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  #11  
Alt 28.03.2018, 12:51
Leslie Leslie ist offline
 
Beiträge: 389
Standard AW: Was mögen Linkshänder an Mathe besonders?

Ich war nie sonderlich mathematik-begeistert - mir lagen die Fremdsprachen deutlich besser
Trotzdem hab´ ich Mathe als 3. Abifach gewählt (nach Englisch- und Französisch-LK und dann noch Erdkunde mündlich), denn Biologie, Physik oder Chemie lagen mir noch viel weniger )

Geometrie hab´ ich immer gehasst, Kurvendiskussionen hatte ich prinzipiell verstanden, aber trotzdem immer irgendwelche blöden Fehler reingehauen (mein Mathelehrer hat uns erlaubt, Begründungen für falsche Lösungen zu schreiben und wir bekamen dafür dann tatsächlich noch ein paar Pünktchen... Ich hab´ das auch immer brav gemacht - ich WUSSTE, dass es falsch ist, aber meist hab´ ich den Fehler dann doch nicht gefunden...)
Rechnen mit Vektoren (wie nennt man das auf Schlau? ) hab´ ich hingegen geliebt, damit konnte ich meine Noten immer sehr gut rausreißen , und Wahrscheinlichkeitsrechnung klappte auch ganz gut...

Und was das Studium betrifft: Detlef, Deinem Bekannten kann ich nur absolut zustimmen!
Ich habe ja nach dem Abi zunächst eine Banklehre absolviert - da war Mathe überhaupt kein Problem. Dreisatz, Zinsrechnung, Prozentrechnung... pffft....
Aber dann das Studium auf Grundschullehramt. Ich dachte, ich sitze im falschen Film.... Wer hat schon mal was vom "bijektiven Homomorphismus" gehört? Und v. a. - was bringt einem der für die Grundschule? (Ich weiß leider nicht mehr, was das ist )Anstatt uns beizubringen, WIE man die Kinder sinnvoll an Mathematik heranführt, haben wir uns mit hochtheoretischem Kram beschäftigt, sodass sogar der Vater eines Studienfreundes, der Mathematiklehrer am Gymnasium war, uns nicht mehr weiterhelfen konnte.
Und ja, ich denke, es hängt schon auch zumindest zu Teilen vom Lehrer ab - ich hatte für mein Studium insofern "Glück", dass ich einen Mathelehrer am Gymnasium hatte, der extrem sauer war, dass er keinen Leistungskurs abbekommen hatte, und der hat uns im Grundkurs dann wirklich quasi auf LK-Niveau gequält (wenn man die Klausuren mal verglichen hat, gab es bis auf vielleicht einen Beweis weniger, den wir führen mussten, kaum Unterschiede..) - aber das hat mir fürs Studium enorm viel gebracht, da war ich doch deutlich weiter als viele meiner KommilitonInnen (Nie vergessen werde ich den Begrüßungssatz unseres ersten Mathe-Profs angesichts des überfüllten Hörsaals: "Sie können eigentlich direkt alle wieder gehen, in der ersten Klausur fallen ohnehin 85% aller Leute durch") Joar. Sehr motivierend auch - aber wider Erwarten war die Klausur dann wirklich Pipifax - und trotzdem hatte er mit seiner Prophezeiung fast recht, die Hälfte ist tatsächlich trotzdem durchgerasselt und meine Freundin hat nach der zweiten versemmelten Klausur den Studiengang gewechselt....

LG Leslie
__________________
Nobody´s perfect. But being a both-handed lesbian is as close as you can get! Be what you are!
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  #12  
Alt 28.03.2018, 14:58
Dori Dori ist offline
 
Beiträge: 289
Standard AW: Was mögen Linkshänder an Mathe besonders?

Aha, Michael, jetzt kennen wir also deine Einstellung zu Hochschulen.
Aber wie ist deine Einstellung zur Mathe selbst?/deine Vorlieben an Mathe?
__________________
Man muss es nicht allen recht machen
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  #13  
Alt 28.03.2018, 16:19
Micha.el Micha.el ist offline
 
Beiträge: 1.023
Standard AW: Was mögen Linkshänder an Mathe besonders?

Ach so, --ich vergaß. --Ja, Mathematik, ist etwas absolut Faszinierendes, die der Menschheit, sagen wir mal, z.B. beim Pythagoras oder mit der Entdeckung der Zahl "Pi" Einblicke in die Zusammenhänge in unserem Universum gebracht hat, die anders eben nicht möglich sind. Es ist eine besondere Ausdrucksform des menschlichen Geistes, die uns hilft Probleme zu erfassen und zu lösen und dadurch eben durch nichts zu ersetzen ist. Daher ist es wichtig, dass junge Menschen an diese Wissenschaft herangeführt werden, nur nicht so, dass sie die Lust und den Spaß daran gründlich verlieren, wie es nunmal leider oftmals der Fall ist.

