Vollständige Version anzeigen : Nur keine Angst
MatthiasW
10.11.2002, 21:21
Liebe Luna Weinecke,
aus Ihren Beiträgen vernehme ich eine panische Angst, das Ihr Sohn ev. Linkshänder seien könnte und er dadurch in seiner Entwicklung benachteidigt werden könnet.
Sie fragen warum er nicht Beidhänder seien könnte, was daran so schlimm sei?
In der Zeit von 1900 - ungefähr 1920 gab es Bestrebungen Menschen zu Beidhändern zu erziehen. Diese Versuche im Sport, beim Schreiben und Malen wurden wieder eingestellt, da man nicht nur keine Vortschritte erziehlte, sondern die Schüler auch massive Schulprobleme bekamen.
Aber in dem Gedankengut ist die Höherwertigkeit der Beidhänder, die damals propagiert wurde hängen geblieben.
Sie schreiben von Ihrem, dass er mit beiden Händer bastelt, macht meiner auch, aber eine ist seine dominante Hand, in seinem Fall die linke. Meine Tochter zerlegt ihr Handy und baut es wieder zusammen, auch mit beiden Händen, ihre dominante Hand ist aber die rechte. Beide Hände arbeiten aber zusammen. Die nicht dominante Hand hilft der dominanten, so ist es geplant.
Wenn ich ziele, tue ich es mit dem linken Auge (Wenn die Augen nicht gleich gut sind, kann man dies aber nicht testen, Sehfehler werden durch das nicht dominante Auge ausgeglichen.). das rechte Auge schätzt durch den Winkel die Entfernung zum Objekt. Bei ERechtshändern ist dies umgekehrt. Gäbe es keine Dominantz könnten wir nicht zielen.
Schulen wir beide Hände, wird keine Hand so gut als wenn wir nur die dominante Hand schulen.
Ich bin vom ersten Beruf her Feinmechaniker und weiß wo von ich rede.
Liebe Luna, ich kann sie gut verstehen. Gerade weil ich selbst betroffen und zwei linkshändige Kinder (Söhne) habe.
Da kommen Ängste auf einen zu:
- Wie gehen die Lehrer mit meinen Kindern um.
- Immer wieder erklären warum sie über die linke Seite gefördert werden müssen.
- Nicht verstanden werden mit seinen Ängsten usw.
Da kommen Kosten auf einen zu:
- Extra Schere,
- Füller,
- Spitzer und dann fordern die im Internet allen vorran Matthias auch noch
- PC-Tastaturen für über 100 Euro für Linkshänder und
- die Mouse soll man umstellen,
was sagen denn dann die Freunde des Kindes oder gar deren Eltern.
Da ist es dann doch besser er ist B E I D H Ä N D E R und alle Sorgenist man los, denn dann ist es ja egal mit welcher Hand er was und wie macht.
Nein so einfach ist das nicht.
Wir leben einer Welt in der fast alle Gegenstände für den Rechtshänder optimiert wurden und die Linkshänder darunter leiden.
Ich kann Ihnen nur empfehlen, versuchen Sie sich ohne Ihre Angst sachlich zu informieren, lesen Sie die Bücher von Fr. Dr. Sattler oder auch Anderen.
Noch eine Frage:
Sie sehen doch sicher auch immer an den Wohlabenden die Wahlsendungen, oder?
Die ersten Wahlprognosen werden Anhand von einigen 1000 Stimmen (so um die 2000 Stimmen) erstellt und sind auf fasst 3% genau.
Fr. Dr. Sattler hat mitlerweile eine Datenbank über getestete Links- und Rechtshänder von ca 9000 Fällen. Bei diesen Tests hat sie häufig nicht nur die betreffende Person sondern auch Kinder, Geschwister, Eltern, Großeltern und weitere Verwante getestet, um zu erheben, ob Händigkeit in der Familie häufig vor kommt und wie Händigkeit (Domonanz) vererbt wird.
Es gibt in der Welt keine Datenbank die auch nur annähernt an die von Fr. Dr. Sattler heran kommt.
Sie können mir jetzt glauben oder nicht. Sie werden Ihre Erfahrungen mit Ihrem Sohn machen. Und ich hoffe für Ihren Sohn, das er weiß welche Hand seine dominante (gute) Hand ist und sich nicht selbst, weil er kein Linkshänder seien will Schaden zufügt.
Gruß aus Münster, von einem der in seiner Jugend auch einmal behauptete Beidhänder zuseien, der auch mit beiden Händen Tischtennis und Federball spielte
und in der Schule mit rechts Schreiben musste.
