Vollständige Version anzeigen : Umschulungs-Folgen mildern ohne Rückschulung
Horst Stocker
14.08.2001, 13:47
Zuerst mal meinen Dank an Kerstin dafür, dass ein solches Forum existiert!!!
Beim Stöbern in den Beiträgen bekomme ich den Eindruck, dass viele in der Rückschulung den einzigen heilbringenden Weg sehen. Ich frage mich, ob es da nicht auch goldene Mittelwege gibt, mit denen man die Folgen abmildern kann ohne sich (diesmal freiwllig) auf das Abenteuer der Rückschulung einlassen zu müssen.
Ich bin vor 32 Jahren auf rechts umgestellt worden. Glücklicherweise hat mich das in meiner schulischen Entwicklung nicht allzusehr beeinträchtigt(oder doch??). Trotzdem kann ich bei mir rückblickend einige der Umstellungsfolgen beobachten wie z.B.
Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme
Nervosität
schlechtes Schriftbild
Nägelkauen
schlechtes (hand-)schriftliches Ausdrucksvermögen
Dagegen keine Rechtschreibschwächen (etwas faul bei Interpunktion ((-: )
Andererseits benutze ich die linke und rechte Hand bei vielen Aktivitäten, wie
Hämmern, Federball spielen, ... gleichwertig.
Darüberhinaus erlaubt mir die heutige Computertechnik weitgehend auf das Schreiben mit der Hand zu verzichten. (Abgesehen von Unterschriften und kurzen Notizen). Daher halte ich eine Rückschulung bei mir nicht (mehr) für sinnvoll.
Gibt es Erfahrungen und Hilfestellungen, mit denen man die Umstellungsfolgen ohne Rückschulung abmildern bzw. sogar beseitigen kann?
Mir wäre es beruflich und privat sehr nützlich, wenn ich meine vernetzte Kreativität und konzeptionellen Stärken etwas weniger durch Vergesslichkeit und Zerstreutheit ausbremsen würde.
Wem geht's ähnlich; wer hat Tipps und Erfahrungen??
viele Grüsse
Horst
Beim Stöbern in den Beiträgen bekomme ich den Eindruck, dass viele in der Rückschulung den einzigen heilbringenden Weg sehen
Erst einmal sehe ich auf keinem Fall die Rückschulung als einzigen heilbringenden Weg, ganz einfach, weil auch die Rückschulung keine Heilung von Deinen Umschulungsfolgen bringt - sie kann sie allenfalls um einiges abschwächen. Und dies beantwortet, so glaube ich, auch schon Deine zweite Frage: es gibt keinen Mittelweg, um die Umschulungsfolgen zu überwinden. Einzig und allein eine Auseinandersetzung, mit dem Grund allen Übels - mit der Umschulung sebst und den Folgen - bringt Erkenntnisse, um die Folgen verstehen und damit umgehen zu können. Dabei kann eine Rückschulung wirklich neue Erfahrungen in anderen Dimensionen liefern. Das hört sich jetzt vieleicht abgehoben und euphorisch an, aber durch die Rückschulung werden wirklich neue Gefühle und Intensionen geweckt, die so nicht ohne weiteres zu beschreiben sind.
Olli
Wie in vielem anderen auch, muß ich Olli hier wieder voll recht geben. (-;
Eine Rückschulung ist ein großer Schritt. Sie kann sehr hilfreich sein und einem eine neue Welt öffnen, aber sie erfordert viel Aufwand und verlangt einem auch sehr viel ab. Die Umschulungsfolgen verschwinden nicht einfach durch eine Rückschulung, obwohl sie - wie ich finde - deutlich abgeschwächt werden. Deshalb kann eine Rückschulung kein Allheilmittel sein. Letzlich muß man einen Weg finden, die Folgen zu reduzieren und damit zu leben. Hier sind ein paar Vorschläge:
Ich weiß nicht, wie lange du dich schon mit deiner Umschulung auseinandersetzt, und ob du dich daran erinnern kann. Ich habe bemerkt, daß mit der Zeit immer mehr Erinnerungen zurückkommen (obwohl es wohl nie so richtig deutlich werden wird). Wenn man sich mit diesen Erfahrungen auseinandersetzt, kann daß einem helfen die Umschulung und ihre Folgen zu akzeptieren und zu verarbeiten. Ich glaube, es kann schon viel bewegen, wenn du weißt warum nicht immer alles so funktioniert, wie du es dir erhoffst. Und das mag dir auch helfen die Umschulungsfolgen zu bewältigen.
Ob du so etwas allein, mit Familie oder Freunden oder einem Psychotherapeuten aufarbeiten möchtest und/oder kannst, kann ich dir nicht sagen. Das hängt von vielem ab: von deiner Persönlichkeit, deiner Lebenssituation usw.
