Barbara
21.09.2003, 10:59
Hallo,
ich möchte über den Fortgang meiner Rückschulung (seit Mai d.J.) berichten:
Vor ein paar Wochen habe ich geschrieben, dass ich gerne einen Malkurs belegen würde. Wir haben darüber diskutiert, mit welcher Hand.
Diese Woche begann der Aquarellierkurs und ich ging hin in der Erwartung, dass ich mich beim Malen mit der linken Hand noch ganz genauso unsicher fühle wie beim Schreiben. Ich dachte, auch die Ergebnisse würden ähnlich „krakelig“ ausfallen.
Beim Aquarellieren befeuchtet man das ganze Blatt Papier und lässt dann die Farben darauf verschwimmen. Dabei ist – zumindest anfangs – gar nicht viel feinmotoriges Geschick erforderlich. Die Farbübergänge sollen ja fließend sein und gar nicht so exakt konturiert.
Ich nahm also den (dicken) Pinsel in die linke Hand und malte darauf los. Es ging wie selbstverständlich! Es hat mir Freude gemacht wie selten etwas zuvor. Ich hatte so ein tiefes Glücksgefühl – andere Forumsteilnehmer haben schon berichtet, dass sie dies beim Links-Schreiben empfinden.
Mein linkshändiges Hantieren blieb unkommentiert. Ich glaube, es ist gar nicht aufgefallen. Ich fühlte mich auch gar nicht unsicher und malte keineswegs ungeschickt. Auch mit dem feinen Pinsel ging es wunderbar.
Irgendwo – entweder hier im Forum oder in den Büchern von Frau Sattler – habe ich gelesen, es sei ratsam, im Zuge der Rückschulung etwas ganz Neues zu beginnen, was man nie zuvor gemacht hat. Dies ist nun für mich das Malen. Und ich erlebe es tatsächlich so, dass es für mich linkshändig richtig ist und gar nichts anderes zur Debatte steht.
Jetzt füllt sich endlich der Begriff „Lebensqualität“ für mich mit eigener Erfahrung!
Gruß, Barbara
ich möchte über den Fortgang meiner Rückschulung (seit Mai d.J.) berichten:
Vor ein paar Wochen habe ich geschrieben, dass ich gerne einen Malkurs belegen würde. Wir haben darüber diskutiert, mit welcher Hand.
Diese Woche begann der Aquarellierkurs und ich ging hin in der Erwartung, dass ich mich beim Malen mit der linken Hand noch ganz genauso unsicher fühle wie beim Schreiben. Ich dachte, auch die Ergebnisse würden ähnlich „krakelig“ ausfallen.
Beim Aquarellieren befeuchtet man das ganze Blatt Papier und lässt dann die Farben darauf verschwimmen. Dabei ist – zumindest anfangs – gar nicht viel feinmotoriges Geschick erforderlich. Die Farbübergänge sollen ja fließend sein und gar nicht so exakt konturiert.
Ich nahm also den (dicken) Pinsel in die linke Hand und malte darauf los. Es ging wie selbstverständlich! Es hat mir Freude gemacht wie selten etwas zuvor. Ich hatte so ein tiefes Glücksgefühl – andere Forumsteilnehmer haben schon berichtet, dass sie dies beim Links-Schreiben empfinden.
Mein linkshändiges Hantieren blieb unkommentiert. Ich glaube, es ist gar nicht aufgefallen. Ich fühlte mich auch gar nicht unsicher und malte keineswegs ungeschickt. Auch mit dem feinen Pinsel ging es wunderbar.
Irgendwo – entweder hier im Forum oder in den Büchern von Frau Sattler – habe ich gelesen, es sei ratsam, im Zuge der Rückschulung etwas ganz Neues zu beginnen, was man nie zuvor gemacht hat. Dies ist nun für mich das Malen. Und ich erlebe es tatsächlich so, dass es für mich linkshändig richtig ist und gar nichts anderes zur Debatte steht.
Jetzt füllt sich endlich der Begriff „Lebensqualität“ für mich mit eigener Erfahrung!
Gruß, Barbara