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  #1  
Alt 13.04.2018, 15:21
Gudrun K. Gudrun K. ist offline
 
Beiträge: 64
Standard Die Sache mit dem Zeitmanagement

Ich vermute mal, Ihr UHL kennt das mit den vielen eingebauten Zeitpuffern, weil man ja ständig unterschwellig Angst hat, mit der Arbeit nicht fertig zu werden bzw. wieder länger zu brauchen. Irgendwann habe ich mich an die vielen kleinen Zwangspausen gewöhnt, wenn mir mal wieder abrupt "die Lichter ausgingen". Zum Glück bin ich meine eigene Chefin, also stört es keinen. Außer mich selbst natürlich. Aber ich habe gelernt, die Zwangspausen quasi mit einzuplanen, damit es bei der Projektarbeit nicht gegen Ende in ungesunden Stress ausartet.

Für das aktuelle Projekt war sozusagen das erste Quartal vorgesehen, damit es Mitte April an die Öffentlichkeit tritt, wobei die Vorbereitung neben der normalen Arbeit stattzufinden hat. So weit so gut... wäre ich nicht im November auf die Idee gekommen die RS zu beginnen. So war ich im ersten Quartal quasi ständig im Selbstdiagnosemodus unterwegs. Meine großzügigen Zeitpuffer schmolzen dahin, stellenweise hatte ich keine Kraft zu lesen. Kurz und gut, ich hinkte meinem Zeitplan gründlich hinterher.

Vor zwei Wochen war klar, dass ich mit Hochdruck an die Präsentation gehen muss und begann erst mal mit dem visuellen Teil. Letzten Montag überkam mich die Eingebung, es mit einem Manuskript im Wortsinne zu versuchen. Als hätte ich alle Zeit der Welt, denn ich schreibe inzwischen flüssig, aber langsam. Tatsächlich war meine Präsentation am Ende eines intensiven Arbeitstages quasi fertig. Ich hatte keine Konzentrationsstörungen, keine Kopfschmerzen, keine Durchhänger. Am nächsten Tag beim Abtippen und ergänzen dann schon.

Es erinnert mich an die Anekdote von dem Indianer-Häuptling, der zum "Weißen Vater" in Washington reisen soll. Seine weißen Begleiter verfrachten ihn in einen Zug. Beim ersten Umstieg setzt er sich auf den Bahnsteig und weigert sich auszustehen. Sie sagen, "aber wir müssen doch den nächsten Zug erreichen." Doch er antwortet, "ich muss warten, bis meine Seele nachgekommen ist."

Mit kommen meine Zwangspausen bei meiner "üblichen" Arbeitsweise jetzt so vor, als würde derweil mein Gehirn nachkommen. Mit dem Stift in der linken Hand sind Denken und Schreiben zeitlich synchron. Und durch das zweimalige Schreiben bleibt mehr in meinem Kopf hängen, ich bin deutlich entspannter und obendrein schneller fertig gewesen. So entspannt, dass ich heute sogar noch 100 Seiten Hintergrundinformationen querlesen konnte. Und ich bin noch 48 Stunden vor der Zeit...

Ich finde diese Erfahrung total faszinierend. Da dachte ich, ich erzähle es mal und frage, ob und wie sich bei Euch die Arbeitsweise während/ nach der RS verändert hat.

Liebe Grüße

Gudrun K.
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Ich bin ein Linksfittich und das ist gut so
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  #2  
Alt 13.04.2018, 17:42
Detlef Detlef ist gerade online
 
Beiträge: 704
Standard AW: Die Sache mit dem Zeitmanagement

Moin Gudrun,

nee, die Angst, nicht fertig zu werden, kenn ich seltenst und damit nicht ständig! Zeitpuffer kenn ich schon, kannte ich schon im Berufsleben. Die Puffer hab ich mir aber nicht zugelegt, weil ich Zeitdruck hatte, sondern weil ich einfach nicht hektisch arbeiten wollte. Ich hatte aber auch einen Beruf, der nicht zu Hektik einlud und den ich mir zu 2/3 selber einteilen konnte.

Was ich im Heute bei meiner Aufgabenbewältigung kenne, ist, wenn verschiedenes anliegt, ich dann nach Dringlichkeit gehen möchte. Will mein Gefühl aber nicht immer. So bleibt dann eine "vernünftige" Arbeit auch mal erst liegen, weil anderes mehr Spaß macht Mal so und mal so...

Jedenfalls: Nee, dieses mir ständig Stress machen kenn ich nicht! Bin aber ja auch nicht komplett umgeschult.

LG
Detlef
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  #3  
Alt 17.04.2018, 13:50
Dori Dori ist offline
 
Beiträge: 289
Standard AW: Die Sache mit dem Zeitmanagement

Ich kenne das Phänomen, immer viel länger zu brauchen, als geplant. Das liegt an meinem Perfektionismus, dass ich mich viel an Details aufhalte und im effizienten "Abarbeiten" nicht gut bin (und auch nicht wohlfühle).

Mit der Rückschulung wird meine Konzentration besser und auch meine Toleranz, nicht alles perfekt machen zu müssen.
__________________
Man muss es nicht allen recht machen
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