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Vollständige Version anzeigen : Unwissenheit nervt!


AliBaba
29.04.2004, 17:02
Hallo Leute,


ich muss hier mal was loswerden und zwar regt mich tierisch auf mit wieviel Unverständnis die Leute (auch Ärzte) mir mit meiner Rückschulung entgegentreten. Jeder hält mich für einen Hypochonder oder so etwas. Was mich dabei am meisten stört ist die Inkompetenz der Ärzte. Wenigstens bei denen meint man doch auf Verständnis zu treffen. Ich meine der Grund dafür ist, dass es im Studium nicht gelehrt wird (traurig traurig). Nach meinem Neurologen zu urteilen ist das Ganze sogar noch nichtmal bewiesen.

Wie waren denn eure Erfahrungen???

Mich stimmt das Ganze schon ganz schön traurig.


Gruss

Alex

Rosalind
29.04.2004, 21:54
Hallo Leute,

ich muss hier mal was loswerden und zwar regt mich tierisch auf mit wieviel Unverständnis die Leute (auch Ärzte) mir mit meiner Rückschulung entgegentreten.


Kann ich gut nachvollziehen! Vor ein paar Monaten habe ich mir den rechten Arm gebrochen, der daraus folgende Schub in Richtung Rückschulung auf links war sehr viel einfacher, da alle Leute mich aufgrund der offensichtlichen Behinderung unterstützt haben.



Jeder hält mich für einen Hypochonder oder so etwas. Was mich dabei am meisten stört ist die Inkompetenz der Ärzte. Wenigstens bei denen meint man doch auf Verständnis zu treffen. Ich meine der Grund dafür ist, dass es im Studium nicht gelehrt wird (traurig traurig). Nach meinem Neurologen zu urteilen ist das Ganze sogar noch nichtmal bewiesen.


Autoritäten haben auch mal behauptet, die Erde sei eine Scheibe.


Ärzte sind auch nur Menschen. Seit ich die Medizinstudenten seinerzeit im Physikpraktikum erlebte, wollte ich nie wieder krank werden.... hat leider nicht ganz geklappt. Und meinen Bruch haben sie ganz hervorragend wieder geflickt.



Wie waren denn eure Erfahrungen???


gemischt


Mich stimmt das Ganze schon ganz schön traurig.


geniess deine Traurigkeit - es gibt ja Grund dazu, und wozu soll mensch immer gut drauf sein? (meine ich ernst)


Im Übrigen - eigenes Denken und eigene Erfahrungen sind nunmal unverzichtbar


Rosalind

Lotteflue
30.04.2004, 00:50
Hallo Leute,

ich muss hier mal was loswerden und zwar regt mich tierisch auf mit wieviel Unverständnis die Leute (auch Ärzte) mir mit meiner Rückschulung entgegentreten. Jeder hält mich für einen Hypochonder oder so etwas. Was mich dabei am meisten stört ist die Inkompetenz der Ärzte.


Manchmal (oft/immer?) ist es gut, sich selbst schlau zu machen, statt wo hin zu gehen und vermeintliche Hilfe zu suchen, die es dort gar nicht gibt.


Wenigstens bei denen meint man doch auf Verständnis zu treffen.


Beim Psychologen zumindest.


Ich meine der Grund dafür ist, dass es im Studium nicht gelehrt wird (traurig traurig).


Genauso, wie viele andere Sachen auch. Also gibts die auch nicht *kotz*


Nach meinem Neurologen zu urteilen ist das Ganze sogar noch nichtmal bewiesen.


Die Erde war auch mal ne Scheibe früher ;-)

Der soll sich mal schlau machen der Kerle!


Wie waren denn eure Erfahrungen???


Leuten, die nicht das Vertrauen würdig sind, es zu erfahren, denen erzähle ich davon auch nichts. Punkt.


Mich stimmt das Ganze schon ganz schön traurig.


Das ist verständlich.

Schau einfach, wem du dich anvertrauen magst und wem nicht und dann erzählst du es oder behälst es für dich :-)


liebe Grüsse

Lotteflue

Jeannine
03.05.2004, 08:05
Hallo Alex,


ich muss hier mal was loswerden und zwar regt mich tierisch auf mit wieviel Unverständnis die Leute (auch Ärzte) mir mit meiner Rückschulung entgegentreten. Jeder hält mich für einen Hypochonder oder so etwas.>



Hypochonder ist wahrscheinlich auch so eine „Modediagnose“ vom engsten Umfeld ((-: erst wenn „Mensch“ Tod ist, wird geglaubt! Solche Vorurteile konnte ich vor meiner endgültigen Rückschulung auch anhören, danach war mir dieses „Schubladendenken“ völlig gleichgültig -> diesmal setzte ich die Scheuklappen auf...Es ist schon eigenartig, das sich manche Menschen einbilden, über einen anderen Menschen genauestens Bescheid zu wissen, obwohl sie deren Vorgeschichte nicht kennen?! Es werden dann falsche Urteile gebildet und Therapien vorgeschlagen, welche überhaupt nicht ansprechen...


