Vollständige Version anzeigen : nochmal Gitarre
Ich spiele neben Quer- und Blockflöte seit ca. 30 Jahren Gitarre.
Damals hat sich "natürlich" kein Mensch an der Musikschule was zum Umspannen überlegt, also hab ich Rechtshänder Gitarre gelernt und den Unterricht nach drei Jahren aufgegeben, weil ich irgendwann nicht mehr so recht weiterkam. Seit ein paar Jahren hab ich mich wieder ernsthaft "drangesetzt", weil ich eigendlich recht gut war und wieder bin ich an dem Punkt, wo´s nicht so recht weitergeht. Hat von euch jemand nach so langer Zeit schonmal versucht, auf Linkshändergitarre umzulernen und geht das überhaupt- ist es sinnvoll? Oder muss ich komplett neu anfangen (da hätte ich Bedenken, dass es aus Zeitmangel im Sand verläuft).
susanne2
04.04.2004, 08:57
Klavierspieler. Bei dem gibt es keine linke Hand. Beide Hände müssen alles spielen
können. Also sollte auch ein Gitarrist mit beiden Händen alles spielen können.
Also ist es egal welche Hand was spielt.
>Bitte evtl. wissenschaftliche Erkenntnisse an mich weiterleiten.
Grüße
JoE
Nee, ist eben nicht egal. Beim Klavier z.B. sind die Aufgaben "Rhythmus" und "Melodie" meistens unterschiedlich auf die Hände verteilt. Auch bei der Gitarre haben die Hände unterschiédliche Aufgaben und ich würde mal sagen, dass die größere feinmotorische Herausforderung rechts liegt.
Es stimmt wohl, dass das Spielen eines Instrumentes die Koordination der beiden Hände fördert, man kann ja auch bei musizierenden Menschen eine deutlich verbesserte Venetzung der Hirnhälften feststellen (war jetzt etwas laienhaft ausgedrückt). Trotzdem gibt es bei den meisten Instrumenten eine dominante Hand und die sollte für uns die linke sein.
Anderes Beispiel: beim Golfspielen schlägt ein Linkshänder zur anderen Seite und ordnet seine Hände andersrum, obwohl es so aussieht, als ob man jedesmal mit beiden Händen schlägt. Aber eine Hand muss den Schlag führen und das ist bei uns LH ganz klar die linke. Also spielt man besser andersrum, als ein RH.
Susanne2
Johann Eichenseer
11.04.2004, 13:56
Hallo Susanne2,
Was ich jetzt überall so rausgelesen habe soll also ein Linkshänder
Gitarre links lernen. O.K.! Ich selber bin Rechtshänder.
Es ist kein Problem eine E-Gitarre für Links zu erhalten.
Wie sieht es mit Gitarrenschulen aus??
Noten lesen und danach spielen sollte kein Problem sein.
Aber gerade für E-Gitarre ist sehr viel in Tabulatur geschrieben.
Auch stimmen die Grifftabellen nicht überein.
Es wäre möglich sämtliche Grifftabellen und Fotos zu Scannen und im
PC zu spiegeln. Zahlen und Buchstaben müßten umbenannt werden.
Mit der Tabulaturschrift ist das schon schwieriger und zeitaufwendig,
fast unmöglich.
Irgendwann wird es wahrscheinlich auch Gitarrenschulen für Linkshänder geben.
Aber bis dahin???
Auch ganze Skalen, wo der Gitarrenhals mit Punkten versehen abgedruckt ist, wo
die einzelnen Töne liegen, stimmen nicht mit dem Linkshändergitarre überein.
Ich könnte mir die Arbeit machen und alles so herrichten, daß es paßt.
Oder geht es auch anders?
Funktioniert es oder ist es sinnvoll die Griffe und Skalen nach den Rechtshänder
Grifftabellen zu lernen. Oder treten trotzdem wieder Probleme auf beim Umdenken
und zuordnen.
Grüße
JoE
Lotteflue
11.04.2004, 15:14
Ob es da nicht am besten, nichts nachzuspielen, sondern selbst seine Musik zu spielen?
