Vollständige Version anzeigen : Rückschulung ??
Hallo
ich bin heute das erste mal auf diese Seite gestoßen.
Mein Sohn wurde dieses Jahr eingeschult. Auch wir haben haben das Problem,
das Zahlen beim schreiben gespiegelt sind und Buchstaben von unten nach oben
geschrieben werden. Das ist für uns aber nicht weiter schlimm und die Lehrerin
erkennt die Aufgaben als richtig an,läßt die Zahlen aber noch mal richtig daneben schreiben.
Unser Problem: Seit der Schule hat sich unser Sohn sehr verändert.
Er hat einen stark ausgeprägten Bewegungsdrang, fällt damit sehr oft auf.
Hinzu kommen Konzentrationsprobleme und Vergeßlichkeit. Dinge aus der Schule
können teilweise nicht wieder gegeben werden. Hausaufgaben müssen wir im Hort machen lassen, weil er sie uns abends nicht mehr erklären kann.
Ich habe Angst, dass mit zunehmender Klassenstufe das Problem größer wird und
er diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist.
Bei Fabian wurde Linkshändigkeit festgestelt (Die wir leider zu spät erkannten)
mit selbstständiger Umschulung auf Rechts.
Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrung gesammelt?
Wir sind nicht sicher ob er nur etwas Zeit braucht oder ob eine Rückschulung wirklich sinnvoller wäre.
>Hallo
>ich bin heute das erste mal auf diese Seite gestoßen.
>Mein Sohn wurde dieses Jahr eingeschult. Auch wir haben haben das Problem,
>das Zahlen beim schreiben gespiegelt sind und Buchstaben von unten nach oben
>geschrieben werden. Das ist für uns aber nicht weiter schlimm und die Lehrerin
>erkennt die Aufgaben als richtig an,läßt die Zahlen aber noch mal richtig daneben schreiben.
>Unser Problem: Seit der Schule hat sich unser Sohn sehr verändert.
>Er hat einen stark ausgeprägten Bewegungsdrang, fällt damit sehr oft auf.
>Hinzu kommen Konzentrationsprobleme und Vergeßlichkeit. Dinge aus der Schule
>können teilweise nicht wieder gegeben werden. Hausaufgaben müssen wir im Hort machen lassen, weil er sie uns abends nicht mehr erklären kann.
>Ich habe Angst, dass mit zunehmender Klassenstufe das Problem größer wird und
>er diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist.
>Bei Fabian wurde Linkshändigkeit festgestelt (Die wir leider zu spät erkannten)
>mit selbstständiger Umschulung auf Rechts.
>Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrung gesammelt?
>Wir sind nicht sicher ob er nur etwas Zeit braucht oder ob eine Rückschulung wirklich sinnvoller wäre.############################################# ########Nach meinem Denken bin ich für eine Rückschulung. Ich möchte diese Tiefen in der Schule NICHT noch einmal erleben. Lieber in so jungen Jahren zurück zur linken Hand, als ewig Konzentrationsprobleme und vieles vieles mehr. Die Probleme sind so vorprogrammiert, meine ich. Chrissi
>Hallo
>ich bin heute das erste mal auf diese Seite gestoßen.
>Mein Sohn wurde dieses Jahr eingeschult. Auch wir haben haben das Problem,
>das Zahlen beim schreiben gespiegelt sind und Buchstaben von unten nach oben
>geschrieben werden. Das ist für uns aber nicht weiter schlimm und die Lehrerin
>erkennt die Aufgaben als richtig an,läßt die Zahlen aber noch mal richtig daneben schreiben.
>Unser Problem: Seit der Schule hat sich unser Sohn sehr verändert.
>Er hat einen stark ausgeprägten Bewegungsdrang, fällt damit sehr oft auf.
>Hinzu kommen Konzentrationsprobleme und Vergeßlichkeit. Dinge aus der Schule
>können teilweise nicht wieder gegeben werden. Hausaufgaben müssen wir im Hort machen lassen, weil er sie uns abends nicht mehr erklären kann.
>Ich habe Angst, dass mit zunehmender Klassenstufe das Problem größer wird und
>er diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist.
>Bei Fabian wurde Linkshändigkeit festgestelt (Die wir leider zu spät erkannten)
>mit selbstständiger Umschulung auf Rechts.
>Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrung gesammelt?
>Wir sind nicht sicher ob er nur etwas Zeit braucht oder ob eine Rückschulung wirklich sinnvoller wäre.
Habe gerade selbst hier auf der Seite das erste Mal eine Frage gestellt. Mir geht es mit meiner Tochter ähnlich. Sie ist sieben, in die zweite Klasse gekommen und hat Rechtschreibprobleme, Konzentrationsstörungen etc. Sie ist getestet worden, sogar auf Legastenie. Sie ist Linkshänderin und schreibt mit rechts kam bei den Tests heraus. "Nur" das wäre ihr Problem. Habe bisher lediglich den Rat bekommen sie nicht zu überreden oder gar zu drängen, sondern sie selbst sollte den Wunsch haben mit links zu schreiben. Aber wird ein Kind je ganz freiwillig den Wunsch haben sich umzustellen? Überfordere ich sie nicht mit der Entscheidung? Kann leider nicht viel Rat geben, nur sagen das es mir ähnlich geht und eher dazu neige meine Tochter sehr zu unterstützen mit links zu schreiben. Vielleicht ist es einfacher einmal im Kindesalter umzulernen, als ansonsten vielleicht ewig Probleme zu haben.
Ganz lieber Gruß Anne
> Habe gerade selbst hier auf der Seite das erste Mal eine Frage gestellt. Mir geht es mit meiner Tochter ähnlich. Sie ist sieben, in die zweite Klasse gekommen und hat Rechtschreibprobleme, Konzentrationsstörungen etc. Sie ist getestet worden, sogar auf Legastenie. Sie ist Linkshänderin und schreibt mit rechts kam bei den Tests heraus. "Nur" das wäre ihr Problem. Habe bisher lediglich den Rat bekommen sie nicht zu überreden oder gar zu drängen, sondern sie selbst sollte den Wunsch haben mit links zu schreiben. Aber wird ein Kind je ganz freiwillig den Wunsch haben sich umzustellen? Überfordere ich sie nicht mit der Entscheidung? Kann leider nicht viel Rat geben, nur sagen das es mir ähnlich geht und eher dazu neige meine Tochter sehr zu unterstützen mit links zu schreiben.
> Vielleicht ist es einfacher einmal im Kindesalter umzulernen, als ansonsten vielleicht ewig Probleme zu haben.
