Vollständige Version anzeigen : Rückschulung ?
Hallo!
Muss hier mal ne Frage stellen... (und dafür ein bisschen weiter ausholen).
Derzeit studiere ich Sport, habe aber mehr und mehr mit psychosomatischen Beschwerden wie unter anderem Verspannung zu tun. Daher kam jetzt mein Hausarzt auf die Idee, ich könne ja eine Therapie machen. Jetzt habe ich aber wenig Lust, links vorbeitherapiert zu werden. Wie umgeht man das - fragt man die vorher, ob sie Ahnung davon haben? Linkshandberater gibt es im näheren Umkreis keine, und ich kann/will nicht einmal in der Woche mit dem Zug zu einem fahren (und das womöglich selber bezahlen, die Kasse übernimmt es ja nicht).
Das Studium muss/will/werde ich abbrechen, dadurch ergibt sich jetzt etwas Zeit für mich. Soll ich das für eine Rückschulung nutzen (in der Annahme, der Großteil meiner Beschwerden kommt daher), oder lieber eine Therapie ? Ich denke nicht, dass ich für beides die Kraft habe im Moment. (Meine Überlegung: eine Rückschulung frisst mehr Reserven als eine Therapie, ich würde also von meiner Seite aus eher die Rückschulung anfangen, weil ich eine Therpie immer noch machen kann, eine Rückschulung nicht so ohne weiteres). Höre mir aber auch gerne andere, begründete Meinungen an, da ich die richtige Entscheidung treffen will.
Vielen Dank im Voraus,
Sarah
Darf man als Elternteil vor Therapiebeginn(d.erst Ende August anfängt,vorher gab es keinen freien Termin)die Rückschulung starten, indem man mit dem Kind z.B. "das Zeichnen"mit links beginnt.
Wir,d.h.mein Sohn und ich der im übrigen damit einverstanden ist,würden gerne die 6 Wochen Sommerpause nutzen, da er schon in die dritte Klasse kommt,und wir vor drei Wochen die Diagnose der Linkshändigkeit durch unsere Kinderpsychaterin erfuhren.
Wenn ja, schreibt mir wie?
MatthiasW
01.08.2003, 23:11
Hallo,
such doch mal hier im Forum unter den Begriffen:
Schwungübungen, Schreibvorbereitung, Schraffieren,
Gegen das Malen mit der linken Hand ist nichts einzuwenden.
Aber bitte nicht überfordern.
Schwungübungen 3-5 min,
Schreibvorbereitung und Schraffieren Übungsheft von Sattler 3-5 min.
Freies Malen auch länger zur Belohnung.
Spielt das Kind ein Instrument oder arbeitet es viel am PC?
PC auf Linkshänderbetrieb umrüsten und den Musikunterricht erst mal stoppen, wenn nicht auf ein LH-Instrument umgestiegen werden kann.
Wichtig ist dabei aber auf die richtige Blattlage und Stifthaltung zu achten, da dies später nur schwer korriegiert werden kann.
Ich wünsche viel Erfolg.
Gruß Matthias
PS
Jetzt fahre ich in den Urlaub, und bin weg
Vielen Dank für die Tipps,wünsche schöne Ferien
thea
Ich habe mich vor einem Jahr rückgeschult auf links. Fühle mich seitdem besser,
sehe aber noch das eine oder andere Problem. Wie gehe ich diese am besten an?
Hallo,
ich habe mich vor einem Jahr von rechts auf links zurückgeschult.
Ich fühle mich seitdem besser, das eine oder andere muss aber noch anders werden. Wie gehe ich das am besten an?
Hallo Lisa,
was soll denn besser werden bzw. wo liegen die Probleme, die du gerne lösen möchtest?
Gruß
Birgit
Hallo Birgit,
vielen Dank für deine Antwort, hier einige Punkte:
- verzögerte Reaktionen auf Ärger, Beleidigungen usw. In einem Buch hatte ich gelesen das dies bei Linkshändern oder umgeschulten Linkshändern der Fall ist.
Für die Aussenwelt sind dann die Reaktionen darauf nicht mehr nachvollziehbar.
- nach Enttäuschungen lernen wieder auf diese Menschen zuzugehen, eine neue Chance zu geben.
