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Vollständige Version anzeigen : Linkshänder-Geschäft


Thomas
14.03.2003, 09:18
Hi....


Ich habe vor in der nächsten Zeit ein Geschäft für Linkshänder auf zu machen. Aber ich weiß nicht, wie es laufen würde? Kann ich nach einer Woche wieder zu machen, weil ich keine Kunden habe? Ich würde gerne mal von Linkshänder wissen, wie groß die Nachfrage an Bedarf von Artikeln sind? Und wie steht es damit, wenn ihre Kinder von Natur aus links veranlagt sind, geben sie ihnen die Chance auch zb mit links zu schreiben? Und wie steht es mit ihnen selber? Wurde ihnen aufgezwungen zb mit rechts zu schreiben?


MFG

Thomas

Lex
14.03.2003, 17:52
>Hi....

>Ich habe vor in der nächsten Zeit ein Geschäft für Linkshänder auf zu machen. Aber ich weiß nicht, wie es laufen würde? Kann ich nach einer Woche wieder zu machen, weil ich keine Kunden habe?


Hi Thomas


Also grundsätzlich denke ich, daß ein solches Geschäft durchaus Chancen hätte. Zumindest wenn entsprechend Werbung dafür gemacht wird, so daß es ähnlich bekannt werden würde wie das "Anything Lefthanded" in London. Größer sind die Aussichten allerdings, wenn du auch Versandhandel betreibst und dadurch einen größeren Kundenkreis hast, da wohl die meisten Linkshänder in Deutschland ihre Sachen online im Versandhandel bestellen. Allerdings gibt es auch schon einige dieser Versandläden.


Was die Nachfrage betrifft: Nunja, ich persönlich würde sagen, daß es zwar recht viele Linkshänder gibt, aber davon längst nicht alle auch vieles an Linkshänderprodukten kaufen bzw. benötigen. Bei speziellen Dingen wie z.B. Scheren ist es zwar naheliegend, aber bei anderen Dingen wie zum Beispiel Anspitzer oder Dosenöffner ist man eben gewöhnt sie "rückwärts" zu benutzen, und auch bei vielen anderen Dingen ist man einfach gewohnt die Variante für Rechtshänder zu benutzen, so daß man nicht unbedingt Bedarf daran hat die Linkshänderversion zu kaufen, besonders dann nicht, wenn diese auch noch teurer als das Standartprodukt sein sollte. Man kann und hat sicher schon von diversen Produkten eine Linkshänderversion erfunden, aber bei vielen Produkten ist der Unterschied so minimal, daß der Kauf sich nicht unbedingt lohnt. Besonders dann nicht, wenn man beispielsweise nur ein Linkshänder in einem Rechtshänderhaushalt ist und die Gegenstände für den allgemeinen gebrauch sein sollen so daß man entweder alles doppelt kaufen müßte oder den Rechtshändern zumuten müßte auch mal ein Linkshänderprodukt zu benutzen, womit sie sich meist völlig überfordert fühlen dürften... *hüstel*. - Nunja, das ist jedenfalls meine Einschätzung dazu. Ein Linkshänderladen kann schnell wieder in der Versenkung verschwinden, er kann sich aber auch halten, wenn er einen guten Kundenstamm gewinnt und die Preise nicht zu explisit sind.


Lex

de andl
11.04.2003, 10:34
>>Hi....

>>Ich habe vor in der nächsten Zeit ein Geschäft für Linkshänder auf zu machen. Aber ich weiß nicht, wie es laufen würde? Kann ich nach einer Woche wieder zu machen, weil ich keine Kunden habe?

>Hi Thomas

>Also grundsätzlich denke ich, daß ein solches Geschäft durchaus Chancen hätte. Zumindest wenn entsprechend Werbung dafür gemacht wird, so daß es ähnlich bekannt werden würde wie das "Anything Lefthanded" in London. Größer sind die Aussichten allerdings, wenn du auch Versandhandel betreibst und dadurch einen größeren Kundenkreis hast, da wohl die meisten Linkshänder in Deutschland ihre Sachen online im Versandhandel bestellen. Allerdings gibt es auch schon einige dieser Versandläden.

>Was die Nachfrage betrifft: Nunja, ich persönlich würde sagen, daß es zwar recht viele Linkshänder gibt, aber davon längst nicht alle auch vieles an Linkshänderprodukten kaufen bzw. benötigen. Bei speziellen Dingen wie z.B. Scheren ist es zwar naheliegend, aber bei anderen Dingen wie zum Beispiel Anspitzer oder Dosenöffner ist man eben gewöhnt sie "rückwärts" zu benutzen, und auch bei vielen anderen Dingen ist man einfach gewohnt die Variante für Rechtshänder zu benutzen, so daß man nicht unbedingt Bedarf daran hat die Linkshänderversion zu kaufen, besonders dann nicht, wenn diese auch noch teurer als das Standartprodukt sein sollte. Man kann und hat sicher schon von diversen Produkten eine Linkshänderversion erfunden, aber bei vielen Produkten ist der Unterschied so minimal, daß der Kauf sich nicht unbedingt lohnt. Besonders dann nicht, wenn man beispielsweise nur ein Linkshänder in einem Rechtshänderhaushalt ist und die Gegenstände für den allgemeinen gebrauch sein sollen so daß man entweder alles doppelt kaufen müßte oder den Rechtshändern zumuten müßte auch mal ein Linkshänderprodukt zu benutzen, womit sie sich meist völlig überfordert fühlen dürften... *hüstel*. - Nunja, das ist jedenfalls meine Einschätzung dazu. Ein Linkshänderladen kann schnell wieder in der Versenkung verschwinden, er kann sich aber auch halten, wenn er einen guten Kundenstamm gewinnt und die Preise nicht zu explisit sind.

>Lex


Ist auch viel Werbung nötig, das sich die zielgruppe überall sein kann.

Vielleicht auch Geräte für beide Hände anbieten, und somit durch die "hintertür" zu kommen, oder einfach nur um zusätzliche einnahmen zu haben.

Qualität der angebote sind wichtig, oder soll ein Lefthand grundsätzlich nur schrott erhalten.???????????????????????