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Vollständige Version anzeigen : Glaube und Rückschulung


Detlef
30.04.2004, 01:50
Hallo zusammen,

ich möchte mal gerade was Persönliches loswerden:

Wenn man sich in einer schwierigen Lebenslage, wie z.B. eine Rückschulung sie darstellt, befindet, dann kann es Gold wert sein (ist bei mir so!), zu wissen, daß es jemand im "Himmel" gibt, der/die eine(n) begleitet! Ein Dialog(Gebet)bei ner entsprechenden Offenheit für das "Höhere" wirkt manchmal "Wunder". Jawoll, die finden heute auch noch statt und zwar gar nicht immer so scheinbar unereichbar.

Mein Grund, dies zu schreiben, war ein Stocken in meinem Rs-Prozeß (erst Frust, dann Angst und Frust und Nichtbegreifen!). Also: Gebetet. Danach dann Ruhe und Erkenntnis eines Punktes, der aus Angst und Strebsamkeit bei der Rs zu kurz gekommen war.

Das ist aber nicht der einzige Punkt, an dem ich mein seit vergangenem Jahr entschiedenes Christsein festmache...

Mir hilfts (braucht manchmal halt auch Kritikfähigkeit) und das möchte ich hiermit weitergeben.

Ich hatte einfach das Gefühl, dies mal schreiben zu wollen.


So, eine gute Nacht wünscht Detlef

Lena
01.05.2004, 14:05
Hallo Detlef,


Dein Posting finde ich sehr mutig.

Von Gott und seinem persönlichen Christ-Sein zu erzählen, kommt in Foren, die sich mit solchen Themen nicht beschäftigen, sondern ganz andere gewichtige Schwerpunkte haben, meist etwas schief an: "hoppla, Alarm - da will jemand missionieren".


Mein Eindruck aber ist das nicht. Ich glaube, Du hast definitiv mit Deiner Erfahrung zu Beten eine gute Erfahrung gemacht, und dieses Forum will ja auch, dass wir unsere Erfahrungen weitergeben. Und letzten Endes bleibt es ja jedem selbst überlassen, an was er glaubt oder probiert.


Zu Deiner Ausführung möchte ich gern etwas hinzufügen:


Wenn man sich in einer schwierigen Lebenslage, wie z.B. eine Rückschulung sie darstellt, befindet, dann kann es Gold wert sein (ist bei mir so!), zu wissen, daß es jemand im "Himmel" gibt, der/die eine(n) begleitet!



Das stimmt wohl, aber ich finde es auch sehr sehr hart und traurig, wenn -ich- weiß: "Nur" Gott ist bei mir, aber alle anderen, denen ich bisher von meiner RS erzählte, belächeln mich und sind total dagegen ...

Ich finde es mindestens ebenso wichtig, wenigstens eine menschliche Person meines Vertauens in meiner RS-Phase an meiner Seite zu wissen.

"Nur" Gott wär mir da echt zu wenig ...


Allerdings glaube ich, dass Du das so gar nicht gemeint hast, oder? Dann betrachte es einfach als eine kleine Ergänzung zu Deinem Posting.

Alles Liebe


Lena (die die Fischlis ><> seit einem guten Jahr links herum malt) ;-)

Detlef
01.05.2004, 23:17
Hallo Lena,

danke für Deinen lieben Gruß!

Ich brauchte für mein Posting garnicht mal soviel Mut, weil ich gefühlt habe, daß der Beitrag sein sollte. Also, nicht so Halleluja- mäßig, sondern ich bin hin und wieder hellfühlig. Das sichert dann!


Von Gott und seinem persönlichen Christ-Sein zu erzählen, kommt in Foren, die sich mit solchen Themen nicht beschäftigen, sondern ganz andere gewichtige Schwerpunkte haben, meist etwas schief an: "hoppla, Alarm - da will jemand missionieren".

Genau; es hätte ohne den Bezug hier auch nicht hingehöhrt.


Mein Eindruck aber ist das nicht. Ich glaube, Du hast definitiv mit Deiner Erfahrung zu Beten eine gute Erfahrung gemacht, und dieses Forum will ja auch, dass wir unsere Erfahrungen weitergeben. Und letzten Endes bleibt es ja jedem selbst überlassen, an was er glaubt oder probiert.


Mir ist beim Glauben am wichtigsten, daß man sich selbst mit seinem Glauben identifiziert, das er ECHT ist! Ich finde es auch o.k., wenn jemand moslem ist oder Hindu oder sonstetwas. Wichtig ist der persönliche Bezug und das es nicht eingeTRICHTERT ist. Gott ist für mich Energie, der die meisten Menschen verschiedenste Namen gegeben haben.


Zu Deiner Ausführung möchte ich gern etwas hinzufügen:


Wenn man sich in einer schwierigen Lebenslage, wie z.B. eine Rückschulung sie darstellt, befindet, dann kann es Gold wert sein (ist bei mir so!), zu wissen, daß es jemand im "Himmel" gibt, der/die eine(n) begleitet!


Das stimmt wohl, aber ich finde es auch sehr sehr hart und traurig, wenn -ich- weiß: "Nur" Gott ist bei mir, aber alle anderen, denen ich bisher von meiner RS erzählte, belächeln mich und sind total dagegen ...

Ich finde es mindestens ebenso wichtig, wenigstens eine menschliche Person meines Vertauens in meiner RS-Phase an meiner Seite zu wissen.

"Nur" Gott wär mir da echt zu wenig ...

Allerdings glaube ich, dass Du das so gar nicht gemeint hast, oder? Dann betrachte es einfach als eine kleine Ergänzung zu Deinem Posting.