- lernen Rituale zu entwickeln. Für mich ist jeder Tag neu, Abläufe werden immer anders gestaltet, das strengt an.
- meine Handschrift muss noch besser werden. Ich habe mich erst vor einem 3/4 Jahr rückgeschult, die Schrift ist noch nicht so ausgeglichen wie ich möchte.
- Bin ich zu lange unter Menschen habe ich das Gefühl zuviele Impulse und Schwingungen wahrzunehmen, werde unruhig und muss mich zurückziehen und ordnen. Ich weiss nicht ob das besser werden kann.
Hallo Artgenossen(innen),
ich möchte mich gerne selbst auf die linke Hand zurückschulen (betrifft nur Schreiben und Malen, alles andere mache ich mit links).
Mein Problem ist meine große Ungeduld. Wer kann mir von seinen Erfahrungen berichten und mir Tipps geben? Ich habe so viele Fragen: Soll ich jetzt nur noch die linke Hand gebrauchen, egal wie krakelig die Schrift ist? Wie soll ich künftig unterschreiben? An der EC-Kasse würde man meine Unterschrift nicht ohne weiteres akzeptieren, also EC-Karte, Ausweis etc. ändern lassen?
Ein wenig Angst habe ich vor eventuell auftretenden psychischen Problemen, nach Prof. Sattler ist die Rückschulung ja ein gefährliches Experiment mit dem Gehirn: Was passiert mit dem "Knoten im Gehirn"? Löst sich dieser wirklich auf?
Ich freue mich über alle Tipps und Infos.
Elke
Hallo Elke,
such Dir bitte möglichst eine kompetente Begleitung durch einen Linkshänderberater oder einen Psychologen. Ich bereue meine Rückschulung zwar nicht und würde sie auf jeden Fall immer wieder machen, aber nicht mehr im Alleingang. Einige negativ verlaufene Dinge hätten sich sicherlich vermeiden lassen.
Zur Unterschrift kann ich Dir folgendes sagen: Ich habe, solange ich mich unsicher fühlte bzw. solange ich noch in meiner Fortbildung war und im Unterricht links und die Klausuren rechts geschrieben habe, mit rechts unterschrieben. Nach dem Ende der Fortbildung habe ich dann bei meiner Bank meine neue Unterschrift hinterlegt und bekam neue EC-Karten.
Den Ausweis habe ich nicht ändern lassen. Wenn er bei einer Unterschrift verlangt wird, weise ich auf die Rückschulung hin und würde dann notfalls mal mit rechts unterschreiben. Das hat in den 4 Jahren aber noch niemand von mir verlangt. Schlimmstenfalls würde ich aber auch eher einen neuen Ausweis mit neuer Unterschrift anfertigen lassen als häufig mit rechts zu unterschreiben.
Bei der arbeit habe ich solange statt mit Kürzel mit vollem Namen unterschrieben, bis sich alle Kollegen an meine neue Schrift gewöhnt hatten.
Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.
Mit freudlichem Gruß
Jana aus MeckPomm
Hallo Lisa,
wenn du erst vor 9 Monaten mit der Rückschulung begonnen hast, dann wird im Laufe der kommenden Monate noch sehr vieles von selbst besser. Dein Körper und deine Seele suchen sich da selbst ihren Weg nach ganz persönlichem Tempo. Du wirst selbstsicherer und dich dann auch gegen Übergriffe anderer spontaner wehren. Auch deine Schrift wird von selbst "besser" = sie wird deine Persönlichkeit mehr ausdrücken. Daß sie noch nicht ausgeglichen ist, finde ich normal. Rückschulung ist nicht nur linkshändig schreiben lernen. Da passiert auch ganz viel in deinem gesamten Körper und in deiner Seele. Und das zeigt sich auch in der Schrift und ist gut so. Manche Persönlichkeitseigenschaften werden bleiben, weil sie einfach Linkshänderspezifisch sind. Man kann sich sein Wesen nicht abtrainieren. Zumindest ist mir selbst das in 41 Lebensjahren nicht gelungen. Gott sei Dank. (-:
Nach wie vor reagiere ich auf schlimme Situationen oft verzögert, weil ich mir oft nicht vorstellen kann, daß jemand ernsthaft so sein .... kann, wie manche eben doch sind. Ob die dann meinen Ärger nachvollziehen können, ist mir leidlich egal. Genauso egal, wie den Betreffenden egal war, mich zu verletzen. Nachteile habe ich wegen dieser Haltung bisher nicht erlebt. Beziehung besteht aus geben UND nehmen, verstehen UND verstanden werden, etc. Wenn der Austausch unter'm Strich nicht stimmt, klappt's nicht.
