Vollständige Version anzeigen : Änderung sdes Egos (Gefühl) durch Umschulung
Frank ULH, IRS
16.08.2004, 16:40
Hallo ans Forum.
Da ich nun seit mehreren Wochen weis das ich ein ULH bin hat sich bei mir in der Gefühlswelt etwas zum postitiven verändert.
Ich schreibe zwar noch sehr wenig mit links und bin momentan etwas Faul mit Schwung und Schreibübungen aber allein die Erkenntis das ich umgeschult wurde hat mir tausende von Kilo von der Seele genommen. Endlich versteh ich das manche Dinge im Leben, z.B das anecken bei Leuten (einfach frei herraus sagen was man denkt) oder Dinge wo ich gedacht habe ich bin irgendwie zu blöde dazu (etwas zu kapieren) eine Grund haben. Ich hatte das immer auf mich aber nicht auf die Händigkeit geschoben.
Seit ich nun mehr mit Links mache (Gabel. Messer, Maus mit links halen; E/ Bass Gitarre für Linkshänder besorgt und damit üben)ich mein damit,ansich mehr mit Links zu machen, hat sich Gefühlsmäßig bei mir etwas verändert. Ich fühle mich einfach wohler, mehr mit mir in einem, was vorher nicht der Fall war.
Ich taue mich mehr jemanden die Meinung zu sagen.
Es ist zwar nicht immer so, aber es kommt viel haüfiger vor als früher das ich mich immer besser fühle.
Auch mein Psychotehrapheut unterstüzt mich darin sehr. Ich will aber auch nicht die rechte Hand verteufeln, wenn ich da was mit mache ist das Ok, nur weiß ich, das ich irgend wann alles oder sehr viel mit links machen werde. Nur abhetzen möchte ich mich dabei nicht.
Momentan kommt so viel auf mich zu, das mir die erkenntnis wichtiger ist als das Schreiben, da soll heißen, ich hatte so viel Streß gehabt das ich lieber erst mal abwarten will bis sich das beruhigt hat und dann kommt das schreiben automatisch dazu.
Ich hoffe das die Positive Stimmung die sich immer mehr bei mir einstellt auch bleibt und ich durch meien Umschulung nicht einen Rückschlag bekommen werde.
Welche erfahrungen Habt ihr damit gemacht mit der Umschulung???
Hat sich bei euch viles zum Positiven gewendet?
Oder wurd es noch schlimmer???
Für Antwortem wäre ich sehr Dankbar
Gruß
Frank F.
Lotteflue
17.08.2004, 11:03
Hallo Frank
>Da ich nun seit mehreren Wochen weis das ich ein ULH bin hat sich bei mir in der Gefühlswelt etwas zum postitiven verändert.
Schön :-)
>Ich schreibe zwar noch sehr wenig mit links und bin momentan etwas Faul mit Schwung und Schreibübungen aber allein die Erkenntis das ich umgeschult wurde hat mir tausende von Kilo von der Seele genommen. Endlich versteh ich das manche Dinge im Leben, z.B das anecken bei Leuten (einfach frei herraus sagen was man denkt) oder Dinge wo ich gedacht habe ich bin irgendwie zu blöde dazu (etwas zu kapieren) eine Grund haben. Ich hatte das immer auf mich aber nicht auf die Händigkeit geschoben.
Prima, wenn du dir die Dinge nicht mehr in die Schuhe schiebst!
>Seit ich nun mehr mit Links mache (Gabel. Messer, Maus mit links halen; E/ Bass Gitarre für Linkshänder besorgt und damit üben)ich mein damit,ansich mehr mit Links zu machen, hat sich Gefühlsmäßig bei mir etwas verändert. Ich fühle mich einfach wohler, mehr mit mir in einem, was vorher nicht der Fall war.
>Ich taue mich mehr jemanden die Meinung zu sagen.
