Vollständige Version anzeigen : Rückschulung - trotzdem Zweifel?
Hallo ihr alle,
ich wollte doch nochmal schreiben, auch wenn das letzte mal noch nicht so lange her ist. Meine Tochter schreibt viel mit der linken Hand, wenn auch nicht ausschließlich. Heute hat sie das erste Diktat in der Schule mit links geschrieben und sie sagte, es ginge gut. Habe mit der Lehrerin telefoniert und die meinte, die Schrift wäre gar nicht so schlecht, allerdings hätte sie das Gefühl meine Tochter schreibt nur mit links, weil sie weiß, sie wird dafür gelobt. Sie hätte das Gefühl es kommt nicht absolut freiwillig nur von ihr. Mehr so, das sie merkt für links wird sie gelobt und deshalb hätte sie gar nicht die freie Wahl. Natürlich lobe ich sie, wenn sie mit links schreibt. Aber ist das falsch? Ich war erstmal verunsichert, auch wenn ich es mir nicht habe anmerken lassen. Wie bringt man Kinder dazu Angewohnheiten, die nicht gerade ideal sind sein zu lassen. Doch über viel Lob für Besserung oder? Die Lehrerin meinte, sie würde meiner Tochter keine Steine in den Weg legen, wenn sie mit links schreiben möchte, allerdings sagt sie ihr auch, sie solle die Hand nehmen die sie möchte. Sie sagte zu mir, meine Tochter hätte sich doch die rechte Hand selber ausgesucht, keiner hätte sie gezwungen mit rechts zu schreiben. Also könne die Hand nicht so verkehrt sein. Ich wußte dazu nicht viel zu sagen. Hat jemand Erfahrung, warum ein Kind mit der nicht dominaten Hand schreibt, obwohl es nicht gedrängt wurde dies zu tun? Warum meine Tochter mit rechts schreibt, obwohl sie laut seriöser anerkannter LH-Beraterin eindeutig Linkshänderin ist, ist auch mir nach wie vor ein Rätsel. Trotzdem denke ich ist eine Rückschuöung der richtige Weg. Sie ist immer so positiv, wenn sie mit links schreibt. Oder ist sie das etwa nur, weil ich dem positiv gegenüber stehe? Sind meine Zweifel falsch? Also, werde morgen mal nachschauen, ob sich jemand gemeldet hat. Liebe Grüße Anne
Rosalind
01.12.2004, 18:24
>Hallo ihr alle,
>ich wollte doch nochmal schreiben, auch wenn das letzte mal noch nicht so lange her ist. Meine Tochter schreibt viel mit der linken Hand, wenn auch nicht ausschließlich. Heute hat sie das erste Diktat in der Schule mit links geschrieben und sie sagte, es ginge gut. Habe mit der Lehrerin telefoniert und die meinte, die Schrift wäre gar nicht so schlecht, allerdings hätte sie das Gefühl meine Tochter schreibt nur mit links, weil sie weiß, sie wird dafür gelobt. Sie hätte das Gefühl es kommt nicht absolut freiwillig nur von ihr. Mehr so, das sie merkt für links wird sie gelobt und deshalb hätte sie gar nicht die freie Wahl. Natürlich lobe ich sie, wenn sie mit links schreibt. Aber ist das falsch? Ich war erstmal verunsichert, auch wenn ich es mir nicht habe anmerken lassen. Wie bringt man Kinder dazu Angewohnheiten, die nicht gerade ideal sind sein zu lassen. Doch über viel Lob für Besserung oder? Die Lehrerin meinte, sie würde meiner Tochter keine Steine in den Weg legen, wenn sie mit links schreiben möchte, allerdings sagt sie ihr auch, sie solle die Hand nehmen die sie möchte. Sie sagte zu mir, meine Tochter hätte sich doch die rechte Hand selber ausgesucht, keiner hätte sie gezwungen mit rechts zu schreiben. Also könne die Hand nicht so verkehrt sein. Ich wußte dazu nicht viel zu sagen. Hat jemand Erfahrung, warum ein Kind mit der nicht dominaten Hand schreibt, obwohl es nicht gedrängt wurde dies zu tun? Warum meine Tochter mit rechts schreibt, obwohl sie laut seriöser anerkannter LH-Beraterin eindeutig Linkshänderin ist, ist auch mir nach wie vor ein Rätsel. Trotzdem denke ich ist eine Rückschuöung der richtige Weg. Sie ist immer so positiv, wenn sie mit links schreibt. Oder ist sie das etwa nur, weil ich dem positiv gegenüber stehe? Sind meine Zweifel falsch? Also, werde morgen mal nachschauen, ob sich jemand gemeldet hat. Liebe Grüße Anne
Es kann sein, dass deine Tochter sich selbst umgeschult hat. Vielleicht hat sie schon mit so ca 1 - 2 Jahren mal aufgeschnappt, dass Rechtshändig besser oder üblicher sei. Das wird sich kaum rekonstruieren lassen.