Also, ich würde zwar ohne menschliche Rückendeckung nicht (nicht mehr) den Rs-Löffel werfen, mich aber bestimmt oft lausig fühlen und Frust sowieso, vielleicht auch Haß entwickeln. Ich habe aber freundlicherweise z. Zt. ein super Umfeld...Verein, sonst. Leute, Familie, berufliche Stellung und mein eigenes psychologisches/ganzheitliches und praktisch anwendbares Verständnis. Viel besser geht nicht! Vielen Dank dafür ans Leben :-)


Übrigens finde ich Deine Ergänzung saugut und wichtig, weil sie eine ehrliche und bereichernde Kritik ist! Danke :-))


Alles Liebe
Lena (die die Fischlis ><> seit einem guten Jahr links herum malt) ;-)


Dir auch alles Liebe, Detlef, der keine Fischlis malt ;-), swondern geklebt hat und zwar hi. links aufs Golf (rot auf schwatt)

Tschüß, Du Fisch

Lotteflue
02.05.2004, 19:01
Gott ist für mich Energie, der die meisten Menschen verschiedenste Namen gegeben haben.


Wie z.B. seinen eigenen inneren Energiepool.


Grüsse

Lotteflue

Silke
07.05.2004, 02:20
Bin nicht streng gläubig aber Gott ist bei weitem mehr als Energie!

Der Mensch ohne Glaube ist ein nix.

Für mich ist Glaube auch Hoffnung und Liebe.


Lena: Du hast geschrieben das andere Menschen sich dafür Interessieren sollten wenn man umschult setze mich gerade selbst mit dem Thema auseinander und habe noch niemanden was davon erzählt, allein aus angst darüber das die mich für nicht ganz richtig sehen könnten denn ich glaube das viele Rechtshänder die wohl die Mehrheit ausmachen nicht das geringst verständnis dafür haben.

Und die jenigen die "Beid- oder Linkshändig" sind und ein ganz normales Stamdard Leben führen sich auch keinen grossen Kopf über Rückschulung machen.

Viele Linkshänder die Rückschulen brauchen doch meist erst einen stups-oder irre ich?

Wollte niemanden auf den Schlips treten war nur meine Meinung.


Detlef: Ich find es Klasse das jemand so offen zu seinem Glauben steht.

Bernd-Gast
07.05.2004, 02:38
Weiss ja nicht ob das was für Dich ist aber schau mal bei allmystery vorbei da sind ein paar interessante sachen dabei.


Will jetzt nicht unfreundlich klingen, aber hat Rückschulung nicht eher was mit Willenskraft und Selbstglaube zutun als mit Gottesglauben?

Jeannine
07.05.2004, 10:46
Hallo zusammen,


Silke schrieb:

Für mich ist Glaube auch Hoffnung und Liebe.


Solange keine psychischen und dogmatischen Druckmittel und Abhängigkeiten verwendet werden und eine freie Denkweise und Religionszugehörigkeit realisiert wird, sehe ich es genauso.



Bernd schrieb:

Will jetzt nicht unfreundlich klingen, aber hat Rückschulung nicht eher was
mit Willenskraft und Selbstglaube zutun als mit Gottesglauben?


Willenskraft und Selbstglaube ist für einen Entschluss sehr wichtig, ansonsten läuft Mensch Gefahr immer abhängig von anderen zu sein. Ein Gottesglaube kann einen Entschluss durch innere Kraft verstärken. Ich halte jedoch eine zusätzlich unterstützende menschliche Hilfe am wichtigsten, denn nur durch beten füllt sich z.B. kein Suppenteller...Nur gutes Zureden hilft auch nicht! Das Problem muss bei jeden Menschen individuell an der Wurzel angepackt werden.

Für die Rückschulung ist vor allem das passende Umfeld wichtig. Wenn ein Mensch z. B. unter schulischen Problemen durch eine ungenaue Handdominanz leidet, die in manchen Fachkreisen auch als Beidhändigkeit bezeichnet wird, sollte eine kompetente fachliche Hilfe durch ignorantes Verhalten des Umfeldes nicht verhindert werden. Manche Menschen haben das Glück einen starken Willen zu besitzen und können ihr Vorhaben durch Ihren Glauben, etc. auch alleine realisieren. Sozusagen kann ein "gesunder Glaube" auch eine Gegenmanipulation verhindern.


Gruß von Jeannine

Detlef
08.05.2004, 01:06
Hallo Silke,

erstmal Danke für die (bildlichen) Blumen :-)

"Der Mensch ohne Glaube ist ein nix": Auch der Glaube an "gar nix" ist erstmal ein Glaube, der dem dazugehörigen Menschen eine Richtung geben wird, die dann vielleicht die ist, daß er an sich selbst und an seine liebsten Mitmenschen glaubt, bzw. an deren Miteinander. Jedenfalls, würde ich sagen, braucht jeder irgendeine Ausrichtung! Jemand, den Du dann als "nix" bezeichnest, hat wohl dann diesen Glauben an sich. Wenn er den aber auch nicht hat, dann wirds schwierig..

Wenn Lotteflue an ihren inneren Energiepool glaubt, sich damit wohlfühlt und identifiziert, dann finde ich das in Ordnung und freue mich darüber mit ihr! Und wenn ihr das irgendwann nicht mehr reicht, dann hat sie auch ihre Sinne, um sich weiterzuentwickeln.

Jetzt möchte ich selbst der Birgit Scholz nochmal ein Kompliment machen, denn sie war diejenige, die nach meinem ersten Posting hier im lezten November eine Re schrieb, mit der ich mich wohl und aufgenommen fühlte....meinen Dank hat sie schon :-) So eine erste Re vergißt man nicht...!