Neben der Rückschulung haben mir persönlich noch zwei andere Sachen geholfen, mit den Umschulungsfolgen zu leben: das eine war Sport, (zum körperlichen Ausgleich). Das andere war Autogenes Training (um Ruhe zu finden). Das ist eine Entspannungmethode, die von einem deutschen Arzt ausgearbeitet wurde. Ich betone das deswegen, da es anders als solche Meditationsübungen wie Yoga nicht an eine Religion oder Weltanschauung gebunden ist und weil seine Wirkung auf das psychosomatische Nervensystem des Körpers unter Psychologen eigentlich kaum umstritten ist. In Bibliotheken findest du sicher einige Bücher zu dem Thema und vielleicht hat sich dein Hausarzt/ärztin damit auseinandergesetzt. Verschiedene Krankenkassen, Volkshochschulen aber auch verschiedene Ärzte bieten Kurse dazu an.
Barbara
Stefanie
15.08.2001, 21:22
Hallo Olli,hallo liebe MitlinkshänderInnen,
wie Du bin ich ein großer Befürworter der Rückschulung und möchte eigentlich jedem (nach eingehender Beratung durch einen Fachmann/frau!!!) empfehlen, es mit der Rückschulung zu versuchen.
Wie lange schulst Du Dich eigentlich schon zurück? Ich selbst habe mich vor längerer Zeit zurückgeschult und bin da optimistischer als Du, was die Behebung der Rückschulungsfolgen angeht. Was meinst Du damit, daß man die Folgen der Umschulung nur lindern kann? Ich bin der Ansicht, daß die Rückschulung ein Prozeß ist, der mehrere bis viele Jahre in Anspruch nimmt, aber abgeschlossen werden kann. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ich mit 60 (ich bin jetzt 33) noch irgendetwas von meiner früheren Umschulung merken kann. Schon jetzt merke ich ja kaum noch etwas.
Ich habe selbst vor gut 2,5 Jahren mit der Holzhammermethode relativ übergangslos von rechts auf meine dominante linke Hand zurückgeschult. D. h. ich habe am 3. Februar noch alles mit rechts gemacht, am 4. Februar schon seitenlange Texte mit der linken Hand geschrieben. Relativ statt völlig übergangslos, da Zähneputzen mir das erste halbe Jahr nur mit rechts gelang und ich schon 12 Jahren lang immer mal wieder zum Zeitvertreib kleine Notizen mit links geschrieben hatte. Diese Methode kann ich natürlich NIEMANDEM empfehlen, aber ich wollte eben so schnell wie möglich meine Behinderung loswerden.
Ich habe den Eindruck, als wären jetzt, über 2,5 Jahre später, alle negativen Auswirkungen der Umschulung weg: Ich spreche ebenso flüssig und schnell wie die Rechtshänder in meiner Umgebung (und wesentlich mehr als früher), kann mich gut konzentrieren und bin sehr viel ausgeglichener und fröhlicher als früher. Mit der linken Hand schreibe ich seit mehreren Monaten ebenso schnell und gut wie früher mit rechts (hat fast 2 1/2 Jahre gedauert!). Das ich mit rechts nur noch so gut wie vor einem halben Jahr mit links schreibe, ist da egal.
Ich habe keine Idee, wie man die Umschulungsfolgen ohne Rückschulung beheben kann. Vielleicht, indem man andere Dinge mit links macht, wie beispielsweise Squash- oder Tennisspielen. Aber das ist nur so eine Vermutung. Ich hatte vor der Rückschulung jahrelang Tennis mit links gespielt, Sprachschwierigkeiten hatte ich trotzdem. Allerdings so gering, daß sie außer mir niemand sonderlich wahrnahm. Also vielleicht doch ein Erfolg?
Hallo,
ich bin heute zum ersten Mal auf dieser Seite. Und dein Bericht hat mich neugierig gemacht. Seit gut 2 Jahren schule ich mich nach der Holzhammermethode um. Es war ein eher spontaner Entschluß nach dem Lesen von Büchern die Fr. Dr. Sattler geschrieben hat. Das manche Schwierigkeiten durch die Umschulung kam hatte ich nicht für möglich gehalten.
Deine Erfolge:
"Ich spreche ebenso flüssig und schnell wie die Rechtshänder in meiner Umgebung (und wesentlich mehr als früher), kann mich gut konzentrieren und bin sehr viel ausgeglichener und fröhlicher als früher. Mit der linken Hand schreibe ich seit mehreren Monaten ebenso schnell und gut wie früher mit rechts (hat fast 2 1/2 Jahre gedauert!)."
machen mich neugierig. Denn die Punkte nerven mich noch am meisten.
Wie hast du den "Fachmann" für Rückschulung gefunden?
Gibt es ein "Tagesprogramm" mit dem du gute Erfahrung gemacht hast?
