PDA

Vollständige Version anzeigen : Die Gitarre während der Rückschulung


ArndtBethke
16.05.2009, 19:51
Ich grüße herzlichst alle Leser,

zur Zeit bin ich auf dem Weg der Rückschulung zur Linkshändigkeit.
Nach 24 Jahren Konzert-/E-und Bassgitarre als "Rechtshänder" begann mein Probieren an der Lefthandgitarre.
Eine unglaubliche Flut an Emotionen, wie Ihr Euch vorstellen könnt. Immerhin war es u.a. auf das Umgeschult-sein zurückzuführen, dass ich 2005 direkt während eines Konzertprogramms ein Burn out hatte und danach etwa zwei Jahre brauchte, um wieder in meinen Körper und vor allem die rechte Körperhälfte zu gelangen.
Durch die intensive Unterrichtstätigkeit habe ich irgendwann den Mut gefasst, endlich die Gitarre umzudrehn. Ein Geschenk. Eine Herausforderung.
Ich berichte Euch das, weil genau hier ein ebenso wichtiger Erkennungsaspekt der Händigkeit sich offenbart: Viele, sehr viele Kinder und Jugendliche sind bereits umgeschult und wundern sich nur, warum sie so vergesslich sind, schnell nervös sind, warum sie zwar gut vom Blatt spielen können aber sich nichts merken ... etc
Aber es ist durchaus ein zäher Bereich unserer Erfahrungswelt.
Die Revolution steht noch aus ;).
Für mich: Ist die Gitarre ein sehr effektives Umschulungsinstrument. Es fordert in die nicht dominante Hand.
Die rechte Hand. Hier entsteht eine neue Klarheit, eine Bewußtheit, die sofortige Veränderungen des Betreffenden im Außen ermögllicht, man wird einfach mutiger und entläd auch schonmal ordentlich angestaute Wut (Yang=rechte Körperhälfte ist Wutspeicher)
Allerdings braucht sie, um Töne wirklich zu treffen und vor allem pünktlich zu treffen, anfangs so richtig lange.
Die linke Hand. Voraussetzung hier ist natürlich das vorerst reine Fingerkuppenspiel (für mich als studiertem Klassiker ein riesiger Schritt in eine andere Klangkultur).
Und die linke Hand hat plötzlich "gar nichts zu tun". Alles fliegt regelrecht. Beim Spielen von Akkordschlagmustern ist alles sofort auf dem Schirm. Zupfmuster dagegen brauchen etwas, besonders das Ausnutzen der Saitenspannung braucht Zeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiit.
Der Körpermittelpunkt wird eingenommen. Vielleicht sogar zum allerersten Mal.
Da sind durchaus Gleichgewichtsungeraden am Start, aber nur anfangs.
Wißt Ihr, zur Zeit arbeite ich an einer Grundschule in Berlin-Marzahn, ja, dort ist das soziale Gefüge durchaus mitunter einem Hexenkessel ähnlich, genau dort, auch dort treffe ich sehr viele umgeschulte Kinder. Ich führte Gespräche und beobachtete. Ich sprach mit dem Direktor. Wir sind hier alle an einem Wahnsinnsthema dran.
Zum Beispiel in der Schulband SelmaKidsRock (www.myspace.de/selmakidsrock), wir trafen zusammen und ich entdeckte lauter Linkshänder, ein einziger Junge schreibt mit aber nur mit links ... und der war es auch, der auf die linkshändig gespielte Gitarre bestand, der wunderbare Drummer des Teams hatte anfangs regelmäßig seltsame Schüttelattacken, wenn ich ihn zu einem rockigen Tempo animierte, er sagte: Er habe Schiß, also diffuse Emotionen.
Alle haben innerhalb eines halben Jahres durch mein Hintergrundwissen Gott sei dank gelernt, sich zu entspannen und damit zu leben. Sie ahnen es nur, was ich meine. Es sind Kinder. Ein Schüler brach während der Probenzeit so zusammen, dass ihn die Eltern herausnahmen, angeblich waren die Leistungen so schlecht ... Er erzählte auf meine Frage hin, mit welche Hand er schreiben würde, dass er schonmal mit links geschrieben hat, aber die Mutter dann gesagt habe, dass es wohl besser sei, wenn er mit rechts schriebe etc.
Punkt.
Die wirliche Erkennung bedarf eines deutschlandweiten Aufklärungssturmes. Die Eltern müssen sich genau damit beschäftigen und unser zähes Bidlungssystem braucht starke Impulse. So viele deprimierende und gewaltsame Erlebnisse blieben dann unseren Kindern erspart, da bin ich mir sicher.