Du findest zu dir selbst und das macht stark. Man traut sich dann :-)
>Es ist zwar nicht immer so, aber es kommt viel haüfiger vor als früher das ich mich immer besser fühle.
Alles dauert seine Zeit.
>Auch mein Psychotehrapheut unterstüzt mich darin sehr.
Wunderbar, dass du so einen hast!
>Ich will aber auch nicht die rechte Hand verteufeln, wenn ich da was mit mache ist das Ok, nur weiß ich, das ich irgend wann alles oder sehr viel mit links machen werde. Nur abhetzen möchte ich mich dabei nicht.
Immer mit der Ruhe, finde ich auch.
>Momentan kommt so viel auf mich zu, das mir die erkenntnis wichtiger ist als das Schreiben, da soll heißen, ich hatte so viel Streß gehabt das ich lieber erst mal abwarten will bis sich das beruhigt hat und dann kommt das schreiben automatisch dazu.
So fühle ich auch.
>Ich hoffe das die Positive Stimmung die sich immer mehr bei mir einstellt auch bleibt
Rückschritte sind normal, sie gehören dazu. Die Stimmung wird nicht immer positiv bleiben. Das ist ein Unding. Man muss auch die "schlechten" Seiten und Gefühle annehmen, darf sie nicht verdrängen.
Nach Rückschritten kommt fast immer der grosse Schritt nach vorn.
>und ich durch meien Umschulung nicht einen Rückschlag bekommen werde.
Inwiefern einen Rückschlag? Wovor hast du genau Angst? Das deine Entscheidung dich rückzuschulen falsch sein könnte bzw. Du unsicher bist?
>Welche erfahrungen Habt ihr damit gemacht mit der Umschulung???
>Hat sich bei euch viles zum Positiven gewendet?
Du meinst mit Umschulung die Rückschulung?
Bei mir hat sich durch die Erkenntnis, dass ich umgeschulter Linkshänder bin sehr viel erklärt wie bei dir und die Rückschulung hat auch sehr viel in Bewegung gesetzt. Bisher kann ich nur von positiven Dingen berichten.
Ich habe allerdings auch andere alte Dinge aufgearbeitet, sodass es ein Zusammenspiel ist.
Lotteflue
>Hallo ans Forum.
>Da ich nun seit mehreren Wochen weis das ich ein ULH bin hat sich bei mir in der Gefühlswelt etwas zum postitiven verändert.
>Ich schreibe zwar noch sehr wenig mit links und bin momentan etwas Faul mit Schwung und Schreibübungen aber allein die Erkenntis das ich umgeschult wurde hat mir tausende von Kilo von der Seele genommen. Endlich versteh ich das manche Dinge im Leben, z.B das anecken bei Leuten (einfach frei herraus sagen was man denkt) oder Dinge wo ich gedacht habe ich bin irgendwie zu blöde dazu (etwas zu kapieren) eine Grund haben. Ich hatte das immer auf mich aber nicht auf die Händigkeit geschoben.
>Seit ich nun mehr mit Links mache (Gabel. Messer, Maus mit links halen; E/ Bass Gitarre für Linkshänder besorgt und damit üben)ich mein damit,ansich mehr mit Links zu machen, hat sich Gefühlsmäßig bei mir etwas verändert. Ich fühle mich einfach wohler, mehr mit mir in einem, was vorher nicht der Fall war.
>Ich taue mich mehr jemanden die Meinung zu sagen.
>Es ist zwar nicht immer so, aber es kommt viel haüfiger vor als früher das ich mich immer besser fühle.
>Auch mein Psychotehrapheut unterstüzt mich darin sehr. Ich will aber auch nicht die rechte Hand verteufeln, wenn ich da was mit mache ist das Ok, nur weiß ich, das ich irgend wann alles oder sehr viel mit links machen werde. Nur abhetzen möchte ich mich dabei nicht.