Ich meine dass eben gerade die Grundlagen der Geometrie hier für Kinder ein guter Ansatzpunkt sind. Hier kann man nur wenig abstrakt sehr gut die praktischen Anwendungen aufzeigen und verdeutlichen. Wenn ich z.B. an die o.g. Differential- und Integralrechung denke, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln, dass auf dem naturwissenschaftlichen Gymnasium, wo ich 1974 Abi machte, nicht mal erwähnt wurde, dass es mit Hilfe von sog. Dreifachintegralen möglich ist, die Volumina von x-beliebigen Hohlkörpern zu berechnen. Das erfuhr ich dann erst während des Studiums. ---Ein Witz und eine Schande ist das. Wahrscheinlich wußte der Oberstufenmathelehrer das nicht einmal. Wie sollen da Jugendliche Spaß daran bekommen, wenn sie nicht erfahren, was man damit machen kann. Da wurde nur stur der Oberstufenstoff runtergeleiert und wir Schüler konnten sehen, was wir damit anfingen.
Naja, da habe ich wahrscheinlich mit dem Lehrer in der Oberstufe auch Pech gehabt. In der Mittelstufe hatte ich einen Mathe-und Physiklehrer der wirklich ein guter Pädagoge war. Prompt hatte ich auch gute bis sehr gute Leistungen, auf die ich heute noch als ULH stolz bin.

Wie ich schon mal hier geschrieben habe, brauche ich in meinem jetzigen Da- und Sosein kaum Mathe. --Eher mal hin und wieder rechne ich was Physikalisches, also aus der E-Technik oder dem Maschinenbau. Wenn's dann anspruchsvoller wird, merke ich wie mein Gehirn quasi "switched" in so etwas wie einen uralt-Modus und die alten Erinnerungen aus der Schul- und Studienzeit werden wieder wach. Manchmal habe ich etwas Angst alles, was ich mal mehr oder minder mühsam als ULH gelernt habe, zu vergessen. Es kommt mir auch so vor, als ob durch die RS vieles quasi fast ausgelöscht wird. Das zeigt wie beide Hirnhälften an den Lernprozessen beteiligt waren und auch immer noch sind.

Bestimmte Vorlieben hatte und habe ich bei Mathe nicht. Es sind vielleicht die wichtigsten Formeln aus der Physik, die ich noch im Kopf habe, aber wenn ich Dir jetzt z.B. die Kettenregel (Dirfferentialrechung) aufsagen soll, dann muß ich passen, da muß ich wieder in Bücher gucken, ----oder, heute eben in Wiki, --geht einfacher für die Augen....

Geändert von Micha.el (28.03.2018 um 16:30 Uhr).
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  #14  
Alt 28.03.2018, 16:41
Micha.el Micha.el ist offline
 
Beiträge: 1.023
Standard AW: Was mögen Linkshänder an Mathe besonders?

@ Lesli: Es kommt mir gerade so vor als ob wir im 1. Semester in gleichen Hörsaal hockten:

Zitat:
"Sie können eigentlich direkt alle wieder gehen, in der ersten Klausur fallen ohnehin 85% aller Leute durch"


Der blöde Spruch kommt mir verdammt bekannt vor. Wir waren im 1. Semester ca. 500 Studenten. Viele saßen morgens draußen vor damals S/W-Monitoren und durften so die Vorlesung verfolgen. Alle wußten, dass es im 3. Semester bei der Meßtechnik- Veranstaltung nur irgendetwas um die 100 Plätze gab. 400 Studenten durften also wieder gehen, ---Klasse, gell?.....Völlig idiotisch, dass es so etwas an Hochschulen gab und wohl auch gibt!!!
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  #15  
Alt 30.03.2018, 19:08
Rabea Rabea ist offline
 
Beiträge: 10
Standard AW: Was mögen Linkshänder an Mathe besonders?

Ich habe die Kurvendiskussionen in der Oberstufe geliebt, keine wirkliche Ahnung warum, war so schön systematisch, glaube ich.
Mochte aber auch die Lehrerin, bzw. Mathe und Naturwissenschaft - da stieg bei mir der Ehrgeiz, das Interesse und dann auch die Noten sobald eine Lehrerin, ein weibliches Vorbild unterrichtete.

Ansonsten Dreisatz - der ist mir auch in Erinnerung - aus dem Grund, dass es für mich ein seltener positiver Vater-Moment war, er erklärte mir ihn in aller Ruhe und sehr anschaulich. Sichtbar selbst begeistert von eigenen Schul- und Ausbildungserfahrungen und mir was weitergeben zu können.
Bis heute - als ich eine Phase lang Kalorientabellen geführt habe - habe ich am Dreisatz viel Freude und wende ihn oft an

Die Verknüpfung zu Linkshändigkeit sehe ich bei dem von mir Erwähnten eher nicht. Für mich sind bestimmte Lerninhalte umso bedeutender, je mehr Bindungs-, positive Bindungserfahrung ich damit verknüpfe.
Das könnte dann aber vielleicht doch der Linkshändigkeit geschuldet sein.
Es musste mit Beziehung verknüpft sein, was ich lernte.

Es gab noch einen schönen Schulmoment - Astronomie, Sterne gucken mit Physiklehrer, 7. Klasse ca. - da war der Bindungsbezug zum Lehrer stark und es war ein tolles, auch irgendwie mystisches Erleben und die Liebe für die Sterne, das Weltall, Urknall-Sachen, usw. sind mir bis heute warm erhalten.
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