Aber Hallo! Selbstverständlich ist das einfacher! Muss schon sagen, wenn Linkshändigkeit eindeutig festgestellt worden ist, noch dazu wenn die Vermutung nahe liegt, dass sich das Kind selber dabei ist, sich umzuschulen, wie will man dann dem Kind die weitere tiefgreifende Entscheidung für sein eigenes Leben überlassen? Ist ja ganz toll, dass man heutzutage immer weniger drillt, bin selber absolut dagegen. Aber Kindern eine völlige Entscheidungsfreiheit zukommen zu lassen, wie lebenserfahrenen Erwachsenen, ist ja wohl das andere Extrem und geradezu unverantwortungslos finde ich. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Linkshänder alles, was sie sich mit rechts angeeignet haben, ganz automatisch und sofort auf links umstellen können. Man kann ihnen also nicht so einfach die Wahl überlassen, nach dem Motto: „Mit welcher Hand fällt dir das Schreiben leichter?“ Hier müssen sie ganz von vorne anfangen zu lernen, nur ist dieses Lernen unverhältnismäßig leichter als vorher. Und je länger die linke Hand brach lag, um so länger wird die Umstellung dauern, je weniger wurde die Koordinationsbewegungen der linken Hand trainiert. Und um so mehr verknüpft sich im Gehirn falsch und führt unweigerlich zu primären und sekundären Problemen. Wenn ich bloß daran denke, wie sehr ich mich vor meiner Rückschulung mit allem gequält habe, dass mir niemals etwas Spaß gemacht hat, die Depressionen als Folge und welche Aggressionen sich dadurch in mir an- und aufgestaut haben – und jetzt machen mir die rückgeschulten Tätigkeiten so viel Spaß und Lebensfreude und gehen mir so leicht von der Hand...
Tschuldige, da schäumen bei mir die Emotionen gleich dermaßen über! Ich finde deine Anmerkungen und Überlegungen goldrichtig!
Ich tippe dir gleich noch einen passenden Zeitungsartikel ab.
Auch `nen ganz lieben Gruss
Manuela
>Hallo
>ich bin heute das erste mal auf diese Seite gestoßen.
>Mein Sohn wurde dieses Jahr eingeschult. Auch wir haben haben das Problem,
>das Zahlen beim schreiben gespiegelt sind und Buchstaben von unten nach oben
>geschrieben werden. Das ist für uns aber nicht weiter schlimm und die Lehrerin
>erkennt die Aufgaben als richtig an,läßt die Zahlen aber noch mal richtig daneben schreiben.
>Unser Problem: Seit der Schule hat sich unser Sohn sehr verändert.
>Er hat einen stark ausgeprägten Bewegungsdrang, fällt damit sehr oft auf.
>Hinzu kommen Konzentrationsprobleme und Vergeßlichkeit. Dinge aus der Schule
>können teilweise nicht wieder gegeben werden. Hausaufgaben müssen wir im Hort machen lassen, weil er sie uns abends nicht mehr erklären kann.
>Ich habe Angst, dass mit zunehmender Klassenstufe das Problem größer wird und
>er diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist.
>Bei Fabian wurde Linkshändigkeit festgestelt (Die wir leider zu spät erkannten)
>mit selbstständiger Umschulung auf Rechts.
>Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrung gesammelt?
>Wir sind nicht sicher ob er nur etwas Zeit braucht oder ob eine Rückschulung wirklich sinnvoller wäre.
Hallo aus München
Meine Tochter schult nun seit ca. einem halben Jahr zurück, mit Erfolgen und Rückschlägen. Aber trotz all der Schwierigkeiten bin ich überzeugt, daß meine Maus für ihr Leben nur Vorteile daraus ziehen kann.
Sucht euch doch einen erfahrenen LH- Berater und macht diese Rückschulung jetzt
Dies ist die beste Zeit, denn nun in der ersten und zweiten Klasse lernt er die Druck und die Schreibschrift, da fällt nicht so sehr auf daß seine Schrift
noch nicht so toll ist, da dies normal ist bei vielen Kinder in den ersten beiden Grundschuljahren.
Lies ein bisschen Literatur, um deine Überzeugtheit zu festigen .
Du wirst sehen,die Spiegelung etc. werden sich mit der Rückschulung bald bessern.
Ciao Ute
PS. Ihr könnt uns ja mal anmailen
>Habe gerade selbst hier auf der Seite das erste Mal eine Frage gestellt. Mir geht es mit meiner Tochter ähnlich. Sie ist sieben, in die zweite Klasse gekommen und hat Rechtschreibprobleme, Konzentrationsstörungen etc. Sie ist getestet worden, sogar auf Legastenie. Sie ist Linkshänderin und schreibt mit rechts kam bei den Tests heraus. "Nur" das wäre ihr Problem. Habe bisher lediglich den Rat bekommen sie nicht zu überreden oder gar zu drängen, sondern sie selbst sollte den Wunsch haben mit links zu schreiben. Aber wird ein Kind je ganz freiwillig den Wunsch haben sich umzustellen? Überfordere ich sie nicht mit der Entscheidung? Kann leider nicht viel Rat geben, nur sagen das es mir ähnlich geht und eher dazu neige meine Tochter sehr zu unterstützen mit links zu schreiben. Vielleicht ist es einfacher einmal im Kindesalter umzulernen, als ansonsten vielleicht ewig Probleme zu haben.
>Ganz lieber Gruß Anne
Hallo Anne
leider lehnt mein Sohn seine Linkshändigkeit ab und ich komm nicht dahinter warum. Ich sehe seine Schwierigkeiten würde ihm gerne helfen, habe aber irgendwie das Gefühl meine Hände sind gebunden.
Ich denke auch,jetzt zum Schulanfang wäre eine Rückschulung vielleicht einfacher und wir hätten auch durch die Lehrerin Unterstützung.
Leider habe ich nicht viel Möglichkeit mich Beraten zu lassen, denn in unserer
Umgebung gibt es nur eine Ergotherapeutin die Rückschult. Sie hat ganz frisch Ihre Ausbildung zur Händigkeitsberaterin fertig und Fabian wäre der erste.
Sie ist natürlich dafür,aber ich habe immer das Gefühl Fabi wäre eine Testperson und das hält mich ab. Fabi kann mir ganz genau erklären warum er Dinge vergißt oder warum die Hand beim schreiben weh tut. Er sagt mir weil er Linkshänder ist,aber mit rechts schreibt und im Kopf dann die falsche Seite arbeiten muß und sie dann überanstrengt ist. Aber trotzdem sagt er mit rechts geht es leichter. Die schulischen Leistungen stimmen, aber natürlich fällt er Konzentrationsmäßig auf.
>Hallo
>ich bin heute das erste mal auf diese Seite gestoßen.
>Mein Sohn wurde dieses Jahr eingeschult. Auch wir haben haben das Problem,
>das Zahlen beim schreiben gespiegelt sind und Buchstaben von unten nach oben
>geschrieben werden. Das ist für uns aber nicht weiter schlimm und die Lehrerin
>erkennt die Aufgaben als richtig an,läßt die Zahlen aber noch mal richtig daneben schreiben.
>Unser Problem: Seit der Schule hat sich unser Sohn sehr verändert.
>Er hat einen stark ausgeprägten Bewegungsdrang, fällt damit sehr oft auf.
>Hinzu kommen Konzentrationsprobleme und Vergeßlichkeit. Dinge aus der Schule
>können teilweise nicht wieder gegeben werden. Hausaufgaben müssen wir im Hort machen lassen, weil er sie uns abends nicht mehr erklären kann.
>Ich habe Angst, dass mit zunehmender Klassenstufe das Problem größer wird und
>er diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist.