Lotteflue
susanne2
12.04.2004, 07:38
Da kann ich nix zu sagen, weil ich ehrlich gesagt Tabulatur zu kompliziert find und lieber gleich nach Noten spiel und die sind ja handunabhängig als Symbole. Wenn man sich ein bisschen dahinterklemmt ist es auch nicht schwerer zu lernen, Noten zu lesen, als Tabulatur (find ich- aber ich kanns ja auch schon) und wenn man von Noten spielt, kann man die Fingersätze doch eins zu eins übertragen und so lassen-oder?
Matthias-du bist der Gitarrist- wie ist das?
Ähm..hi erstmal!
Ich hab da ne Frage bezüglich des Gitarre-Spielens. Ich bin Linkshänder und 17 Jahre alt. Kriege ich das mit dem Gitarre Spielen trotzdem noch hin? Ich mein, Älteren wird ja nachgesagt sie seien nicht mehr so lernfähig wie jüngere Kinder und erst recht nicht wenn die Älteren linkshändig sind. Kann ich nun Gitarre spielen erlernen oder nicht?
Rosalind, ULH, teilw. RLH
12.04.2004, 20:45
Ähm..hi erstmal!
Ich hab da ne Frage bezüglich des Gitarre-Spielens. Ich bin Linkshänder und 17 Jahre alt. Kriege ich das mit dem Gitarre Spielen trotzdem noch hin? Ich mein, Älteren wird ja nachgesagt sie seien nicht mehr so lernfähig wie jüngere Kinder und erst recht nicht wenn die Älteren linkshändig sind. Kann ich nun Gitarre spielen erlernen oder nicht?
Ausprobieren! Versuch macht kluch!
Die wahrscheinliochkeit spricht für den Erfolg. eine befreundete Klavielehrerin hat mir mal (respektlos, Seelchen bitte weglesen) gesagt, die Kleinen haben zwar Gummifinger, aber leider auch Gummiköppe. Als ältere Person kapiert mensch wahrscheinlich das System schneller, muss aber mehr an der Technik üben.
Rosalind
susanne2
13.04.2004, 21:12
So seh ich das auch- probier´s einfach!
Das Problem ist auch bei "Großen" weniger die mangelnde Lernfähigkeit, als die geringere "Frustrationstoleranz". Die Kleinen sind weniger schnell frustriert, wenn´s nicht sofort klappt, sie nehmen das eher als normal hin. Ausserdem ist bei den Erwachsenen zwar oft viel Enthusiasmus am Anfang da, aber mit dem regelmäßigen Üben hapert´s dann oft, weil man ja noch so viel Anderes machen muß. Man kann schon sagen, dass die Größeren sich schwerer tun, mit ihrer Organisation, die tägliche (minimal) Viertelstunde einzuplanen. Aber wenn du dir das vorher klar machst, solltest du keine Schwierigkeiten haben.
Hallo Joe, dass sehe ich genau so wie du....
Habe auch wie ein "rechtshänder" gitarre spielen gelernt.Sehe darin sogar
den Vorteil dass man die Griffe schneller greifen kann als "die anderen"
Beim Keyboardspielen wünsche ich mir doch manchmal eine starke rechte
hand..., ich denke da und auch beim Klavierspielen wird die rechte mehr
beansprucht.
Gruß Nadine
Hallo Susanne2 wäre nett wenn du mir mal schreiben könntest über deine
Erfahrungen......
Gruß
Nadine
Lotteflue
13.04.2004, 22:39
Also ich meine, warum nicht? Wenn es nach sturem Pauken gelernt wird, ist es in der Tat schwieriger. Wenn man aber nach Gefühl lernt (lernen über Hören ohne Notem lesen) denke ich kann man das auch gut als Erwachsener.
Oder einfach seine eigene Musik spielen :-)
Grüsse
Lotteflue
Ähm..hi erstmal!
Ich hab da ne Frage bezüglich des Gitarre-Spielens. Ich bin Linkshänder und 17 Jahre alt. Kriege ich das mit dem Gitarre Spielen trotzdem noch hin? Ich mein, Älteren wird ja nachgesagt sie seien nicht mehr so lernfähig wie jüngere Kinder und erst recht nicht wenn die Älteren linkshändig sind. Kann ich nun Gitarre spielen erlernen oder nicht?
Kein Problem. Alter spielt keine Rolle. Übung macht den Meister.
Ich habe auch erst mit 18 J. angefangen mit der Gitarre.
Jetzt spiele ich schon..äh, na ja, jedenfalls über 25 Jahre etwa.