Gruß von Detlef

Detlef
08.05.2004, 01:53
Hallo Silke!


Ich habe eben nochmal über mein Posting für Dich nachgedacht und möchte noch Etwas hinzufügen:

Ich glaube, daß Menschen mit einem Glauben, der sich an etwas Göttliches richtet, sich damit besser fühlen und auch wärmer mit ihren Mitmenschen umgehen können....vieleicht wohlwollender.


So Silke, machs erstmal gut und laß doch mal wieder von Dir lesen, ja?

Detlef

Detlef
08.05.2004, 17:38
Hallo Bernd,

in Deiner Mail finde ich nichts unfreundliches!

Weiss ja nicht ob das was für Dich ist aber schau mal bei allmystery vorbei da sind ein paar interessante sachen dabei.


Hab ich getan...meinst Du da z. B. Jan Udo Holey alias Jan van Helsing? Ich kann Dir sagen, daß das, was meinen Glauben ausmacht, über Dem steht!


Will jetzt nicht unfreundlich klingen, aber hat Rückschulung nicht eher was mit Willenskraft und Selbstglaube zutun als mit Gottesglauben?


Rückschulung hat individuell von Fall zu Fall mit verschiedenen Dingen zu tun. In meinem Fall mit Gott-und Selbstglauben, ner ganzen Menge Willenskraft und psychologischem Selbstmitdenken unabhängig von einer Therapie, mit Lernen, aus einem Schneckenhaus rauszukommen und sich das langsam aber sicher auch zu erlauben und mit Kritikfähigkeit...


Es grüßt, Detlef

Lotteflue
09.05.2004, 01:08
Gott ist für mich Energie, der die meisten Menschen verschiedenste Namen gegeben haben.

Wie z.B. seinen eigenen inneren Energiepool.


Bin nicht streng gläubig aber Gott ist bei weitem mehr als Energie!


Ist mittelstreng oder leichtstreng gläubig eigentlich erlaubt ;-)? Was heisst das überhaupt "nicht streng gläubig"? Inbezug auf die christliche Religion , dass man seinen Nachbarn begehrt oder die Ehe bricht? Dann wäre man ja Sünder oder sowas und käme in die Hölle (ich kenn mich in der christl. Religion nicht so aus).


Der Mensch ohne Glaube ist ein nix.


Das sehe ich nicht so. Man muss nicht glauben, es ist besser zu wissen ;-)


Für mich ist Glaube auch Hoffnung und Liebe.


Hoffen auf was? Auf bessere Zeiten, auf das es Gott schon richten wird....? Warten, nichts tun? Lieber aktiv werden aus (innerem) Wissen her und die Zunkunft selbst bestimmen, das Leben verändern.


Detlef: Ich find es Klasse das jemand so offen zu seinem Glauben steht.


Hallo Silke,

erstmal Danke für die (bildlichen) Blumen :-)

"Der Mensch ohne Glaube ist ein nix": Auch der Glaube an "gar nix" ist erstmal ein Glaube, der dem dazugehörigen Menschen eine Richtung geben wird, die dann vielleicht die ist, daß er an sich selbst und an seine liebsten Mitmenschen glaubt, bzw. an deren Miteinander.


Hm.


Jedenfalls, würde ich sagen, braucht jeder irgendeine Ausrichtung! Jemand, den Du dann als "nix" bezeichnest, hat wohl dann diesen Glauben an sich. Wenn er den aber auch nicht hat, dann wirds schwierig..


Wenn ich an etwas glaube, weiss ich nicht, ob es stimmt. Ich muss es halt "glauben". Von daher weiss ich lieber.


Wenn Lotteflue an ihren inneren Energiepool glaubt, sich damit wohlfühlt und identifiziert, dann finde ich das in Ordnung und freue mich darüber mit ihr! Und wenn ihr das irgendwann nicht mehr reicht, dann hat sie auch ihre Sinne, um sich weiterzuentwickeln.


Ich bin froh, endlich da angekommen zu sein. Jahrelang habe ich (anderes) geglaubt; geglaubt, ich sei Rechtshänder; geglaubt, was man mir gesagt hat; geglaubt ich müsste meine Gefühle unterdrücken, weil man so sein soll, wie andere einen gern hätten etc. etc.


Jeder ist sein eigener Gott ;-)

Man muss aber deshalb nicht gottesfürchtig sein oder hoffen (Opferhaltung). Selber tun aufgrund von Wissen bringt einen voran.


Jetzt möchte ich selbst der Birgit Scholz nochmal ein Kompliment machen, denn sie war diejenige, die nach meinem ersten Posting hier im lezten November eine Re schrieb, mit der ich mich wohl und aufgenommen fühlte....meinen Dank hat sie schon :-) So eine erste Re vergißt man nicht...!


Sag das man nicht ;-)

Ich hab meine vergessen, was Kirstin ;-) *ggg*

Es kommt wohl auf die Bedeutung dieser first Re an.


Grüsse
Lotteflue

Detlef
09.05.2004, 23:18
Hallo Lotteflue,


Ist mittelstreng oder leichtstreng gläubig eigentlich erlaubt ;-)? Was heisst das überhaupt "nicht streng gläubig"? Inbezug auf die christliche Religion , dass man seinen Nachbarn begehrt oder die Ehe bricht? Dann wäre man ja Sünder oder sowas und käme in die Hölle (ich kenn mich in der christl. Religion nicht so aus).


Harte Worte...

Fragst Du mit mittel-oder leichtstreng eigentlich die Bibel oder Silkes Meinung zur Bibel? Du bist ganz schön am Klischeeisieren...

