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Vollständige Version anzeigen : Rückschulung und Tätigkeiten mit rechts


AliBaba ULH, IRS
22.06.2004, 18:47
Hallo zusammen,


Tätigkeiten mit der rechten Hand (nicht dominanten) sind während der Rückschulung ein Hindernisfaktor.

Ich weiss das es hier schon häufig zum Ausdruck gekommen ist, aber ich möchte trotzdem nochmal aus eigener Erfahrung berichten.


Vor gut einem Monat war ich noch so Motiviert, dass ich alles komplett auf die linke Hand umgestellt habe. Sobald das Umstellen nicht funktionierte habe ich versucht ohne diese Tätigkeit auszukommen. In den letzten Wochen haben ich aber zunehmlich diese Maxime vernachlässigt und wieder mehr mit der rechten Hand gemacht (d.h. speziell Tätigkeiten bei denen sie den Part der dominanten Hand übernimmt). Mir ging es dabei zunehmend schlechter und es machten sich wieder ähnliche Symptome (schnelle Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwäche etc.)wie zu Anfang der Rückschulung bemerkbar, die eigentlich schon so gut wie verschwunden waren.


Vielleicht hilft euch dieser Bericht ja bei eurer Rückschulung. :-)


Gruss

Alex

Andreas
23.06.2004, 11:03
>Hallo zusammen,

>Tätigkeiten mit der rechten Hand (nicht dominanten) sind während der Rückschulung ein Hindernisfaktor.

>Ich weiss das es hier schon häufig zum Ausdruck gekommen ist, aber ich möchte trotzdem nochmal aus eigener Erfahrung berichten.

>Vor gut einem Monat war ich noch so Motiviert, dass ich alles komplett auf die linke Hand umgestellt habe. Sobald das Umstellen nicht funktionierte habe ich versucht ohne diese Tätigkeit auszukommen. In den letzten Wochen haben ich aber zunehmlich diese Maxime vernachlässigt und wieder mehr mit der rechten Hand gemacht (d.h. speziell Tätigkeiten bei denen sie den Part der dominanten Hand übernimmt). Mir ging es dabei zunehmend schlechter und es machten sich wieder ähnliche Symptome (schnelle Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwäche etc.)wie zu Anfang der Rückschulung bemerkbar, die eigentlich schon so gut wie verschwunden waren.

>Vielleicht hilft euch dieser Bericht ja bei eurer Rückschulung. :-)

>Gruss

>Alex


Hi Alex,


in dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, ob _nicht_ umgeschulte Mitmenschen (egal ob links oder rechts) wirklich alles mit ihrer dominanten Hand machen? (ich habe keine eigene Erfahrung da ULH)

In den letzten Wochen habe ich mich selbst aufmerksamer beobachtet und stelle fest, dass ich erstaunlich vieles mit links aber auch viel mit rechts mache, ohne dass ich damit ein Problem hätte. Manches kann ich auch problemlos wechseln.

Bsp: Habe mal wieder mein Auto repariert (Wasserpumpe wechseln) und da gibt es genügend gut versteckte Schrauben, die ich so drehe wie ich besser drann komme.

Auch bezüglich der Kraft gibt es keinen spürbaren Unterschied.

Daher kann ich mir nicht recht vorstellen, warum immer wieder vom _vollständigen_ Wechsel rechts => links die Rede ist?


Gruss

Andreas

Rosalind, ULH, TRGS
24.06.2004, 02:00
>>Hallo zusammen,

>>Tätigkeiten mit der rechten Hand (nicht dominanten) sind während der Rückschulung ein Hindernisfaktor.

>>Ich weiss das es hier schon häufig zum Ausdruck gekommen ist, aber ich möchte trotzdem nochmal aus eigener Erfahrung berichten.


...


In den letzten Wochen haben ich aber zunehmlich diese Maxime vernachlässigt und wieder mehr mit der rechten Hand gemacht (d.h. speziell Tätigkeiten bei denen sie den Part der dominanten Hand übernimmt). Mir ging es dabei zunehmend schlechter und es machten sich wieder ähnliche Symptome (schnelle Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwäche etc.)wie zu Anfang der Rückschulung bemerkbar, die eigentlich schon so gut wie verschwunden waren.