Wenn Du viel und vorallem gut übst (suche einen kompetenten Lehrer)und auch
große Ambitionen haben solltest kannst Du es locker bis zur 2. Bundesliga schaffen.
Die 1. wäre auch möglich, aber da fehlen einem meistens die besonderen Kontakte.
Gruß
JoE
In allen erhältlichen Gitarrenschulen sind Grifftabellen und Tabulaturen und Scalen für RH gedruckt.
Gibt es Probleme für LH bei der Zuordnung oder soll man diese
spiegeln, was am PC möglich ist. Macht das überhaupt Sinn. Denn kauft man Songbooks
oder andere Hefte, dann stimmts ja wieder nicht. Entweder umdenken oder alles
vorhandene Material spiegeln. Bitte um Erfahrungswerte !!
Vielleicht gibts es schon Gitarrenschulen oder Songbooks oder anderes für Linkshänder
richtig abgedruckt (Grifftabellen und Tabulaturen und Scalen) oder
in naher Zukunft (nicht in 5 Jahren). Aber wo ?? Bitte um Hinweise ??
Dank und Grüße
Johann
In allen erhältlichen Gitarrenschulen sind Grifftabellen und Tabulaturen und Scalen für RH gedruckt.
Gibt es Probleme für LH bei der Zuordnung oder soll man diese
spiegeln, was am PC möglich ist. Macht das überhaupt Sinn.
Ich frage mich noch, ob man als LH mit den normal gedruckten
Grifftabellen und Tabulaturen und Scalen mit den selben Probleme zu kämpfen hat
wie mit allen anderen schon beschriebenen alltäglichen Dingen.
Als Scalen bezeichne ich hier Bilder, wo der E-Gitarrenhals (alle 24 Bünde)
aufgezeichnet ist und alle Töne (z.B. der C-Dur Tonleiter)die zu spielen sind vom
1. bis 23. Bund von links nach rechts eingezeichnet sind.
Wenn man diese doch von Anfang an so lernt und nicht anders kennt und nach
Jahren eine gewisse Routine darin hat sollte die Zuordnung doch funktionieren,
oder spielen auch hier noch andere Abläufe im Gehirn usw. noch eine entscheidende
Rolle. Im Kopf zu spiegeln wie Du es machst ist vielleicht einfacher oder
bequemer, als alles umzuschreiben. Oder bremst diese Kopfarbeit zu sehr die
Kreativität. Ich rechne mit Routine und Übungssache in einem Zeitraum von
5 - 10 Jahren mit dem Gitarrenspiel und auch intensives Üben mit professionellem
Anspruch. Kann das funktionieren oder heißt es dann am Schluß doch, hätte ich
doch....??
Spiegelt man von Anfang an und bekommt man andere Songbooks in die Hände, dann
stimmts wieder nicht. Wenn man einmal spielgelt muss man immer spiegeln.
Oder gehts auch ohne, von Anfang an??
Gruß
Johann
susanne2
19.04.2004, 06:45
Hallo Nadine
Ich hab ja leider keine Erfahrungen mit Linkshandgitarre, nur mit Rechthand.
Ich bin aber ziemlich sicher, dass ich weiter gekommen wäre, wenn ich von vornherein andersrum gelernt hätte. Ein schönes, für mich einleuchtendes Beispiel ist, dass ich Riesenprobleme mit den Fingersätzen hab. Wenn du Konzertgitarre spielst, sind immer Fingersätze in den Noten, mit welchem Finger du welchen Ton rechts anschlägst, damit man einen möglichst flüssigen Bewegungsablauf hat. Ich krieg da regelmäßig ein Horn und mache laut meinem Gitarristenkollegen "unmögliches Zeug" - das war damals im Unterricht auch schon immer ein großes Thema.
Es kommt ja nicht so sehr auf Kraft und Tempo an, sonst hättet ihr alle recht, dass wir dafür besser greifen können. Mit der rechten Hand muss man schon recht komplizierte Bewegungsabläufe hinkriegen und das auch noch "freischwebend", man sollte sich (zumindest beim Picking) ja nicht gemütlich aufstützen.
