Vollständige Version anzeigen : Rückschulung - und Kummer damit
Dorothea
05.06.2004, 16:30
Seit etwa vier Monaten bin ich dabei, mich rückzuschulen. Schreiben etc. gelingt (den Umständen entsprechend) schon relativ gut, was mir allerdings Kummer macht, ist, dass es mir psychisch ziemlich mies geht. Da ihr euch ziemlich "erfahren anhört" würde es mich interessieren, ob es anderen auch so geht bzw. gegangen ist und was man schlauerweise dagegen tun kann.
Danke - Dorothea
Hallo Dorothea,
wie gehst Du denn beim Schreiben vor und wirst Du von Jemandem bei Deiner Rückschulung begleitet?
Ich habe neulich schon mal geschrieben, daß ich für mich auf diese Spurübungen usw. zumindest NOCH keinen Wert lege, sondern so schreibe, wie es mein Gefühl mir sagt. Und wenn dann was hochkommt, dann hör ich erst auf zu schreiben und versuche, das zu verarbeiten, was sich mir neu gezeigt hat! Dabei waren auch schon oft Dinge, die mir erstmal nicht gefallen haben (es gibt ja Leute, die schreiben oder sagen, daß, als sie anfingen, wieder mit links zu schreiben, sich sofort ein tolles Gefühö einstellte). Das Ganze ist bei mir eher richtige Arbeit, wobei ich inzwischen ansatzweise seit wenigen Tagen spüre, wie schön die Rückgeschultheit sein wird! Übrigens wirkt sich bei mir der psychische Rs- Anteil unter Anderem durch Zahnschmerzen aus.
Vielleicht kann ich Dir damit ein bißchen helfen, oder jemand Anderes hier hat einen gezielten Tip für Dich?
Aber, wie geschrieben, fände ich wichtig, von Dir genaueres zu erfahren, soweit Du Dich genauer äußern magst.
Ich wünsche Dir eine baldige Besserung und Erkenntnis,
Detlef
Petra-Gast
05.06.2004, 17:59
Hallo Dorothea,
ich schule seit ca. 6 Wochen schreibmäßig zurück. Erst fühlte ich mich supergut, dann fiel ich in ein Stimmungstief. Schreiben war mit einemal Arbeit, nichts Selbstverständliches mehr.
1 Woche lang war ich supervergesslich, noch schusseliger als sonst, konnte mich an eben Gedachtes nicht mehr erinnern oder was ich gerade gesagt habe. Ich fühlte mich dem Heulen nah, weil ich gerade wegen dieser Kurzzeitgedächnisprobleme eine Rückschulung gestartet habe.
Jetzt geht es etwas besser. Ich bringe meine angefangenen Sätze wieder halbwegs zuende, muß auch nicht mehr dauernd "Dingsda" sagen zu Dingen wie z.B. Waschmaschine, weil die Bezeichnung in dem Moment mir nicht einfällt.
Aber Schreiben ist für mich Arbeit geworden, ich habe eine sehr zittrige Schrift und kann mich noch nicht wirklich damit identifizieren.
Ich hoffe auf Besserung.
Viele Grüße
Petra
Dorothea
05.06.2004, 18:56
Hallo Detlef,
danke für deine Antwort, nachdem ich zum ersten mal in einem solchen Forum was geschrieben habe, ist es natürlich schön, dass ich so schnell eine Reaktion bekommen habe. Ja, ich mag mich etwas genauer äußern:
>wie gehst Du denn beim Schreiben vor?
Na ja, ich schreibe halt. Gut, etwas genauer: 2 Monate lang habe ich immer dann mit li geschreiben, wenn ich die Zeit dazu hatte, seit 2 Monaten schreibe ich nun quasi gar nicht mehr mit der re Hand. Meine Blattlage, Stifthaltung etc. ist ziemlich in Ordnung, ich merke nur, dass ich den Stift manchmal noch etwas fest in der Hand habe. Das ist aber nicht mein Problem, da bin ich zuversichtlich, dass das noch wird.
Ich habe von Anfang an gerne mit der li Hand geschrieben, es zieht mich richtig hin, auch wenn das Ergebnis leider noch nicht wirklich der Brecher ist (ich habe ein ästhetisches Grundbedürfnis, auch an meine Handschrift). Schwungübungen und Konsorten habe ich nur in den ersten Tagen gemacht. Ich weiß schon, dass das dringend empfohlen wird, mich haben aber einfach die Wörter gereizt.
Mein Problem ist, dass ich psychisch nicht mehr gut klarkomme, eher im Sinne einer ausgewachsenen Belastungsreaktion. Man merkt es mir nicht unbedingt an, da ich als ULH gut gelernt habe, mir viel abzuverlangen und mich deshalb gut steuern kann (Beherrschung statt Gelassenheit). Aber mir geht die psychische Spannkraft ab, die ich nicht nur für mich, sondern auch für meine Arbeit brauche. Ich lebe auf Reserve und habe doch längst keine mehr. Irgendwie habe ich auch nicht das GEfühl, dass sich mir dauernd etwas neues zeigt, sondern eher, dass ich schauen muss, wie ich mein Überleben sichern kann...