Ursula
16.05.2009, 21:48
Hallo Arndt,

herzlich willkommen hier im Forum.
Ich freue mich, dass Du zu uns gefunden hast.

Ich stimme mit Dir in vielem überein.
Ich denke auch, dass es viel mehr linkshändige Menschen gibt, als wir im Moment so wahrnehmen.

Hast Du bei Deiner Rückschulung eine Begleitung, oder hast Du Dich allein auf den Weg gemacht?

Was mich interessiert, ist Dein technisches Können an der Linkshändergitarre schon vergleichbar mit dem, was Du ehemals mit rechts gekonnt hast?

Ich stelle mir das ebenso schwierig vor, wie die Umstellung der Schreibhand.
Auf der einen Seite ist es wie eine Befreiung, auf der anderen Seite kann man das, was man im Kopf kann, mit der Hand nicht umsetzen.

Ich bin schon gespannt mehr von Dir zu hören.

liebe Grüße, Ursula

ArndtBethke
16.05.2009, 22:37
Liebe Ursula,

vielen Dank und nun gleich meine schnelle Antwort.

Ich habe mich selbst auf den Weg gemacht. Nach dem beschriebenen Einschnitt in meinem Konzertleben war ich zu 90% neben der Spur, aber ich war schon immer intuitiv wachsam und in einem tieferen Vertrauen verwurzelt, bedeutet, ich habe sehr wohl noch genau mitbekommen, was mit mir geschieht, wen ich treffe etc

Tatsächlich habe ich nach einem Gespräch mit meiner Hausärztin und mit einer Freundin mein erstes Buch zum Thema aufgetrieben, von J. Sattler zum Thema.

Dann dauerte es aber noch einige Zeit, bis ich wieder Boden unter den Füßen hatte.
Doch dann war klar, so wie bisher wird es nicht mehr sein, die rechte Hand empfand ich als schwer und weit weg ...

Also losgehen und nach ersten Schreibversuchen die erste eigene Linkshändergitarre.
Ja, das erste Mal ist nach menschlichen Gesichtspunkten deprimierend, aber innerhalb kürzester Zeit entsteht eine Gewißheit und ein Vertrauen, dass alles entschädigt.

Wichtiger Rat: Nicht die alte Spielweise verdammen. Sondern viel besser: Den inneren Lehrer aktivieren und sich rechts die Übeeinheit vorspielen, natürlich den Einsteigermodus aktivieren ;) und dann die Linkshändergitarre nehmen. Und genau wahrnehmen und nur nicht bewerten. Sobald wir in die Bewertung kommen, üben wir Negativität ein. Das kann und muss jeder lernen. Ergebnis dieser meiner Übungseinheiten: Die Art rechts zu spielen als manifestierte Bewegungen wird leichter und wieder intuitiver, das Linke kommt hinzu und es genügt oft nur ein kurzer Moment, und wie von Geisterhand kann man das Stück auswendig.

Das alles geht nur mit liebevoller Disziplin.