Da ich aber schon ziemlich weit gekommen bin und meine Gitarre ständig brauche (ich begleite meine Schüler- es gibt viel schöne Noten für Querflöte und Gitarre) bin ich jetzt zu faul, nochmal von vorne anzufangen, ich bin schon froh, wenn ich die Zeit zum Flöteüben finde. Aber eigentlich müsste ich es mal versuchen. Naja, vielleicht krieg ich nochmal die Kurve in den nächsten großen Ferien...
Zu den Tabulaturen kann ich nur sagen: lernt gleich Noten, da ist der Nchteil definitiv kleiner und ihr müsst nix spiegeln. Wenn ich jetzt nicht ganz doof bin (ist noch früh...) müsste man doch die Fingersätze links und rechts so übernehmen können. es ist am Anfang ein bisschen aufwendiger, als Tabulatur, aber vielseitiger und Handunabhängig.
Matthias-
Was spiegelt Herr Loszo da? Ich kann mir keinen soo großen Vorteil vorstellen- Noten sind doch eine normale Schrift, die schaffen wir LH doch auch von links nach rechts zu lesen,sind es von Text auch so gewohnt- wär das nicht verwirrend, wenn man plötzlich in die andere Richtung liest?
Sorry für Rechtschreib und sonstige Fehler- meine Katze hüpft hier ständig rum und macht mich irre...
Alexander
21.04.2004, 00:03
Hallo Nadine
Ich hab ja leider keine Erfahrungen mit Linkshandgitarre, nur mit Rechthand.
Ich bin aber ziemlich sicher, dass ich weiter gekommen wäre, wenn ich von vornherein andersrum gelernt hätte. Ein schönes, für mich einleuchtendes Beispiel ist, dass ich Riesenprobleme mit den Fingersätzen hab. Wenn du Konzertgitarre spielst, sind immer Fingersätze in den Noten, mit welchem Finger du welchen Ton rechts anschlägst, damit man einen möglichst flüssigen Bewegungsablauf hat. Ich krieg da regelmäßig ein Horn und mache laut meinem Gitarristenkollegen "unmögliches Zeug" - das war damals im Unterricht auch schon immer ein großes Thema.
Es kommt ja nicht so sehr auf Kraft und Tempo an, sonst hättet ihr alle recht, dass wir dafür besser greifen können. Mit der rechten Hand muss man schon recht komplizierte Bewegungsabläufe hinkriegen und das auch noch "freischwebend", man sollte sich (zumindest beim Picking) ja nicht
ich kann nur allen Linkshändern nach 16 jährigem rechtshändigen Spiel und mittlerweile 17 Jahre linkshändigem Gitarrespiel raten, von vorneherein linkshändig zu spielen, d.h. rechte Hand als Greifhand einsetzen. Auch ich habe aus den bekannten Gründen als Llnkshänder wie ein Rechtshänder Gitarre gespielt, Gitarrrenakkorde lernen, kein Problem, auch die Jazzakkorde stellten keine Schwierigkeit dar, aber die Anschlagsdynamik: was nützten mir da all die schönen Akkorde. Die Umschulung war ein harter Weg, erspart es Euch. Leider gibt es immer noch Multiplikatoren, sprich Autoren in Gitarrenmagazinen, die Linkshändern zu Rechtshänder Gitarrenspiel raten, und dann prominente Beispiele wie Gary Moore anführen, oder darauf hinweisen, daß es ja auch keine Klaviere für Linkshänder gibt (obwohl auf einer der letzten Musikmessen eine zugegebenermaßen wohl einmalige, Sonderanfertigung für Linkshänder ausgestellt gewesen sein soll), lasst euch davon nicht beeindrucken (das tut zwar eigentlich nix zur Sache, aber Jimi Hendrix ist ja wohl immer noch der berühmteste Stromgitarrrenspieler aller Zeiten, und der spielte als Linkshänder). Im Klassikbereich is ja wohl auch ohne Rechte Hand Anschlagdynamik alles nichts.
Hallo, ich bin 44 Jahre und habe erst jetzt mit dem Spielen angefangen :-)
Mit 17 ist ein Super Alter. Fang einfach an, es gibt nichts schöneres als ein Instrument zu Spielen.
Gruß, David.