Matthias
luna.weineck
10.11.2002, 22:33
>Liebe Luna Weinecke,
lieber herr Matthias, mein name ist weineck
>aus Ihren Beiträgen vernehme ich eine panische Angst, das Ihr Sohn ev. Linkshänder seien könnte und er dadurch in seiner Entwicklung benachteidigt werden könnet.
da haben, sie glaube ich, etwas falsch verstanden. in unserer familie sind einige (umgeschulte und nicht umgeschulte) linkshänder. dieses thema ist für mich also nicht neu.und gerade aus diesem grund habe ich eine abneigung gegen schubladendenken. mir ist es ehrlich gesagt egal ob mein sohn links- oder rechtshänder ist. und ich kauf ihm auch gerne eine schere für linkshänder und einen löffel für rechtshänder, sollte er das eine lieber mit links und das andere mit rechts machen wollen.
>Sie fragen warum er nicht Beidhänder seien könnte, was daran so schlimm sei?
>In der Zeit von 1900 - ungefähr 1920 gab es Bestrebungen Menschen zu Beidhändern zu erziehen. Diese Versuche im Sport, beim Schreiben und Malen wurden wieder eingestellt, da man nicht nur keine Vortschritte erziehlte, sondern die Schüler auch massive Schulprobleme bekamen.
>Aber in dem Gedankengut ist die Höherwertigkeit der Beidhänder, die damals propagiert wurde hängen geblieben.
sehen sie, sie verstehen mich wieder falsch. ich denke es ist eine ganz individuelle sache, ob jemand links-rechts oder beidhänder ist und jeder sollte das sein dürfen was er ist. und da gibt es keine wertigkeit.
>Sie schreiben von Ihrem, dass er mit beiden Händer bastelt, macht meiner auch, aber eine ist seine dominante Hand, in seinem Fall die linke.
er bastelt nicht, er baut mit bauklötzen und lego und zwar mit beiden händen gleichwertig.
>Meine Tochter zerlegt ihr Handy und baut es wieder zusammen, auch mit beiden Händen, ihre dominante Hand ist aber die rechte. Beide Hände arbeiten aber zusammen. Die nicht dominante Hand hilft der dominanten, so ist es geplant.
>Wenn ich ziele, tue ich es mit dem linken Auge (Wenn die Augen nicht gleich gut sind, kann man dies aber nicht testen, Sehfehler werden durch das nicht dominante Auge ausgeglichen.). das rechte Auge schätzt durch den Winkel die Entfernung zum Objekt. Bei ERechtshändern ist dies umgekehrt. Gäbe es keine Dominantz könnten wir nicht zielen.
>Schulen wir beide Hände, wird keine Hand so gut als wenn wir nur die dominante Hand schulen.
aber sicher kommt es ja auch auf die tätigkeit an nicht wahr? und welche wie wichtig für den einzelnen ist? sportler und musiker müssen häufig beidhändig tätig sein. wer fragt da noch, ob sie eine saubere schrift haben, weil sie sich nicht genug für eine hand entschieden haben?
>Ich bin vom ersten Beruf her Feinmechaniker und weiß wo von ich rede.
>Liebe Luna, ich kann sie gut verstehen. Gerade weil ich selbst betroffen und zwei linkshändige Kinder (Söhne) habe.
>Da kommen Ängste auf einen zu:
>- Wie gehen die Lehrer mit meinen Kindern um.
ich habe keine ängste sondern ärgere mich ganz konkret, weil ich sowohl bei meinem sohn, als auch bei befreundeten (und sehr begabten) kindern erlebt habe, dass sie zu "Problemfällen" und potentiellen "versagern" oder "behinderten" abgestempelt wurden, weil sie beim puzzeln beide hände nehmen, ungern malen und kein ordentliches schriftbild haben.
mein sohn hat sich bisher überwiegend für dinge interessiert, für die er beide hände brauchte: bauen, klettern, klavier spielen. dafür kann er diese dinge besser als andere kinder in seinem alter, aber die einzelne hand ist bei ihm noch nicht so trainiert, so dass ihm das schreiben schwerer fällt.
um konkret zu werden, warum ich mich so ärgere:
mein sohn wurde gerade vorzeitig eingeschult, liest bereits, rechnet den stoff der 2.klasse, aber das einzige worum sich pädagogen und psychologen sorgen, ist seine feinmotorik und nicht seine unterforderung, wenn die anderen noch buchstaben und zahlen lernen müssen. da gibt es nur die kritik an seiner feinmotorik und keine auseinandersetzung mit seiner begabung. was er kann (rechnen) darf er nicht tun. vielleicht verstehen sie mich jetzt ein bischen.
>was sagen denn dann die Freunde des Kindes oder gar deren Eltern.