>Momentan kommt so viel auf mich zu, das mir die erkenntnis wichtiger ist als das Schreiben, da soll heißen, ich hatte so viel Streß gehabt das ich lieber erst mal abwarten will bis sich das beruhigt hat und dann kommt das schreiben automatisch dazu.
>Ich hoffe das die Positive Stimmung die sich immer mehr bei mir einstellt auch bleibt und ich durch meien Umschulung nicht einen Rückschlag bekommen werde.
>Welche erfahrungen Habt ihr damit gemacht mit der Umschulung???
>Hat sich bei euch viles zum Positiven gewendet?
>Oder wurd es noch schlimmer???
>Für Antwortem wäre ich sehr Dankbar
>
>Gruß
>Frank F.
>
Hallo Frank,
das liest sich ja ganz prima! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH bis dahin!
Auch, daß Dein Therapeut das ünterstützt, ist schön und nicht selbstverständlich.
Ich denke aber, daß die Uniklinik Hamburg-Eppendorf sich der Thematik annimmt, könnte darauf schließen lassen, daß Personen, die die Thematik bisher nicht ernst (genug) nahmen, oder sich vielleicht aus irgendwelchen Angstgründen ihr gegenüber verschlossen, aufgeschlossener werden und zumindest mal fair und offener daran gehen. Ich weiß nicht, was da sonst noch vielleicht an Untersuchungen läuft, aber dies ist schon mal eine gute Richtung!
Frank, Du fragst nach Erfahrungen anderer Rückschüler(innen). Zu meiner eigenen Rückschulung werde ich mich später mal äußern.
Du könntest Dich aber, was ich neulich schon mal schrieb, dem Mailring von Sylvia Weber anschließen. In dem Ring sind Rückschüler organisiert, die sich gegenseitig mit ihren Rückschulungserfahrungen weiterhelfen möchten! Sylvia Webers Homepage ist in diesem Forum verlinkt. Du kannst Dich ja mal bei ihr melden.
Also Frank, mach weiter so und schön, daß Du diesen ersten Knoten für Dich schon gelöst hast.
Detlef
>Hallo ans Forum.
>Da ich nun seit mehreren Wochen weis das ich ein ULH bin hat sich bei mir in der Gefühlswelt etwas zum postitiven verändert.
>Ich schreibe zwar noch sehr wenig mit links und bin momentan etwas Faul mit Schwung und Schreibübungen aber allein die Erkenntis das ich umgeschult wurde hat mir tausende von Kilo von der Seele genommen. Endlich versteh ich das manche Dinge im Leben, z.B das anecken bei Leuten (einfach frei herraus sagen was man denkt) oder Dinge wo ich gedacht habe ich bin irgendwie zu blöde dazu (etwas zu kapieren) eine Grund haben. Ich hatte das immer auf mich aber nicht auf die Händigkeit geschoben.
>Seit ich nun mehr mit Links mache (Gabel. Messer, Maus mit links halen; E/ Bass Gitarre für Linkshänder besorgt und damit üben)ich mein damit,ansich mehr mit Links zu machen, hat sich Gefühlsmäßig bei mir etwas verändert. Ich fühle mich einfach wohler, mehr mit mir in einem, was vorher nicht der Fall war.
>Ich taue mich mehr jemanden die Meinung zu sagen.
>Es ist zwar nicht immer so, aber es kommt viel haüfiger vor als früher das ich mich immer besser fühle.
>Auch mein Psychotehrapheut unterstüzt mich darin sehr. Ich will aber auch nicht die rechte Hand verteufeln, wenn ich da was mit mache ist das Ok, nur weiß ich, das ich irgend wann alles oder sehr viel mit links machen werde. Nur abhetzen möchte ich mich dabei nicht.
>Momentan kommt so viel auf mich zu, das mir die erkenntnis wichtiger ist als das Schreiben, da soll heißen, ich hatte so viel Streß gehabt das ich lieber erst mal abwarten will bis sich das beruhigt hat und dann kommt das schreiben automatisch dazu.