Enttäuschungen verlangen danach, daß die Angelegenheit gerichtet wird. Entweder durch Änderung der eigenen Einstellung oder durch Wiedergutmachung, wenn jemand mir geschadet oder mich verletzt hat. Schau mal, wo dein eigenes Maß für Verzeihen und anderen eine neue Chance geben liegt. Vielleicht ist es für dich ja auch stimmig, bestimmten Leuten ( erst mal ) keine neue Chance mehr zu geben, um dich selbst vor neuen Bauchlandungen zu schützen. Gebrannte Kinder scheuen nun mal heiße Herdplatten. Sinnvollerweise.
> - lernen Rituale zu entwickeln. Für mich ist jeder Tag neu, Abläufe werden immer anders gestaltet, das strengt an.<
Hmm. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, wie du das meinst. Kannst du mir das ein wenig genauer erklären?
Wenn ich - und ich bin's oft - ständig mit Menschen zusammen bin, dann wird's mir auch heute noch oft zu viel. Dann ersehne ich mir den Feierabend alleine zu Hause. Es ist nun mal Eigenschaft der LH, mit einer quasi "Breitband-Wahrnehmung" ausgestattet zu sein. Bei offiziellen und Gruppenveranstaltungen, an denen ich beruflich teilnehmen muß, halte ich mich mittlerweile bewusst am Rande. Ich erlebe so etwas oft als "diffuses Gewusele". Die Stimmungen, die von einzelnen Leuten ausgehen, beeinflussen mich stärker als das bei anderen ( Rechtshändern? ) der Fall ist. Vor allem finde ich es schwierig auszuhalten, wenn ich genau spüre, die Leute sagen was anderes als sie empfinden. Und wenn's um "Haarspaltereien um Recht zu bekommen" geht: Furchtbar.
Ich finde es deshalb erst recht normal, daß du das Bedürfnis nach Rückzug hast. Du bist noch im 1. Jahr der Rückschulung und in dir bewegt sich so viel. Die Abgrenzung nach außen ist aber noch nicht in dem vor der Umschulung ursprünglich vorhandenem Maß wieder aufgebaut. Deshalb: Sei gut mit dir und laß' dir Zeit. Und sei stolz auf dich, daß du schon so viel geschafft hast.
Hoffe, da waren ein paar Antworten für dich dabei, mit denen du was anfangen kannst. Mach's gut.
Gruß
Birgit
Liebe Elke,
ich stimme Jana zu - mit Unterstützung ist es auf jeden Fall leichter. Bei mir sah/sieht das so aus: zu Anfang hat eine Ergotherapeutin ein paar Tests gemacht, um festzustellen, ob ich auch wirklich LH bin - das ging recht schnell, weil ich genau wie Du für das meiste sowieso die linke Hand nahm. Dann hat sie mir eine ganze Reihe von Übungen vorgeschlagen (vom Teigkneten zur Kräftigung der Muskulatur bis hin zu einfachen Mal- und Schreibübungen) und mir Tips gegeben, wie oft und lange ich das machen soll usw. Danach habe ich allein geübt und bin dann 3 Wochen später wieder dagewesen, zwecks Korrektur, neuen Übungen, Motivation, Besprechen von Schwierigkeiten. Dann wieder nach 4 Wochen, dann nach 6. Jetzt macen wir es so, dass ich mich melde, wenn ich mal wieder eine Aufmunterung brauche oder sich Fragen angesammelt haben. Es ist ja auch so, dass man mit anderen Menschen, die diesen Prozess nicht mitgemacht haben, nicht vernünftig über die Sache sprechen kann, selbst wenn sie einen unterstützen wollen, können sie nicht wirklich verstehen, wie es ist, wenn sich Gedankengänge oder die Körperwahrnehmung verändern. Da tut es wirklich gut, jemanden zu haben, der das eine oder andere auch mal erklären kann.