Bin gespannt auf Antworten und surfe noch weiter.
Gut, daß es dieses Forum gibt!!
Hallo Stefanie und alle anderen,
Wie lange schulst Du Dich eigentlich schon zurück? Ich selbst habe mich vor längerer Zeit zurückgeschult und bin da optimistischer als Du, was die Behebung der Rückschulungsfolgen angeht. Was meinst Du damit, daß man die Folgen der Umschulung nur lindern kann?
Auch ich schule mich seit ca. 2 Jahren zurück (mit radikalen Beginn)und würde es auf jedem Fall immer wieder tun, denn auch meine Erfahrungen sind vorwiegend positiv. Nun, was den Grad der Heilung von den Umschulungsfolgen betrifft, darüber kann ich bisher noch keine positiven Veränderungen bemerken. Aber vielleicht sind diese auch bisher so minimal, daß sie mir selbst noch gar nicht aufgefallen sind. Meine Schrift hat nun mit der Zeit langsam die Geschwindigkeit erreicht, wie mit rechts. Sie ist nur nicht so schön (noch etwas krakeliger), aber in einer anderen Art Schwungvoller und vor allem: ich fühle mich beim schreiben einfach irgendwie besser (solche Gefühle sind schwer zu beschreiben). Außerdem ist mir aufgefallen, daß ich wieder mehr träume (die Träume am nächsten Morgen bewust werden) und mir durch diesen Umstand erst überhaupt bewust wurde, daß ich Jahrelang nicht mehr (ja, fast überhaupt nicht mehr) geträumt hatte. Irgendwie komisch, was da so alles in einem vorgeht. Ich denke auch, daß da eine Persönlichkeitsveränderung stattgefunden hat bzw. stattfindet. Es gibt so Situationen, in denen ich ganz anders reagiere als vorher. Vor der Rückschulung war es z.B. so, daß ich doch mehr in mich verschlossen war und ich mir auch wirklich fast alles gefallen lassen habe(habe mich sozusagen: Schamlos ausnutzen lassen). Das ist jetzt, so kann ich behaupten, nicht mehr in diesem Maße der Fall - ich lerne mich langsam zur Wehr zu setzen. Geht es Dir (Euch) genauso? Berichtet doch mal über Erfahrungen und Dinge die sich bei Euch geändert haben.
Olli
Ich hatte eigentlich keine Umschulungsfolge, die man beim Namen nennen könnte, wie Stottern, Lernschwierigkeiten und dergleichen. Ich denke, die Umschulungsfolgen bezogen sich mehr auf meine Selbstsicherheit und mein Selbstbild. Nicht in der Weise, das ich da krankhaft unterversorgt war. Mehr in der Richtung, daß ich einfach *so viel Energie* aufwenden mußte, um diesen Status quo zu halten. So wie jemand der im Wind auf einem Drahtseil steht und immer hin und her schwanken muß, um nicht zu fallen. Ich fürchte auch, wenn mein Leben bis zur Rückschulung nicht so glatt verlaufen wäre, dann hätte ich leicht aus diesem empfindlichen Gleichgewicht fallen können.
Seitdem ich mich zurückschule (geschult habe? Ab wann ist man eigentlich fertig?) muß ich diese Energie nicht mehr aufwenden. Ich bin eindeutig ruhiger, gelassener und fröhlicher geworden - ich lache viel mehr und bin viel glücklicher. Da ich kaum glauben kann, das plötzlich alle freundlicher geworden sind, schätze ich, daß sich meine Fähigkeit mit Menschen umzugehen verstärkt hat und ich glaube ich habe mehr Autorität entwickelt. Dieser Effekt kann keine Einbildung sein. Andere haben mir diese Veränderungen bestätigt. Und da ich mitten im Prüfungsstreß stehe, kann es auch nicht einfach an ruhigen Umständen liegen.
Ich habe erst mit links schreiben geübt in einer Zeit, als ich mit rechts gerade nicht so viel schreiben wollte. Eigentlich wollte ich am Anfang nur aus reiner Neugierde es ausprobieren - konnte es wirklich stimmen, daß ich Linkshänderin bin. Ich war dann überwältigt von den Gefühlen, die das bei mir auslöste: eine Art ruhige Euphorie, wenn ich den Stift in die linke Hand nahm. Das hat sich auch nach einigen Monaten noch nicht gelegt. Zwar muß ich mit links auch mal was durchstreichen und einen Satz neu beginnen. Aber insgesamt ist das was ich schreibe präziser und besser geordnet als mit rechts. Das war ein Effekt, an den ich nicht so recht glauben wollte, bevor es mir passiert ist. Texte die ich mit rechts geschrieben habe unterscheiden sich von denen die ich mit links (oder am Computer) geschrieben habe. Als ob zwei verschiedene Personen sie geschrieben habe.