So eine richtige "Anfangseuphorie" hatte ich auch nicht wirklich, mich hat das Thema aber mit einer Wucht gepackt, die ich so nicht kannte!
wie schön die Rückgeschultheit sein wird!
Wie schön kann denn Rückgeschultheit sein? Ich suche noch.
Wie lange bist du schon beim Rückschulen?
Grüße
Dorothea
Katja Allani
05.06.2004, 21:28
Hallo Dorothea,
ich hab keine Umschulungserfahrungen,aber die "phsychisch mies" Erfahrung.
Was mir geholfen hat:
- jemanden zum Reden (Zuhören)haben: Freundin, Therapeut...
- sich Pausen zu verschaffen und sich bewegen (ich bin oft Fahrrad gefahren)
- den Zustand einfach zu akzeptieren, ohne ihn gleich ändern zu wollen (wenns mir nicht gut geht, muss ich warten bis es besser ist, dann kann ich mich wieder in die Arbeit und unter Leute stürzen)
- meine Erfahrung, die am schwierigsten auszuhalten ist: psychische Erholung braucht viele Monate Zeit (und Geduld)
- ich hangel mich an kleinen Alltagsritualen entlang, die ich genieße (ich trinke z.B. jeden Morgen aus meiner Lieblingstasse meinen Kaffe im Bett)
Vielleicht ist was dabei, was auch dir helfen kann.
Viele Grüße
Katja
Lotteflue
05.06.2004, 22:40
Hallo Dorothea
>Ich habe von Anfang an gerne mit der li Hand geschrieben, es zieht mich richtig hin, auch wenn das Ergebnis leider noch nicht wirklich der Brecher ist (ich habe ein ästhetisches Grundbedürfnis, auch an meine Handschrift).
Hab Geduld mit dir!! Das dauert meistens ein bisschen. Vielleicht will es dir auch zeigen, dass alles gar nicht so perfekt ästhetisch sein muss
>Schwungübungen und Konsorten habe ich nur in den ersten Tagen gemacht. Ich weiß schon, dass das dringend empfohlen wird, mich haben aber einfach die Wörter gereizt.
Also von Schwungübungen bin ich derzeit auch noch entfernt *g*
>Mein Problem ist, dass ich psychisch nicht mehr gut klarkomme, eher im Sinne einer ausgewachsenen Belastungsreaktion. Man merkt es mir nicht unbedingt an, da ich als ULH gut gelernt habe, mir viel abzuverlangen und mich deshalb gut steuern kann (Beherrschung statt Gelassenheit).
Klar doch, wieder mal wird mir hier bewusst, wie weitreichend das ist, was wir immer wieder in Kindertagen hörten "es geht, wenn du nur willst"
Dabei geht man über seine Grenzen, übersieht sie mit Absicht, ignoriert sie "es geht ja, wenn man nur will" ........ bis man zerbricht.
>Aber mir geht die psychische Spannkraft ab, die ich nicht nur für mich, sondern auch für meine Arbeit brauche. Ich lebe auf Reserve und habe doch längst keine mehr.
Die RS kostet schon viel Kraft mitunter. Es ist eine Ausnahmesituation die RS, also schalt ein bisschen zurück in der Arbeit (evtl. Bescheid sagen im Betrieb)!!! Mit neuerlichen über die Grenzen gehen wird sich das wahrscheinlich nicht in die Richtung bewegen, wie du möchtest.
Keine Reserve mehr zu haben ist nicht verwunderlich, kämpfen wir doch schon ein Leben lang gegen uns selbst!
>Irgendwie habe ich auch nicht das GEfühl, dass sich mir dauernd etwas neues zeigt, sondern eher, dass ich schauen muss, wie ich mein Überleben sichern kann...
Ständig neues ist auch ganz schön anstrengend! Zu dem andern kann ich nichts sagen, da ich zuwenig von dir weiss.
>So eine richtige "Anfangseuphorie" hatte ich auch nicht wirklich, mich hat das Thema aber mit einer Wucht gepackt, die ich so nicht kannte!
Vielleicht ergibt sich im laufe deiner Postings hier noch was, was dir hilft.
>wie schön die Rückgeschultheit sein wird!
>Wie schön kann denn Rückgeschultheit sein?
Prima kann sie sein. Wenn man nicht mehr ständig gegen Windmühlen ankämpfen muss z.B. Oder wenn man seine Grenzen erkennt, sie dann anderen zu erkennen gibt und auf ihre Einhaltung achtet, indem man z.B. delegiert.
>Ich suche noch.
Ich wünsche dir, dass du bald etwas "findest", etwas spürst, fühlst
>Wie lange bist du schon beim Rückschulen?
