Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Drehschwindel bei der Rückschulung

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Drehschwindel bei der Rückschulung

    Moin. Ich bin immer noch beschäftigt mit dem Anfang der Rückschulung. Das der Schlafrhythmus total durcheinander war und ich immer wieder Drehschwindel hatte. Obwohl ich der Meinung war, mich nicht übernommen zu haben. Jetzt habe ich mich mit einem Freund unterhalten, der Rettungssanitäter ist und der meinte, er sei zwar kein Neurologe, aber er könne sich das zumindest logisch herleiten. Das Areal (ich hoffe, ich gebe das korrekt wieder), in dem die Informationen des Innenohrs zum Gleichgewicht verarbeitet würden, läge direkt neben dem Zentrum für Hand-Auge-Koordination. Und das Gehirn arbeite ja ständig, gerade, wenn es sich umbaue. Wenn man also stark an der Hand-Auge-Koordination arbeiten würde, Könne es sein, dass es etwas in das daneben liegend Areal "reinfunkt" und dies könnte (nicht zwingend, aber bei manchen Menschen) zu Drehschwindel führen. Also, ich bin der Meinung, am Anfang (schon aus Angst heraus, bei mir als psychisch Kranker wäre die Rückschulung schädlich, wie Frau Dr. Sattler sagte) eher zögerlich vorgegangen zu sein, trotzdem hatte ich Drehschwindel. Später, als ich es manchmal auch Übertrieben habe (Handschmerzen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit waren die Konsequenzen), hatte ich den nicht mehr.

    #2
    Hallo Rikka,
    was meinst Du mit dem Anfang der Rückschulung, was machst Du konkret?
    ich denke, dass Du die Rückschulung nicht ohne Begleitung machen solltest.
    So aus der Ferne über das Forum kann ich Dir nicht weiterhelfen.
    Liebe Grüße von Marina
    Dipl.-Psych. Marina Neumann
    Psychologische Psychotherapeutin
    www.linkerhand.de
    Beratungsstelle für Linkshänder

    Autorin von: "Natürlich mit links - Zurück zur Linkshändigkeit - Befreiter leben mit der starken Hand"
    und
    "Natürlich mit links - Schreiblernheft für Linkshänder"

    Kommentar


      #3
      Liebe Marina,
      hier in der Gegend gibt es leider keine Linkshänderberatung, die mir helfen könnte, also habe ich Informationen gesammelt und selbst versucht, was ich konnte, zum Teil mit Therapeuten, aber das war nicht sehr hilfreich- die waren damit überfordert und konnten keine Hilfestellung geben. Mittlerweile bin ich ja schon Jahre dabei und zeichne und schreibe mit links, mache viele Dinge ganz automatisch mit links und habe auch in Details (Zähneputzen, Küche) angefangen, umzustellen. Klappt auch alles. Aber ganz am Anfang, als ich Schwungübungen machte, hatte ich immer Drehschwindel. Du meintest, das sei ein Überarbeitungssyndrom, weswegen ich die Schwungübungen auf weniger als 2 Minuten pro Tag begrenzt habe. Sowie ich angefangen habe, mehr zu machen, ging es gleich wieder los. Auch jemand anderes im Forum hatte dieses Problem. Und irgendwann dachte ich: Wenn ich nie mehr als 2 Minuten Schwungübungen mache, komme ich nie vom Fleck. Also habe ich nach zwei Wochen trotz Schwindel langsam gesteigert. Dann kamen die Schlafrhythmusstörungen. Beidem bin ich mit Visualisierungen begegnet. Ich habe auch mal nachgefragt, ob jemand damit Erfahrung habe, aber die Anworten fielen zu spärlich aus, um damit etwas anzufangen. Dann lief es eine Weile richtig gut und ich bin etwas über die Stränge geschlagen (vor allem freies Schreiben habe ich viel zu früh begonnen). Das führte zu Hand- und Kopfschmerzen. Und mein Kopf war so unter Strom, dass ich gar nicht schlafen konnte. Also habe ich das wieder zurückgeregelt. Als ich im Krankenhaus war und Medikamente bekam, musste ich die Rückschulung aussetzen. Ich habe es mit einem Neuroleptikum einfach nicht geschafft. Es war zu anstrengend. Jetzt habe ich es ausgeschlichen und je weniger ich nahm, desto besser ging es wieder. Außerdem hilft meine Therapie mit EMDR sehr.

      Kommentar

      Lädt...
      X