Frank (GL)
18.03.2005, 23:28
Hallo zusammen,
ich bin Gitarrenlehrer und beschäftige mich zurzeit wieder intensiver mit dem LH-Thema. Seit vielen Jahren empfehle ich meinen linkshändigen Neuanfängern LH-Gitarren, die Empfehlung nehmen sie bzw ihre Eltern in der Regel auch an.
Allerdings bekomme ich immer wieder mal LH-Schüler, die bereits jahrelang bei anderen Lehrern auf RH-Instrumenten gelernt haben. Bei diesen Schülern habe ich meistens das Gefühl, dass sie durch ihr "falsch herum spielen" früher an ein gewisses "Fortschritts-Limit" stoßen, als es ihrer eigentlichen Begabung entspräche.
Als Entscheidungs- und gegebenenfalls Argumentationshilfe bräuchte ich jetzt dringend Erfahrungsberichte von LHs, die später noch auf ihrem Instrument umgelernt haben, obwohl sie bereits mindestens "Mittelstufenniveau" erreicht hatten.
(Falls betroffene Klassik- Gitarristen mitlesen sollten : Etwa Niveau Carcassi op 60, d-moll Suite von Visée, Villa-Lobos Prelude 1 usw)
Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr wieder den alten Stand erreicht habt ?
Würdet ihr im Rückblick sagen, dass es sich gelohnt hat ?
Sind euch während des Umlernens Nachteile bewusst geworden, an die ihr vorher nicht gedacht hattet ?
Worauf sollte man als Lehrer achten, bzw was hättet ihr euch gegebenenfalls von eurem Lehrer gewünscht ?
(und was euch sonst noch einfällt)
Da ich mir ein möglichst ausgewogenes Bild machen möchte, interessieren mich Misserfolgserlebnisse ganz genauso wie Erfolgserlebnisse !
vielen Dank schon mal
Frank (GL)
ich bin Gitarrenlehrer und beschäftige mich zurzeit wieder intensiver mit dem LH-Thema. Seit vielen Jahren empfehle ich meinen linkshändigen Neuanfängern LH-Gitarren, die Empfehlung nehmen sie bzw ihre Eltern in der Regel auch an.
Allerdings bekomme ich immer wieder mal LH-Schüler, die bereits jahrelang bei anderen Lehrern auf RH-Instrumenten gelernt haben. Bei diesen Schülern habe ich meistens das Gefühl, dass sie durch ihr "falsch herum spielen" früher an ein gewisses "Fortschritts-Limit" stoßen, als es ihrer eigentlichen Begabung entspräche.
Als Entscheidungs- und gegebenenfalls Argumentationshilfe bräuchte ich jetzt dringend Erfahrungsberichte von LHs, die später noch auf ihrem Instrument umgelernt haben, obwohl sie bereits mindestens "Mittelstufenniveau" erreicht hatten.
(Falls betroffene Klassik- Gitarristen mitlesen sollten : Etwa Niveau Carcassi op 60, d-moll Suite von Visée, Villa-Lobos Prelude 1 usw)
Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr wieder den alten Stand erreicht habt ?
Würdet ihr im Rückblick sagen, dass es sich gelohnt hat ?
Sind euch während des Umlernens Nachteile bewusst geworden, an die ihr vorher nicht gedacht hattet ?
Worauf sollte man als Lehrer achten, bzw was hättet ihr euch gegebenenfalls von eurem Lehrer gewünscht ?
(und was euch sonst noch einfällt)
Da ich mir ein möglichst ausgewogenes Bild machen möchte, interessieren mich Misserfolgserlebnisse ganz genauso wie Erfolgserlebnisse !
vielen Dank schon mal
Frank (GL)