Wenn deine Tochter definitiv Linkshänderin ist, so würde ich nach dem. was du geschrieben hast, die Rückschulung weiter betreiben. In anderen Bereichen entscheiden Eltern auch gegen die Wünsche der Kinder. Oder würdest du nicht einschreiten, wenn dein Kind viel zu dünn angezogen raus wollte, oder wenn es plötzlich unfeine Tischmanieren an den Tag legte, oder... du kennst sicher genug Beispiele.
Ein - nicht linkshändiges - Beispiel dafür, wie früh Kinder schon Sachen mitbekommen, hatten wir im Bekanntenkreis: die ca 1,5jährige machte Schwierigkeiten beim Zähneputzen. Sie bekam dann eine Unterhaltung ihrer Mutter mit einem angehenden Zahnarzt mit, der der Mutter die schrecklichen Zähne so etlicher Fünfjähriger schilderte, die er in seiner Ausbildung gesehen hatte. Von Stund an war Zähneputzen kein Problem mehr
Petra-Gast
02.12.2004, 07:41
Hallo Anne,
vielleicht kannst Du Deine Tochter mit anderen linkshändigen Kindern zusammenbringen zwecks Erfahrungsaustausch?
Viele Grüße
Petra
>>Hallo ihr alle,
>>ich wollte doch nochmal schreiben, auch wenn das letzte mal noch nicht so lange her ist. Meine Tochter schreibt viel mit der linken Hand, wenn auch nicht ausschließlich. Heute hat sie das erste Diktat in der Schule mit links geschrieben und sie sagte, es ginge gut. Habe mit der Lehrerin telefoniert und die meinte, die Schrift wäre gar nicht so schlecht, allerdings hätte sie das Gefühl meine Tochter schreibt nur mit links, weil sie weiß, sie wird dafür gelobt. Sie hätte das Gefühl es kommt nicht absolut freiwillig nur von ihr. Mehr so, das sie merkt für links wird sie gelobt und deshalb hätte sie gar nicht die freie Wahl. Natürlich lobe ich sie, wenn sie mit links schreibt. Aber ist das falsch? Ich war erstmal verunsichert, auch wenn ich es mir nicht habe anmerken lassen. Wie bringt man Kinder dazu Angewohnheiten, die nicht gerade ideal sind sein zu lassen. Doch über viel Lob für Besserung oder? Die Lehrerin meinte, sie würde meiner Tochter keine Steine in den Weg legen, wenn sie mit links schreiben möchte, allerdings sagt sie ihr auch, sie solle die Hand nehmen die sie möchte. Sie sagte zu mir, meine Tochter hätte sich doch die rechte Hand selber ausgesucht, keiner hätte sie gezwungen mit rechts zu schreiben. Also könne die Hand nicht so verkehrt sein. Ich wußte dazu nicht viel zu sagen. Hat jemand Erfahrung, warum ein Kind mit der nicht dominaten Hand schreibt, obwohl es nicht gedrängt wurde dies zu tun? Warum meine Tochter mit rechts schreibt, obwohl sie laut seriöser anerkannter LH-Beraterin eindeutig Linkshänderin ist, ist auch mir nach wie vor ein Rätsel. Trotzdem denke ich ist eine Rückschuöung der richtige Weg. Sie ist immer so positiv, wenn sie mit links schreibt. Oder ist sie das etwa nur, weil ich dem positiv gegenüber stehe? Sind meine Zweifel falsch? Also, werde morgen mal nachschauen, ob sich jemand gemeldet hat. Liebe Grüße Anne
>Es kann sein, dass deine Tochter sich selbst umgeschult hat. Vielleicht hat sie schon mit so ca 1 - 2 Jahren mal aufgeschnappt, dass Rechtshändig besser oder üblicher sei. Das wird sich kaum rekonstruieren lassen.
>Wenn deine Tochter definitiv Linkshänderin ist, so würde ich nach dem. was du geschrieben hast, die Rückschulung weiter betreiben. In anderen Bereichen entscheiden Eltern auch gegen die Wünsche der Kinder. Oder würdest du nicht einschreiten, wenn dein Kind viel zu dünn angezogen raus wollte, oder wenn es plötzlich unfeine Tischmanieren an den Tag legte, oder... du kennst sicher genug Beispiele.
>Ein - nicht linkshändiges - Beispiel dafür, wie früh Kinder schon Sachen mitbekommen, hatten wir im Bekanntenkreis: die ca 1,5jährige machte Schwierigkeiten beim Zähneputzen. Sie bekam dann eine Unterhaltung ihrer Mutter mit einem angehenden Zahnarzt mit, der der Mutter die schrecklichen Zähne so etlicher Fünfjähriger schilderte, die er in seiner Ausbildung gesehen hatte. Von Stund an war Zähneputzen kein Problem mehr
Hallo,
íst eigentlich auch meine Meinung. Meiner großen Tochter habe ich auch abgewöhnt immer nachts zu mir zu kommen, indem ich sie für jede durchgeschlafene Nacht übermäßig gelobt habe. Ist sicher nicht eins zu eins zu vergleichen, aber ähnlich ist es schon. Kinder können doch das drumherum und die Folgen ihrer Angewohnheiten noch gar nicht absehen. Aber wenn die Lehrerin sowas sagt, bin ich eben erstmal verunsichert. Hatte auch schon zwischendurch mal die LH-Beraterin angerufen und gefragt, ob sie sich bei meiner Tochter auch ganz sicher ist. Irgendwie kam der Gedanke in mir hoch, das ich bloß nicht aus einer Rechtshänderin eine Linkshänderin mache. Aber sie läßt keinen Zweifel daran. Habe auch den Bericht, dort steht eindeutig, das meine Tochter eine umgeschulte Linkshänderin ist. Ihre Schwierigkeiten passen auch dazu. Werde mich wohl weiter mit meiner Tochter durchkämpfen.