>Da ist es dann doch besser er ist B E I D H Ä N D E R und alle Sorgenist man los, denn dann ist es ja egal mit welcher Hand er was und wie macht.
was sollen leute denn sagen, wenn jemand linkshänder ist? das ist ja nun albern. ich wohne in berlin, da fallen andere sachen auf, als kinder, die mit links schreiben. haben sie damit schlechte erfahrungen gemacht?
lesen Sie die Bücher von Fr. Dr. Sattler oder auch Anderen.
ich habe die seiten von frau sattler schon besucht und fand sie nicht überzeugend. ich finde hier keine medizinischen hintergründe oder evolutionäre, die eine dominante hand erklären würden. abgesehen davon, dass ein weibliches gehirn nach neuesten erkenntnissen anders funktioniert als ein männliches. und gehirn und hände beeinflussen sich doch nunmal gegenseitig, nicht wahr?
außerdem: vielleicht bin ich prinzipienreiter oder heut zu intolerant, aber ich kann es nicht leiden, wenn jemand, der bei anderen unreife und lernschwäche diagnostiziert, selbst rechtschreibfehler auf seiner offiziellen homepage hat.
>Noch eine Frage:
>Sie sehen doch sicher auch immer an den Wohlabenden die Wahlsendungen, oder?
>Die ersten Wahlprognosen werden Anhand von einigen 1000 Stimmen (so um die 2000 Stimmen) erstellt und sind auf fasst 3% genau.
>Fr. Dr. Sattler hat mitlerweile eine Datenbank über getestete Links- und Rechtshänder von ca 9000 Fällen. Bei diesen Tests hat sie häufig nicht nur die betreffende Person sondern auch Kinder, Geschwister, Eltern, Großeltern und weitere Verwante getestet, um zu erheben, ob Händigkeit in der Familie häufig vor kommt und wie Händigkeit (Dominanz) vererbt wird.
wenn von vorneherein vorausgesetzt wird, dass man nur eine dominante hand hat, dann fallen die tests entsprechend aus. ich glaube auch daran, dass die händigkeit eine familiäre sache ist, denn man wird ja auch intellektuell und emotional usw. von seiner familie geprägt.
>Es gibt in der Welt keine Datenbank die auch nur annähernt an die von Fr. Dr. Sattler heran kommt.
>Sie können mir jetzt glauben oder nicht. Sie werden Ihre Erfahrungen mit Ihrem Sohn machen. Und ich hoffe für Ihren Sohn, das er weiß welche Hand seine dominante (gute) Hand ist und sich nicht selbst, weil er kein Linkshänder seien will Schaden zufügt.
warum soll er kein linkshänder sein wollen, wenn ihn niemand daran hindert? weder wir, noch seine erzieher legen ihm steine in den weg. ich hab ihn sogar nach dem gespräch mit dem wohlmeinenden psychologen ermuntert mit links zu schreiben. und da er bisher nie groß gemalt oder geschrieben hat, hätte ihm das deutlich leichter fallen müssen, aber er hat selbst die rechte hand gewählt.
wissen sie, vielleicht reden wir auch hier vollkommen aneinander vorbei. ich finde es genau so falsch wie sie, wenn linkshänder umgewöhnt werden. vielleicht bin ich ja nur mit ihm an den falschen schulpsychologen geraten, der zu viel panik gemacht hat und in ihm schon einen schulversager gesehen hat, weil sein stiftdruck zu fest ist. und die ursache dafür in seiner vorliebe für beidhändige tätigkeiten gesehen hat.
aber in jedem fall ist es für kinder schlimm, wenn man sie sich nicht so entwickeln läßt, wie sie sind. da muss man ihnen auch manchmal einfach etwas zeit geben, anstatt sie direkt therapieren zu wollen. und so sehe ich das bei meinem sohn auch. ich möchte nicht, dass er das gefühl vermittelt bekommt, dass mit ihm etwas nicht stimmt, nur weil sich psychologen jetzt den neuen trend rechts/links-therapie haben einfallen lassen. und da vielleicht auch unterschiedliche masstäbe ansetzen, ab wann jemand schon eine schwerpunkt hat oder noch zu unentschieden ist.
er hat grad mal angefangen seine erfahrungen mit stiften zu machen. da kann noch einiges passieren.
so. aber drüber reden erleichtert doch etwas.
gruß luna weineck
MatthiasW
10.11.2002, 23:33
Hallo Luna,
habe den Namen korrigiert.
Etwas zu Sportlern, ein Sportler, der nicht weiß welche Seite die dominante ist erziehlt keine guten Ergebnisse. Stuft sich der linkshändige Anfänger, fälschlicher Weise als Rechtshänderein wird er nicht weit kommen. Jeder gute Trainer fragt nach der Hänigkeit und greift korriegierend ein wenn der Sportler es nicht über die dominante Seite macht.
Haben Sie in einem Wettkampf schon mal einen Fechter oder Tennisspieler gesehen der mit beiden Händen spielte oder fechtete. In Filmen ja, der gute alte wilde Westen ja Billy the Kit und Co. Aber im echten Leben? Wo es um Punkte geht, ich nicht.
Es geht hier um die Hände, nicht um die Füße, nicht das sie mir jetzt mit Fußballspielern kommen. Die Füßigkeit ist so ne Sache für sicht und noch weniger erforscht als die Händigkeit.