Ich persönlich hatte die letzten 15 Jahre ein Problem mit der Bibel, weil ich sie teilweise für die heutige Zeit in Einzelaussagen nicht mehr passend finde. Wäre ich immer noch so ein nur verstandsbetonter Mensch, hätte ich nach wie vor ein Glaubensproblem. Da ich aber im vergangenen Jahr mein Gefühl ausgegraben habe, fühle ich jetzt Gottes Bezug zu mir! Sonst wäre ich da immer noch gespalten und hätte nicht die Bereitschaft zu Glauben, nur weil 1000 Leute meinen, daß das wohl besser wäre. Ich bin, genau wie Du auch, durch eigene Erfahrung zu überzeugen, aber ich kann die Einstellung anderer auch so stehenlassen, soviel Ruhe habe ich in mir. Dann kommt noch dazu, daß ich ab und zu hellfühlig und selten auch hellwissend bin. Das zu Wollen wäre aber zwecklos, es kommt von "sich" aus, sozusagen "bei Bedarf"! Ohne diesen Bezug aber, würde ich meinen, verliefe meine Rückschulung viel schleppender :-))


Der Mensch ohne Glaube ist ein nix.


Genauso harte Worte!


Das sehe ich nicht so. Man muss nicht glauben, es ist besser zu wissen ;-)


s.o.


Für mich ist Glaube auch Hoffnung und Liebe.
Hoffen auf was? Auf bessere Zeiten, auf das es Gott schon richten wird....? Warten, nichts tun? Lieber aktiv werden aus (innerem) Wissen her und die Zunkunft selbst bestimmen, das Leben verändern.


Ist eben Deine Einstellung


Detlef: Ich find es Klasse das jemand so offen zu seinem Glauben steht.


>
Wenn ich an etwas glaube, weiss ich nicht, ob es stimmt. Ich muss es halt "glauben". Von daher weiss ich lieber.


Wie geschrieben: Glauben auch durch fühlen und übrigens durch zulassen.

Wenn Du jetzt das helldingensmäßige dazunimmst, dann ist Glauben für mich persönlich Wissen. Das kann ich Anderen aber jawohl schlecht beweisen...habe ich auch garnicht vor. Ich bin so damit zufrieden und ich würde ES auch nicht Versuchen!


Wenn Lotteflue an ihren inneren Energiepool glaubt, sich damit wohlfühlt und identifiziert, dann finde ich das in Ordnung und freue mich darüber mit ihr! Und wenn ihr das irgendwann nicht mehr reicht, dann hat sie auch ihre Sinne, um sich weiterzuentwickeln.


Ich bin froh, endlich da angekommen zu sein. Jahrelang habe ich (anderes) geglaubt; geglaubt, ich sei Rechtshänder; geglaubt, was man mir gesagt hat; geglaubt ich müsste meine Gefühle unterdrücken, weil man so sein soll, wie andere einen gern hätten etc. etc.


Wie gesagt: Ich finds schön für Dich! Was wilst Du mehr als zufrieden werden?


Jeder ist sein eigener Gott ;-)


Jedem das Seine


Man muss aber deshalb nicht gottesfürchtig sein oder hoffen (Opferhaltung).


Nein, immer noch nicht...unbegründete Opferhaltung war auch lange Etwas, was mich sehr störte an Kirchens. Übertriebene Opferhaltung beeinträchtigt nämlich gesunde Entwicklungen!!


Selber tun aufgrund von Wissen bringt einen voran.

Jetzt möchte ich selbst der Birgit Scholz nochmal ein Kompliment machen, denn sie war diejenige, die nach meinem ersten Posting hier im lezten November eine Re schrieb, mit der ich mich wohl und aufgenommen fühlte....meinen Dank hat sie schon :-) So eine erste Re vergißt man nicht...!


Es kommt wohl auf die Bedeutung dieser first Re an.


Ja, da haste recht. Ich kann ja mal stöbern nach Deiner ersten Re.



Gruß, Detlef

Dr. Noll
10.05.2004, 12:13
Ich persönlich hatte die letzten 15 Jahre ein Problem mit der Bibel, weil ich sie teilweise für die heutige Zeit in Einzelaussagen nicht mehr passend finde. Wäre ich immer noch so ein nur verstandsbetonter Mensch, hätte ich nach wie vor ein Glaubensproblem.


Hallo Detlev,

mich würde interessieren, warum es dann, wenn Sie ein Problem mit der Bibel hatten (und noch haben ?), gerade der christliche Glaube ist, den Sie "angenommen" haben.


Ich finde die Aussagen Jesu im Neuen Testament, dass diejenigen, die nicht glauben, eine e w i g e psychische u n d physische Qual erleiden sollen, sehr problematisch. Das ist auch keine Einzelaussage, sondern wird an diversen Stellen in den Evangelien transportiert (ich kann es auch gerne mit Bibelstellen belegen).

Nur werden diese Stellen, oft im Anschluss an die "positiven" Aussagen Jesu, kaum öffentlich gelesen.


Dazu passt ja dann die Aussage "wer nix glaubt, ist ein Nix", aber kein Mensch kann etwas dafür, wenn er nichts glaubt (glauben kann); insofern bin ich auch mit diesem Satz absolut nicht einverstanden.

Die Kirchengeschichte hat leider gezeigt, dass das "Bringen des Glaubens" an die "Bärbelnkinder", z.B. in Südamerika, aber auch überall sonst auf der Welt, zu unendlichem Leid geführt hat.