Gruß Anne
Anne schrieb unter Anderem:
"Meine Tochter schreibt viel mit der linken Hand, wenn auch nicht ausschließlich. Heute hat sie das erste Diktat in der Schule mit links geschrieben und sie sagte, es ginge gut. Habe mit der Lehrerin telefoniert und die meinte, die Schrift wäre gar nicht so schlecht, allerdings hätte sie das Gefühl meine Tochter schreibt nur mit links, weil sie weiß, sie wird dafür gelobt.
[...]
Sie sagte zu mir, meine Tochter hätte sich doch die rechte Hand selber ausgesucht, keiner hätte sie gezwungen mit rechts zu schreiben. Also könne die Hand nicht so verkehrt sein."
Was ist denn nun wahrscheinlicher:
- daß Deine Tochter erst einmal die rechte Hand genommen hat, weil es so vorgemacht wurde, und weil es alle anderen in der Gruppe taten (und die Gruppe ist wichtig)
oder
- daß Deine Tochter, nur weil sie dann von einigen Erwachsenen (außerhalb der Gruppe) dafür gelobt wird, jetzt ganze Diktate mit links schreibt.
Okay, man weiß vielleicht ohne Test nicht ob sie Links- oder Rechtshänderin ist, aber die Argumentation von der Lehrerin ist trotzdem nicht direkt logisch. Es ist wohl nicht untypisch, wenn Pädagogen den Effekt von Erwachsenenlob überbewerten, und Gruppenmechanismen herunterspielen, aber ob es stimmt ist eine andere Frage.
Tilman
>Anne schrieb unter Anderem:
>"Meine Tochter schreibt viel mit der linken Hand, wenn auch nicht ausschließlich. Heute hat sie das erste Diktat in der Schule mit links geschrieben und sie sagte, es ginge gut. Habe mit der Lehrerin telefoniert und die meinte, die Schrift wäre gar nicht so schlecht, allerdings hätte sie das Gefühl meine Tochter schreibt nur mit links, weil sie weiß, sie wird dafür gelobt.
>[...]
>Sie sagte zu mir, meine Tochter hätte sich doch die rechte Hand selber ausgesucht, keiner hätte sie gezwungen mit rechts zu schreiben. Also könne die Hand nicht so verkehrt sein."
>Was ist denn nun wahrscheinlicher:
>- daß Deine Tochter erst einmal die rechte Hand genommen hat, weil es so vorgemacht wurde, und weil es alle anderen in der Gruppe taten (und die Gruppe ist wichtig)
>oder
>- daß Deine Tochter, nur weil sie dann von einigen Erwachsenen (außerhalb der Gruppe) dafür gelobt wird, jetzt ganze Diktate mit links schreibt.
>Okay, man weiß vielleicht ohne Test nicht ob sie Links- oder Rechtshänderin ist, aber die Argumentation von der Lehrerin ist trotzdem nicht direkt logisch.
Es ist wohl nicht untypisch, wenn Pädagogen den Effekt von Erwachsenenlob überbewerten, und Gruppenmechanismen herunterspielen, aber ob es stimmt ist eine andere Frage.
>Tilman
Hallo Tilman,
der Test hat eindeutig und laut LH-Beraterin zweifelsfrei erwiesen, das meine Tochter Linkshänderin ist. Hatte sie anfangs nochmal angerufen und gefragt, ob sie sich wirklich sicher ist. Sie ist sich ganz sicher. Deshalbdenke ich ja auch im Prinzip das Richtige für meine Tochter zu tun, indem ich sie lobe wenn sie mit links schreibt, ihr sage wie schön sie schon schreibt und so weiter. Aber so Bemerkungen von der Lehrerin bringen mich irgendwie aus dem Konzept. Und schließlich habe ich auch keine Erklärung dafür, warum sie überhaupt erst angefangen hat mit rechts zu schreiben. Sicher macht sie nach, aber so extrem? Meine Tochter selbst sagte mal zu mir, sie könne nicht mit links schreiben, weil ich ja mit rechts schreiben würde und sie hätte doch von mir das meiste geerbt. Sie wolle so wie ich sein. Ich habe sie dann gefragt, ob sie denn mit links schreiben würde, wenn ich das tun würde. Daraufhin sagte sie ohne zu zögern, ja sofort. Hat mich richtig erschreckt, wie wichtig ihr das ist.