Das war an Detlef gerichtet *g*
Grüsse
Lotteflue
Liebe Dorothea,
sicher ist der Rückschulungsprozess ganz individuell unterschiedlich, aber vielleicht hilft Dir auch meine Erfahrung, das Ganze einzuordnen:
Ich habe Anfang April letzten Jahres damit angefangen, mit der Begleitung einer LH-Beraterin (Ergotherapeutin). Nach ca. 4 Wochen mit Schwungübungen (jeden Morgen vor der Arbeit ca. 20 min. und nach der Arbeit 15-30 min.) habe ich ab 8. Mai nur noch mit rechts geschrieben, allerdings die Schwungübungen noch monatelang weitergemacht, später dann stattdessen Schreibübungen (2-3 Buchstaben verbunden geschrieben). Mit den Schwungübungen habe ich auch immer einige "Brain-Gym"-Übungen gemacht, liegende 8, mit beiden Händen gleichzeitig Kringel gemalt) und mir eine Beschwörungsformel nach Lousie Hayes vorgesprochen (Ich lasse die alten Muster los, die mir schaden. Ich schreibe ganz selbstverständlich mit links).
Geholfen hat mir auch von Zeit zu Zeit, freundlich mit meiner rechten Hand zu sprechen, mich zu bedanken, dass sie all die Jahre die ganze Arbeit gemacht hat, die doch gar nicht von ihr zu verlangen gewesen wäre. Ich habe ihr gesagt, dass sie sich jetzt ausruhen und der linken Hand die Sache überlassen kann. Das hat mich zwar immer sehr aufgewühlt, aber es half mir doch.
Ich war zu Anfang sehr viel müde und psychisch labil. Mein Vollzeitjob war mir eigentlich zu viel und ich habe eine ganze Menge Urlaubstage dafür verbraucht, lange Wochenenden zu schaffen, damit ich mich ausruhen konnte. Das wurde dann nach und nach besser, aber als ich im Herbst richtig viel bei der Arbeit zu tun hatte, mußte ich ziemlich kämpfen und bin schließlich auch 2 Wochen richtig krank geworden, als es wohl doch zu viel wurde.
Es hat sich sehr viel verändert in dieser Zeit, mein Körpergefühl (ich habe zum ersten Mal das Bedürfnis, mich zu bewegen), meine Wahrnehmung der Umgebung (ich habe ein Bedürfnis nach Ordnung entwickelt, mein Schreibtisch ist jetzt frei von Papierstapeln) und vieles andere mehr. Mein Mann sagt, ich sei lockerer geworden, aber auch weniger bemüht, den Erwartungen anderer Leute zu entsprechen. Manches hat sich auch nicht verändert, ich habe immer noch diese Schwierigkeit, spontan zu entscheiden, wo rechts und links ist.
Mit meiner Schrift bin ich eigentlich erst etwa seit März einigermaßen zufrieden (ich hatte vorher eine untypisch schöne SChrift mit rechts), aber das SChreiben fühlte sich von Anfang an sehr schön an und ich konnte zum ersten Mal beim Schreiben Gedanken entwickeln. Im Herbst habe ich eine lange, weite Reise unternommen und 4 Wochen lang jeden Tag ausführlich Tagebuch geschrieben - zum ersten Mal! Trotzdem hatte ich lange noch eine Gefühl der Fremdheit, dass irgendetwas nicht stimmt, wenn ich mit links schrieb. Das habe ich überwunden, als mir klarwurde, dass das wohl die alte Kontrollinstanz war, die mir so lange Jahre (ich bin 45) signalisiert hat, dass ich nicht mit links schreiben durfte. Jetzt geht es besser. Trotzdem träume ich immer noch ab und zu, dass ich mit rechts schreibe und bin im Traum immer total fassungslos. Die Träume sind sehr realistisch, ich sitze z. B. im Büro am SChreibtisch und ich wache ganz verstört auf.
Mein Rat für Dich wäre, sehr viel Geduld zu haben, Dir zuzugestehen, dass Du sehr viel Ruhe brauchst und die Tiefpunkte genauso zu akzeptieren wie die Fortschritte. Oft zeigen sie an, dass ein weiterer SChritt nach vorn bevorsteht oder dass Du Dich mit etwas auseinandersetzen mußt, das Dir im Moment noch entgegensteht. Das ist nicht so einfach natürlich. Aus meiner SIcht hat sich die Anstrengung gelohnt, aber ich denke auch, dass auch nach über einem Jahr der Prozess bei mir noch nicht abgeschlossen ist, nur ist er nicht mehr so dramatisch. JEtzt geht es mehr darum, neu gewonnenen Möglichkeiten zu nutzen und mein Leben entsprechend neu auszurichten.
Ich wünsche Dir viel Kraft und die Geduld, die Du brauchst!
Liebe Grüße
Andrea
MatthiasW
07.06.2004, 08:30
Hallo Dorothea und Petra,
>ich schule seit ca. 6 Wochen schreibmäßig zurück. Erst fühlte ich mich supergut, dann fiel ich in ein Stimmungstief. Schreiben war mit einemal Arbeit, nichts Selbstverständliches mehr.