Gruß
Dr. Noll

Detlef
10.05.2004, 20:51
Hallo Dr. Noll

mich würde interessieren, warum es dann, wenn Sie ein Problem mit der Bibel hatten (und noch haben ?), gerade der christliche Glaube ist, den Sie "angenommen" haben.


Ich bin ein entschiedener Christ, weil ich das Glück hatte, eine spirituelle Erfahrung mit Jesus zu machen! Bei so einem Satz folgt bei einigen Leuuten erstmal die Frage nach einer möglichen Psychose. Ich habe aber diese Erfahrung bestimmt nicht als Psychose empfunden. Jedoch möchte ich meinen Glauben nicht primär an der Bibel festgemacht wissen!!

Im Gegenteil: Das Buch (Bibel heißt auf Deutsch schlicht und einfach Buch) müßte mal schleunigst jemand ins "Moderne" übersetzen und dann am besten mit "Lebeshilfe" überschreiben.Mal ein Beispiel: Da steht irgendwo drin:" Gott verfolgt die Sünden der Väter bis ins dritte und vierte Glied!" Das würde heute bedeuten, daß ich was für die Sünden meines Vaters könnte, oder falls nicht, ich dann dafür unschuldig strafverfolgt würde! Das hört sich doch wohl sehr unvernünftig an, oder? Wenn ich den Vers aber mal pädagogisch/psychologisch übersetze, dann könnte er bedeuten, daß die hinderlichen oder "schlechten" Eigenschaften, die vielleicht mein Vater von seinem Vater geerbt hat, sich annähernd mühelos auf mich als den Enkel teilweise übertragen durch Vererbung! Wenn ich das ändern möchte, dann gehe ich weg vom Wort Sünde hin zum Begriff (schlechte oder ungünstige) Eigenschaften und schon habe ich einen anderen Sachverhalt und die Möglichkeit zur Selbsthilfe durch Erkennen und dann möglichst Ändern! Liest sich besser, oder :-)) > Immer nur Verbote bekommen, erstickt. Jedoch, Anleitungen bekommen kann Verbesserung bewirken! Wir umgeschulte Linkshänder kennen uns da ja aus :-(

Das mal als Beispiel und keine wirkliche Ahnung, mit wievielen Versen man auch so verfahren könnte...

Jedenfalls bin ich also nicht gerade Bibel-Antik-Konform.


Ich finde die Aussagen Jesu im Neuen Testament, dass diejenigen, die nicht glauben, eine e w i g e psychische u n d physische Qual erleiden sollen, sehr problematisch. Das ist auch keine Einzelaussage, sondern wird an diversen Stellen in den Evangelien transportiert (ich kann es auch gerne mit Bibelstellen belegen).

Nur werden diese Stellen, oft im Anschluss an die "positiven" Aussagen Jesu, kaum öffentlich gelesen.


Siehe oben!


Dazu passt ja dann die Aussage "wer nix glaubt, ist ein Nix", aber kein Mensch kann etwas dafür, wenn er nichts glaubt (glauben kann); insofern bin ich auch mit diesem Satz absolut nicht einverstanden.


Der Satz stammt nicht von mir, sondern von Silke. Ich habe schon geschrieben, daß ich damit auch nicht einverstanden bin!

Die Kirchengeschichte hat leider gezeigt, dass das "Bringen des Glaubens" an die "Bärbelnkinder", z.B. in Südamerika, aber auch überall sonst auf der Welt, zu unendlichem Leid geführt hat.


Aber hallo, sehr Ihrer Meinung: Die Kreuzzüge (In Gottes Namen), Hexenverbrennung, Verurteilung Galileis wegen Erde um die Sonne ( das hat aber die kat. Kirche freundlicherweise vor ein paar Jahren offiziell auch eingesehen), wahlweise usw.


Inken B. Spreda schreibt übrigens auf ihrer Homepage www.Linkshänderseite.de in Allgemeines/Bibel/Mythologie, das die Linkshändigkeit in der Bibel genau 2 mal erwähnt wird. Es sind tasächlich wenigstens 3 Male! Einmal geht es noch um die Händigkeit in Matthäus 6, Vers 3 und außerdem geht es auch noch um links/rechts in Matthäus 25, Vers 33. Quelle für diese Angabe ist Rolf W. Meyers Buch: "Linksändig? Rat und Information, Tips und Adressen" (ISBN-Nummer 3-581-6669-3, Humboldt- Verlag.

Gruß, Detlef

Dr. Noll
10.05.2004, 22:10
Verstehe ich richtig, entschiedenes Christentum macht sich nicht an der Lehre der Bibel fest, sondern an persönlicher Gotteserfahrung ?

Dann hätte das wenig mit dem "orthodoxen" Christentum, wie man es allgemein hin kennt, zu tun, wo die Bibel als inspiriertes Wort Gottes, "Heilige" Schrift mit Wahrheitsanspruch, gilt. Die Apologetik macht bei Evangelischen/Katholischen Christen einen großen Anteil aus, bei den Katholiken sogar mit dem Hinweis, wer nicht Rom-konform glaubt, "sei verdammt".

Eine ernst gemeinte Frage zum Schluss: wären Sie in z.B. China geboren und hätten die gleiche Gotteserfahrung gemacht, wären Sie dann sicher, dass es sich auch um Jesus gehandelt hätte oder könnte es sein, dass diese Gotteserfahrung einen Namen bekommen hätte, die den dortigen (geografischen) Vorstellungen entspräche ? Also den Fall gesetzt, Sie hätten eben wegen der Abschottung der dortigen Bevölkerung vorher noch nichts von Jesus gehört.