>Bei Fabian wurde Linkshändigkeit festgestelt (Die wir leider zu spät erkannten)
>mit selbstständiger Umschulung auf Rechts.
>Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrung gesammelt?
>Wir sind nicht sicher ob er nur etwas Zeit braucht oder ob eine Rückschulung wirklich sinnvoller wäre.
Hallo Diana !
"Zu spät erkannt" würde ich eure Situation nicht bezeichnen, sondern eher "bereits jetzt erkannt" - zur Erklärung bei meiner Tochter (hat sich auch selbständig umgeschult) haben wir die Linkshändigkeit erst mit 16 Jahren erkannt und sie befindet sich seit 1 1/2 Jahren in Rückschulung.
Sie hatte massive primäre und bereits sekundäre Umschulungsfolgen.
Nachdem sie die Rückschulung begonnen hat, ging es auch schulisch bergauf. Sie mußte keine Klasse wiederholen und mit viel Optimismus sieht sie ihrem Abitur nächstes Jahr entgegen.
Die Konzentrationsschwierigkeiten und Black Outs waren so extrem, dass sie auf das Gelernte von einem Tag auf den anderen nicht mehr zugreifen konnte und am dritten Tag war alles wieder vorhanden. So kam es zu einer "Serie" von vernichtenden Schularbeiten, Test, schriftl. Wiederholungen,.....(diese waren immer am 2. Tag d.h. "keine Zugriff" )und die "Mitarbeit" war laut den Professoren gleich null - sie hat sich auch in sich zurückgezogen. Weiters erzählte sie, sie müsse sich beim Mitschreiben so auf den Text konzentrieren, dass sie vom Inhalt nichts mehr mitbekommt....
Dies scheint mir auch bei deinem Sohn bereits aufzutreten, er konzentriert sich so auf die Buchstaben, dass er mit dem Inhalt bzw. der gestellten Aufgabe überfordert ist, da er seine gesamte Konzentration für die Motorik benötigt.
Diesen sehr stark ausgeprägten Bewegungsdrang kenne ich ebenfalls von meiner Tochter.
Die Meinung meiner Tochter - wartet nicht !! , es ist nicht die Zeit, die er benötigt um mit Rechts klarzukommen, sondern gebt ihm die Zeit um mit seiner Natur = Linkshändigkeit klarzukommen. Auch wenn das Schriftbild anfangs etwas darunter leidet, wie du schreibt, ist die Lehrerin ohnedies sehr tolerant.
Von unseren Erfahrungen kann ich nur sagen, es ist nie zu spät ......
Liebe Grüße
Yasmin
P.S. Bin ebenfalls umgeschult und befinde mich in Rückschulung - von wegen zu spät
>
>>Habe gerade selbst hier auf der Seite das erste Mal eine Frage gestellt. Mir geht es mit meiner Tochter ähnlich. Sie ist sieben, in die zweite Klasse gekommen und hat Rechtschreibprobleme, Konzentrationsstörungen etc. Sie ist getestet worden, sogar auf Legastenie. Sie ist Linkshänderin und schreibt mit rechts kam bei den Tests heraus. "Nur" das wäre ihr Problem. Habe bisher lediglich den Rat bekommen sie nicht zu überreden oder gar zu drängen, sondern sie selbst sollte den Wunsch haben mit links zu schreiben. Aber wird ein Kind je ganz freiwillig den Wunsch haben sich umzustellen? Überfordere ich sie nicht mit der Entscheidung? Kann leider nicht viel Rat geben, nur sagen das es mir ähnlich geht und eher dazu neige meine Tochter sehr zu unterstützen mit links zu schreiben. Vielleicht ist es einfacher einmal im Kindesalter umzulernen, als ansonsten vielleicht ewig Probleme zu haben.
>>Ganz lieber Gruß Anne
>
>Hallo Anne
>leider lehnt mein Sohn seine Linkshändigkeit ab und ich komm nicht dahinter warum. Ich sehe seine Schwierigkeiten würde ihm gerne helfen, habe aber irgendwie das Gefühl meine Hände sind gebunden.
>Ich denke auch,jetzt zum Schulanfang wäre eine Rückschulung vielleicht einfacher und wir hätten auch durch die Lehrerin Unterstützung.
>Leider habe ich nicht viel Möglichkeit mich Beraten zu lassen, denn in unserer
>Umgebung gibt es nur eine Ergotherapeutin die Rückschult. Sie hat ganz frisch Ihre Ausbildung zur Händigkeitsberaterin fertig und Fabian wäre der erste.
>Sie ist natürlich dafür,aber ich habe immer das Gefühl Fabi wäre eine Testperson und das hält mich ab. Fabi kann mir ganz genau erklären warum er Dinge vergißt oder warum die Hand beim schreiben weh tut. Er sagt mir weil er Linkshänder ist,aber mit rechts schreibt und im Kopf dann die falsche Seite arbeiten muß und sie dann überanstrengt ist. Aber trotzdem sagt er mit rechts geht es leichter. Die schulischen Leistungen stimmen, aber natürlich fällt er Konzentrationsmäßig auf.
Hallo Diana
Auch meine Tochter schreibt zur Zeit noch mit rechts und sagt es geht leichter. Sicher aber nur, weil sie eben daran gewöhnt ist. Ich unterstütze sie dabei es einfach ab und zu mal mit links zu versuchen. Die Therapeutin hat mir geraten ein Heft zu kaufen in das sie nur mit der linken Hand schreibt. So kann sie selbst sehen wie ihre Schrift besser wird. Habe ich getan und sie schreibt auch ab und zu da rein. Ein Besuch bei der Ergotherapeutin würde deinem Sohn bestimmt helfen. Bevor wir dort waren, hat meine Tochter sich auch total dagegen gesperrt mit links zu schreiben. Erst seit diesem Termin versucht sie es, ist offener geworden. Weiß leider nicht wo ihr wohnt, kann nur in Niedersachsen jemanden empfehlen. Aber du hast dich sicher schon schlau gemacht. Wenn überhaupt keiner in der Nähe ist, vielleicht würde sich für einen einmaligen Termin, für einen Test und um entgültige Klarheit zu bekommen ein weiterer Weg lohnen? Ach, mit den schulischen Leistungen ist das bei meiner Tochter ähnlich, zwar etwas Rechtschreibprobleme, aber nicht extrem, aber Konzentrationsschwierigkeiten und sie braucht für alles zuviel Zeit.
>>Hallo
>>ich bin heute das erste mal auf diese Seite gestoßen.
>>Mein Sohn wurde dieses Jahr eingeschult. Auch wir haben haben das Problem,
>>das Zahlen beim schreiben gespiegelt sind und Buchstaben von unten nach oben
>>geschrieben werden. Das ist für uns aber nicht weiter schlimm und die Lehrerin
>>erkennt die Aufgaben als richtig an,läßt die Zahlen aber noch mal richtig daneben schreiben.
>>Unser Problem: Seit der Schule hat sich unser Sohn sehr verändert.
>>Er hat einen stark ausgeprägten Bewegungsdrang, fällt damit sehr oft auf.