Beobachten Sie mal ihr Kind, mit welcher Hand es die Legokonstruktion hält und welche Hand den nächsten Stein steckt.
Sie haben sicher auch ältere Beiträge in diesem Forum gelesen wo es um Probleme während der Schwangerschaft und der Geburt ging. Sein Sie ehrlich zu Sich und Ihrem Kind. Wenn es kurz vor oder während der Geburt zu Schwierigkeiten gekommen ist kann dies dazu führen, das sich die dominate Gehirnhälfte nicht sofort zeigt.
Gerade bei diesen Kindern zeigt sich dann wechselnder Handgebrauch oder wie der Volksmund sagt eine Beidhändigkeit (Einige sagen auch das Kind hat seine Händigkeit noch nicht entwickelt.) Wir sagen, die dominante Gehirnhälfte hat sich noch nicht durchsetzen können und das Kind hat schon so viele Tätigkeiten mit der nicht dominanten Hand erlernt, das es meint es sei Rechts- oder Beidhänder.
Mir liegt genauso wenig wie Ihnen an Schubladendenken: Aber Frauen und Männer sind genauso unterschiedlich wie Links- und Rechtshänder. Dadurch das ein Mann Kleider anzieht und lange Haare trägt wird er noch lange nicht zur Frau und ein Linkshänder der mit rechts schreibt wird nicht zum Rechtshänder und ein Kind, das von einem Linkshänder-Berater, der von Fr. Dr. Sattler ausgebildet wurde, getestet wurde und bei dem noch keine erkennbare Dominanz festgestellt werden konnte, sollte solange nicht auf eine Hand festgelegt werden, bis sich die Dominaz klar zeigt. In meiner Ausbildung zum Linkshänder-Berater zeigte uns Fr. Dr. Sattler Videoaufzeichnungen von sehr schwierigen Tests, beim Ersten war die Händigkeit nicht erkennbar, erst beim zweiren, ca ein Jahr später, zeigte sich dann die Linkshändigkeit. Eine zufrühe Festlegung auf die eine oder andere Hand und der damit eventuell verbundenen Umschulung der Händigkeit bedeutet dann für das Kind unbeschreibliches Leid.
Ich weiß was ich und mein jüngstes Kind durchgemacht haben. Ich wurde in der Schule umgeschult und mein jüngster hat sich auf grund einer Verletzung der linken Hand im alter von 2 Jahren das malen mit der rechten beigebracht. Im Kindergarten wurde er dann als rechtslastiges Kind gefördert, mit allen negativen Folgen, die Fr. Dr. Sattler in ihren Bücher beschreibt und auf ihren Vorträgen schildert. Die Rückschulung hat ihn und unserer Familie viel Kraft abverlangt, es hat sich aber gelohnt. Und das nur weil die Kindergärtnerinnen nicht gut ausgebildet werden, die Ärzte nicht ausreichten informiert sind und uns Eltern weiß gemacht wird das sich die Kinder selbst entscheiden würde und dabei schauen sie sich es beim Spielkameranden oder bei der Cousine ab, wie in einem Betrag weiter unten vom 10.11.2002 beschrieben.
Ich wünsche jetzte allen eine gute Nacht und liebe Grüße
Matthias
luna.weineck
11.11.2002, 00:15
>Haben Sie in einem Wettkampf schon mal einen Fechter oder Tennisspieler gesehen der mit beiden Händen spielte oder fechtete. In Filmen ja, der gute alte wilde Westen ja Billy the Kit und Co. Aber im echten Leben? Wo es um Punkte geht, ich nicht.
nun ja, es gibt klettern, reiten, selbstverteidigung etc und sie werden viele seiten finden, wo es um beidhändigkeit im sport geht. mir ist schon klar dass wir da zwei absolut unterschiedliche positionen vertreten, zumal sie bei frau sattler die ausbildung machen und einen anderen hintergrund haben wie ich. aber vielleicht haben sie auch recht? vielleicht haben wir auch beide recht und dies ist eine diskussion wie: ist das glas halbvoll oder halbleer? nichtsdestotrotz möchte ich mich erstmal mit der sache beschäftigen.
>Beobachten Sie mal ihr Kind, mit welcher Hand es die Legokonstruktion hält und welche Hand den nächsten Stein steckt.
>Sie haben sicher auch ältere Beiträge in diesem Forum gelesen wo es um Probleme während der Schwangerschaft und der Geburt ging. Sein Sie ehrlich zu Sich und Ihrem Kind. Wenn es kurz vor oder während der Geburt zu Schwierigkeiten gekommen ist kann dies dazu führen, das sich die dominate Gehirnhälfte nicht sofort zeigt.
ab wann bzw. bis wann muß sich denn eine dominante gehirnhälfte zeigen? und warum muss die sich zeigen? und kommt eine solche störung isoliert vor, wenn das kind ansonsten keinerlei geistige oder motorische probleme hat?