Vor etwa einem halben Jahr habe ich mit den ersten Übungen angefangen. Seit etwa April schreibe ich nur noch mit links. Zur Zeit muß ich meine Staatsexamensklausuren schreiben, ich habe jetzt 2 von 5 weg. Erst dachte ich, daß würden die letzten großen Sachen werden, die ich noch mit links schreibe. Aber dann habe ich sie doch mit links geschrieben und bin froh darüber. Sie wären mit rechts garantiert schlechter geworden. Ich persönlich sehe es noch, wenn mit links ein Buchstabe nicht so geworden ist, wie ich es wollte. Jemand anderes denke ich, kann aber nicht wirklich erkennen, daß es eine Anfängerschrift ist. Außerdem kann ich man meine Linksschrift lesen. So richtig einfach! Meine Rechtsschrift konnte niemand mehr lesen - ich auch nicht!
Barbara
Hallo Barbara!
Ich hatte eigentlich keine Umschulungsfolge, die man beim Namen nennen könnte, wie Stottern, Lernschwierigkeiten und dergleichen.
Oh, Du Glückliche. Ich kann behaupten, daß ich massive Umschulungsfolgen mit mir herumschleppe. Angefangen bei einer Lese-,Schreib-,Rechenschwäche - die soweit ging, daß man mich für einen Legastheniker gehalten hätte, wenn es das Wort zu meiner Schulzeit schon gegeben hätte - über die sogenannte Raum-, Lagelabilität (die wohl jeder Umgeschulte hat), bis hin zu Sprachstörungen, die Ihre Ursache wahrscheinlich (genaues wird wohl nicht mehr Nachvollziehbar sein)zwar in einer Hirnhautentzündung hatten ,durch die Umschulung aber noch verstärkt wurde bzw. nicht zum Ausheilen kam. Dieses sind nur einige wenige der massivsten Folgen. Also, in diesem Sinne kannst Du Dich wirklich glücklich schätzen, obwohl ich sowieso die Meinung vertrete, daß da daß weibliche Geschlecht einen gewissen Vorteil gegenüber uns "Männern" hat, da - wie schon nachgewiesen wurde - bei ihnen beide Gehirnhälften besser Vernetzt sind und zusammenarbeiten. Man kann sich vielleicht darüber streiten, aber ich denke doch, daß es eben dadurch nicht zu solch massiven Umschulungsfolgen kommt.
Nun, jedenfalls diese Folgen sind auch weiterhin noch vorhanden und ich bemerke eben immer wieder, daß ich z.B. wenn ich aufgeregt bin einfach die Worte nicht finde und anfange zu stammeln, daß ich immernoch rechts und links verwechsele und im gewissen Sinne auch die Lese-, Rechtschreib-, Rechenschwäche. Und diese Folgen - soviel mir die Rückschulung auch gebracht hat - werden wohl nicht so ohne weiteres verschwinden. Andererseits sollte man schon optimistisch sein, denn schlimmer kannes kaum kommen und man sollte sich auch immer die positive Entwicklung, die schon stattgefunden hat, vor Augen halten. Die Rückschulung ist sicherlich noch nicht beendet und hält - so hoffe ich - noch viel positives für mich bereit.
Olli
Stefanie
18.08.2001, 13:39
Hallo Thomas,
ehrlich gesagt, ich habe mich völlig laienhaft rückgeschult, ohne Fachmann/-frau. Ich habe außer dem Kurzbericht von Frau Sattler auf der "Linkshänder"-Internetseite auch keinen Fachartikel zu diesem Thema gelesen. Die Berichte von Frau Sattler empfand ich als so deprimierend, daß ich mir das Buch gar nicht mehr antun wollte. Obwohl es natürlich bewunderungswürdig und wichtig ist, daß sie sich so intensiv für dieses Thema engagiert.
Mir kam zur Hilfe, daß ich in meinem Beruf ziemlich viel mit der Hand schreiben muß. Und das trainiert die zuerst untrainierte Hand ziemlich schnell. (Als ich beispielsweise gestern das erste Mal beidhändiges Hanteltraining machte, tat die rechte Hand nach 10 Minuten weh, die linke jedoch hatte auch nach 20 Minuten keine Probleme. Außerdem habe ich stur wirklich alles, was ich bisher mit rechts gemacht habe (das war bis auf Tennis-/Squash-spielen so ziemlich alles) mit links gemacht. Wenn ich bemerkte, daß ich irgendetwas automatisch in die rechte Hand genommen hatte, habe ich es sofort in die linke gelegt. Es war irgendwie genau das gleiche alberne "nimm doch jetzt die schöne Hand" -Spiel, bloß eben umgekehrt.
Tschüß
Stefanie
vBulletin® v3.6.8, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.