>>Hinzu kommen Konzentrationsprobleme und Vergeßlichkeit. Dinge aus der Schule
>>können teilweise nicht wieder gegeben werden. Hausaufgaben müssen wir im Hort machen lassen, weil er sie uns abends nicht mehr erklären kann.
>>Ich habe Angst, dass mit zunehmender Klassenstufe das Problem größer wird und
>>er diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist.
>>Bei Fabian wurde Linkshändigkeit festgestelt (Die wir leider zu spät erkannten)
>>mit selbstständiger Umschulung auf Rechts.
>>Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrung gesammelt?
>>Wir sind nicht sicher ob er nur etwas Zeit braucht oder ob eine Rückschulung wirklich sinnvoller wäre.
>Hallo Diana !
>"Zu spät erkannt" würde ich eure Situation nicht bezeichnen, sondern eher "bereits jetzt erkannt" - zur Erklärung bei meiner Tochter (hat sich auch selbständig umgeschult) haben wir die Linkshändigkeit erst mit 16 Jahren erkannt und sie befindet sich seit 1 1/2 Jahren in Rückschulung.
>Sie hatte massive primäre und bereits sekundäre Umschulungsfolgen.
>Nachdem sie die Rückschulung begonnen hat, ging es auch schulisch bergauf. Sie mußte keine Klasse wiederholen und mit viel Optimismus sieht sie ihrem Abitur nächstes Jahr entgegen.
>Die Konzentrationsschwierigkeiten und Black Outs waren so extrem, dass sie auf das Gelernte von einem Tag auf den anderen nicht mehr zugreifen konnte und am dritten Tag war alles wieder vorhanden. So kam es zu einer "Serie" von vernichtenden Schularbeiten, Test, schriftl. Wiederholungen,.....(diese waren immer am 2. Tag d.h. "keine Zugriff" )und die "Mitarbeit" war laut den Professoren gleich null - sie hat sich auch in sich zurückgezogen. Weiters erzählte sie, sie müsse sich beim Mitschreiben so auf den Text konzentrieren, dass sie vom Inhalt nichts mehr mitbekommt....
>Dies scheint mir auch bei deinem Sohn bereits aufzutreten, er konzentriert sich so auf die Buchstaben, dass er mit dem Inhalt bzw. der gestellten Aufgabe überfordert ist, da er seine gesamte Konzentration für die Motorik benötigt.
>Diesen sehr stark ausgeprägten Bewegungsdrang kenne ich ebenfalls von meiner Tochter.
>Die Meinung meiner Tochter - wartet nicht !! , es ist nicht die Zeit, die er benötigt um mit Rechts klarzukommen, sondern gebt ihm die Zeit um mit seiner Natur = Linkshändigkeit klarzukommen. Auch wenn das Schriftbild anfangs etwas darunter leidet, wie du schreibt, ist die Lehrerin ohnedies sehr tolerant.
>
>Von unseren Erfahrungen kann ich nur sagen, es ist nie zu spät ......
>Liebe Grüße
>Yasmin
>P.S. Bin ebenfalls umgeschult und befinde mich in Rückschulung - von wegen zu spät
>
Hallo Jasmin,
habe hier jetzt in den letzten Tagen auch schon ein paar mal geschrieben (s. Texte). Meine Tochter ist sieben, geht in die zweite Klasse und es hat sich letzte Wocher durch eine Ergotherapeutin endgültig bestätigt, sie ist Linkshänderin, schreibt aber mit rechts. Probleme: Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Selbstzweifel, so gut wie kein Selbstbewußtsein. Ich wußte nicht warum und habe immer versucht ihr zu helfen, war manchmal schon ganz verzweifelt. Nun zu meiner Frage: Wie helfe ich ihr jetzt? Du sagst deine Tochter ist schon lange bei der Rückschulung. Wie habt ihr die angefangen? Blöde Frage? Soll meine Tochter erst ab und zu mal mit links probieren? Das tut sie zur Zeit, aber eher selten. Ihre Lehrerin meint ich soll doch alles so lassen wie es ist und das Kind mit rechts schreiben lassen. Allerdings halte ich eh nicht viel von der Lehrerin und was wenn die Probleme größer werden? Sagt mir meine Tochter dann wenn sie 16 ist "Mama, wieso hast du mir damals nicht geholfen?" Schrecklich diese Unsicherheit, was das beste für mein Kind ist.
>
>
>Hallo Jasmin,
>habe hier jetzt in den letzten Tagen auch schon ein paar mal geschrieben (s. Texte). Meine Tochter ist sieben, geht in die zweite Klasse und es hat sich letzte Wocher durch eine Ergotherapeutin endgültig bestätigt, sie ist Linkshänderin, schreibt aber mit rechts. Probleme: Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Selbstzweifel, so gut wie kein Selbstbewußtsein. Ich wußte nicht warum und habe immer versucht ihr zu helfen, war manchmal schon ganz verzweifelt. Nun zu meiner Frage: Wie helfe ich ihr jetzt? Du sagst deine Tochter ist schon lange bei der Rückschulung. Wie habt ihr die angefangen? Blöde Frage? Soll meine Tochter erst ab und zu mal mit links probieren? Das tut sie zur Zeit, aber eher selten. Ihre Lehrerin meint ich soll doch alles so lassen wie es ist und das Kind mit rechts schreiben lassen. Allerdings halte ich eh nicht viel von der Lehrerin und was wenn die Probleme größer werden? Sagt mir meine Tochter dann wenn sie 16 ist "Mama, wieso hast du mir damals nicht geholfen?" Schrecklich diese Unsicherheit, was das beste für mein Kind ist.
>>
>>
Hallo Anne
Deine Unsicherheit in der Entscheidungsfrage kann ich dir nicht nehmen, aber ich würde dir raten, das Buch von Fr.Dr.Sattler "Der umgeschulte Linkshänder oder der Knoten im Kopf" schnellstens zu lesen, um einen Einblick in die möglichen Auswirkungen zu haben. Ich glaube danach stellt sich die Frage nicht mehr ob Rückschulung oder nicht .
Wenn deine Tochter eine gebrochene Hand hat, würdest du eine Unsicherheit verspüren, mit ihr zum Arzt zu gehen .....?
Aber "leider" handelt es sich bei der Verletzung durch eine Umschulung um keine "sichtbare" Verletzung, wir bluten nicht, wir haben keine Schmerzen (zumindest nicht sichtbar).
>>Nun zu deiner Frage: Wie helfe ich ihr jetzt?
Verschaffe dir selbst, wie oben erwähnt, die Sicherheit welchen Weg ihr gehen werdet. Rückschulung ja oder nein. Wenn ihr euch für Rückschulung (was ich sehr hoffe)entscheidet, braucht sie dich als starke sichere Mama die voll hinter der Rückschulung steht und die ihr ihre Zweifel über das " Anderssein " nimmt. ( ihr mangelndes Selbstbewußsein ..."Ich will nicht Anderssein, da sieht man mich an,....)Beeinflusse, alle in deiner Umgebung Großeltern, Freunde,....damit sie positiv über die Rückschulung sprechen, es geht nur darum , dass deine Tochter merkt, dass ihre Vertrauenspersonen alle "an einem Strang ziehen"
>>Du sagst deine Tochter ist schon lange bei der Rückschulung.