>Gerade bei diesen Kindern zeigt sich dann wechselnder Handgebrauch oder wie der Volksmund sagt eine Beidhändigkeit (Einige sagen auch das Kind hat seine Händigkeit noch nicht entwickelt.) Wir sagen, die dominante Gehirnhälfte hat sich noch nicht durchsetzen können und das Kind hat schon so viele Tätigkeiten mit der nicht dominanten Hand erlernt, das es meint es sei Rechts- oder Beidhänder.
>Mir liegt genauso wenig wie Ihnen an Schubladendenken: Aber Frauen und Männer sind genauso unterschiedlich wie Links- und Rechtshänder. Dadurch das ein Mann Kleider anzieht und lange Haare trägt wird er noch lange nicht zur Frau und ein Linkshänder der mit rechts schreibt wird nicht zum Rechtshänder und ein Kind, das von einem Linkshänder-Berater, der von Fr. Dr. Sattler ausgebildet wurde, getestet wurde und bei dem noch keine erkennbare Dominanz festgestellt werden konnte, sollte solange nicht auf eine Hand festgelegt werden, bis sich die Dominaz klar zeigt.
sehen sie, das ist genau das, was ich meine. unser schulpsychologe hat uns nämlich gedrängt, yannick so schnell wie möglich festzulegen und ihm beidseitiges tun quasi zu untersagen und das ist das wogegen ich mich wehre.
außerdem ist er in der schule und hat mit schreiben begonnen. also, was tut man da? ich kann ihn nicht aus der schule nehmen, weil er jetzt schon so weit ist.und das ist auch eine wichtige komponente, die man beachten muss.
gute nacht
luna weineck
MatthiasW
11.11.2002, 07:25
Hallo Luna,
Sie fragen wie es mit dem Klettern, Reiten, der Selbstverteidigung sei.
Beim klettern, ist es die dominante Hand und der dominante Fuß die in schwierigen Situationen den sicheren Halt suchen. Beim Reiten hält die dominante Hand den Zügel, oder beim Westernreiten, führt die dominante Hand das Lasso, das Pferd wird in der Regel dann aber mit den Knien und Hacken gesteuer(Bin kein Reiter, vieleicht kann jemand das genauer erklären). Bei der Selbstverteidigung wird in der Regel in der Gruppe im Gleichschritt geübt. Nur sehr gute Trainer berücksichtigen dabei die Händigkeit. Ich habe meinen jüngsten Sohn währen der Rückschulungsphase vom Judo wieder abgemeldet, da der Trainer nicht bereit war auf seine Händigkeit Rücksicht zu nehmen und mein Sohn mit begin des Judo-Trainings wieder anfing mit der rechten Hand zu schreiben und in der Schule einen Leistungseinbruch erlitt.
>nun ja, es gibt klettern, reiten, selbstverteidigung etc und sie werden viele seiten finden, wo es um beidhändigkeit im sport geht. mir ist schon klar dass wir da zwei absolut unterschiedliche positionen vertreten, zumal sie bei frau sattler die ausbildung machen und einen anderen hintergrund haben wie ich. aber vielleicht haben sie auch recht? vielleicht haben wir auch beide recht und dies ist eine diskussion wie: ist das glas halbvoll oder halbleer? nichtsdestotrotz möchte ich mich erstmal mit der sache beschäftigen.
Ich kann Ihnen nur empfehlen zu einer/m Linkshänder-BeraterIn zu gehen, die nach der Methode von Fr. Dr. Sattler testet.
Die ist kein Schnelltest. Der Test kann, jenach dem wie gut und bereitwillig Ihr Kind mit macht bis zu 3 Std. dauern. Ich weiß das ist lang, aber wenn Sie sich den Testkatalog von Fr. Dr. Sattler ansehen werden sie verstehen, das dies nicht in 1/2 Std. incl. Vor- und Nachbesprechung geht. Dafür sind wir unserer Verantwortung Ihnen und in erster Linie natürlich Ihrem Kind gegenüber bewusst.
>sehen sie, das ist genau das, was ich meine. unser schulpsychologe hat uns nämlich gedrängt, yannick so schnell wie möglich festzulegen und ihm beidseitiges tun quasi zu untersagen und das ist das wogegen ich mich wehre.
>außerdem ist er in der schule und hat mit schreiben begonnen. also, was tut man da? ich kann ihn nicht aus der schule nehmen, weil er jetzt schon so weit ist.und das ist auch eine wichtige komponente, die man beachten muss.
Die Frage für mich ist in diesem Fall:
Ist das Kind bereit sich Testen zu lassen, sind Sie dazu bereit?
Wie geht das Kind dann mit dem Testergebniss um?
Und wie gehen Sie damit um?
Ist das Kind bereit sich dann gegebenenfalls zurückzuschulen?
Unterstützt sie der Lehrer?
Wer kann noch Unterstützen?