Gruß Anne
Rosalind
02.12.2004, 09:16
>Hallo Anne,
>vielleicht kannst Du Deine Tochter mit anderen linkshändigen Kindern zusammenbringen zwecks Erfahrungsaustausch?
>Viele Grüße
>Petra
gute Idee!
weg vom Besonderen, hin zum Normalen.
dazu fällt mir noch was ein: Manchmal hilft es, Unterschiede zu betonen, auch außerhalb der Linkshändigkeit. Beispiel: Du hast blonde Haare, ich hab schwarze (oder umgekehrt), der Papa kann besser kochen, die Mama kann besser basteln....und dann betonen, wieviel interessanter es doch ist, dass wir alle verschieden sind. Wär ja langweilig, wenn wir alle gleich wären, und wir könnten uns gar nicht gut gegenseitig helfen... so in dem Stil.
Gute Nerven wünscht
Rosalind
> Und schließlich habe ich auch keine Erklärung dafür, warum sie überhaupt erst angefangen hat mit rechts zu schreiben. Sicher macht sie nach, aber so extrem? Meine Tochter selbst sagte mal zu mir, sie könne nicht mit links schreiben, weil ich ja mit rechts schreiben würde und sie hätte doch von mir das meiste geerbt. Sie wolle so wie ich sein. Ich habe sie dann gefragt, ob sie denn mit links schreiben würde, wenn ich das tun würde. Daraufhin sagte sie ohne zu zögern, ja sofort. Hat mich richtig erschreckt, wie wichtig ihr das ist.
Na, da hast Du aber doch die eindeutige Erklärung!!!!
Gibt es eigentlich weitere LH in der Klasse Deiner Tochter? Schreiben diese alle mit links? Wenn ja, hätte Deine Tochter durch diese schon eine positive Unterstützung.
Nebenbei bin auch ich laut meiner Mutter niemals zum Rechtshantieren angehalten worden. Obwohl ich ihrer Ansicht nach von Anfang an immer eine eindeutige LH war (was mir allerdings nie jemand gesagt hatte!!!!- unerhört! Ich dachte immer, ich sei falsch!), hätte sie beobachtet, wie ich schon als Kleinkind begonnen habe, mich selber umgeschulen, sie hätte mich da selber entscheiden lassen. Und ich ging da wirklich absolut penibel an dieses Projekt heran, habe sogar noch Errinnerungen daran, wie ich mir immer vorstellte, links gelähmt zu sein, um alles ausschließlich rechts zu trainieren. Ich wollte so absolut nicht anders sein, als andere! In meiner Grundschulklasse gab es übrigens keinen einzigen LH, noch wurde dieses Phänomen thematisiert. Vor einiger Zeit habe ich mich testen lassen, mit dem Ergebnis: extreme LH (und das, trotz beinahe zu 100% umgeschult zu sein und im Alter von über 30 Jahren!)
Also Schluss mit den Selbstvorwürfen, wusstest es bisher ja nicht besser. Durch Dein jetziges Engagieren tust Du nicht nur etwas für Deine Tochter, sondern auch für alle anderen LH - super! (-:
LG
D.
Katja Allani
02.12.2004, 21:57
Hallo Anne,
(da ich selbst Lehrerin bin, kann ich das ruhig behaupten:) Lehrer sind nicht immer die besseren Pädagogen. Du machst es genau richtig: Deine Tochter ist lh, also ist es die beste Förderung, die du ihr angedeihen lässt, mit li zu schreiben. Und dass du das über positive Verstärkung (Lob) erreichst, ist total klasse. Also, freue dich, du machst es richtig, weiter so... Wegen der eigenen Entscheidungsfreiheit, die die Lehrerin als Argument anführt: Mein Grundsatz, der mich sowohl zu Hause als Mutter als auch in der Schule gut weiterbringt:
Was Kinder entscheiden können, sollen sie auch entscheiden, was nicht, da bringe ich mich als Erwachsene mit ein. Deine Tochter kann die späteren Folgen eines falschen Handgebrauchs nicht abschätzen, also versuchst du dafür zu sorgen, dass sie den richtigen Weg nimmt.
Viele Grüße
Katja
Hallo Anne,
du schreibst deine Tochter ist eindeutig und zweifelsfrei eine Linkshänderin
d.h. sie ist von NATUR aus LH. Was ist falsch daran die Natur zu unterstützen und zu fördern ??!!
>>Aber so Bemerkungen von der Lehrerin bringen mich irgendwie aus dem Konzept.<<
Wie schon erwähnt, du und deine Tochter, ihr müßt davon überzeugt sein und du mußt stark sein, Nerven bewahren. Auch bei der Rückschulung meiner Tochter stießen wir vorerst auf Ablehnung von Lehrerseite und bekamen erst Unterstützung als man merkte, wir lassen uns von der Rückschulung nicht abbringen.
>>Und schließlich habe ich auch keine Erklärung dafür, warum sie überhaupt erst angefangen hat mit rechts zu schreiben.<<
??? KEINE Erklärung , für mich gibst du dir bereits selbst die Antwort !!!!
