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Wahrnehmung

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    #16
    AW: Wahrnehmung

    Nachtrag: Die Aussage unter dem o.g. link, dass diese Wahrnehmungssache nichts mit rechter und linker Hirnhälfte zu tun hat, halte ich nicht nur für sehr gewagt, sondern auch schlichtweg für falsch, ---.m.M..

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      #17
      AW: Wahrnehmung

      Hallo


      Zitat von Judith Bremer Beitrag anzeigen
      „... Die bei linkshändigen Kindern auftretende Spiegelschrift hängt vielmehr mit der anders herum verlaufenden Blickbewegung bei Linkshändern – von rechts nach links – zusammen und mit deren größeren Fähigkeit der Raumwahrnehmung.“


      Wie stark, ist auftretene Spiegelschrift bei Schreibanfängern, ein Zeichen für Linkshändigkeit? Ich habe mal gehört das dieses Phänomen auch häufig bei RH vorkommt.
      Wenn ich Bilder, anschaue so nehme ich z.T. auch eine bestimmte Blickrichtung ein, aber kann man damit erklären das ein Bild gespiegelt einen ganz anderen Eindruck hinterlässt? Die Erklärung kommt mir ein wenig "simpel" vor.



      Zitat von Judith Bremer Beitrag anzeigen
      Vorsicht bei einer vorschnellen Händigkeitsbestimmung.
      Ja das finde ich auch. Selbst wenn die Händigkeit eindeutig bestimmt ist, dann sollte das Kind sich selber entscheiden dürfen. Kinder zu einer Händigkeit "zwingen" würde ich nicht befürworten.
      Zitat von Judith Bremer Beitrag anzeigen
      ...aber bitte Vorsicht (bzw. Professionalität) bei dem Versuch die Händigkeit bei anderen zu bestimmen.
      finde ich auch, man kann Interesse für das Thema erwecken und von eigenen Erfahrungen erzählen.



      @Detlef

      Meine Kreuzdominz habe ich schon seid meiner Kindheit das erkenne ich ganz deutlich auf alten Fotos. Es ist auch nichts ungewöhnliches Kreuzdominant zu sein. Das ist ganz natürlich und es kommt bei viele Menschen vor (RH und LH).
      An der unterschiedlichen Wahrnehmung, die ich hier meine, (Beispielbild) ändert das wenig.
      @Michael
      Ich bin, wie öfters erwähnt, auch rechtsäugig geworden und in meinem Alter, mit Kurz- und Altersichtigkeit, dürfte es ein Ding der Unmöglichkeit sein heraus zu finden, ob sich diese Rechtsäugigkeit nur auf bestimmte Distanzen beschränkt.
      um die Augendominanz heraus zu finden musst du nicht unbeding scharf sehen. Hast du es schon mal mit einem Blatt Papier ausprobiert, welches ein kleines Loch hat durch das man schaut?

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        #18
        AW: Wahrnehmung

        Zitat von Klas Beitrag anzeigen
        Wie stark, ist auftretene Spiegelschrift bei Schreibanfängern, ein Zeichen für Linkshändigkeit? Ich habe mal gehört das dieses Phänomen auch häufig bei RH vorkommt.

        Meine Kreuzdominz habe ich schon seid meiner Kindheit das erkenne ich ganz deutlich auf alten Fotos. Es ist auch nichts ungewöhnliches Kreuzdominant zu sein. Das ist ganz natürlich und es kommt bei viele Menschen vor (RH und LH).

        um die Augendominanz heraus zu finden musst du nicht unbeding scharf sehen. Hast du es schon mal mit einem Blatt Papier ausprobiert, welches ein kleines Loch hat durch das man schaut?
        Hallo,

        ich hab ja sowohl ein LH Kind als auch RH Kind. Meine Grosse, die RH, war immer die mit vielen Koordinations-Konzentrations-Problemen, ganz bescheidene Motorik, sie hat wirklich extrem viel gespiegelt, am liebsten das "s" bei ihrem Vornamen, erster Buchstabe.
        Mein LH Kind hatte da viel weniger Probleme mit, ab und an mal die 5 oder 6 verdreht, aber im Vergleich zur Grossen nicht der Rede wert, verging auch sehr schnell bei ihr.
        Sind aber wie schon erwähnt nur eigene Erfahrungswerte, keine Verallgemeinerung, war vielleicht einfach nur Zufall