Die Knoten lösen sich bei mir so nach und nach, habe ich den Eindruck und zwar gibt es immer mal wieder einen kleinen Sprung nach vorn, dann wieder eine Art Ruhephase, in der sich icht viel verändert. Vor den Sprüngen erlebe ich meist eine Art inneren Druck und bin etwas gereizt oder niedergeschlagen. Dann löst sich das plötzlich - so wie im Märchen dem Johann die Eisenbänder vom Herzen springen, denke ich manchmal. Auf jeden Fall beansprucht es einen sehr und es ist sehr wichtig, sich auf ein Langstreckenrennen und nicht auf einen kurzen Sprint einzustellen und entsprechend nicht zu schnell loszurasen. Es strengt auch an und Du wirst mehr Pausen brauchen, villeicht auch mehr Schlaf. Aber es ist auch schön! Ich bin früher nie so froh und optimistisch gewesen. Das lohnt die Mühe.
Alles Gute und viel Glück
Andrea
Liebe Birgit,
vielen Dank für deine Email, sie tut mir gut und versöhnt mich ein wenig mit den zweifeln, die ich so an mir habe.
Dieses "keine Rituale" entwickeln können äußert sich so:Einem Tag zuhause oder am Arbeitsplatz oder einer Tätigkeit immer denselben Ablauf geben. Zur selben Uhrzeit einkaufen gehen, am selben Wochentag bestimmte Tätigkeiten vornehmen,
vielleicht sind Menschen, die so leben auch starr und unflexibel, aber sie leben einfacher. Ich habe schon oft versucht gleiche Abläufe in meinen Alltag zu bringen aber es funktioniert nicht. Ich mache alle Tätigkeiten spontan, je nachdem wie mein energiepegel gerade steht. Ich hoffe du versteshst nun was ich meine. Jeder Tag hat immer wieder neue Abläufe, auch wenn die Tätigkeiten sich in einem Monat immer wieder wiederholen.
Das Empfinden von großen Menschenmengen spüre ich gleich. Wie Antennen können Empfindungen wahrgenommen werden, ich spüre wer falsch und gegensätzlich zu dem spricht was er meint. Leider sind es sehr viele Menschen. Das strengt wirklich an. Vielleicht ist das auch ein vorzug, und ich lerne damit leben.
Vielleicht muß ich geduldiger mit mir sein, noch etwas zeit lassen, wie du schon geschrieben hast, es ist noch nicht lange her seit der Rückschulung, ich bin stolz darauf, das ich es gewagt und auch durchgezogen habe ganz im Berufsalltag. Ich würde es, zurückblickend wieder machen. Und ich bin froh das Bücher und Schriften von Frau Sattler mich auf diesen Weg geführt haben.
Ich fahre morgen in Urlaub, vielleicht höre ich nochmals von dir, ich wünsche dir jedenfalls eine gute Zeit.
Gruß Lisa
Hallo Lisa,
gut, wenn dir meine Antworten ein wenig geholfen haben. Und ich freue mich vor allem, daß du stolz auf dich bist, die Rückschulung gewagt zu haben. Das ist wirklich ein Grund stolz auf sich zu sein.
Ich würde sagen: Jetzt genieße erst einmal rundherum deinen Urlaub und laß' deine Linkshänderseele so richtig schön in einer imaginären Hängematte baumeln. Wenn du zurück bist, melde dich einfach wieder, dann können wir deine Fragen - auch das mit den Ritualen - weiter miteinander anschauen. O.k.?
Herzliche Grüße
Birgit
Hallo !
Ich habe erst vor kurzem erfahren oder bewußt wahrgenommen, daß auch Erwachsene sich auf die dominante Hand rückschulen lassen können. Es war eigentlich gar keine Frage, welches Ergebnis der Test bringen würde, da ich immer viel mit links gemacht habe, außer halt schreiben und ein paar unschöne Routinearbeiten, über die ich nicht gerne nachdenke.(trotzdem war ich furchtbar nervös und plötzlich voller Zweifel) Anfang der Woche habe ich DEN Test gemacht, na klar, ich bin LH, im vergangenen Jahr habe ich einfach aus Spaß ab und zu mal ausprobiert, wie das Schreiben denn mit links funktioniert. Das Glücksgefühl kann ich bestätigen (breitgrins) , und mein rechter Arm ist froh, daß er sich ausruhen darf. Von null auf hundert befinde ich mich also mitten in der Rückschulung. Jetzt ist meine 7-jährige Tochter mit Testen dran, da rätsel ich noch, aber einige Anzeichen für LH sind vorhanden.