Wenn nicht alle Fragen mit ja beantwortet werden können, können auch wir in dieser Situation dann nicht zu einer Rückschulung raten.
Gruß
Matthias
Hallo Luna,
ich habe den Austausch zum Thema Beidhändigkeit diagonal gelesen. Ich habe keine Kinder, habe aber in der Jugendhilfe gearbeitet und daher mit Psychologen etc. Kontakte gehabt. Ich kann deine Bedenken zum Teil gut nachvollziehen. Ich glaube nicht blindlings Fachleuten, obwohl ich selbst wiederum für andere als Fachfrau in der Arbeit dastehe/-sitze.
Viele "Beidhänder" sind umgeschulte Linkshänder und sind stolz auf ihre Fähigkeiten, mit beiden Händen etwas tun zu können. Der Preis ist ihnen nicht immer bewußt. Wie auch. Worauf ich stolz bin, das werde ich nicht kritisch hinterfragen. Als Linkshänderin die fast ( (-: ) alles links machen durfte, außer zeichnen, malen und schreiben und das schöne Händchen geben, etc., hätte ich gut als Beidhänderin gelten können. War ich aber nie, sondern immer Linkshänderin. Deshalb habe ich dann zurückgeschult und weiß jetzt, was das für ein Unterschied ist. Grundsätzlich stimme ich dem Ergebnis Frau Dr. Sattlers zu, daß es eine nätürliche Seitendominanz gibt. Die Biologie spricht einfach dafür. Wie auch immer. Das auszudiskutieren bringt dich und deinen Sohn vermutlich letztendlich nicht weiter.
Mir fehlt ein wenig ( wenn ich denn nicht Zentrales völlig überlesen habe) was dein Sohn Yannick dazu sagt. Er kennt sich selbst ja schließlich auch ganz gut und vielleicht kann er sagen, warum er so wechselt oder wie er es am liebsten hätte. Ich frage das, weil ich das Problem leider oft in meiner Arbeit erlebt habe: Alle reden über den oder die Betroffenen, nur vergißt man, sie selbst zu fragen. Kinder wissen oft sehr viel über sich und die Welt, sie werden nur leider manchmal nicht gehört.
Laß' dich jedenfalls nicht weiter verunsichern. Einen Test nach Frau Dr. Sattlers Methode halte ich für fundiert und aufschlußreich. Ob ihr das einfach mal probieren wollt, um euch selbst zu entlasten, ist Entscheidung von deinem Yannik, dir und deinem Mann. Meine ich.
Alles Gute
Birgit
luna.weineck
12.11.2002, 23:12
>Hallo Luna,
>ich habe den Austausch zum Thema Beidhändigkeit diagonal gelesen. Ich habe keine Kinder, habe aber in der Jugendhilfe gearbeitet und daher mit Psychologen etc. Kontakte gehabt. Ich kann deine Bedenken zum Teil gut nachvollziehen. Ich glaube nicht blindlings Fachleuten, obwohl ich selbst wiederum für andere als Fachfrau in der Arbeit dastehe/-sitze.
das finde ich sehr sympathisch!
>Viele "Beidhänder" sind umgeschulte Linkshänder und sind stolz auf ihre Fähigkeiten, mit beiden Händen etwas tun zu können. Der Preis ist ihnen nicht immer bewußt. Wie auch. Worauf ich stolz bin, das werde ich nicht kritisch hinterfragen. Als Linkshänderin die fast ( (-: ) alles links machen durfte, außer zeichnen, malen und schreiben und das schöne Händchen geben, etc., hätte ich gut als Beidhänderin gelten können. War ich aber nie, sondern immer Linkshänderin. Deshalb habe ich dann zurückgeschult und weiß jetzt, was das für ein Unterschied ist. Grundsätzlich stimme ich dem Ergebnis Frau Dr. Sattlers zu, daß es eine nätürliche Seitendominanz gibt. Die Biologie spricht einfach dafür. Wie auch immer. Das auszudiskutieren bringt dich und deinen Sohn vermutlich letztendlich nicht weiter.
>Mir fehlt ein wenig ( wenn ich denn nicht Zentrales völlig überlesen habe) was dein Sohn Yannick dazu sagt. Er kennt sich selbst ja schließlich auch ganz gut und vielleicht kann er sagen, warum er so wechselt oder wie er es am liebsten hätte. Ich frage das, weil ich das Problem leider oft in meiner Arbeit erlebt habe: Alle reden über den oder die Betroffenen, nur vergißt man, sie selbst zu fragen. Kinder wissen oft sehr viel über sich und die Welt, sie werden nur leider manchmal nicht gehört.
leider hat mein sohn da keine meinung zu, weder ist ihm bewußt, was er tut, noch versteht er was diese ganzen überlegungen sollen!