>>Sicher macht sie nach, aber so extrem? Meine Tochter selbst sagte mal zu mir, sie könne nicht mit links schreiben, weil ich ja mit rechts schreiben würde und sie hätte doch von mir das meiste geerbt. Sie wolle so wie ich sein. Ich habe sie dann gefragt, ob sie denn mit links schreiben würde, wenn ich das tun würde. Daraufhin sagte sie ohne zu zögern, ja sofort. Hat mich richtig erschreckt, wie wichtig ihr das ist.<<
Du hast doch auch noch eine 15-jährige Tochter, die RH ist. Somit wäre hier noch ein Grund für eine "Anpassung".
Nicht verzagen !!!!
Liebe Grüße
Yasmin
>Hallo ihr alle,
>ich wollte doch nochmal schreiben, auch wenn das letzte mal noch nicht so lange her ist. Meine Tochter schreibt viel mit der linken Hand, wenn auch nicht ausschließlich. Heute hat sie das erste Diktat in der Schule mit links geschrieben und sie sagte, es ginge gut. Habe mit der Lehrerin telefoniert und die meinte, die Schrift wäre gar nicht so schlecht, allerdings hätte sie das Gefühl meine Tochter schreibt nur mit links, weil sie weiß, sie wird dafür gelobt. Sie hätte das Gefühl es kommt nicht absolut freiwillig nur von ihr. Mehr so, das sie merkt für links wird sie gelobt und deshalb hätte sie gar nicht die freie Wahl. Natürlich lobe ich sie, wenn sie mit links schreibt. Aber ist das falsch? Ich war erstmal verunsichert, auch wenn ich es mir nicht habe anmerken lassen. Wie bringt man Kinder dazu Angewohnheiten, die nicht gerade ideal sind sein zu lassen. Doch über viel Lob für Besserung oder? Die Lehrerin meinte, sie würde meiner Tochter keine Steine in den Weg legen, wenn sie mit links schreiben möchte, allerdings sagt sie ihr auch, sie solle die Hand nehmen die sie möchte. Sie sagte zu mir, meine Tochter hätte sich doch die rechte Hand selber ausgesucht, keiner hätte sie gezwungen mit rechts zu schreiben. Also könne die Hand nicht so verkehrt sein. Ich wußte dazu nicht viel zu sagen. Hat jemand Erfahrung, warum ein Kind mit der nicht dominaten Hand schreibt, obwohl es nicht gedrängt wurde dies zu tun? Warum meine Tochter mit rechts schreibt, obwohl sie laut seriöser anerkannter LH-Beraterin eindeutig Linkshänderin ist, ist auch mir nach wie vor ein Rätsel. Trotzdem denke ich ist eine Rückschuöung der richtige Weg. Sie ist immer so positiv, wenn sie mit links schreibt. Oder ist sie das etwa nur, weil ich dem positiv gegenüber stehe? Sind meine Zweifel falsch? Also, werde morgen mal nachschauen, ob sich jemand gemeldet hat. Liebe Grüße Anne
Hallo nochmal allen die geantwortet haben,
ganz lieben Dank für die vielen guten Zusprüche. Hat mir sehr geholfen, wieder Meinungen von Betroffenen zu lesen. Sind auch einige gute Ideen und Vorschläge dabei gewesen. Noch zur Info, in der Klasse meiner Tochter sind mehrere Linkshänder. Habe meine Tochter auch schon darauf hingewiesen, aber sie hatte das gar nicht registriert. Sie meinte erst, das würde nicht stimmen alle schreiben mit rechts. Erst als ich ihr die Namen der Kinder nannte und sie darauf geachtet hat, war ihr klar das es da noch andere gibt. Leider alles Kinder bisher die ihr egal sind, keine von ihren besten Freundinnen. Habe ihr natürlich auch schon erklärt das nicht alle Menschen gleich sein können. Sie ist ja auch blond, ich dunkel usw. Aber manche Dinge wollen Kinder gar nicht so richtig hören und blöd ist sie ja auch nicht. Ihr Argument dazu, aber als Kind warst du auch blond und später werde ich auch dunkle Haare kriegen. Ich war auch schon in der Buchhandlung und die haben sich für mich erkundigt, ob es Kinderbücher gibt über Kinder, die eben Linkshänder sind. So Geschichten zum Vorlesen, das den Kindern das Gefühl vermittelt nicht anders zu sein. Kinder wollen nicht anders sein. Aber leider gibt es kein einziges Buch mit der Thematik. Schade, so habe ich vor Jahren meiner Tochter den Schnuller abgewöhnt. Mit dem Buch von der Schnullerfee. Und auch bei ihr war dann eines nachts die Schnullerfee und hat den Schnuller geholt. Na, anderes Thema. Werde es wohl ohne Buch hinkriegen müssen. Aber nochmal danke für alle guten Ratschläge.