Liebe Grüße
Dr. Noll

Detlef
10.05.2004, 23:03
Hallo Dr. Noll


Verstehe ich richtig, entschiedenes Christentum macht sich nicht an der Lehre der Bibel fest, sondern an persönlicher Gotteserfahrung ?


Nein, verstehen sie falsch. Ich selbst mache das für mich so fest, zwinge das aber niemandem sonst auf, denn das wäre sonst möglicherweise (wie sie es nannten) Leid über jemanden bringen!


Dann hätte das wenig mit dem "orthodoxen" Christentum, wie man es allgemein hin kennt, zu tun<


Das stimmt, denn es ist nur ein Teil dessen, nämlich der Teil, mit dem ich mich identifizieren kann.


wo die Bibel als inspiriertes Wort Gottes, "Heilige" Schrift mit Wahrheitsanspruch, gilt.


"Inspiriert" kann ich nicht beurteilen, sondern nur lesen!

Wissen Sie, wie viele verschieden auslegende Bibelübersetzungen es gibt?

Luther, Hoffnung für Alle, NGÜ (neue Genfer Übersetzung)usw...letztere besitze ich selbst, sie ist ins heutige Deutsch übersetzt!


Die Apologetik macht bei Evangelischen/Katholischen Christen einen großen Anteil aus, bei den Katholiken sogar mit dem Hinweis, wer nicht Rom-konform glaubt, "sei verdammt".<


Ich habe mal im Fremdwörter-Duden Apolog, Apologet, Apologetik, apologetisch, apologetisieren usw. nachgelesen

Apolog: (humoristische) Erzählung, (Lehr-)Fabel (Literaturw.)

Apologetik: ....2.(ohne Plural)Teilbereich dr Theologie, in dem man sich mit der wisseschaftlich-rationalen Absicherung des Glaubens befaßt.

Nun schrieb Lotteflue schon:" Glauben ist nicht wissen"

Was soll ich davon also halten. Die Apologetik berührt mich dann nicht, weil...

ich bin nicht katholisch und damit wohl auch nicht verdammt :-))


Eine ernst gemeinte Frage zum Schluss: wären Sie in z.B. China geboren und hätten die gleiche Gotteserfahrung gemacht, wären Sie dann sicher, dass es sich auch um Jesus gehandelt hätte oder könnte es sein, dass diese Gotteserfahrung einen Namen bekommen hätte, die den dortigen (geografischen) Vorstellungen entspräche ? Also den Fall gesetzt, Sie hätten eben wegen der Abschottung der dortigen Bevölkerung vorher noch nichts von Jesus gehört.



Das fragen Sie am Besten Jesus selbst! Geschehen wie geschildert, und das muß ich aus meiner jetzigen guten Lebenssituation heraus nicht prüfen! Ich nehme meinen Glauben, wie er ist und fühl mich gut damit! :-)

Ich glaube auch, daß Gott, wenn er denn Gott ist, über dieser Frage steht.


Gruß zurück, Detlef

Detlef
10.05.2004, 23:16
Hallo nochmal, Dr. Noll!


Mögen Sie mal über Ihren Glauben schreiben? Sofern das Ganze dann noch konform mit diesem Forum ist!


Gruß, Detlef

Detlef
11.05.2004, 01:22
Hallo an alle Themainteressierten,


ich bin zwar bei Glaube und Rückschulung der Themageber, habe mir aber jetzt vorgenommen, mich da des Weiteren rauszuhalten, da es mir eine Nummer zu groß wird!

So, und jetzt möchte ich gerne schlafen können...


also Allen eine gute N8, Detlef

Lotteflue
11.05.2004, 02:01
Hallo Detlef


Bin nicht streng gläubig aber Gott ist bei weitem mehr als Energie!


Ist mittelstreng oder leichtstreng gläubig eigentlich erlaubt ;-)? Was heisst das überhaupt "nicht streng gläubig"? Inbezug auf die christliche Religion , dass man seinen Nachbarn begehrt oder die Ehe bricht? Dann wäre man ja Sünder oder sowas und käme in die Hölle (ich kenn mich in der christl. Religion nicht so aus).


Harte Worte...


Ich kenn das nur so. Ist das denn nicht so?


Fragst Du mit mittel-oder leichtstreng eigentlich die Bibel oder Silkes Meinung zur Bibel? Du bist ganz schön am Klischeeisieren...


Wozu gibts denn dann die 10 Gebote? Damit Christ sie nicht befolgt und verdammt wird und in die Hölle kommt?

Hat sich da neuzeitlich was dran geändert, dass man das jetzt darf ohne in die Hölle zu kommen?


Ich persönlich hatte die letzten 15 Jahre ein Problem mit der Bibel, weil ich sie teilweise für die heutige Zeit in Einzelaussagen nicht mehr passend finde. Wäre ich immer noch so ein nur verstandsbetonter Mensch, hätte ich nach wie vor ein Glaubensproblem. Da ich aber im vergangenen Jahr mein Gefühl ausgegraben habe, fühle ich jetzt Gottes Bezug zu mir!


Das ist schön, wenn du jetzt wieder fühlen kannst :-)))


Sonst wäre ich da immer noch gespalten und hätte nicht die Bereitschaft zu Glauben, nur weil 1000 Leute meinen, daß das wohl besser wäre.


Was glaubst du denn und wie zeigt sich das? Also wenn es nicht zu indiskret ist die Frage.


Ich bin, genau wie Du auch, durch eigene Erfahrung zu überzeugen, aber ich kann die Einstellung anderer auch so stehenlassen, soviel Ruhe habe ich in mir.


Das merkt man :-)


Dann kommt noch dazu, daß ich ab und zu hellfühlig und selten auch hellwissend bin.