        Mein LH Kind ist auch linksäugig, beim Fuss ist es da schon weniger sicher. Zur Zeit versuchen wir uns im Tennis. Leider wenig Erfolg. Ich denke, wie immer fehlt ihr links noch die Kraft, weshalb sie den Tennisschläger auch oft mit beiden Händen hält. Aufschlag, kein Richtiger, nur so wie beim Federball, von unten, hält sie den Schläger immer rechts, manchmal wechselt sie dann zu links, aber nicht oft genug. Sie lässt sich da von mir schlecht überzeugen. Jetzt vor kurzem konnte sie mal Tischtennis probieren, schon nach wenigen Minuten konnte ich beobachten (hat mit Papa gespielt), das sie immer mehr links nimmt, sogar beim Aufschlag ab und an. Nach einer 1/4 Std. hat sie fast nur noch links gespielt. Wie gesagt, ich gehe davon aus, einfach weil da der Schläger viel leichter ist.

        LG, Marlis

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          #19
          AW: Wahrnehmung

          Zitat von Sabine Beitrag anzeigen
          ... Dein Wikipedia-Link bestätigt meine Annahme, dass "Bild 2" das Original abbildet (Fenster links, Magd rechts).
          "Bild 1" wäre danach die Spiegelung (Fenster rechts, Magd links) ...
          Zitat von Klas Beitrag anzeigen
          ... das erste Bild ist das von mir gespiegelte Bild
          Tja, Ihr habt recht. Geht ja im Thread um Wahrnehmung, wollte wohl mal testen, ob auch alle aufpassen. !-)

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            #20
            Interessante Sache. Sehe ich das gespiegelte Bild, wurde meine linke Hand unbewusst angesprochen, sprich diese hatte das klare Bedürfnis danach, in der imaginären Vorstellung die Aktionshand zu sein, die den Krug bedient. Sehe ich das originale Bild, war es anders herum, also die rechte Hand fühlte sich zuständig. Insgesamt nahm ich den Effekt auf die linke Hand als etwas stärker wahr als den Effekt auf die rechte Hand. Oder anders gesagt, meine linke Seite fühlte sich mehr dem gespiegelten Bild zugeneigt als meine rechte Seite dem originalen Bild.

            Das habe ich so gar nicht erwartet. Als offizieller Rechtshänder erwartete ich beim gespiegelten Bild eher eine Abneigung als eine Zuneigung. Wirklich interessant!

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              #21
              Das ist wirklich eine sehr schöne Idee, mit dem Wahrnehmungsexperiment.. der Film war mir noch zu aufwendig, aber Deine Beschreibung der vielen Veränderungen macht mich neugierig Klas, ob bei mir auch so viel passiert. Das Vermeer-Bild als ganz einfache Sache beeindruckt mich auf jeden Fall. Tatsächlich nehme ich da einen ganz anderer Grundton hinter den Bildern wahr, es geht bei mir wohl auch ein bisschen in Richtung Identifikation, wahrscheinlich hätte in meiner Rückschulungsphase die Hand auch noch mehr im Vordergrund gestanden. Eine situativ individuelle Erfahrung, die wie ich finde gut ist, wenn sie erst einmal vor den ganzen Theorieerklärungen wirken darf. Ich bin auch ein bisschen skeptisch, ob die Sache mit der Blickrichtungstheorie hier passt, ich glaube schon, das sie bei anderen Sachen eine Aspekt zeigt, aber hier? Mein Blick geht auf jeden Fall bei beiden Bildern direkt zuerst auf die Frau und dann auf die Handlung und den Tisch.
              Nochmal: nette Idee - danke!

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