Man sollte nicht nur weil man linkshänder ist auch zwangsläufig auf einer linkshändergitarre lernen. viel mehr sinn macht es wenn man sich eine unbespannte und am besten klassische (weil keine knöppe dran sind) gitarre nimmt und beobachtet wie man sie instinktiv oder intuitiv halten würde.
ich bin linkshänder und spiele seit 16-17 jahren "rechtsherum" gitarre. hat durchaus auch seine vorteile. außerdem ist die rechts/links frage bei beidhändigen tätigkeiten (wie z.B. das gitarrespielen) ohnehin irrelevant.
grüße tobi
Als linkshänder ist man gewohnt, vieles so zu machen wie rechtshänder. Es gibt viele sachen die auf den ersten blick Bihändig sind, man meint dann, eh wurscht. Das stimmt aber nicht.
z.B. Schlagzeug, Es ist nicht wurscht mit welcher hand man den beat spielt. Es gibt unterschiede. habe umgelernt, da ich nicht weitergekommen bin. und siehe da, es geht nach anfänglichen problemen viel leichter.
wer weiß wie gut du gitarre spielen könntest wenn du sie umspannst.
Also, ich hab mit 14 angefangen Gitarre zu spielen, ,,normal", also wie jeder Rechtshänder. War einfach einfacher in unserem Kurs nur mit Rechten, da musste ich nicht immer umdenken. Und ganz ehrlich:Ich hatte von Anfang an überhaupt keine Probleme, bei mir hats super hingehauen!! ...Jetzt spiel ich fast zwei Jahre-und lern ab jetzt auf ner zweiten Gitarre auch auf links, mal schauen, wie sich das so entwickelt!LG,Judith
Jhonny Walker
02.12.2005, 18:57
Hallo Nadine
Ich hab ja leider keine Erfahrungen mit Linkshandgitarre, nur mit Rechthand.
Ich bin aber ziemlich sicher, dass ich weiter gekommen wäre, wenn ich von vornherein andersrum gelernt hätte. Ein schönes, für mich einleuchtendes Beispiel ist, dass ich Riesenprobleme mit den Fingersätzen hab. Wenn du Konzertgitarre spielst, sind immer Fingersätze in den Noten, mit welchem Finger du welchen Ton rechts anschlägst, damit man einen möglichst flüssigen Bewegungsablauf hat. Ich krieg da regelmäßig ein Horn und mache laut meinem Gitarristenkollegen "unmögliches Zeug" - das war damals im Unterricht auch schon immer ein großes Thema.
Es kommt ja nicht so sehr auf Kraft und Tempo an, sonst hättet ihr alle recht, dass wir dafür besser greifen können. Mit der rechten Hand muss man schon recht komplizierte Bewegungsabläufe hinkriegen und das auch noch "freischwebend", man sollte sich (zumindest beim Picking) ja nicht
ich kann nur allen Linkshändern nach 16 jährigem rechtshändigen Spiel und mittlerweile 17 Jahre linkshändigem Gitarrespiel raten, von vorneherein linkshändig zu spielen, d.h. rechte Hand als Greifhand einsetzen. Auch ich habe aus den bekannten Gründen als Llnkshänder wie ein Rechtshänder Gitarre gespielt, Gitarrrenakkorde lernen, kein Problem, auch die Jazzakkorde stellten keine Schwierigkeit dar, aber die Anschlagsdynamik: was nützten mir da all die schönen Akkorde. Die Umschulung war ein harter Weg, erspart es Euch. Leider gibt es immer noch Multiplikatoren, sprich Autoren in Gitarrenmagazinen, die Linkshändern zu Rechtshänder Gitarrenspiel raten, und dann prominente Beispiele wie Gary Moore anführen, oder darauf hinweisen, daß es ja auch keine Klaviere für Linkshänder gibt (obwohl auf einer der letzten Musikmessen eine zugegebenermaßen wohl einmalige, Sonderanfertigung für Linkshänder ausgestellt gewesen sein soll), lasst euch davon nicht beeindrucken (das tut zwar eigentlich nix zur Sache, aber Jimi Hendrix ist ja wohl immer noch der berühmteste Stromgitarrrenspieler aller Zeiten, und der spielte als Linkshänder). Im Klassikbereich is ja wohl auch ohne Rechte Hand Anschlagdynamik alles nichts.
Hi!! Ich spiel volll gerne Gitarre!! Weiß jemand ne Hp, wo von ganz vielen Songs die Akkorde aufgelistet sind?? Bitte schreibt so bald wie möglich!!!!!
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