>Ich hoffe das die Positive Stimmung die sich immer mehr bei mir einstellt auch bleibt und ich durch meien Umschulung nicht einen Rückschlag bekommen werde.
>Welche erfahrungen Habt ihr damit gemacht mit der Umschulung???
>Hat sich bei euch viles zum Positiven gewendet?
>Oder wurd es noch schlimmer???
>Für Antwortem wäre ich sehr Dankbar
>
>Gruß
>Frank F.
> >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>Ich kann alles nur bestätigen,was Du sagst.Mir sind die guten Gefühle geblieben. Mein Leben war ein Krampf und nun ist es ein Kampf mit positiven Erfolgen.Diese ganzen Verknotungen die sich in dem ganzen Körper durch Muskelverspannungen äußern,kann ich nun alle in die rechten Bahnen lenken,was allerdings sehr intensives in sich hineinlauschen mit sich bringt.Schreiben mit rechts,ist mir vom Gefühl her immer unangenehm gewesen,nun geb ich es auf und schreibe auf der Tastatur.Mit der linken Hand schreiben tut mir gut,doch für die Praxis ist es nicht umsetzbar ,nur für mich allein kann ich üben um ein schönes lockeres Gefühl zu spüren. Ich merke wie alles in die richtigen Bahnen sich lennkt.Die Bücher von Benita Cantieni für den harmonischen Bewegungsablauf,z.B. Tiger Feeling, helfen mir sehr.Dir weiterhin alles Gute und bleib dabei!
Sonja ULH, IRS
17.08.2004, 21:49
>Hallo ans Forum.
>Da ich nun seit mehreren Wochen weis das ich ein ULH bin hat sich bei mir in der Gefühlswelt etwas zum postitiven verändert.
>Ich schreibe zwar noch sehr wenig mit links und bin momentan etwas Faul mit Schwung und Schreibübungen aber allein die Erkenntis das ich umgeschult wurde hat mir tausende von Kilo von der Seele genommen. Endlich versteh ich das manche Dinge im Leben, z.B das anecken bei Leuten (einfach frei herraus sagen was man denkt) oder Dinge wo ich gedacht habe ich bin irgendwie zu blöde dazu (etwas zu kapieren) eine Grund haben. Ich hatte das immer auf mich aber nicht auf die Händigkeit geschoben.
>Seit ich nun mehr mit Links mache (Gabel. Messer, Maus mit links halen; E/ Bass Gitarre für Linkshänder besorgt und damit üben)ich mein damit,ansich mehr mit Links zu machen, hat sich Gefühlsmäßig bei mir etwas verändert. Ich fühle mich einfach wohler, mehr mit mir in einem, was vorher nicht der Fall war.
>Ich taue mich mehr jemanden die Meinung zu sagen.
>Es ist zwar nicht immer so, aber es kommt viel haüfiger vor als früher das ich mich immer besser fühle.
>Auch mein Psychotehrapheut unterstüzt mich darin sehr. Ich will aber auch nicht die rechte Hand verteufeln, wenn ich da was mit mache ist das Ok, nur weiß ich, das ich irgend wann alles oder sehr viel mit links machen werde. Nur abhetzen möchte ich mich dabei nicht.
>Momentan kommt so viel auf mich zu, das mir die erkenntnis wichtiger ist als das Schreiben, da soll heißen, ich hatte so viel Streß gehabt das ich lieber erst mal abwarten will bis sich das beruhigt hat und dann kommt das schreiben automatisch dazu.
>Ich hoffe das die Positive Stimmung die sich immer mehr bei mir einstellt auch bleibt und ich durch meien Umschulung nicht einen Rückschlag bekommen werde.
>Welche erfahrungen Habt ihr damit gemacht mit der Umschulung???
>Hat sich bei euch viles zum Positiven gewendet?
>Oder wurd es noch schlimmer???