Ganz liebe Grüße Anne
>>Hallo ihr alle,
>>ich wollte doch nochmal schreiben, auch wenn das letzte mal noch nicht so lange her ist. Meine Tochter schreibt viel mit der linken Hand, wenn auch nicht ausschließlich. Heute hat sie das erste Diktat in der Schule mit links geschrieben und sie sagte, es ginge gut. Habe mit der Lehrerin telefoniert und die meinte, die Schrift wäre gar nicht so schlecht, allerdings hätte sie das Gefühl meine Tochter schreibt nur mit links, weil sie weiß, sie wird dafür gelobt. Sie hätte das Gefühl es kommt nicht absolut freiwillig nur von ihr. Mehr so, das sie merkt für links wird sie gelobt und deshalb hätte sie gar nicht die freie Wahl. Natürlich lobe ich sie, wenn sie mit links schreibt. Aber ist das falsch? Ich war erstmal verunsichert, auch wenn ich es mir nicht habe anmerken lassen. Wie bringt man Kinder dazu Angewohnheiten, die nicht gerade ideal sind sein zu lassen. Doch über viel Lob für Besserung oder? Die Lehrerin meinte, sie würde meiner Tochter keine Steine in den Weg legen, wenn sie mit links schreiben möchte, allerdings sagt sie ihr auch, sie solle die Hand nehmen die sie möchte. Sie sagte zu mir, meine Tochter hätte sich doch die rechte Hand selber ausgesucht, keiner hätte sie gezwungen mit rechts zu schreiben. Also könne die Hand nicht so verkehrt sein. Ich wußte dazu nicht viel zu sagen. Hat jemand Erfahrung, warum ein Kind mit der nicht dominaten Hand schreibt, obwohl es nicht gedrängt wurde dies zu tun? Warum meine Tochter mit rechts schreibt, obwohl sie laut seriöser anerkannter LH-Beraterin eindeutig Linkshänderin ist, ist auch mir nach wie vor ein Rätsel. Trotzdem denke ich ist eine Rückschuöung der richtige Weg. Sie ist immer so positiv, wenn sie mit links schreibt. Oder ist sie das etwa nur, weil ich dem positiv gegenüber stehe? Sind meine Zweifel falsch? Also, werde morgen mal nachschauen, ob sich jemand gemeldet hat. Liebe Grüße Anne
>Hallo nochmal allen die geantwortet haben,
>ganz lieben Dank für die vielen guten Zusprüche. Hat mir sehr geholfen, wieder Meinungen von Betroffenen zu lesen. Sind auch einige gute Ideen und Vorschläge dabei gewesen. Noch zur Info, in der Klasse meiner Tochter sind mehrere Linkshänder. Habe meine Tochter auch schon darauf hingewiesen, aber sie hatte das gar nicht registriert. Sie meinte erst, das würde nicht stimmen alle schreiben mit rechts. Erst als ich ihr die Namen der Kinder nannte und sie darauf geachtet hat, war ihr klar das es da noch andere gibt. Leider alles Kinder bisher die ihr egal sind, keine von ihren besten Freundinnen. Habe ihr natürlich auch schon erklärt das nicht alle Menschen gleich sein können. Sie ist ja auch blond, ich dunkel usw. Aber manche Dinge wollen Kinder gar nicht so richtig hören und blöd ist sie ja auch nicht. Ihr Argument dazu, aber als Kind warst du auch blond und später werde ich auch dunkle Haare kriegen. Ich war auch schon in der Buchhandlung und die haben sich für mich erkundigt, ob es Kinderbücher gibt über Kinder, die eben Linkshänder sind. So Geschichten zum Vorlesen, das den Kindern das Gefühl vermittelt nicht anders zu sein. Kinder wollen nicht anders sein. Aber leider gibt es kein einziges Buch mit der Thematik. Schade, so habe ich vor Jahren meiner Tochter den Schnuller abgewöhnt. Mit dem Buch von der Schnullerfee. Und auch bei ihr war dann eines nachts die Schnullerfee und hat den Schnuller geholt. Na, anderes Thema. Werde es wohl ohne Buch hinkriegen müssen. Aber nochmal danke für alle guten Ratschläge.
>Ganz liebe Grüße Anne
################################################## ###############################Ich ich habe als Kind auch gleich rechts geschrieben und niemand hat irgendwas gemerkt trotz meiner typischen Linkshänderanzeichen.1953 war da noch kein Wissen verbreitet. Ich selbst weiß nicht, ob ich probiert habe links zu schreiben und kann niemanden fragen,da ich von vielen Ersatzmüttern erzogen wurde.Chrissi
>>Anne schrieb unter Anderem:
>>"Meine Tochter schreibt viel mit der linken Hand, wenn auch nicht ausschließlich. Heute hat sie das erste Diktat in der Schule mit links geschrieben und sie sagte, es ginge gut. Habe mit der Lehrerin telefoniert und die meinte, die Schrift wäre gar nicht so schlecht, allerdings hätte sie das Gefühl meine Tochter schreibt nur mit links, weil sie weiß, sie wird dafür gelobt.
>>[...]
>>Sie sagte zu mir, meine Tochter hätte sich doch die rechte Hand selber ausgesucht, keiner hätte sie gezwungen mit rechts zu schreiben. Also könne die Hand nicht so verkehrt sein."