Wie habt ihr das Schreiben mit linken Hand vorbereitet?
Habt ich Schwungübungen, Schraffierübungen und Nachspurübungen durchgeführt?
Wie habt ihr die linke Hand feinmotorisch geschult?
>1 Woche lang war ich supervergesslich, noch schusseliger als sonst, konnte mich an eben Gedachtes nicht mehr erinnern oder was ich gerade gesagt habe. Ich fühlte mich dem Heulen nah, weil ich gerade wegen dieser Kurzzeitgedächnisprobleme eine Rückschulung gestartet habe.
Führst du vor dem Schreiben Schwungübungen durch?
>Jetzt geht es etwas besser. Ich bringe meine angefangenen Sätze wieder halbwegs zuende, muß auch nicht mehr dauernd "Dingsda" sagen zu Dingen wie z.B. Waschmaschine, weil die Bezeichnung in dem Moment mir nicht einfällt.
Du musst deinem Gehirn Zeit lassen. Es müssen Bahnen neu gelegt und alte Verbindungen gelöscht werden. Dabei kann es zu kurzfristigen Verlussten kommen, die dann neu aufgearbeitet werden müssen.
>Aber Schreiben ist für mich Arbeit geworden, ich habe eine sehr zittrige Schrift und kann mich noch nicht wirklich damit identifizieren.
Du musst deine Schreibhand feinmotorisch schulen. Ich habe einiges zu Schraffierübungen, zur Erwachsenenschrift und zu Schwungübungen geschreiben bitte im Forum suchen.
Lass dir von einer/m Linkshänder-Berater/in oder Ergotherapeutin/en dazu Übungen zeigen!
Adressen von LH-Beratern findest du hier
(einige führen auch Schreibkurs für Erwachsene durch)
oder über Frau Dr. Sattler in München
Durch den Wechsel zur dominanten Hand (Rückschulung) treten nicht automatisch auch Verbesserungen auf, wenn ich nicht aktiv an den Problembereichen arbeite.
Z.B.: Wenn ich vorher unter einer Lese- u. Rechtschreibschwäche gelitten habe, ist diese mit der Rückschulung nicht automatisch verschwunden. Aber ich habe jetzt erstmals die Möglichkeit wirklich etwas daran zu ändern.
Dies gilt auch für andere Bereiche.
Liebe Grüße
Matthias
Dorothea
08.06.2004, 19:33
Hallo Andrea,
danke für deine Schilderungen und deine Erfahrungen. Es ist durchaus hilfreich, auch zu hören, dass es durchaus sein kann, dass nicht alles innerhalb von ein paar Wochen exorbitant toll ist und sich "alles" in Wohlgefallen auflöst.
So "lehrbuchmäßig" wie du betreibe ich meine Rückschulung wohl nicht (Schwungübungen, Schreibübungen etc.). Momentan schreibe ich halt, was ich in der Arbeit am Tag so schreiben muss (vielleicht so 4-5 Seiten am Tag). Das mache ich eigentlich gerne, auch wenn es durchaus mühsam ist.
>Geholfen hat mir auch von Zeit zu Zeit, freundlich mit meiner rechten Hand zu sprechen, mich zu bedanken, dass sie all die Jahre die ganze Arbeit gemacht hat, die doch gar nicht von ihr zu verlangen gewesen wäre. Ich habe ihr gesagt, dass sie sich jetzt ausruhen und der linken Hand die Sache überlassen kann.
Das kam mir auch schon, da ich aber sehr viele Dinge mit re deutlich besser kann, brauche ich sie noch, die li muss jetzt nicht alles machen, da ich mich nicht noch zusätzlich dauernd frustrieren will.
>Ich war zu Anfang sehr viel müde und psychisch labil.
"Labil" bin ich eigentlich nicht, eher "stabil in der Krise", macht es auch nicht wirklich besser.
Mein Vollzeitjob war mir eigentlich zu viel
Ich hatte neben meinem Vollzeitjob noch einen Nebenjob, den ich jetzt aber schweren Herzens gekündigt habe.
>Mit meiner Schrift bin ich eigentlich erst etwa seit März einigermaßen zufrieden (ich hatte vorher eine untypisch schöne SChrift mit rechts)
Das ist für mich besonders interessant, denn auch ich habe mit re eine Handschrift, die durchaus gut anzusehen ist, das ist für mich jedenfalls kein Rückschulungsgrund.
Ich gehe mal davon aus, dass du eher zu den feinmotorisch geschickten Menschen gehörst?
>Mein Rat für Dich wäre, sehr viel Geduld zu haben, Dir zuzugestehen, dass Du sehr viel Ruhe brauchst und die Tiefpunkte genauso zu akzeptieren wie die Fortschritte.
Ich will mich ja bemühen, Geduld zu haben, aber bislang gibt es eben keine wirklichen Fortschritte, dafür jede Menge Rückschritte (ist nicht wirklich logisch, ist aber so). Mir geht es einfach erheblich schlechter als vor dem Beginn der RS.
