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Johanna Barbara Sattler

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    #16



    Hallo nochmal,

    in diesem Unterforum geht es um verschiedene LH/ULH-Persönlichkeiten und (unter Anderem) um die Frage, wie diese Personen mit ihrer Händigkeit zurechtgekommen sind.

    In diesem speziellen Thread ging es mir in erster Linie um die Fragestellung:

    „Wie ist J. B. Sattler als ULHin damit zurechtgekommen, dass sie keinen Schreibhandwechsel durchgeführt hat?“

    Hierauf wurde Kritik an Sattlers angeblich „ängstlicher Haltung“ in punkto Rückschulung geäußert. Auf diese Kritik habe ich lediglich reagiert, angestoßen habe ich diese Diskussion nicht.

    Es geht mir hier auch nicht um irgendwelche rechthaberischen Diskussionen um den richtigen Weg oder einen „Königsweg“ in Bezug auf die Rückschulung.

    Den hat NIEMAND für sich gepachtet, auch KEIN/E LH-BERATER/IN. Jede/r ULH muss ihn für sich selbst finden.

    Hierbei kann es hilfreich sein, sich verschiedene Biografien/Modelle anzusehen.
    Vor diesem Hintergrund hielt ich es für sinnvoll, aufzuzeigen, welchen Weg J. B. Sattler für sich gewählt hat.


    Ansonsten kann ich mich im Wesentlichen dem anschließen, was Paula und Michael oben geschrieben haben:

    Ich habe zwar kein Seminar bei J. B. Sattler besucht, sondern hatte vor vielen Jahren mal die Gelegenheit, mit ihr zu telefonieren. Wenn ich mich recht erinnere, war das im Herbst und ihr Terminkalender war gerade randvoll mit Terminen von Eltern, deren linkshändige bzw. umgeschult linkshändige Kinder gerade eingeschult worden waren, so dass sie mir kurzfristig keinen Termin anbieten konnte.

    Sie gab mir dann aber die Kontaktdaten von zwei LH-Beraterinnen. Eine dieser Beraterinnen hatte sich beim Schreiben erfolgreich zurückgeschult, die andere war beim Schreiben mit rechts geblieben.

    Bezüglich einer möglichen Rückschulung hatte sie mir geraten, dabei behutsam vorzugehen und meine Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben.

    Leute, denen Frau Sattler tatsächlich von einer Rückschulung abrät oder die sie wegen Arbeitsüberlastung nicht aufnehmen kann, finden heute dank ihrer Pionierarbeit ein deutschlandweites Netzwerk an LH-Beratern, an die sie sich wenden können.


    Wer den inneren Impuls verspürt, das Schreiben mit links zu probieren, wird sich davon nicht abhalten lassen.

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      #17
      Ich habe noch einen interessanten englischen Artikel von Johanna Barbara Sattler zum Thema "Converted Handedness" (= umgeschulte Händigkeit) gefunden, bevor ich den im Detail lese, werde ich ihn hier mal verlinken:

      https://www.schreibmotorik-institut....arbara-sattler

      Jolien
      Mein Motto: "Ächtz, ächtz, muss ich das schon wieder mit Rechts machen???" - "Nein, lieber mit Links, denn das bringt's!"

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        #18
        Hi Jolien, oben rechts kannst du den Artikel der Webseite auf deutsch umstellen.

        Die negativen Vibes, die immer wieder auftauchen im Zusammenhang mit Barbara Sattler, verstehe ich nicht. Das bringt doch nichts, zumal es hier immer an Fakten fehlt. Dabei geht dann völlig unter was die Frau über viele Jahre für Linkshänder hier in Deutschland und darüber hinaus geleistet hat.
        Allein das Buch Der umgeschulte Linkshänder oder Der Knoten im Gehirn gehört doch mitlerweile zum Standardwerk zum Thema Umschulung und Händigkeit und hat mitlerweile die 13zehnte Auflage erreicht.


        Auf der Webseite steht auch eine Kurzvita:
        Zitat:
        "Kurzvita:


        Dr. Sattler, selbst Linkshänderin, befasst sich seit über 30 Jahren mit dem Phänomen der Händigkeit in Gesellschaft, Kunst und Kultur und ihrer medizinischen und psychologischen Bedeutung und gilt als führende Expertin auf diesem Gebiet. 1985 entstand die „Beratungs- und Informationsstelle für Linkshänder und umgeschulte Linkshänder“, in München, die sie seit Beginn leitet. Diese Beratungsstelle ist auch Zentrum eines Netzwerks von Fachleuten, Beratungsstellen und Selbsthilfeinitiativen im pädagogischen, therapeutischen und medizinischen Bereich.

        Forschungen und Entwicklungen von pädagogischen Materialien und Literatur sind ein Schwerpunkt ihrer Arbeit von Anfang an. So erschien 1993 im Auftrag des Bayerischen Kultusministeriums die Handreichung "Das linkshändige Kind in der Grundschule", die inzwischen in der 16. Auflage ist und Einfluss auf die Lehrplanaussagen zur Linkshändigkeit in Bayern und anderen deutschen Bundesländern genommen hat"

        Liebe Grüße und seid nett zueinander

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          #19
          Der uneingeschränkt positiven Sichtweise von Frau Sattler kann ich so nicht zustimmen, aufgrund von verschiedenen konkreten Erfahrungen und nicht weil ich Lust auf Negativität habe. Mir geht es einfach nur ein wenig darum, die Kirche im Dorf zu lassen. denn die vielschichtige Problematik der unterdrückten Linkshändigkeit und vor allem die Möglichkeit der Rückschulung ist von ihr nicht so behandelt worden, dass damit alles gesagt worden ist. Und das darf ja wohl auch gesagt werden.
          Ich hatte nicht damit gerechnet, in meiner täglichen Arbeit tatsächlich sehr viele ULH zu erleben, die sich nicht getraut haben, mit der Rückschulung anzufangen, nachdem Frau Sattler ihnen abgeraten hat. Es ist ja das Dilemma von ULH, dass sie ihren eigenen inneren Impulsen und Gefühlen eher nicht vertrauen können.
          Dipl.-Psych. Marina Neumann
          Psychologische Psychotherapeutin
          www.linkerhand.de
          Beratungsstelle für Linkshänder

          Autorin von: "Natürlich mit links - Zurück zur Linkshändigkeit - Befreiter leben mit der starken Hand"
          und
          "Natürlich mit links - Schreiblernheft für Linkshänder"

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            #20
            Worauf beziehst du die 'uneingeschränkt positive Sichtweise'?

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