>>Was ist denn nun wahrscheinlicher:
>>- daß Deine Tochter erst einmal die rechte Hand genommen hat, weil es so vorgemacht wurde, und weil es alle anderen in der Gruppe taten (und die Gruppe ist wichtig)
>>oder
>>- daß Deine Tochter, nur weil sie dann von einigen Erwachsenen (außerhalb der Gruppe) dafür gelobt wird, jetzt ganze Diktate mit links schreibt.
>>Okay, man weiß vielleicht ohne Test nicht ob sie Links- oder Rechtshänderin ist, aber die Argumentation von der Lehrerin ist trotzdem nicht direkt logisch.
Hallo Anne,
laut Deinen Aussagen, windet sich die Lehrerin Deiner Tochter wie ein Wurm.
Wenn sie doch von Dir die eindeutige Aussage, daß Deine Tochter Linkshänderin ist vernommen hätte, würde sie nicht "darauf hoffen", daß Deine Tochter "Rechtshänderin wird".
Ist mir in letzter Zeit auch öfters aufgefallen, dass viele Mitmenschen, diese Ansicht vertreten.
Warum soll ein LH es nicht mit rechts probieren?
Das sagte auch ein Vater zu mir, der selber mit der linken Hand schreiben durfte, aber sich nun, im Erwachsenenalter nicht mehr so sicher zu sein scheint, ob es eine gute Entscheidung war, als LH aufzutreten, links zu schreiben und zu hantieren.
Es geht immer noch hartnäckig das Märchen um, dass es ein linkshändiger Mensch als Rechtshänder im Leben leichter hätte.
Fühlt sich für mich genauso an, wie die Mär von viel Eisen im Spinat.
Wenn die Pädagogen sich einlassen würden auf das Thema.
Zuhören, was einem die Eltern dazu sagen,
sich weiter informieren, z. B, im Internet,
sich diesbezüglich mit anderen Lehrern austauschen, evtl. auch welchen, die in einer Schule unterrichten, auf dessen Tagesordnung die Unterstützung linkshändiger Kinder steht.
Oft weigern sie sich.
Sagen, wir haben mit LRS und ADS genug zu tun, lasst uns in Ruhe mit Linkshändern, wieder ein neues Thema, die sind doch so selten....
Mein Sohn geht jetzt auf eine weiterführende Schule, mal sehen, wie es da ist..
Ich finde es schön, wie Du Deine Tochter aus ganzem Herzen loben kannst, wenn sie mit ihrer dominanten linken Hand schreibt.
Viel Kraft Euch beiden :-)
Liebe Grüsse
Claudia
>Hallo Anne,
>(da ich selbst Lehrerin bin, kann ich das ruhig behaupten:) Lehrer sind nicht immer die besseren Pädagogen. Du machst es genau richtig: Deine Tochter ist lh, also ist es die beste Förderung, die du ihr angedeihen lässt, mit li zu schreiben. Und dass du das über positive Verstärkung (Lob) erreichst, ist total klasse. Also, freue dich, du machst es richtig, weiter so... Wegen der eigenen Entscheidungsfreiheit, die die Lehrerin als Argument anführt: Mein Grundsatz, der mich sowohl zu Hause als Mutter als auch in der Schule gut weiterbringt:
>Was Kinder entscheiden können, sollen sie auch entscheiden, was nicht, da bringe ich mich als Erwachsene mit ein. Deine Tochter kann die späteren Folgen eines falschen Handgebrauchs nicht abschätzen, also versuchst du dafür zu sorgen, dass sie den richtigen Weg nimmt.
>Viele Grüße
>Katja
hallo katja
Auch meine kleine Tochter macht seit einiger Zeit die Rückschulung - auch uns quält immer wieder der Gedanke daß wir zu viel von unserer Tochter verlangen.
(Nachspurübungen, Konsequenz einfordern beim Handgebrauch, etc. etc.)
Gelegentlich hören wir dann die selben Argumente wie Anne, doch wir sind der Überzeugung daß man einem 8 jährigen Kind nicht die Entscheidung überlaßen kann,doch mit der rechten Hand weiter zu schreiben.Sie meint ihre schrift ist rechts viel schöner, trotzdem läßt sie sich durch postive Verstärkung gut von uns leiten, so daß wir hoffen, den richtigen Weg, auch wenn er unbequem ist im Moment für unseren Schatz zu gehen.
Macht weiter so Ciao Ute
>>>Anne schrieb unter Anderem:
>>>"Meine Tochter schreibt viel mit der linken Hand, wenn auch nicht ausschließlich. Heute hat sie das erste Diktat in der Schule mit links geschrieben und sie sagte, es ginge gut. Habe mit der Lehrerin telefoniert und die meinte, die Schrift wäre gar nicht so schlecht, allerdings hätte sie das Gefühl meine Tochter schreibt nur mit links, weil sie weiß, sie wird dafür gelobt.
>>>[...]
>>>Sie sagte zu mir, meine Tochter hätte sich doch die rechte Hand selber ausgesucht, keiner hätte sie gezwungen mit rechts zu schreiben. Also könne die Hand nicht so verkehrt sein."