Grüße
Dorothea
Petra-Gast
09.06.2004, 07:09
Hallo Matthias,
vielen Dank nochmals für deine Ratschläge, Du hast mir bereits schon mehrfach gute Tipps gegeben.
Ich habe auch Schwungübungen durchgeführt, aber lieber übe ich gleich schreiben. Da ich mich z.Zt. nur begrenzt auf diese Tätigkeiten konzentrieren kann, schreibe ich solange, bis ich merke: genug.
Auf diese Weise überlaste ich nicht und habe Spaß. Mein Stimmungstief im Mai ist auf viel Organisationstätigkeit zurückzuführen, bei der mir alles zuviel wurde. Jetzt gehts wie gesagt besser.
Ich komme schreibtechnisch voran. Viel Spaß macht es, wenn meine 8-jährige Tochter mir etwas diktiert. Das ist völlig stressfrei, sie spricht nur so schnell, wie ich möchte. Der Gebrauch der linken Hand beim Schreiben kommt mir so immer natürlicher vor und meine Tochter lernt nebenbei Gedichte von Goethe...
Viele Grüße
Petra
Liebe Dorothea,
>So "lehrbuchmäßig" wie du betreibe ich meine Rückschulung wohl nicht (Schwungübungen, Schreibübungen etc.)<
Das wäre bei mir auch nicht so gelaufen, wenn ich nicht so eine konstant gute Beratung gehabt hätte. Es hat mir sehr geholfen, alle SChwierigkeiten (und Fortschritte!) mit jemandem besprechen zu können, der versteht, was passiert. Die LH-Beraterin hat mir auch immer wieder neue Impulse für andere Übungen usw. gegeben und vor allem mit aufgepasst, dass ich mich nicht überfordere. Ich weiss, dass hier im Forum auch die Meinung vertreten wird, man müßte alles selbst in der Hand haben und selbst spüren, was gut tut, aber bei mir hat sich diese Fähigkeit im Grunde erst im Laufe der Rückschulung langsam (!) entwickelt. Außerdem gibt es eine Menge Dinge, die mehr mit Wissen als mit Gefühl zu tun haben und warum sollte man sich nicht der Sachkenntnis eines Experten bedienen? Siehst Du eine Chance, Dich beraten zu lassen?
>Momentan schreibe ich halt, was ich in der Arbeit am Tag so schreiben muss (vielleicht so 4-5 Seiten am Tag). Das mache ich eigentlich gerne, auch wenn es durchaus mühsam ist.
Ich glaube, ich habe zu Anfang weitaus weniger geschrieben, eine ganze Weile habe ich versucht, möglichst viel mit dem PC zu erledigen und nur kleine Notizen per Hand (dann aber mit links) geschrieben. Die Schwungübungen haben den Vorteil, dass man gar nicht über den Inhalt nachdenken muss, ich fand es morgens gut zum "Warmlaufen" und abends irgendwie entspannend, den Tag mit diesen Kringeln ausklingen zu lassen.
>>Geholfen hat mir auch von Zeit zu Zeit, freundlich mit meiner rechten Hand zu sprechen, mich zu bedanken, dass sie all die Jahre die ganze Arbeit gemacht hat, die doch gar nicht von ihr zu verlangen gewesen wäre. Ich habe ihr gesagt, dass sie sich jetzt ausruhen und der linken Hand die Sache überlassen kann.
>Das kam mir auch schon, da ich aber sehr viele Dinge mit re deutlich besser kann, brauche ich sie noch, die li muss jetzt nicht alles machen, da ich mich nicht noch zusätzlich dauernd frustrieren will.
Da hatte ich wohl den Vorteil, dass ich außer SChreiben sowieso schon sehr viel mit links gemacht habe, deshalb war der "Abschied" nicht so schwierig. Allerdings habe ich einige Dinge bis jetzt noch nicht umgestellt, z. B. beim Essen: Löffel links, Messer rechts in Kombi mit Gabel oder links wenn allein. Ich kann es auch anderesherum mit Messer und Gabel, aber irgendwie konnte ich mich bisher nicht aufraffen, es konsequent so zu tun. Chinesische Stäbchen aber immer mit Links!
>>Ich war zu Anfang sehr viel müde und psychisch labil.
>"Labil" bin ich eigentlich nicht, eher "stabil in der Krise", macht es auch nicht wirklich besser.
>Mein Vollzeitjob war mir eigentlich zu viel
>Ich hatte neben meinem Vollzeitjob noch einen Nebenjob, den ich jetzt aber schweren Herzens gekündigt habe.
NEBENJOB??? Bist Du Wonderwoman? (-;
Das war dann aber wirklich zuviel! Bestimmt wirst Du jetzt besser vorankommen, wenn Du den nicht mehr hast. Niedergeschlagenheit kann auch ein Zeichen von Erschöpfung sein. Schläfst Du regelmäßig und viel? Gehst Du spazieren/ schwimmen/radfahren? Gib Deinem armen Gehirn doch eine Chance, sich in Ruhe umzubauen.