Was mich dabei am meisten stört ist die Inkompetenz der Ärzte. Wenigstens bei denen meint man doch auf Verständnis zu treffen. Ich meine der Grund dafür ist, dass es im Studium nicht gelehrt wird (traurig traurig). Nach meinem Neurologen zu urteilen ist das Ganze sogar noch nichtmal bewiesen.>



Es wird oft an alten Programmen festgehalten, ob es Bequemlichkeit ist kann ich auch nicht beurteilen?! Am besten Du wechselst den Arzt und gehst zu einem LH-Berater oder Ergotherapeuten. Selbsthilfegruppen könnten auf dem Gebiet der Rückschulung einen Menschen noch hilfreich unterstützen. Motivation ist sehr wichtig!!!


Wie waren denn eure Erfahrungen???>



Unverständnis habe ich durch mein Umfeld auch erlebt, bis hin zum abraten der Rückschulung durch einen LH-Berater. Das ging mir nachher am A.... vorbei ((-; Das was einem Menschen gut tut, kann er nur selber wissen, bzw. er muss es erst lernen zu erkennen. Gut gemeintes abraten kann einfach nur krank machen und erzeugt ein schlechtes Gewissen, welches wiederum den Krankheitsverlauf noch mehr verschlechtert...


Mich stimmt das Ganze schon ganz schön traurig.>



Am Anfang hat mich das auch traurig gestimmt, danach nur noch wütend. Ich habe mich dann mehr oder weniger vom Umfeld distanziert und meine Rückschulung alleine durchgezogen. Es war zwar schwieriger, jedoch hatte ich einfach meine RUHE. Jetzt nach meinem Studium kann ich mein soziales Umfeld langsam wieder aufbauen. Sozusagen einen Neuanfang (-:


Gruss

Jeannine

AliBaba
03.05.2004, 15:52
Hallo Jeannine,


Hallo Alex,

Hypochonder ist wahrscheinlich auch so eine „Modediagnose“ vom engsten Umfeld ((-: erst wenn „Mensch“ Tod ist, wird geglaubt! Solche Vorurteile konnte ich vor meiner endgültigen Rückschulung auch anhören, danach war mir dieses „Schubladendenken“ völlig gleichgültig -> diesmal setzte ich die Scheuklappen auf...Es ist schon eigenartig, das sich manche Menschen einbilden, über einen anderen Menschen genauestens Bescheid zu wissen, obwohl sie deren Vorgeschichte nicht kennen?! Es werden dann falsche Urteile gebildet und Therapien vorgeschlagen, welche überhaupt nicht ansprechen...



Die Problematik ist einfach zu wenig verbreitet. Sie ist gesellschaftlich leider noch nicht anerkannt.


Es wird oft an alten Programmen festgehalten, ob es Bequemlichkeit ist kann ich auch nicht beurteilen?! Am besten Du wechselst den Arzt und gehst zu einem LH-Berater oder Ergotherapeuten. Selbsthilfegruppen könnten auf dem Gebiet der Rückschulung einen Menschen noch hilfreich unterstützen. Motivation ist sehr wichtig!!!


Das stimmt! Zum Glück habe ich eine super nette Ergotherapeutin gefunden. Sie begleitet mich durch die Rückschulung.




Wie waren denn eure Erfahrungen???



Unverständnis habe ich durch mein Umfeld auch erlebt, bis hin zum abraten der Rückschulung durch einen LH-Berater. Das ging mir nachher am A.... vorbei ((-; Das was einem Menschen gut tut, kann er nur selber wissen, bzw. er muss es erst lernen zu erkennen. Gut gemeintes abraten kann einfach nur krank machen und erzeugt ein schlechtes Gewissen, welches wiederum den Krankheitsverlauf noch mehr verschlechtert...

[quote]
Sehr richtig! Ich lass mich auch schon lange nicht mehr von anderen von meinem Vorhaben abbringen. Ich habe mich dazu entschieden, basta.



Mich stimmt das Ganze schon ganz schön traurig.



Am Anfang hat mich das auch traurig gestimmt, danach nur noch wütend. Ich habe mich dann mehr oder weniger vom Umfeld distanziert und meine Rückschulung alleine durchgezogen. Es war zwar schwieriger, jedoch hatte ich einfach meine RUHE. Jetzt nach meinem Studium kann ich mein soziales Umfeld langsam wieder aufbauen. Sozusagen einen Neuanfang (-:


Gruss
Jeannine


Gruss

Alex