>>>Was ist denn nun wahrscheinlicher:
>>>- daß Deine Tochter erst einmal die rechte Hand genommen hat, weil es so vorgemacht wurde, und weil es alle anderen in der Gruppe taten (und die Gruppe ist wichtig)
>>>oder
>>>- daß Deine Tochter, nur weil sie dann von einigen Erwachsenen (außerhalb der Gruppe) dafür gelobt wird, jetzt ganze Diktate mit links schreibt.
>>>Okay, man weiß vielleicht ohne Test nicht ob sie Links- oder Rechtshänderin ist, aber die Argumentation von der Lehrerin ist trotzdem nicht direkt logisch.
>Hallo Anne,
>laut Deinen Aussagen, windet sich die Lehrerin Deiner Tochter wie ein Wurm.
>Wenn sie doch von Dir die eindeutige Aussage, daß Deine Tochter Linkshänderin ist vernommen hätte, würde sie nicht "darauf hoffen", daß Deine Tochter "Rechtshänderin wird".
>Ist mir in letzter Zeit auch öfters aufgefallen, dass viele Mitmenschen, diese Ansicht vertreten.
>Warum soll ein LH es nicht mit rechts probieren?
>Das sagte auch ein Vater zu mir, der selber mit der linken Hand schreiben durfte, aber sich nun, im Erwachsenenalter nicht mehr so sicher zu sein scheint, ob es eine gute Entscheidung war, als LH aufzutreten, links zu schreiben und zu hantieren.
>Es geht immer noch hartnäckig das Märchen um, dass es ein linkshändiger Mensch als Rechtshänder im Leben leichter hätte.
>Fühlt sich für mich genauso an, wie die Mär von viel Eisen im Spinat.
>Wenn die Pädagogen sich einlassen würden auf das Thema.
>Zuhören, was einem die Eltern dazu sagen,
>sich weiter informieren, z. B, im Internet,
>sich diesbezüglich mit anderen Lehrern austauschen, evtl. auch welchen, die in einer Schule unterrichten, auf dessen Tagesordnung die Unterstützung linkshändiger Kinder steht.
>Oft weigern sie sich.
>Sagen, wir haben mit LRS und ADS genug zu tun, lasst uns in Ruhe mit Linkshändern, wieder ein neues Thema, die sind doch so selten....
>Mein Sohn geht jetzt auf eine weiterführende Schule, mal sehen, wie es da ist..
>Ich finde es schön, wie Du Deine Tochter aus ganzem Herzen loben kannst, wenn sie mit ihrer dominanten linken Hand schreibt.
>Viel Kraft Euch beiden :-)
>Liebe Grüsse
>Claudia
Hallo Claudia,
vielen Dank für die Unterstützung. Ja, die Lehrerin ist wirklich sehr unentschlossen. Sie will meine Tochter mit links schreiben lassen, aber eine Rückschulung nicht aktiv unterstützen. Werde ihr nun den Bericht der LH-Beraterin kopieren und diese auch bitten selbst mal mit der Lehrerin zu telefonieren. Ich denke, die Lehrerin hat vielleicht nur keine Ahnung und ist, wie du schon sagst, schrecklich überfordert sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Muß ich sie wohl etwas zu zwingen. Ich hoffe es hilft ein bischen.
Liebe Grüße Anne
Ja, die Lehrerin ist wirklich sehr unentschlossen. Sie will meine Tochter mit links schreiben lassen, aber eine Rückschulung nicht aktiv unterstützen. Werde ihr nun den Bericht der LH-Beraterin kopieren und diese auch bitten selbst mal mit der Lehrerin zu telefonieren. Ich denke, die Lehrerin hat vielleicht nur keine Ahnung und ist, wie du schon sagst, schrecklich überfordert sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Muß ich sie wohl etwas zu zwingen. Ich hoffe es hilft ein bischen.
Hallo Anne,
es kann auch sein, dass die Lehrerin Deiner Tochter selbst umgeschulte Linkshänderin ist, das kommt oft vor, so wie z. B. der Lehrer meines Sohnes, der mir "das linkshändige Kind in der Grundschule" von Frau Dr. Sattler zum Elterngespräch mitgebracht hatte, und meinte, ich solle mich doch da mal informieren. Er besitzt dieses Buch ja auch und denkt gar nicht daran, es in seinen Unterricht mit einzubeziehen.
Bei Schwierigkeiten mit dem Häkeln meinte er, ich solle mich doch mit der Fachlehrerin auseinandersetzen, obwohl er der Conrektor ist.
Ganz schön blöd fand ich das, aber nachdem ich erfahren hatte, dass er eigentlich auch Linkshänder ist, war das Ganze besser nachzuvollziehen.
Vorher hatte ich mich tierisch über sein Desinteresse aufgeregt.
Am Ball bleiben und der Lehrerin Deiner Tochter immer wieder klarmachen, was Du von ihr erwartest, wird bestimmt Früchte tragen.
Wünsch Euch viel Geduld.
Viele Grüße
Claudia
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