"lange" würde ich die 1 1/2 Jahren nicht nennen, wenn man bedenkt, dass sie 16 Jahre "falsch" gearbeitet hat. Die Rückschulung bezieht sich ja nicht nur darauf die Feinmotorik der linken Hand zu trainieren, sondern die primären und sekundären Folgeerscheinungen " aufzuheben" soweit dies möglich ist. Die Rückschulung beinhaltet bei meiner Tochter auch eine Psychotherapie, da sie bereits unter massiven Angstzuständen und Versagenängsten litt.
Sie wandelte sich von einer "sehr gut"-Schülerin in der Volkschule, zu einer "befriedigend"-Schülerin im Gymnasium Unterstufe, zu einer "fast Totalversagerin" am Beginn der Oberstufe. Den Stoff an einem Tag zu können und am anderen nicht, ein Black Out nach dem anderen,..... natürlich schon im Vorfeld die Angst vor dem nächsten Black Out,... es war ein Teufelskreis und die Selbstzweifel !!! bis schließlich die Erkenntnis "das dümmste Kind der Welt zu sein" sich bei ihr breit machte.
Selbstbewußsein ??? was ist das???
Da ich ihr immer beim Lernen half, wußte ich dass sie den Stoff beherrscht, aber dies half ihr nicht in der Schule, dort konnte sie die gefordete Leistung nicht bringen. Es gab auch keinen Stress unsererseits wegen die schlechten Noten. Auch gab es unsererseits keinen Druck das Abitur zu machen, ich sagte ihr oft, sie soll mit der Schule aufhören, aber dies kam und kommt für sie nicht in Frage. Jetzt ist sie bereits wieder auf dem Weg von der " Genügend zur Befriedigend" Schülerin. Und ihr Selbstbewußtsein !!!! aber HALLO !!!
>>Wie habt ihr die angefangen? Soll meine Tochter erst ab und zu mal mit links probieren? Das tut sie zur Zeit, aber eher selten
Rate dir auf jeden Fall die Rückschulung mit einer LinkshänderberaterIn durchzuführen.
Bei meine Tochter haben wir im Juni (durch Testung) festgetellt, dass sie eine umgeschulte Linkshänderin ist und sie hat in den Sommerferien begonnen, NUR mehr die linke Hand zu verwenden. Ich besorgte großes Packpapier und sie begann mit Übungen wie Schleifen ziehen , umgedrehte Achter,Buchstaben in XXL-Größe und
wurde mit der Größe immer kleiner bis sie ca. nach 1 Monat "relativ" leserlich auf ein A4 - Blatt schreiben konnte. Sie übte jeden Tag, wobei ich sie bei den Übungsphasen bremsen mußte. Als die Schule wieder begann, fehlte ihr jedoch das Tempo. So versuchte sie in der Stunde weiterhin mitzuschreiben (=Übung) und
ihre Mitschüler borgten ihr die Hefte zum Kopieren. Bei den ersten Schularbeiten hatte sie jedoch keine Geschwindigkeitsprobleme mehr.
Dazu muß ich noch bemerken, meine Tochter war bereits 15 und von sich aus absolut bereit, die Rückschulung (mit eisernem Willen)durchzuführen d.h. es war ihre alleinige Entscheidung. Als sie das Schreiben mit links beherrschte, sagte sie zu mir :
"Mama, jetzt spüre ich endlich den Fluss in mir" Früher war ein Aufsatz, gequälte 1 1/2 Seiten, heute findet sie kein Ende...
>>Blöde Frage?
gibt es nicht aber blöde Antworten / Meinungen (siehe Lehrerin)
>> Ihre Lehrerin meint ich soll doch alles so lassen wie es ist und das Kind mit rechts schreiben lassen.
Es muß doch möglich sein, dass deine Tochternachdem sie erst in der 2.Klasse ist, während der Rückschulung einen "Sonderstatus" erhält. in der Form - Rücksichtnahme darauf, dass ihre Schrift anfangs fast nicht leserlich ist, dass sie langsam ist, ......
und wenn nichts dergleichen geht, bin ich der Überzeugung, na dann halt ein zweites Mal die 2.Klasse und dies mit LINKS als ein Leben lang gefangen in seiner RECHTEN. (Wobei dies wieder eine Ablehnung deiner Tochter zur linken Hand mitsichbringen könnte)
Wie du siehst neige ich "leicht" zu der Überzeugung ... Rückschulung ... JA .
Aber wie gesagt, ihr müßt euch sicher sein, ich kann dir nur unsere Erfahrungen mitteilen und vor allem wende dich an eine(n) LinkshänderberaterIn.
Liebe Grüße
Yasmin
>>Hallo Jasmin,
>>habe hier jetzt in den letzten Tagen auch schon ein paar mal geschrieben (s. Texte). Meine Tochter ist sieben, geht in die zweite Klasse und es hat sich letzte Wocher durch eine Ergotherapeutin endgültig bestätigt, sie ist Linkshänderin, schreibt aber mit rechts. Probleme: Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Selbstzweifel, so gut wie kein Selbstbewußtsein. Ich wußte nicht warum und habe immer versucht ihr zu helfen, war manchmal schon ganz verzweifelt. Nun zu meiner Frage: Wie helfe ich ihr jetzt? Du sagst deine Tochter ist schon lange bei der Rückschulung. Wie habt ihr die angefangen? Blöde Frage? Soll meine Tochter erst ab und zu mal mit links probieren? Das tut sie zur Zeit, aber eher selten. Ihre Lehrerin meint ich soll doch alles so lassen wie es ist und das Kind mit rechts schreiben lassen. Allerdings halte ich eh nicht viel von der Lehrerin und was wenn die Probleme größer werden? Sagt mir meine Tochter dann wenn sie 16 ist "Mama, wieso hast du mir damals nicht geholfen?" Schrecklich diese Unsicherheit, was das beste für mein Kind ist.
>>>
>>>
>Hallo Anne
>Deine Unsicherheit in der Entscheidungsfrage kann ich dir nicht nehmen, aber ich würde dir raten, das Buch von Fr.Dr.Sattler "Der umgeschulte Linkshänder oder der Knoten im Kopf" schnellstens zu lesen, um einen Einblick in die möglichen Auswirkungen zu haben. Ich glaube danach stellt sich die Frage nicht mehr ob Rückschulung oder nicht .
>Wenn deine Tochter eine gebrochene Hand hat, würdest du eine Unsicherheit verspüren, mit ihr zum Arzt zu gehen .....?
>Aber "leider" handelt es sich bei der Verletzung durch eine Umschulung um keine "sichtbare" Verletzung, wir bluten nicht, wir haben keine Schmerzen (zumindest nicht sichtbar).
>
>>>Nun zu deiner Frage: Wie helfe ich ihr jetzt?