Ich wollte in Berlin mehrmals mit Marina Neumann (www.linkerhand.de) in Kontakt treten und mit ihr etwas aufbauen, aber dazu kam es leider nicht, da auch ich durch meine Lehrtätigkeit sehr viel unterwegs war. So inspiriere ich derzeit mein konkretes Umfeld durch das Vorleben.
Natürlich haben wir es überall mit Menschen zu tun, jeder kennt die zweifelnden Stimmen, die aber nur der Angst entspringen. Selbst wenn es nur eine kurze Phase ist, in der man sich ausprobiert, so gewinnt der Übende in jeder Form für sich etwas hinzu. Mehr Bewußtheit, den Körper wahrzunehmen und mitzuführen. Ich ergänze derzeit meinen eigenen Prozess mit Schlagzeug, währenddessen drehe ich die Übungen immer wieder um, so dass die angebende Hand variiert. Dazu Klavier, wobei ich aufgrund eines im Moment noch sehnsüchtig erwarteten Pianos für Linkshänder auf einem "gewöhnlichen" Instrument spiele. Dabei kreuze ich aber die Hände und nehme auch hier mehr Entspannung war.

Das Schöne: Ich bin als feinfühliger Mensch auf diese Welt gekommen und kann somit durch Einschwingen auf die meinige und die Situation des einzelnen Schülers immer die Ungleichgewichte wahrnehmen und durch Aktivität auflösen. Da wäre hier das nächste Thema das Improvisieren. Das können wir gern einmal später genauer erläutern.

Herzlichst Arndt

Marina Neumann
18.05.2009, 12:44
Hallo Arndt Bethke,
gerne hätte ich mit Dir in Berlin eine Zusammenarbeit begonnen und aufgebaut. Leider sind alle Vereinbarungen und Termine kurz vorher von dir
abgesagt worden.
Gruß, Marina Neumann

Connie
20.11.2009, 19:30
Hallo an Alle;-);
Ich bin Connie und befinde mich in der Rückschulung. Etwa Frühjahr 2007 entdeckte ich Frau Dr. Sattler`s Internetseite und finde seitdem Antworten..........
Ich habe die Herausforderung angenommen 'alleine' den Weg zum linkshändig Sein zu beschreiten, da ich u.a. feststellen muss(te), dass kompetente Hilfe z.B. psychologische Begleitung im Raum Mainz/Wiesbaden/FFM nicht angeboten wird und ein großes Informations-Defizit herrscht!

Nach über 40 Jahren Pseudo-Rechtshänderin schreibe ich nun seit August 2009 ausschließlich mit links und es fühlt sich einfach und richtig an.
Seit etwa 25 Jahren spiele ich Sologitarre (Autodidaktin) und das rechtshändig. Ich kann nicht nach Noten spielen -bin jedoch recht gut im Improvisieren- und weiß nun auch wieso ich große Schwierigkeiten hatte Harmonielehre in meinen Kopf zu bekommen, geschweige denn zu speichern.........

Jetzt habe ich auch die Antwort, wieso es desöfteren zu Krämpfen in der Spielhand (links) und technische Grenzen "Blackouts" die Anschlagshand (rechts) betreffend kam und teilweise noch kommt. Aktuell spiele ich mit meiner Band live und ich stoße an immer deutlicher werdende Grenzen. Sowohl körperlich als auch mental und ich befinde mich zur Zeit in einem "Status Quo".
Linkshändig schreiben und rechtshändig Gitarre spielen geht irgendwie nicht mehr.

Die ersten Gehversuche linkshändig zu spielen förderten sowohl Wut, Verzweiflung und große Traurigkeit als auch "das fühlt sich endlich richtig an" zu tage. Letzteres zählt und ich bin nun bereit auch diese Herausforderung zu meistern und schaue mich gerade nach einem Linkshändermodell um.

Ich bin dankbar auf diesen "Thread" des Forums gestossen zu sein und mitteilen zu können was mit Worten nicht wirklich zu erfassen ist und dennoch verstanden wird. Das macht Mut!