>>Mit meiner Schrift bin ich eigentlich erst etwa seit März einigermaßen zufrieden (ich hatte vorher eine untypisch schöne SChrift mit rechts)
>Das ist für mich besonders interessant, denn auch ich habe mit re eine Handschrift, die durchaus gut anzusehen ist, das ist für mich jedenfalls kein Rückschulungsgrund.
>Ich gehe mal davon aus, dass du eher zu den feinmotorisch geschickten Menschen gehörst?
Weiss ich gar nicht so, in der Schule hatte ich z. B. mit Handarbeiten nicht so viel am Hut, aber ich habe schon ein Interesse an Kunst und anderen schönen Dingen und finde es einfach angenehm, eine Schrift zu haben, die harmonisch und schwungvoll aussieht.
>Ich will mich ja bemühen, Geduld zu haben, aber bislang gibt es eben keine wirklichen Fortschritte, dafür jede Menge Rückschritte (ist nicht wirklich logisch, ist aber so). Mir geht es einfach erheblich schlechter als vor dem Beginn der RS.
Trotzdem hilft nur Geduld! Entspann Dich und genieß mal etwas mehr. Überleg mal, wie alt das Weltall schon ist - Was macht es da schon aus, ob Deine Rückschulung ein paar Monate früher oder später zum Erfolg führt? Hast Du einen Terminplan? Bekommst Du es bezahlt, wenn Du früher fertig bist als alle je vor Dir? Ich weiß, dass das einfacher gesagt als getan ist, aber es ist trotzdem der richtige Weg, davon bin ich überzeugt.
Liebe Grüße
Andrea
Jeannine
10.06.2004, 09:30
Hallo Dorothea und Andrea,
Ich finde Euer Thema sehr interessant! Meine Rückschulung läuft nun seit fast 3 Jahren.
[...]Das wäre bei mir auch nicht so gelaufen, wenn ich nicht so eine konstant gute Beratung gehabt hätte. Es hat mir sehr geholfen, alle Schwierigkeiten (und Fortschritte!) mit jemandem besprechen zu können, der versteht, was passiert. Die LH-Beraterin hat mir auch immer wieder neue Impulse für andere Übungen usw. gegeben und vor allem mit aufgepasst, dass ich mich nicht überfordere. [...] >
Eine gute Beratung und Betreuung ist das „A und O“ einer Rückschulung! Bei mir ist am Anfang der Rückschulung etwas falsch gelaufen, weil ich nach der Testung keine Begleitbetreuung hatte.
Es war auch sehr schwierig, weil es an meinem Studienort keine Beratung gab und zu dieser Zeit in Berlin nur sehr teure Einzeltherapien angeboten wurden. Als Studentin mit arbeitslosen Familienmitgliedern ist das ein großes Problem! Daher schätze ich auch die Schreibkurse für Rückschüler und Linkshänder von Matthias Wüstefeld (-:
Erst nach zwei Jahren habe ich eine Begleitung von einer Lerntherapeutin in Anspruch nehmen können. Die Schreib-, Koordinations- und Feldenkraisübungen haben mir dabei sehr geholfen.
Müdigkeit und Konzentrationsprobleme waren schon vor der Rückschulung vorhanden.
Die Müdigkeit ist auch noch weiterhin konstant! Es kann aber auch das Problem meiner Schilddrüse sein!? Wortfindungsprobleme hatte ich vor meiner Rückschulung, nach der Rückschulung sind folgende Veränderungen eingetreten: (vorher) Verwechslung von Wörtern ohne deren genaue Kenntnis und kaum ein schlechtes Vorstellungsvermögen der „Wörter“(Bilder und Wörter = getrennt), (nachher) es sind zwar noch immer Wortfindungsprobleme vorhanden, jedoch ist die bildliche Vorstellungskraft enorm gestiegen und damit ein besserer Zugriff zu Verwandten Wörtern gegeben. Ich denke mal, wenn sich im laufe der Jahre neue Nervenbahnen weiter verknüpfen, entstehen auch viele neue Schemata!