>Verschaffe dir selbst, wie oben erwähnt, die Sicherheit welchen Weg ihr gehen werdet. Rückschulung ja oder nein. Wenn ihr euch für Rückschulung (was ich sehr hoffe)entscheidet, braucht sie dich als starke sichere Mama die voll hinter der Rückschulung steht und die ihr ihre Zweifel über das " Anderssein " nimmt. ( ihr mangelndes Selbstbewußsein ..."Ich will nicht Anderssein, da sieht man mich an,....)Beeinflusse, alle in deiner Umgebung Großeltern, Freunde,....damit sie positiv über die Rückschulung sprechen, es geht nur darum , dass deine Tochter merkt, dass ihre Vertrauenspersonen alle "an einem Strang ziehen"
>>>Du sagst deine Tochter ist schon lange bei der Rückschulung.
>
>"lange" würde ich die 1 1/2 Jahren nicht nennen, wenn man bedenkt, dass sie 16 Jahre "falsch" gearbeitet hat. Die Rückschulung bezieht sich ja nicht nur darauf die Feinmotorik der linken Hand zu trainieren, sondern die primären und sekundären Folgeerscheinungen " aufzuheben" soweit dies möglich ist. Die Rückschulung beinhaltet bei meiner Tochter auch eine Psychotherapie, da sie bereits unter massiven Angstzuständen und Versagenängsten litt.
>Sie wandelte sich von einer "sehr gut"-Schülerin in der Volkschule, zu einer "befriedigend"-Schülerin im Gymnasium Unterstufe, zu einer "fast Totalversagerin" am Beginn der Oberstufe. Den Stoff an einem Tag zu können und am anderen nicht, ein Black Out nach dem anderen,..... natürlich schon im Vorfeld die Angst vor dem nächsten Black Out,... es war ein Teufelskreis und die Selbstzweifel !!! bis schließlich die Erkenntnis "das dümmste Kind der Welt zu sein" sich bei ihr breit machte.
>Selbstbewußsein ??? was ist das???
>Da ich ihr immer beim Lernen half, wußte ich dass sie den Stoff beherrscht, aber dies half ihr nicht in der Schule, dort konnte sie die gefordete Leistung nicht bringen. Es gab auch keinen Stress unsererseits wegen die schlechten Noten. Auch gab es unsererseits keinen Druck das Abitur zu machen, ich sagte ihr oft, sie soll mit der Schule aufhören, aber dies kam und kommt für sie nicht in Frage. Jetzt ist sie bereits wieder auf dem Weg von der " Genügend zur Befriedigend" Schülerin. Und ihr Selbstbewußtsein !!!! aber HALLO !!!
>>>Wie habt ihr die angefangen? Soll meine Tochter erst ab und zu mal mit links probieren? Das tut sie zur Zeit, aber eher selten
>Rate dir auf jeden Fall die Rückschulung mit einer LinkshänderberaterIn durchzuführen.
>Bei meine Tochter haben wir im Juni (durch Testung) festgetellt, dass sie eine umgeschulte Linkshänderin ist und sie hat in den Sommerferien begonnen, NUR mehr die linke Hand zu verwenden. Ich besorgte großes Packpapier und sie begann mit Übungen wie Schleifen ziehen , umgedrehte Achter,Buchstaben in XXL-Größe und
>wurde mit der Größe immer kleiner bis sie ca. nach 1 Monat "relativ" leserlich auf ein A4 - Blatt schreiben konnte. Sie übte jeden Tag, wobei ich sie bei den Übungsphasen bremsen mußte. Als die Schule wieder begann, fehlte ihr jedoch das Tempo. So versuchte sie in der Stunde weiterhin mitzuschreiben (=Übung) und
>ihre Mitschüler borgten ihr die Hefte zum Kopieren. Bei den ersten Schularbeiten hatte sie jedoch keine Geschwindigkeitsprobleme mehr.
>Dazu muß ich noch bemerken, meine Tochter war bereits 15 und von sich aus absolut bereit, die Rückschulung (mit eisernem Willen)durchzuführen d.h. es war ihre alleinige Entscheidung. Als sie das Schreiben mit links beherrschte, sagte sie zu mir :
>"Mama, jetzt spüre ich endlich den Fluss in mir" Früher war ein Aufsatz, gequälte 1 1/2 Seiten, heute findet sie kein Ende...
>>>Blöde Frage?
>gibt es nicht aber blöde Antworten / Meinungen (siehe Lehrerin)
>
>>> Ihre Lehrerin meint ich soll doch alles so lassen wie es ist und das Kind mit rechts schreiben lassen.
>
>Es muß doch möglich sein, dass deine Tochternachdem sie erst in der 2.Klasse ist, während der Rückschulung einen "Sonderstatus" erhält. in der Form - Rücksichtnahme darauf, dass ihre Schrift anfangs fast nicht leserlich ist, dass sie langsam ist, ......
>und wenn nichts dergleichen geht, bin ich der Überzeugung, na dann halt ein zweites Mal die 2.Klasse und dies mit LINKS als ein Leben lang gefangen in seiner RECHTEN. (Wobei dies wieder eine Ablehnung deiner Tochter zur linken Hand mitsichbringen könnte)
>Wie du siehst neige ich "leicht" zu der Überzeugung ... Rückschulung ... JA .
>Aber wie gesagt, ihr müßt euch sicher sein, ich kann dir nur unsere Erfahrungen mitteilen und vor allem wende dich an eine(n) LinkshänderberaterIn.
>
Hallo Jasmin,
ganz lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Habe gestern nochmal mit meiner Tochter gesprochen, das kam allerdings von ihr aus. Sie hat in letzter Zeit viele Fragen zu dem Thema, logisch. Sie hat gestern abend mit links geübt. Sie kann bereits ihren Namen deutlich und sehr schön mit links schreiben und hat daraufhin beschlossen, sie schreibt mit links und ich soll heute die Beraterin anrufen, die sie auch getestet hat. Sie will da wieder hin und sich Rat holen, wie sie den Stift besser halten soll, ihr tut nämlich die Hand so schnell weh. Ich war ganz erleichtert, das sie selbst es will, wobei ich genau weiß, das sie noch ein paar mal schwanken wird. Für die Konsequenz die deine Tochter an den Tag gelegt hat (meine Hochachtung dafür), ist sie wohl noch zu klein. Aber vielleicht liegt ja gerade in ihrem Alter, ihre Chance es ohne große Komplikationen zu schaffen. Natürlich werde ich ihr helfen wo ich kann. Merke ja selber, das sie, wenn sie mit links übt ein ganzanderes Kind ist. Sie ist dann so positiv und fröhlich. Nicht das sie sonst nur traurig rum läuft, aber man merkt schon einen Unterschied. Meine große Tochter(sie ist 15) sagte vor Monaten mal, "wieso ist meine kleine Schwester so nervig, das ist sie erst seit sie zur Schule geht". Wir wußten damals noch nichts von der Linkshändigkeit, aber nun ist mir das schon klar. Hoffe es bessert sich alles,auch wenn es Zeit braucht.