da er bis dato nie groß gemalt oder gebastelt hat und jetzt erst in der schule mit stiften konfrontiert wird, war das thema für uns auch nie so wichtig. er würde wahrscheinlich pragmatisch argumentieren: kommt der ball von links (tischtennis) nehm ich die linke hand, kommt er von rechts, die rechte. ist doch viel praktischer. zum schreiben benützt er allerdings nur die rechte hand. er ist ein ausgesprochen sensibles kreatives kind, auch in seiner art nicht so "kerlig" wie seine altersgenossen und so habe ich seine beidhändigkeit bisher auf seinen charakter zurückgeführt. zumal ein befreundeter ebenfalls "beidhändiger" junge ihm im charakter sehr ähnlich ist.
ich werde aber in zukunft genauer darauf achten, wofür er welche hand nimmt.
was ich hier im forum etwas vermisse:
tipps, welche speziellen geräte potentielle linkshänder benötigen könnten und wo man die (in berlin) bekommt. auf meine frage, was an einer computermaus für linkshänder anders ist, habe ich leider keine antwort bekommen. und ich als rechtshänderin bin mir solcher details nicht unbedingt bewußt.
liebe grüße luna
ps: gibt es eigentlich noch andere literatur dazu als die von frau sattler?
Stefan-Gast
13.11.2002, 12:02
Hallo Luna,
> kommt der ball von links (tischtennis) nehm ich die linke hand, kommt er von
> rechts, die rechte. ist doch viel praktischer. zum schreiben benützt er
> allerdings nur die rechte hand.
Es ist einfacher und auch schneller, mit der einen Hand Rückhand zu spielen, als sich noch zusätzlich entscheiden zu müssen, auf welcher Seite der Ball wohl aufschlagen wird inkl. Zeit für die Übergabe des Schlägers. Wäre mal interessant, wie er bei schnelleren Bällen reagiert.
Ich muss mich hier auch mal als beidhändiger Kaffeetrinker outen (-. Mein Kaffeebecher steht im Büro in der Mitte zwischen meinem rechten Schreibtisch und meiner linken Computerecke. D.h. wenn ich am Schreibtisch lese oder mit rechts schreibe, dann greife ich mit links nach der Tasse, wenn ich am Computer sitze und mit links die Maus bediene, dann nehme ich die Tasse mit rechts. Ich war mir natürlich nie bewußt, welchen Preis ich dafür zahlen muss, aber bei anderen Stellplätzen oder einseitigem Greifen würde ich mir irgendwann mit schmerzhaften Verrenkungen die Kosten einer chiropraktischer Behandlung einhandeln <-:<.
> tipps, welche speziellen geräte potentielle linkshänder benötigen könnten und > wo man die (in berlin) bekommt.
Ich hab' vor ein paar Tagen erst einige Artikel (Messer/Scheren) in Belin bestellt bei www.der-linkshaenderladen.de. Prompte Lieferung, zivile Preise. Nur die eine gelieferte Schere weist starke Kratzer und Schrammen an den Griffen auf, aber das kann man bei Live-Kauf ja kontrollieren.
> auf meine frage, was an einer computermaus für linkshänder anders ist, habe
> ich leider keine antwort bekommen. und ich als rechtshänderin bin mir solcher
> details nicht unbedingt bewußt.
Computermäuse für Linkshänder gibt es m.W. nicht. Man muss nur aufpassen, das man kein ergonomisches oder unsymmetrisches Rechtshändermodell erwischt. Die Tastenbelegung läßt sich in Windows leicht umstellen.
>ps: gibt es eigentlich noch andere literatur dazu als die von frau sattler?
Ja, die gibt es tatsächlich (-.
In diesem Sinne
Man liest sich
Stefan
Hallo Luna,
>.>... Ich glaube nicht blindlings Fachleuten, obwohl ich selbst wiederum für andere als Fachfrau in der Arbeit dastehe/-sitze. < <
> das finde ich sehr sympathisch! <
Glaub' mir, es gibt Menschen, die hassen mich dafür. (-:
Ich habe heute noch einmal eine Weile über deine Fragen und deine Antwort an mich nachgedacht. Und über all die vielen umfangreichen Antworten der anderen vom Forum hier an dich. Darin waren so viele gute und wichtige Infos enthalten.
Händigkeit ist ein so genetisch genauso grundlegendes Merkmal ist wie das Geschlecht. Es gibt Männer, Frauen und Mischformen ( z. B. Menschen mit XXY Chromosomen, wenn ich recht erinnere, und die klassischen "androgynen Menschen" mit beiderlei Geschlechtlichkeit ). Die Händigkeit ist wohl in jeder Muskel- und Nervenzelle als Grundinformation mit gespeichert. Reflexe werden von einem anderen Gehirnareal bestimmt als die Intelligenz. Intelligenz hat etwas mit "höheren corticalen Funktionen" zu tun und gehört wohl hauptsächlich in die jüngeren Bereiche des Gehirns, vor allem in die Hemisphären des Großhirns. Olli hat das besser dargestellt als ich jetzt und er weiß immer, von was er schreibt, wenn er hier schreibt. Matthias hat auch sein Wissen umfangreich zur Verfügung gestellt. Er hat die Ausbildung bei Frau Dr . Sattler gemacht aber sich seine Fähigkeit zu eigenständigen Meinungen schon bewahrt. Du kannst ihm also ruhig auch trauen. Stefan kenne ich noch nicht so gut ( virtuell ) aber er liest sich für mich auch höchst vernünftig. Also hier im Forum hast du wirklich viele Leute, die sich intensiv mit der Thematik befasst haben.