>Für Antwortem wäre ich sehr Dankbar
>
>Gruß
>Frank F.
>
Hallo Frank.
Meine frühere Klavier- und Gesanglehrerin hat es schon vor ca. 18 Jahren intuitiv und so treffend auf den Punkt gebracht. Sie sagte mir schon damals: „Irgendwie bist Du komplett falsch gepolt!“
Genau das ist es, meiner Meinung nach, was bei einer Umschulung der Händigkeit passiert, jedes nur denkbare Gebiet betreffend!
Und so ist auch die Rückschulung ein ganzheitlicher Prozess. Ja, durch Rückschulung kann man sich tatsächlich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen!
Ich erlebe die Rückschulung als unglaublich hart und kraftraubend – eine wahrlich rasante Achterbahnfahrt, die man nicht einmal kurz unterbrechen kann, wenn dieser Prozess erst einmal richtig angestoßen worden ist. Das ist sehr anstrengend! Und nachvollziehen was Rückschulung bedeutet kann nur, wer sich selber zurückschult. Da stößt man oft auf Unverständnis. Das ist halt leider so. Ich denke, auch der rückgeschulte LH wird sich in der RH-Welt weiterhin behaupten und damit leben müssen, bei der Allgemeinheit meist unverstanden zu sein.
Aber auf all das wird man durch die harte Schule Rückschulung wirklich bestens vorbereitet! Man lernt unglaublich dazu! Man muss nur offen sein, locker sein, nicht wollen, sondern sich von seinem wachsenden Gefühl für sich selber und der eigenen Intuition treiben, also lenken lassen. Mit der bisherigen Selbstvergewaltigung muss also Schluß sein, dann renkt sich alles von selber ein. Und man wird mit vielen bis dato völlig ungeahnten Glücksgefühlen belohnt! (-:
Vor meiner Rückschulung drehte ich mich wirklich jahrelang im Kreis, nun entwickle ich mich voran - und das macht Spaß!
Allerherzlichste Grüße an alle!
Sonja (-:
Libertin IRS
18.08.2004, 22:35
Hallo Frank,
seit gut einem Jahr bin ich nun dabei mich von PseudoRH auf LH zurückzuschulen und bemerke bei mir auch sehr beeindruckende Veränderungen in meiner Person und in meiner Seele, die ich vor wenigen Jahren noch für gänzlich unmöglich gehalten hätte. Wobei ich mit Schreibübungen ebenfalls noch etwas zurückhaltend bin und hauptsächlich meine alltäglichen Handgriffe auf LH zurückschule. Da ich bereits das Eine oder Andere schon immer LH gemacht hatte, muss ich mir bei fast jeden Handgriff überlegen: Ist das jetzt LH oder doch wieder nur PseudoRH? Bei einhändigen Tätigkeiten ist das natürlich sehr einfach, bei bimanuellen Tätigkeiten, muss ich oft schon genau überlegen, wie mache ich jetzt was. Da durch meine sehr frühe Umschulung (vor der Einschulung war ich bereits PseudoRH) ich mein inuitives Gefühl hierfür verloren habe, erfordert dieses manchmal geradezu detektivische Beoachtung und Experimentieren. Einiges von dem ich anfangs meinte es sei LH, war bei genauerer Prüfung dann doch wieder PseudoRH und umgekehrt.
Diese Veränderungen der Person kann ich bestätigen, ich habe das Gefühl immer mehr und mehr mein eigentliches "Ich" zu finden und in meinem PseudoRH-Leben davor ein fremdes "Ich" und nicht mein eigenes Ich gelebt zu haben, so dass ich inzwischen mit dem Gedanken spiele vielleicht sogar meinen Namen zu ändern (mit Standesamt, Personalausweis, usw. und Allem was dazu gehört), um sowohl für mich selber, als auch nach außen klar und eindeutig kenntlich zu machen, dass ich als LH jetzt eine andere Person als zuvor, jetzt wirklich ich selber bin und nicht mehr dieses mir von Aussen aufgezwungene PseudoRH-Ich lebe.