>Ganz liebe Grüße Anne
>
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Hallo Anne,
>>Habe gestern nochmal mit meiner Tochter gesprochen, das kam allerdings von ihr aus. Sie hat in letzter Zeit viele Fragen zu dem Thema, logisch. Sie hat gestern abend mit links geübt. Sie kann bereits ihren Namen deutlich und sehr schön mit links schreiben und hat daraufhin beschlossen, sie schreibt mit links und ich soll heute die Beraterin anrufen, die sie auch getestet hat. Sie will da wieder hin und sich Rat holen, wie sie den Stift besser halten soll, ihr tut nämlich die Hand so schnell weh. Ich war ganz erleichtert, das sie selbst es will,
....Gratulation ! Dies sieht nach einem sehr positiven Rückschulungsbeginn aus
und dass mit der schmerzenden Hand wird sich geben, sobald sie die richtige Schreibhaltung für sich gefunden hat.
>>wobei ich genau weiß, das sie noch ein paar mal schwanken wird.
... davon mußt du ausgehen, aber mit eurer Unterstützung ....
>>Für die Konsequenz die deine Tochter an den Tag gelegt hat (meine Hochachtung dafür),
... danke, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt der beste Weg, man sollte sein Ziel vor Augen haben, sich aber die nötige ZEIT zugestehen. Deshalb auch mein Ausbremsen (mit Rücksprache ihrer Therapeutin) bei ihrer versuchten "Turbo"-Rückschulung.
>>ist sie wohl noch zu klein. Aber vielleicht liegt ja gerade in ihrem Alter, ihre Chance es ohne große Komplikationen zu schaffen.
... sehe ich auch so
>>Natürlich werde ich ihr helfen wo ich kann.
... davon bin ich überzeugt
>>Merke ja selber, das sie, wenn sie mit links übt ein ganzanderes Kind ist. Sie ist dann so positiv und fröhlich.
... wahrscheinlich merkt/spürt deine Tochter selbst (im Unterbewußtsein) , dass etwas anders, leichter, unbeschwerter ist, wenn sie links schreibt und deshalb auch ihr Bereitschft
>>Nicht das sie sonst nur traurig rum läuft, aber man merkt schon einen Unterschied. Meine große Tochter(sie ist 15) sagte vor Monaten mal, "wieso ist meine kleine Schwester so nervig, das ist sie erst seit sie zur Schule geht". Wir wußten damals noch nichts von der Linkshändigkeit, aber nun ist mir das schon klar. Hoffe es bessert sich alles,auch wenn es Zeit braucht.
... Zeit und Geduld ist jetzt das Wichtigste
Zum Schluß noch eine kleine Anregung, bei der Testung meiner Tochter, bat die Therapeutin sie ganz spontan mit der linken Hand versuchsweise einen Baum zu zeichnen. Die erste Reaktion meiner Tochter war "das kann ich nicht, mit links" - aber sie versuchte es..... und es wurde ein wunderschöner Baum. Sie war total überrascht, das sie dies überhaupt konnte und diese Zeichnung wurde von ihr gehütet und bewacht bis er endlich in einen Bilderrahmen kam und nun hängt die Zeichnung an der Wand. Für sie bedeutet diese Zeichnung "Mein erster Schritt zum linken und somit wahren ICH"
Nachdem du schreibst deine Tochter kann ihren Namen schon sehr schön mit der linken Hand schreiben,findet sich vielleicht auch ein kleiner Bilderrahmen für diesen tollen ersten Schritt.
Ich wünsche euch viel Erfolg, viel Zeit, viel Geduld und viel Unterstützung von eurer Umwelt.
Yasmin
>Hallo Anne,
>>>Habe gestern nochmal mit meiner Tochter gesprochen, das kam allerdings von ihr aus. Sie hat in letzter Zeit viele Fragen zu dem Thema, logisch. Sie hat gestern abend mit links geübt. Sie kann bereits ihren Namen deutlich und sehr schön mit links schreiben und hat daraufhin beschlossen, sie schreibt mit links und ich soll heute die Beraterin anrufen, die sie auch getestet hat. Sie will da wieder hin und sich Rat holen, wie sie den Stift besser halten soll, ihr tut nämlich die Hand so schnell weh. Ich war ganz erleichtert, das sie selbst es will,
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>....Gratulation ! Dies sieht nach einem sehr positiven Rückschulungsbeginn aus
>und dass mit der schmerzenden Hand wird sich geben, sobald sie die richtige Schreibhaltung für sich gefunden hat.
>>>wobei ich genau weiß, das sie noch ein paar mal schwanken wird.
>... davon mußt du ausgehen, aber mit eurer Unterstützung ....
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>>>Für die Konsequenz die deine Tochter an den Tag gelegt hat (meine Hochachtung dafür),
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>... danke, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt der beste Weg, man sollte sein Ziel vor Augen haben, sich aber die nötige ZEIT zugestehen. Deshalb auch mein Ausbremsen (mit Rücksprache ihrer Therapeutin) bei ihrer versuchten "Turbo"-Rückschulung.
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>>>ist sie wohl noch zu klein. Aber vielleicht liegt ja gerade in ihrem Alter, ihre Chance es ohne große Komplikationen zu schaffen.
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>... sehe ich auch so
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>>>Natürlich werde ich ihr helfen wo ich kann.
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>... davon bin ich überzeugt
>>>Merke ja selber, das sie, wenn sie mit links übt ein ganzanderes Kind ist. Sie ist dann so positiv und fröhlich.
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>... wahrscheinlich merkt/spürt deine Tochter selbst (im Unterbewußtsein) , dass etwas anders, leichter, unbeschwerter ist, wenn sie links schreibt und deshalb auch ihr Bereitschft
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>>>Nicht das sie sonst nur traurig rum läuft, aber man merkt schon einen Unterschied. Meine große Tochter(sie ist 15) sagte vor Monaten mal, "wieso ist meine kleine Schwester so nervig, das ist sie erst seit sie zur Schule geht". Wir wußten damals noch nichts von der Linkshändigkeit, aber nun ist mir das schon klar. Hoffe es bessert sich alles,auch wenn es Zeit braucht.
>... Zeit und Geduld ist jetzt das Wichtigste
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>Zum Schluß noch eine kleine Anregung, bei der Testung meiner Tochter, bat die Therapeutin sie ganz spontan mit der linken Hand versuchsweise einen Baum zu zeichnen. Die erste Reaktion meiner Tochter war "das kann ich nicht, mit links" - aber sie versuchte es..... und es wurde ein wunderschöner Baum. Sie war total überrascht, das sie dies überhaupt konnte und diese Zeichnung wurde von ihr gehütet und bewacht bis er endlich in einen Bilderrahmen kam und nun hängt die Zeichnung an der Wand. Für sie bedeutet diese Zeichnung "Mein erster Schritt zum linken und somit wahren ICH"
>Nachdem du schreibst deine Tochter kann ihren Namen schon sehr schön mit der linken Hand schreiben,findet sich vielleicht auch ein kleiner Bilderrahmen für diesen tollen ersten Schritt.
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>Ich wünsche euch viel Erfolg, viel Zeit, viel Geduld und viel Unterstützung von eurer Umwelt.
