Für Schüler, Studenten und für berufstätige Erwachsene.
                              Wenn man während des Übens aber auch darauf achtet, wie man sich fühlt, wann die Grenze erreicht ist, schließt das die Regelmäßigkeit beim Üben nicht aus. Das Schöne ist ja, dass es die Möglichkeit gibt, die Rückschulung auch zu genießen und sich auf das tägliche Üben zu freuen.
                              Selbst wenn Du nicht das Gefühl erlebt hast, dass der Prozess mit Selbstfindung zu tun hat, bedeutet es nicht, dass andere den Umstellungsprozess anders empfinden oder empfunden haben.
                              Der Austausch hier ist für mich keine theoretische Diskussion, sondern eher ein Erfahrungsaustausch.
                              Liebe Grüße von Marina Neumann
                              Dipl.-Psych. Marina Neumann
                              Psychologische Psychotherapeutin
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                              "Natürlich mit links - Schreiblernheft für Linkshänder"

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