Das kann ich mir bei dir gut vorstellen.


Das zu Wollen wäre aber zwecklos, es kommt von "sich" aus, sozusagen "bei Bedarf"!


Wenn es nur bei Bedarf kommt, ist es auch nicht schlecht. Schwierig ist es, wenn man sowas immer hat und es nicht "abstellen" kann.

[/quote]
Wie geschrieben: Glauben auch durch fühlen und übrigens durch zulassen.
[/quote]

Kannst du mir kurz schildern, was zulassen?


Wenn Du jetzt das helldingensmäßige dazunimmst, dann ist Glauben für mich persönlich Wissen.


Ohne helldingens geht es auch :-)


Das kann ich Anderen aber jawohl schlecht beweisen...habe ich auch gar nicht vor.


Wär auch Quatsch finde ich. Leute, die es bewiesen haben wollen, verstehen das eh nicht, egal wie man es beweist und Leute, denen du es nicht beweisen brauchst, die wissen :-)


Ich bin so damit zufrieden und ich würde ES auch nicht Versuchen!


:-)


Man muss aber deshalb nicht gottesfürchtig sein oder hoffen (Opferhaltung).


Nein, immer noch nicht...unbegründete Opferhaltung war auch lange Etwas, was mich sehr störte an Kirchens. Übertriebene Opferhaltung beeinträchtigt nämlich gesunde Entwicklungen!!


Gibt es auch begründete Opferhaltung? Ich versteh das jetzt nicht.


Ich hab meine vergessen, was Kirstin ;-) *ggg*


Es kommt wohl auf die Bedeutung dieser first Re an.


Ja, da haste recht. Ich kann ja mal stöbern nach Deiner ersten Re.


Die wirste nicht finden, denn die wurde von Kirstin gelöscht ;-)*ggg*

(war damals off topic, denn ich hatte nichts geschrieben, was meine Messiegedanken mit LH in Verbindung brachte)


Lotteflue

Lotteflue
11.05.2004, 02:04
Hallo Detlef

ich bin zwar bei Glaube und Rückschulung der Themageber, habe mir aber jetzt vorgenommen, mich da des Weiteren rauszuhalten, da es mir eine Nummer zu groß wird!


Wo ich jetzt grad wieder was geschrieben habe, schreibst du sowas *ärger*

Na guti, ka ma nix machen.


So, und jetzt möchte ich gerne schlafen können...


Hat es dich so aufgeregt, dass du nicht schlafen konntest?


also Allen eine gute N8, Detlef


dir auch :-)))

Lotteflue

Silke
11.05.2004, 19:43
Hallo an alle Themainteressierten,

ich bin zwar bei Glaube und Rückschulung der Themageber, habe mir aber jetzt vorgenommen, mich da des Weiteren rauszuhalten, da es mir eine Nummer zu groß wird!

So, und jetzt möchte ich gerne schlafen können...


Tja wer mit so einem Thema anfängt muss wohl damit rechnen das es immer grössere Kreise zieht oder?

Das ist eben genau wie mit dem glauben.


Hast du Einschlafschwierigkeiten? da du geschrieben hast "jetzt möchte ich gerne schlafen können?


Gruß Silke

Silke
11.05.2004, 19:46
Lieber Detlef

Natürlich fühlt man sich da besser voraus gesetzt es ist aufrichtig und das war es wohl wirklich nur bei dem Sohn Gottes oder?

Detlef
11.05.2004, 23:58
Halo Silke,



Tja wer mit so einem Thema anfängt muss wohl damit rechnen das es immer grössere Kreise ieht oder?


Recht hast Du! Ich mußte mir gestern nach meinem Posting erstmal plausibel machen, daß für das, was ich so gestern schrieb, ich vor 300 Jahren evtl. noch gehängt worden wäre! Außerdem rechtfertige ich nicht gerne spirituelle Erlebnisse, trotz deren Unangefochtenheit für mich. Her Dr. Noll hat es aber, das konnte man lesen, ärztlich gut gemeint.

Forumkonform ist das Ganze meines Erachtens noch, weil die Bibel das Thema Händigkeit/Seitigkeit berührt.

Ich möchte aber auch mal einen Punkt klären. der wohl bisher zu Iritationen geführt hat. Wenn ich von meinem bewußt entscchiedenem Christsein schreibe, dann vermutet man aufgrund von allgemein gültigen Sätzen wohl eher Anderes dahinter als das, womit ich das für mich erkläre! Vielleicht hätte ich mich von Vornherein deutlicher erklären sollen.


Ich finde es schwierig, wenn man mit netten Leuten in einem "Hausbibelkreis" sitzt und die Bibelstelle, über die man sprechen möchte bei z. B. 5 vorliegenden mitgebrachten Bibeln mindestens 3 mal unterschiedlich, also wirklich in zentralen lebenspraktischen Aussagen voneinander abweichend, ausgelegt wird! Glauben aufgrund von Geschriebenem, wenn sich die Herausgeber nicht mal einig sind......?

Allerdings hat mir, nachdem ich freiwillig und zwar nicht wegen der teilnehmenden NETTEN Leute aus dem Hauskreis ausgeschieden bin, von einer gesagt bekommen, daß sie meine Aussagen als bereichernd empfunden hat! Es paßte jedoch nicht mehr für mich. Ich wollte ehrlich gesagt nicht zu sehr anecken, das wäre nicht sinnvoll gewesen. Meine Meinung sage ich schon, wie hier ja auch geschehen, aber ich bin kein "Revoluzer". Dieses Forum ist aber auch ne andere Plattform!


Das ist eben genau wie mit dem glauben.