>Yasmin
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> Hallo Yasmin,
danke für den Tip mit dem Bild. Sie hat bereits ein Foto von sich, wie sie aufrecht sitzt und ihr erstes Bild mit links malt. Hat die Therapeutin gemacht und ihr geschenkt. Aber das mit dem Namen im Bilderrahmen ist trotzdem eine gute Idee. Unterstützung von der Umwelt bekommen wir zur Zeit leider nicht soviel. Die Lehrerin meinte sogar, ob es nicht besser wäre alles zu lassen wie es ist. Habe ihr erklärt was ich davon halte und das ich von ihr erwarte, das sie Rücksicht nimmt und meine Tochter unterstützt. Sie läßt sie wohl auch mit links schreiben, wenn sie möchte, aber ich glaube das ist von der Frau schon viel verlangt. Und meine Eltern halten das alles auch für keine gute Idee. Reine Unwissenheit, denke ich. Habe aber auch ihnen klar gemacht, das ich im Beisein meiner Tochter nur Lob für ihre Schreibversuche hören möchte. Alles andere können sie mir sagen, wenn das Kind nicht dabei ist, wenn sie denn gar nicht an sich halten können. Nein Mann steht zwar hinter mir, arbeitet aber sehr viel und hat nicht die Zeit. Muß da also mehr oder weniger alleine mit meiner Tochter durch. Na ja, mit Hilfe der Therapeutin, meiner großen Tochter und Rat von Dir und anderen. Falls mich nochmal Zweifel plagen, melde ich mich bestimmt. Manchmal muß man das ja nur mal los werden.
Ganz liebe Grüße Anne
Dr. Noll
26.11.2004, 11:16
Yasmin schrieb:
Deine Unsicherheit in der Entscheidungsfrage kann ich dir nicht nehmen, aber ich würde dir raten, das Buch von Fr.Dr.Sattler "Der umgeschulte Linkshänder oder der Knoten im Kopf" schnellstens zu lesen, um einen Einblick in die möglichen Auswirkungen zu haben. Ich glaube danach stellt sich die Frage nicht mehr ob Rückschulung oder nicht
Die Frage stellt sich dennoch, siehe das Kapitel in dem genannten Buch zur Rückschulung,das die Möglichkeiten, aber auch die Gefahren der Rückschulung darstellt.
Es ist hier schon oft diskutiertworden: ohne jemanden u n d die Umstände des Umfelds der Betreffenden genau zu kennen, kann man den Rat Rückschulung ja/nein guten Gewissens nicht geben.
Es ist nicht ganz ohne, eigene (positive) Erfahrungen auf andere zu projizieren.
Wesentlich ist, die ganze Geschichte mit einem LH-Berater, der sich genügend Zeit nimmt und die Umstände ausreichend würdigt, zu besprechen.
Dr. Noll
Dr. Noll
26.11.2004, 11:23
Hallo,
was mich interessieren würde: haben Sie sich, da ja nun die Entscheidung zu Rückschulung positiv ausgefallen ist, eine Strategie überlegt, wie Sie die Rückschulung angehen,z.B.ob, wann, wie, welche Schwungübungen, wie umgehen mit Erziehern, wie die Familie einbeziehen, Management bei Rückschlägen usw. ?
Wenn ja, ist es ein guter Anfang.
Wenn nein, drängt sich mir die Frage auf, ob Sie nicht doch ein klein wenig zu optimistisch sein könnten ?
Mich würde die Entwicklung der Rückschulung sehr interessieren und ich würde mich freuen, wenn Sieden weiteren Verlauf hier im Forum immer mal wieder mitteilen würden.
Liebe Grüße
Dr. Noll
>Die Frage stellt sich dennoch, siehe das Kapitel in dem genannten Buch zur Rückschulung,das die Möglichkeiten, aber auch die Gefahren der Rückschulung darstellt.
>Es ist hier schon oft diskutiertworden: ohne jemanden u n d die Umstände des Umfelds der Betreffenden genau zu kennen, kann man den Rat Rückschulung ja/nein guten Gewissens nicht geben.
>Es ist nicht ganz ohne, eigene (positive) Erfahrungen auf andere zu projizieren.
>Wesentlich ist, die ganze Geschichte mit einem LH-Berater, der sich genügend Zeit nimmt und die Umstände ausreichend würdigt, zu besprechen.
>Dr. Noll
Habe deshalb auch in meinem Schreiben 2 x darauf hingewiesen eine Rückschulung nur mit einer LH-Beraterin durchzuführen.
Yasmin
>Hallo,
>was mich interessieren würde: haben Sie sich, da ja nun die Entscheidung zu Rückschulung positiv ausgefallen ist, eine Strategie überlegt, wie Sie die Rückschulung angehen,z.B.ob, wann, wie, welche Schwungübungen, wie umgehen mit Erziehern, wie die Familie einbeziehen, Management bei Rückschlägen usw. ?
>Wenn ja, ist es ein guter Anfang.
>Wenn nein, drängt sich mir die Frage auf, ob Sie nicht doch ein klein wenig zu optimistisch sein könnten ?
>Mich würde die Entwicklung der Rückschulung sehr interessieren und ich würde mich freuen, wenn Sieden weiteren Verlauf hier im Forum immer mal wieder mitteilen würden.
>Liebe Grüße
>Dr. Noll
Hallo,
natürlich habe ich mir viele Gedanken gemacht und ich muß zugeben, ich habe auch Ängste was die Rückschläge angeht. Was ich bereits getan habe? Nun, ich habe die gesamte Familie informiert und um Unterstützung gebeten. Die Lehrerin meiner Tochter ist informiert und hat von mir den Bericht der Ergotherapeutin bekommen und Buch Tips. Allerdings weiß ich leider nicht, ob ihr Interesse so groß ist sich eingehend mit der Thematik zu befassen. Denke ich bin zur Zeit optimistisch, weil meine Tochter es ist und von ihrer Einstellung und Bereitschaft hängt ja schließlich alles ab. Außerdem übt sie freiwillig in einem eigens dafür angeschafften Heft mit der linken Hand zu schreiben. Sie hat bereits Tips bekommen für die richtige Haltung und fühlt sich zur Zeit sehr wohl damit. Außerdem sieht sie selbst, wie gut sie schon schreibt. Die Ergotherapeutin hat mir geraten, alles zu tun, damit die linke Hand kräftiger wird (kneten, basteln etc. mit link). Habe meiner Tochter so einen kleinen Gymnastikball bestellt, den sie mit der linken Hand knetet. Das macht ihr Spaß. Meine Tochter ißt bereits fast immer mit links und macht auch sonst alltägliche Dinge öfter mit links, als sie das noch vor Wochen getan hat. Natürlich wechselt sie häufig, aber es ist eben aufgefallen, das die linke Hand doch inzwischen recht oft zum Einsatz kommt. Werde gerne weiter Bericht erstatten.
Liebe Grüße
Anne
Dr. Noll
27.11.2004, 11:58
>Habe deshalb auch in meinem Schreiben 2 x darauf hingewiesen eine Rückschulung nur mit einer LH-Beraterin durchzuführen.
>Yasmin
Ich weiß.
Ich habe nur noch einmal positiv auf den von Ihnen erwähnten Umstand hinweisen wollen.
Andererseits wollte ich aber auch noch einmal darauf hinweisen, daß die Frage Rückschulung ja/nein immer schwierig und kein Selbstläufer ist.
Dr. Noll
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