>[...] Ich weiss, dass hier im Forum auch die Meinung vertreten wird, man müsste alles selbst in der Hand haben und selbst spüren, was gut tut, aber bei mir hat sich diese Fähigkeit im Grunde erst im Laufe der Rückschulung langsam (!) entwickelt. Außerdem gibt es eine Menge Dinge, die mehr mit Wissen als mit Gefühl zu tun haben und warum sollte man sich nicht der Sachkenntnis eines Experten bedienen? [...] >
Alles kann der Mensch nicht alleine erledigen! Das Gefühl, die Rückschulung zu beginnen, sollte meiner Meinung selbst erspürt werden! Eine fachliche Begleitung hätte mir von Anfang an mehr nutzen gebracht. Wozu gibt es sonst Lehrer und Ärzte? Ich selber kann auch nicht genau einschätzen, ob ich mich überfordere und leicht lässt sich der Mensch von seinem Umfeld beeinflussen! Und diese Beeinflussung muss nicht unbedingt positiver Natur sein. Die Unwissenheit anderer hat mich in meinem Studium sehr unter Druck gesetzt. Ungläubigkeit, Eifersucht und Starrsinnigkeit können sehr behindernd sein. Nach einem Jahr Rückschulung wollte ich eine Diplomabschlussprüfung schreiben. Ich übte zu Hause das 3-stündige hintereinander Schreiben. Eine Woche vor der Prüfung hatte ich eine beidseitige Verspannung der Schultermuskulatur. Die Prüfung musste ich auf ein Semester verschieben. Dann hat es aber mit positivem Ergebnis geklappt. Von gewissen Leuten die über mich ja alles „BESSER“ wissen, habe ich mich distanziert und das Studium nach eigenem Rhythmus mit gutem Ergebnis abgeschlossen! Vom Gefühl hat sich bei mir eine gewisse „Aggressivität“ gegen bestimmte Leute entwickelt. Ich sehe es aber als positiven Aspekt des Wachsens an -> denn es sind die Gefühle der Abwehr von Vereinnahmung und Intoleranz! Soweit es mir gelingt, gehe ich solchen Menschen friedlich aus dem Weg, bei gezielter und negativer Provokation können jedoch schon mal die Fetzen fliegen!
Daher ist mir ein friedliches Umfeld am liebsten (-:
Viele liebe Grüße von Jeannine
Jeannine
10.06.2004, 09:39
Korrektur:
Wortfindungsprobleme hatte ich vor meiner Rückschulung, nach der Rückschulung sind folgende Veränderungen eingetreten: (vorher) Verwechslung von Wörtern ohne deren genaue Kenntnis und ein schlechtes Vorstellungsvermögen der „Wörter“(Bilder und Wörter waren voneinander getrennt), (nachher) es sind zwar noch immer Wortfindungsprobleme vorhanden, jedoch ist die bildliche Vorstellungskraft enorm gestiegen und damit ein besserer Zugriff zu Verwandten Wörtern gegeben. Ich denke mal, wenn sich im laufe der Jahre neue Nervenbahnen weiter verknüpfen, entstehen auch viele neue Schemata!
Dorothea
13.06.2004, 16:31
Hallo Andrea,
Siehst Du eine Chance, Dich beraten zu lassen?
Mit einem ausgebildeten, zertifizierten LH-Berater eher nicht, das hat schon "geographische Schwierigkeiten". Es würde die Belastung nicht unbedingt schmälern,wenn ich für eine Beratungsstunde erstmal einen Tag Urlaub nehmen müsste.
>Ich glaube, ich habe zu Anfang weitaus weniger geschrieben, eine ganze Weile habe ich versucht, möglichst viel mit dem PC zu erledigen und nur kleine Notizen per Hand (dann aber mit links) geschrieben. Die Schwungübungen haben
den Vorteil, dass man gar nicht über den Inhalt nachdenken muss
In der Arbeit habe ich wenig Alternativen, das, was ich schreiben muss (also die geschätzten 4-5 Seiten am Tag), lässt sich nicht am PC erledigen. Allerdings habe ich oft abends noch diverse Schreibübungen gemacht, was ich gerade reduziere. Auf Schwungübungen etc. habe ich bislang einfach keine Lust. Und zwingen tue ich mich schon zu so viel, dass ich es momentan nicht für sinnvoll halte, das auch noch bei Schwungübungen zu machen.
>Da hatte ich wohl den Vorteil, dass ich außer SChreiben sowieso schon sehr viel mit links gemacht habe, deshalb war der "Abschied" nicht so schwierig.
Ich scheine zu den ziemlich gründllich umgeschulten Menschen zu gehören, da scheint einiges noch mal anders abzulaufen.
Allerdings habe ich einige Dinge bis jetzt noch nicht umgestellt, z. B. beim Essen: Löffel links, Messer rechts in Kombi mit Gabel oder links wenn allein. Ich kann es auch anderesherum mit Messer und Gabel, aber irgendwie konnte ich mich bisher nicht aufraffen, es konsequent so zu tun.
Ich wüsste auch keinen plausiblen Grund, weswegen man beim Essen mit Messer (re) und Gabel (li) die Werkzeuge vertauschen sollte, hier habe ich eher den Eindruck, dass LH sowieso im Vorteil sind.
>>Ich hatte neben meinem Vollzeitjob noch einen Nebenjob, den ich jetzt aber schweren Herzens gekündigt habe.
>NEBENJOB??? Bist Du Wonderwoman? (-;
Naja, das nun vielleicht nicht gerade, aber ich habe immer gerne gearbeitet und hatte auch noch nie ein Problem damit, viel zu arbeiten. Ich habe aber auch das Glück, dass ich eine Arbeit habe, die ich ausgesprochen gerne tue, auch (oder gerade weil?) sie mich durchaus ziemlich fordert.
Schläfst Du regelmäßig und viel? Gehst Du spazieren/ schwimmen/radfahren? Gib Deinem armen Gehirn doch eine Chance, sich in Ruhe umzubauen.