"roggische" Grüße, Connie "Gitarrera"

Nina
20.11.2009, 21:02
Hallo ihr!

Ich bin als feinfühliger Mensch auf diese Welt gekommen und kann somit durch Einschwingen auf die meinige und die Situation des einzelnen Schülers immer die Ungleichgewichte wahrnehmen und durch Aktivität auflösen.

Das hört sich interessant an. Ich treffe auch immer wieder umgeschulte Menschen, und meistens weiß ich das nicht vom beobachteten Handgebrauch, sondern von Aussagen, Einstellungen und na ja, einfach ihrer Ausstrahlung her. Das klingt schon ein bisschen abgehoben und ich spreche da mit den betreffenden Menschen nicht drüber. Ich warte auf die erwähnte und sicher bevorstehende Revolution. xD Meine Theorie ist nach wie vor 50% Linkshänder in der Bevölkerung.

Auch ich habe mich daran gewagt, zusätzlich zu dem Schreiben das Gitarrespielen umzustellen. Mir geht es dabei um den (verlorengegangen) Spaß beim Spielen und das Rhythmusgefühl, das ich nie hatte und jetzt erst enwickle. Keine Hektik, kein Druck... Hauptsache Spaß dabei xD Klappt ganz gut, auch wenn ich nicht so oft übe.

Ich sehe übrigens regelmäßig linksschreibende Menschen, die rechtshändig Gitarre spielen und sehe das irgendwie als Verrat an... :D Andererseits sind da die Lehrer, die immer wieder sagen 'Linkshänder müssen nicht unbedingt linkshändig Gitarre spielen' und denen die Eltern glauben und auf die Kinder wird dann nicht mehr gehört, falls die überhaupt was dagegen sagen und nicht denken, die Großen haben schon recht.

LG Nina

Urte
04.12.2009, 13:00
Dazu Klavier, wobei ich aufgrund eines im Moment noch sehnsüchtig erwarteten Pianos für Linkshänder auf einem "gewöhnlichen" Instrument spiele. Dabei kreuze ich aber die Hände und nehme auch hier mehr Entspannung war.


Hallo Arndt,

heißt das, Du würdest LH raten, lieber andere Instrumente als Klavier zu spielen? In meiner musikalischen Naivität hatte ich vermutet, dass gerade Klavier nicht so problematisch ist, weil die Aktivität beider Hände auch immer beide Gehirnhälften in Gang sind.

Bin gespannt auf die Antwort, Urte

Piloma
04.12.2009, 16:23
Hallo Urte,

ich habe mich im Zuge der Rückschulung meiner Tochter mit "Linkshänder-"Rechtshänder"- Instrumenten beschäftigt. Das Klavier ist, obwohl beide Hände aktiv sind, ein Rechtshänderinstrument. Denn die eigentliche Melodie wird mit der rechten Hand gespielt, die Linke ist die Begleitung.
Mittlerweile gibt es ja immerhin schon so einige Linkshänder-Instrumente. Und auch das Klavier wurde auf der letzten Linkshänder-Messe vorgestellt. Wenn es dann noch die Lehrer dazu gibt, die bereit sind Linkshänder mit einem Linkshänderinstrument zu unterrichten, wird es sicher zunehmend akzeptiert werden. (Hoffentlich !)

LG Piloma

Urte
05.12.2009, 12:48
Hallo Piloma,

... und was heißt das nun für Euch? Warten auf den Durchbruch? Kein Klavier spielen, sondern lieber Gitarre? Zwei Klaviere bei LH- und RH-Familienmitgliedern? Hmm.

Bemerkung am Rande: Ich hab mich jedenfalls letzten Mittwoch über Paul McCartney gefreut, wie er seine 8 (oder so) Gitarren mit links gespielt hat.