Libertin
Hallo Libertin,
das mit der Namensänderung finde ich sehr interessant, aber mir kommt es so vor, als ob Du einen großen Teil Deines Lebens damit ausschließen willst.
Auch wenn es eine schlimme Zeit war , diese Zeit wurde nicht von irgendeiner anderen Person, sondern von DIR durchlitten.
Als Deine Eltern Dir Deinen Namen gegeben haben, so im Alter von einigen Stunden, warst Du doch noch kein Pseudorechtshänder, oder?
Ich glaube weniger, daß Du eine neue Persönlichkeit hast, sondern zu Deiner eigentlichen, unverbogenen, unverfälschten zurückgekehrt bist, sicher nicht vollständig, das geht nach solchen Erfahrungen wie Deinen wohl nicht, aber zu einem großen Teil.
liebe Grüße aus MeckPomm
von Jana
>Hallo Frank,
>seit gut einem Jahr bin ich nun dabei mich von PseudoRH auf LH zurückzuschulen und bemerke bei mir auch sehr beeindruckende Veränderungen in meiner Person und in meiner Seele, die ich vor wenigen Jahren noch für gänzlich unmöglich gehalten hätte. Wobei ich mit Schreibübungen ebenfalls noch etwas zurückhaltend bin und hauptsächlich meine alltäglichen Handgriffe auf LH zurückschule. Da ich bereits das Eine oder Andere schon immer LH gemacht hatte, muss ich mir bei fast jeden Handgriff überlegen: Ist das jetzt LH oder doch wieder nur PseudoRH? Bei einhändigen Tätigkeiten ist das natürlich sehr einfach, bei bimanuellen Tätigkeiten, muss ich oft schon genau überlegen, wie mache ich jetzt was. Da durch meine sehr frühe Umschulung (vor der Einschulung war ich bereits PseudoRH) ich mein inuitives Gefühl hierfür verloren habe, erfordert dieses manchmal geradezu detektivische Beoachtung und Experimentieren. Einiges von dem ich anfangs meinte es sei LH, war bei genauerer Prüfung dann doch wieder PseudoRH und umgekehrt.
>Diese Veränderungen der Person kann ich bestätigen, ich habe das Gefühl immer mehr und mehr mein eigentliches "Ich" zu finden und in meinem PseudoRH-Leben davor ein fremdes "Ich" und nicht mein eigenes Ich gelebt zu haben, so dass ich inzwischen mit dem Gedanken spiele vielleicht sogar meinen Namen zu ändern (mit Standesamt, Personalausweis, usw. und Allem was dazu gehört), um sowohl für mich selber, als auch nach außen klar und eindeutig kenntlich zu machen, dass ich als LH jetzt eine andere Person als zuvor, jetzt wirklich ich selber bin und nicht mehr dieses mir von Aussen aufgezwungene PseudoRH-Ich lebe.
>Libertin
AliBaba ULH, IRS
02.09.2004, 17:28
Hallo Frank,
ich bin jetzt auch schon einige Zeit am rückschulen. Am Anfang habe ich mich nurr auf das Schreiben konzentriert, habe aber mittlerweile so gut wie alles was geht auf rechts umgestellt. Tischtennis spiele ich jetzt besser als vorher, denn ich habe eine viel bessere Kontrolle und das kriegt mein Bruder zu spüren :)). Sogar das Klavierspielen habe ich umgestellt und das klappt erstaunlich gut, ich kann jetzt nach wenigen Übungen den Türlkioschen Marsch von Mozart spielen.
Durch meine Rückschulung merke ich viele kleine Besserung und auch wo es mir vorher gefehlt hat. Abgeschlossen ist das Ganze noch lange nicht, aber ich bin auf dem richtigen Wege.
Gruss
Alex
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