Ich arbeite daran!
Was macht es da schon aus, ob Deine Rückschulung ein paar Monate früher oder später zum Erfolg führt? Hast Du einen Terminplan? Bekommst Du es bezahlt, wenn Du früher fertig bist als alle je vor Dir? Ich weiß, dass das einfacher gesagt als getan ist, aber es ist trotzdem der richtige Weg, davon bin ich überzeugt.
Gehört. Verstanden? Ein Teil in mir wohl schon, der andere braucht vielleicht noch.
Grüße Dorothea
MatthiasW
14.06.2004, 08:26
Hallo Dorothea,
>Siehst Du eine Chance, Dich beraten zu lassen?
>Mit einem ausgebildeten, zertifizierten LH-Berater eher nicht, das hat schon "geographische Schwierigkeiten". Es würde die Belastung nicht unbedingt schmälern,wenn ich für eine Beratungsstunde erstmal einen Tag Urlaub nehmen müsste.
Hast du dich schon mal an Frau Dr. Sattler gewannt?
In der Adressenliste auf der Internetseite von Inken Spreda
sind nicht alle LH-Berater aufgelistet.
Jedes Jahr werden LH-Berater ausgebildet und nicht alle stehen in der Liste.
Über die
Ersten deutschen Beratungs- und Informationsstelle für Linkshänder und umgeschulte Linkshänder e.V.
kannst du weitere Adressen erfahren.
>>Ich glaube, ich habe zu Anfang weitaus weniger geschrieben, eine ganze Weile habe ich versucht, möglichst viel mit dem PC zu erledigen und nur kleine Notizen per Hand (dann aber mit links) geschrieben. Die Schwungübungen haben
>den Vorteil, dass man gar nicht über den Inhalt nachdenken muss
>In der Arbeit habe ich wenig Alternativen, das, was ich schreiben muss (also die geschätzten 4-5 Seiten am Tag), lässt sich nicht am PC erledigen. Allerdings habe ich oft abends noch diverse Schreibübungen gemacht, was ich gerade reduziere. Auf Schwungübungen etc. habe ich bislang einfach keine Lust. Und zwingen tue ich mich schon zu so viel, dass ich es momentan nicht für sinnvoll halte, das auch noch bei Schwungübungen zu machen.
Du willst ja nicht Lehrbuch mäßig vor gehen, wie du in einem anderen Beitrag geschrieben hast.
Zur Entspannung würde ich an deiner Stelle aber doch anfangen diese Schwungübungen zu machen. Ich meine nicht die Nachspurübungen, sondern freies schwungvolles Malen auf einem großen Blatt ohne ein gestecktes Ziel, dazu Musik auflegen einfach nur mit der linken Hand aus dem Arm heraus malen.
>>Da hatte ich wohl den Vorteil, dass ich außer SChreiben sowieso schon sehr viel mit links gemacht habe, deshalb war der "Abschied" nicht so schwierig.
>Ich scheine zu den ziemlich gründllich umgeschulten Menschen zu gehören, da scheint einiges noch mal anders abzulaufen.
>Allerdings habe ich einige Dinge bis jetzt noch nicht umgestellt, z. B. beim Essen: Löffel links, Messer rechts in Kombi mit Gabel oder links wenn allein. Ich kann es auch anderesherum mit Messer und Gabel, aber irgendwie konnte ich mich bisher nicht aufraffen, es konsequent so zu tun.
>Ich wüsste auch keinen plausiblen Grund, weswegen man beim Essen mit Messer (re) und Gabel (li) die Werkzeuge vertauschen sollte, hier habe ich eher den Eindruck, dass LH sowieso im Vorteil sind.
Ich esse genau so und für mich ist die Gabel in der Kombination mit dem Messer wichtiger, denn die Gabel, wie auch den Löffel führe ich zum Mund.
Ein Brot aber schmiere ich mit dem Messer in der linken Hand und auch beim Brot abschneiden oder Schnitzen führe ich das Messer links.
Auf den LH-Fachtagungen ist das bei Tisch immer wieder Thema.
>>>Ich hatte neben meinem Vollzeitjob noch einen Nebenjob, den ich jetzt aber schweren Herzens gekündigt habe.
Um dir jedoch noch weiter als nur die allgemeinen Tips geben zukönnen, wäre es wichtig mehr über dich zu erfahren:
- Beruf/Tätigkeitsfeld
- Hobbies
- Familie
- usw.
Einige LH-Berater bieten auch eine telefonische Sprechstunde an, vielleicht ist das ja auch eine Möglichkeit.
Liebe Grüße
Matthias
leila-bassu
14.06.2004, 20:21
ich helfe seit einem Jahr meinem Sohn bei der Rückschulung. Ich war anfang dieses Jahres total ausgepowerd und mein sohn hat für jede Kleinigkeit Tränen in den Augen gehabt. Eine Behandlung beim Heilpraktiker hat uns geholfen.
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