Frau Dr. Sattler hat sich - auch auf internationaler Ebene - mehr als alle mit der Thematik befasst und sehr fundiert gearbeitet. Ich habe in den vergangenen Jahren niemanden gefunden, die sich so umfassend, mit Tiefgang, sachlich und fachlich korrekt damit auseinandergesetzt hat. Und sie hat wirklich ein Herz für Kinder. Vermutlich hat sie vor allem für Kinder ihre Arbeit gemacht, damit die es einmal einfacher haben. Und das ist ja Gott sei Dank auch für viele heute der Fall.
Du schreibst, Dein Sohn begreift nicht, warum sich die Erwachsenen wegen der Hände so den Kopf zerbrechen. Dann wieder schreibst du, was du annimmst, was er zu seinem wechselnden Handgebrauch sagen würde. Jetzt ist mir nicht klar, ob jemand ihn schon mal gefragt hat, wie er das sieht oder doch nicht. Liest sich eher nicht so.
Wenn du deinen Sohnemann ab jetzt genauer betrachtest, wie er so spielt und was er tut, dann freu' dich vor allem an seiner Einmaligkeit. Jedes Kind ist ein Geschenk des Lebens. Vielleicht kannst du deinen Mann um seine Unterstützung bei dem Thema bitten. Er ist sein Vater und hat sich sicher auch seine Gedanken gemacht. Väter haben oft die wunderbare Fähigkeit, ihre Kinder aus einer speziell väterlichen Distanz zu erleben und dabei manches klarer zu sehen. Mütter fühlen sich oft viel zu schnell schuldig oder nicht gut genug. Sie meinen immer, sie müssten noch mehr als viel mehr tun, damit sie alles gut genug machen. Und das lese ich bei dir immer wieder ein wenig heraus. Komm, mach dich nicht mehr verrückt. Das hilft keinem.
Hinweise für LH-Geräte hast du von Stefan schon bekommen. Mit der LH-Mouse für PCs: Also ich habe eine einfache von Microsoft ohne dieses nervende Kabel und ich habe sie nur auf Linkshänderbetrieb umgestellt. Ich habe das Ding jetzt für dich extra noch einmal von allen Seiten genau betrachtet und mit beiden Händen ausprobiert. Also die ist absolut symmetrisch in der Form und macht in beiden Händen keinen Unterschied. Nur die Tastenbelegung ist eben anders herum und mir sehr angenehm.
Natürlich gibt es noch andere Literatur als die von Frau Sattler. Bloß ihre ist für den Bereich, der dich so bewegt, vermutlich die beste. Wenn du "Das Linkshändige Kind - Von der Seele, die mit den Tieren spricht" liest, dann ist das ein ganz guter Einstieg. ABER: Ich habe extra noch einmal dir zu liebe meinen Hirnkasten angestrengt und nachgedacht, was man dir denn noch anbieten könnte. Es gibt in Dachau bei München eine Linkshänder-Beraterin , die zugleich Biologin ist. Also da wären dann zwei Bereiche vereint. Sie heißt Sylvia Weber und ist auf der Dt. Linkshänderseite unter LH-Berater in Deutschland zu finden. Ich habe mit ihr vor einer ganzen Weile ein wenig über LH per Email diskutiert und erlebte sie sehr kompetent. Vielleicht setzt du dich mit ihr in Verbindung und ihr macht im Frühjahr einen Ausflug ins Bayernländle, für einen Urlaub und evtl. einen Händigkeitstest bei ihr. Weil so ein Händigkeitstest, der könnte die einfachste und zeitsparenste Lösung sein. Wenn du dir mal zusammenrechnest, wie viele Stunden du dir den Kopf wegen dem Thema schon zerbrochen und wieviele Sorgen du dir schon gemacht hast - ....
So. Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende. Du hast hier innerhalb von ein paar Tagen von uns allen viel bekommen. Jetzt weiß ich wirklich nicht mehr, was dir noch hilfreich sein kann, bevor du all das mit deinem Mann besprochen und durchdacht hast, was hier so an Infos gegeben wurde und ihr alle Tips ausprobiert habt, ob sie für euere Situation tauglich sind. Na, da habt ihr jetzt einiges zu tun. (-:
Ich wünsche dir was und wenn's wieder konkrete Fragen gibt, dann gerne.
Birgit
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