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Schreiben und Scham

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    Liebes Forum,
    in der Beitragssuche könnte ich nichts dazu finden,daher frage ich in einem eigenen Beitrag: Wie geht es Euch mit Eurer neuen Linksschrift? Ich schäme mich dummerweise dafür,dass meine Schreibschrift mit links noch ungelenk aussieht und habe vor lauter empfundenen Druck die Weihnachtskarten in rechter Druckschrift geschrieben. Ich wollte nur möglichst schnell fertig werden.Es deprimiert mich so,dass die Leute in meinem Umfeld sagen,es sei doch egal,mit welcher Hand ich schreibe und dann sagen,ich soll doch lieber rechts schreiben das sehe besser aus.

    Mein aktueller Kompromiss ist,im Tagebuch links und langsam zu schreiben und in Alltagsdingen mit rechts und schnell. Bin aber nicht so glücklich damit, bin allerdings aktuell auch krank und hab ein etwas dünnes Nervenkostüm.

    Habt Ihr solche Themen auch?
    Findefuchs 🦊

  • #2
    Was mir hier einfällt, was sagt deine LH Beraterin dazu? Ich habe gelernt, dass es nicht gut ist hin- und herzuspringen. Ist mit ein Grund, dass ich noch kaum mit links schreibe. Denn im Job schreibe ich zwar wenig, aber da muss es oft schnell gehen.

    Und ich bin auch noch nicht bereit, jedem davon zu erzählen. Welche Leute werten deine Schrift? Ich denke, wenn dich das noch grämt ist es vielleicht besser bis auf weiteres noch unter dem Radar zu fliegen.

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    • #3
      Mittlerweile bin ich da ganz entspannt.

      Anfangs habe ich mich auch für verzitterte Buchstaben geschämt und öffentliche Texte ungern links geschrieben. Bei meiner ersten LHUnterschrift hatte ich richtig Herzklopfen.... Aber irgendwann habe ich die Entscheidung getroffen, zu mir zu stehen. Die Scham ist Teil der ULH - ich will mich aber nicht mehr falsch fühlen und für mich schämen.
      Wer mich darauf anspricht, dass ich langsam schreibe und manchmal unsicher wirke, dem erzähle ich ganz offen meine ULH-RS-geschichte. Bisher hat keiner etwas Negatives gesagt - meist war eher Neugier da und irgendwann verblasst das Interesse auch wieder.

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      • #4
        Scham ist Teil der ULH - ich will mich aber nicht mehr falsch fühlen und für mich schämen
        Cathy, damit sprichst Du einen wichtigen Punkt an. Vielleicht ist es wirklich ein wichtiger Schritt zu seiner Linkshändigkeit zu stehen und sich diesen Raum zu geben da hineinzuwachsen. Als ich noch an der Schule arbeitete, ging das nicht weil ich nicht links am Whiteboard schreiben konnte. Ich weiß nicht wie das echte Linkshänder machen, ohne ihre Schrift zu verwischen. Und ich war auch zu langsam. Aber jetzt bin ich erst mal zu Hause und will mir den Raum geben.

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