Der Test war wichtig für mich, weil ich die Bestätigung von draußen brauchte,
mein "offizieller" Startschuß sozusagen. Ich fühle mich erkannt und bestätigt, endlich "ich".
Es macht mir soviel Mut, hier im Forum von euren Erfahrungen zu lesen, ich glaube, ich hätte mich nicht so schnell zu einer konsequenten Rückschulung entscheiden mögen
Katja Allani
29.08.2003, 21:31
Hallo Sabine,
es freuen sich bestimmt jetzt mehrere für dich. Solche positiven Rückmeldungen sind ganz wichtig, sie wirken sehr "ansteckend". Viel Spaß und Erfolg weiterhin.
Gruß Katja
MatthiasW
29.08.2003, 22:19
Hallo Sabine,
auch von meiner Seite viel Glück bei der Rückschulung und bei der Klärung der Händigkeit deiner Tochter.
Geht deine Tochter schon in die Schule? Mit 7 jahren müsste sie jetzt ja in die zweite Klasse kommen oder wird sie jetzt eingeschult. Mit welcher Hand malt und schreibt den bis jetzt deine Tochter? Sollte sie auch Lh sein und mit rechts Schreiben, könnt ihr ja dann zusammen die Schung-, Schraffier- Nachspur- und Schreibübungen durchführen.
Meinem Sohn hat es damals sehr gefallen, das ich alle Übungen mit ihm zusammen durchgeführte. Dadurch wurde meine Rückschulung dann eingeläutet.
Bitte erkundige dich doch bei der LH-Beraterin, ob sie euch bei der Rückschulung begleitet. Vielleicht bietet sie ja Schreibvorbereitungskurse (Rückschulungskurs) an.
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias,
ja meine Tochter ist gerad in die zweite Klasse gekommen. Ihr macht Schreibschrift sehr viel spaß, aber sie braucht im Allgemeinen zu lange für ihre Hausaufgaben. Sie hat als kleineres Kind auch links gemalt, aber ich bin mir halt nicht im Klaren darüber, wie stark sich das zeigen muß bzw wie schnell sich Kinder anpassen.Das scheint mir eine echte Gratwanderung. Sie muß halt getestet werden, aber vielleicht hat sie ja auch andere Lernschwierigkeiten.
Ich denke, daß es Spaß machen würde, die Übungen mit ihr zusammen zumachen. Habe ich auch schon drüber nachgedacht. Wir/Ich werden uns auf jeden Fall begleiten lassen.
MatthiasW
31.08.2003, 18:58
Hallo Sabine,
Hat sie denn schon Anzeichen von Lernschwirigkeiten?
Oder verspürst Du bei ihr eher eine art Überbelastung wie Kopfschmerzen, Müdigkeit nach der Schule Auffälligkeiten, die sie in der ersten Klasse vor der Einführung der Schrebschrift noch nicht zeigte?
>Ich denke, daß es Spaß machen würde, die Übungen mit ihr zusammen zumachen. Habe ich auch schon drüber nachgedacht. Wir/Ich werden uns auf jeden Fall begleiten lassen.
Ich wünsche Euch das alles gut verläuft.
Gruß Matthias
Die Langsamkeit ist nicht neu, hat ziemlich bald nach der Einschulung begonnen.
Kopfschmerzen hat sie nicht so oft, aber ich habe den Eindruck, daß der Vormittag ihr schon alles abfordert. Lärmpegel macht ihr zuschaffen, und sie hat Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren. Die Hausaufgaben ziehen sich meistens ziemlich hin. Also eher Überbelastung.
Ich lasse euch wissen, was der Test ergibt
MatthiasW
31.08.2003, 20:51
Hallo Sabine,
Deiner Tochter geht es wie meinem Sohn als er in die zweite Klasse kam und die Schreibschrift lernte, er schrieb mit rechts aber spielte schon mit der linken Hand Gitarre. Sechs Wochen später haben wir damals nach Rücksprache mit Frau Dr. Sattler und Mechthilt Braun die Rückschulung begonnen.
Gruß Matthias
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