Herzliche Grüße, Urte

Piloma
05.12.2009, 13:27
Hallo Urte,

für uns hieß das, kein Klavier. Meine Tochter spielt seit einem Jahr LH-Geige und in der Schule Blockflöte (LH). :-)

Mittlerweile spielt sie auch Geige in einem Orchester. Warten auf den Durchbruch.... da werde ich doch lieber selber aktiv :D

Herzliche Grüße Piloma

Urte
07.12.2009, 09:10
Hallo Piloma,

ist das nicht auch ein bisschen frustrierend? Bei mir macht sich Trotz breit -"geht das nicht trotzdem, ohne alles wieder ins Wackeln zu bringen?!" - hin und wieder lähmt mich das Thema einfach.

Wir haben das Thema bisher mit Chor umschifft. ;) Aber jetzt steht ein Instrument an, Luftgitarre war lange genug. Wäre trotzdem / deshalb schön, auch noch was von Arndt zu hören. Wie geht es all den LH Klavierspielern?

Schöne Grüße von Urte

ArndtBethke
07.12.2009, 22:50
Hallo, entschuldigt, ich bin kräftig an den Schulen unterwegs...
Ich kann über ernsthafte Erfolge am linkshändigen Klavier berichten!!!
Mittels eines Tastaturspiegels befreien sich meine Hände.
Faszinierend: Ich spiele in der Übung Gitarre links und Klavier ebenfalls links,
beim Unterrichten rechts, es geht dort auf dieser Seite wieder besser und die Spielfreude ist wieder da!
Tendenziell geht alles auf links.
Aber rechts ist nach den transformierenden Schmerzen problemfrei geworden.
Und: Ich habe diesen Prozess mit dem linkshändigen Schlagzeugspiel kombiniert!
Alles braucht nicht soviel Zeit:
Der regelmäßige Impuls ist wichtig, das Unterbewußte übt sozusagen auch! im Schlaf ...
Bleibt dran!!! Es lohnt sich.
Arndt!

Hansi
08.12.2009, 23:44
Liebe Leute, mich hauts jedesmal um, wenn ich mal wieder ins Forum schaue. Immer hat jemand genau über etwas geschrieben, was mich ganz individuell beschäftigt, was mir wichtig ist und worüber ich mich vor allem bisher mit niemand so recht austauschen konnte.

Nun wieder so ein Thema: Gitarre spielen!
Nach über 40 Jahren Pseudo-Rechtshänderin schreibe ich nun seit August 2009 ausschließlich mit links und es fühlt sich einfach und richtig an. Seit etwa 25 Jahren spiele ich Sologitarre (Autodidaktin) und das rechtshändig.
Ich sehe mich in meiner Vermutung bestätigt, dass viele umgeschulte Linkshändige wirklich - wie ich - autodidaktisch lernen. Ich habs vermutet, aber nicht gewusst! Und finde es für die Aufarbeitung und Zukunft(!) meiner Lerngeschichte, an der ich gerade bin, extrem wichtig! Gitarre spiele ich auch schon ewig. Vor vielen Jahren habe ich die Saiten mal umgespannt und einen auf Jimi Hendrix/Paul McCartney gemacht ... Zu der Zeit schrieb ich aber noch mit rechts und wusste zu wenig. Und gab es auf. Ich spiele heute immer mal wieder Gitarre (rechtsrum), aber ich weiß - und fühle mich durch euch bestätigt -, dass ich irgendwie "gegen meine Natur" anspiele ... Das will ich niemals mehr.

Seit zwei Monaten schreibe ich auch in der Öffentlichkeit nicht mehr mit rechts, das war ein wichtiger Schritt. Ich arbeite unter anderem als Dozentin und habe auf Flipcharts oder so immer rechts geschrieben. Nun nicht mehr. Es ist wunderbar, es tut gut. Wir können immer alles noch wieder mit links anfangen, davon bin ich überzeugt.
Immer schön eigensinnig bleiben ... Grüße von Hansi