Genau Silke, glauben zieht oft weite Kreise, die aber, wie Dr. Noll schon schrieb und wie man im nahen Osten sieht, nicht immer gesund sind...!


Hast du Einschlafschwierigkeiten? da du geschrieben hast "jetzt möchte ich gerne schlafen können?



Gruß zurück, Detlef

Silke
12.05.2004, 01:00
Hallo Detlef

wie man im nahen Osten sieht, nicht immer gesund sind...!


Also ich denke nicht das es der Glaube ist der den Terror etc. hervorruft es ist die Ungerechtigkeit nicht der Glaube den eine "echter" Moslem kann und ist kein Terrorist.

Unterhalt dich mal mit einem.

Sorry aber das brannte gerade würde gerne näher auf das Thema eingehen aber das passt ja nun garnicht hierher. Ich persönlich habe mich sehr damit auseinandergesetzt und mich mit vielen Leuten auch Moslems unterhalten.

Weiterhin sagtes du das fünf verschiedene Passagen in einer Übersetzung nicht mit denen anderer übereinstimmen nun es sind eben Übersetzungen und da ändert ja jeder so wie er es meint richtig Interprtiert zu haben.

Aber ändert das was an dem was sie vermitteln soll? Ich glaube nicht und das ist doch das Interessante mal ehrlich interessiert dich was wer wann gesagt oder getan hat in der Bibel?

Mich weniger, ist die Bibel nicht nur etwas damit der Mensch etwas in der Hand hat damit ihm der Glaube leichter fällt?

Meines erachtens verhält es sich ebenso mit den Kirchen Gott ist auch unter jedem Stein oder etwa nur in der Kirche? Gott ist ´wie die Liebe man trägt ihn in sich oder manch anderer eben nicht.

Noch mal was anderes DU hast geschrieben du hättest DIr über das Posting gedanken gemacht das hab ich schon in einigen Deiner Treets gelesen nur mal ne Frage: Machst Du nie was aus dem Bauch herraus?

Ich glaube Du denkst ZUVIEL!

Bitte versteh mich nicht falsch.

Gruß Silke

Detlef
13.05.2004, 22:27
Hallo Silke,

jetzt schreibe ich Dir mal, warum ich baff und erfreut war:


Also ich denke nicht das es der Glaube ist der den Terror etc. hervorruft es ist die Ungerechtigkeit nicht der Glaube den eine "echter" Moslem kann und ist kein Terrorist.

Unterhalt dich mal mit einem.

Sorry aber das brannte gerade würde gerne näher auf das Thema eingehen aber das passt ja nun garnicht hierher. Ich persönlich habe mich sehr damit auseinandergesetzt und mich mit vielen Leuten auch Moslems unterhalten.


Ich muß zugeben, daß ich nicht wirklich viel über Moslems weiß! Was aber die Berichterstatung hergab sind u. A. die vielen Selbstmordattentate....


Weiterhin sagtes du das fünf verschiedene Passagen in einer Übersetzung nicht mit denen anderer übereinstimmen nun es sind eben Übersetzungen und da ändert ja jeder so wie er es meint richtig Interprtiert zu haben.

Aber ändert das was an dem was sie vermitteln soll? Ich glaube nicht und das ist doch das Interessante mal ehrlich interessiert dich was wer wann gesagt oder getan hat in der Bibel?

Mich weniger, ist die Bibel nicht nur etwas damit der Mensch etwas in der Hand hat damit ihm der Glaube leichter fällt?

Meines erachtens verhält es sich ebenso mit den Kirchen Gott ist auch unter jedem Stein oder etwa nur in der Kirche? Gott ist ´wie die Liebe man trägt ihn in sich oder manch anderer eben nicht.


Du hast doch mal geschrieben:"Ein Mensch ohne Glaube ist ein Nix!" Das las sich für mich sehr radikal und, ehrlich gesagt, auch überheblich! Was Du hier über Deine Einstellung schreibst, ist aber schon viel lockerer!

Ich finde schön, wie Du Deine Gottessicht beschreibst :-) und habe ja auch schon geschrieben, daß die Bibel für meinen Glauben nicht DIE Messlatte ist.

Mir fehlt da bei den vielen verschiedenen Auslegungen die Souveränität!

Ich bin aber mit meinem jetzigen Glaubensleben zufrieden/einverstanden.


Noch mal was anderes DU hast geschrieben du hättest DIr über das Posting gedanken gemacht das hab ich schon in einigen Deiner Threads gelesen nur mal ne Frage: Machst Du nie was aus dem Bauch heraus?


Doch, Schreiben z. B. hier und da und sonst auch noch einiges...


Ich glaube Du denkst ZUVIEL!

Bitte versteh mich nicht falsch.


Manchmal denke ich viel, aber seit Sommer letzten Jahres ist viel mehr Gefühl dazu und Lebensfreude zurückgekommen :-))

Denken ist aber oft auch Begreifen.


Ich für mich möchte aber in Zukunft Dinge, die "nur"mit Glaube und nicht mit Händigkeit oder Seitigkeit zusammenhängen, aus diesem Forum raushalten.


Gruß zurück, Detlef

Silke
13.05.2004, 23:14
Vielleicht hast du Interesse dich auf dem elektronischen Postweg weiter mit mir über dieses Thema zu Diskutieren würde mich freuen bräuchte nur Deine Adresse.

Detlef
13.05.2004, 23:57
Vielleicht hast du Interesse dich auf dem elektronischen Postweg weiter mit mir über dieses Thema zu Diskutieren würde mich freuen bräuchte nur Deine Adresse.


Hallo Silke, können wir machen...

detlefbuhrmester@gmx.de

Gruß