>in dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, ob _nicht_ umgeschulte Mitmenschen (egal ob links oder rechts) wirklich alles mit ihrer dominanten Hand machen? (ich habe keine eigene Erfahrung da ULH)


Natürlich nicht. Aber die organisieren ihre Tätigkeiten so, dass immer die dominante Hand das "Sagen" hat


>In den letzten Wochen habe ich mich selbst aufmerksamer beobachtet und stelle fest, dass ich erstaunlich vieles mit links aber auch viel mit rechts mache, ohne dass ich damit ein Problem hätte. Manches kann ich auch problemlos wechseln.

>Bsp: Habe mal wieder mein Auto repariert (Wasserpumpe wechseln) und da gibt es genügend gut versteckte Schrauben, die ich so drehe wie ich besser drann komme.


das mache ich auch so, genau wie viele andere. die rechte Hand wird ja nicht zur völligen Untätigkeit verbannt. Und wenn aus der - erworbenen - Beidhändigkeit mal ein Vorteil kommt, o.k. Schließlich hat die rechte Hand sich lange genug plagen müssen, soll auch noch mal zeigen dürfen, was sie drauf hat, wenn gerade eine Gelegenheit ist.


Noch eine Erfolgsmeldung: Ich habe mit einem Riesenmesser Rhabarber in Stücke geschnitten - mit links!! Es ging flott und sauber, und ich hatte erst mit Verspätung gemerkt, dass ich mit links arbeitete. Wenn ich überlege, dass ich Wochen gebraucht habe, um ein Ei mit links zu köpfen....


Aber ich habe natürlich in meinem Leben schon mehr Eier geköpft als Rhabarber klein gehackt - und beim Eierköpfen war ich zumindest in der Kindheit immer unter Aufsicht.


Gruss

Rosalind

AliBaba ULH, IRS
28.06.2004, 21:29
>>Hallo zusammen,

>>Tätigkeiten mit der rechten Hand (nicht dominanten) sind während der Rückschulung ein Hindernisfaktor.

>>Ich weiss das es hier schon häufig zum Ausdruck gekommen ist, aber ich möchte trotzdem nochmal aus eigener Erfahrung berichten.

>>Vor gut einem Monat war ich noch so Motiviert, dass ich alles komplett auf die linke Hand umgestellt habe. Sobald das Umstellen nicht funktionierte habe ich versucht ohne diese Tätigkeit auszukommen. In den letzten Wochen haben ich aber zunehmlich diese Maxime vernachlässigt und wieder mehr mit der rechten Hand gemacht (d.h. speziell Tätigkeiten bei denen sie den Part der dominanten Hand übernimmt). Mir ging es dabei zunehmend schlechter und es machten sich wieder ähnliche Symptome (schnelle Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwäche etc.)wie zu Anfang der Rückschulung bemerkbar, die eigentlich schon so gut wie verschwunden waren.

>>Vielleicht hilft euch dieser Bericht ja bei eurer Rückschulung. :-)

>>Gruss

>>Alex

>Hi Alex,

>in dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, ob _nicht_ umgeschulte Mitmenschen (egal ob links oder rechts) wirklich alles mit ihrer dominanten Hand machen? (ich habe keine eigene Erfahrung da ULH)

>In den letzten Wochen habe ich mich selbst aufmerksamer beobachtet und stelle fest, dass ich erstaunlich vieles mit links aber auch viel mit rechts mache, ohne dass ich damit ein Problem hätte. Manches kann ich auch problemlos wechseln.

>Bsp: Habe mal wieder mein <a href="http://www.ntsearch.com/search.php?q=Auto&v=55">Auto</a> repariert (Wasserpumpe wechseln) und da gibt es genügend gut versteckte Schrauben, die ich so drehe wie ich besser drann komme.

>Auch bezüglich der Kraft gibt es keinen spürbaren Unterschied.

>Daher kann ich mir nicht recht vorstellen, warum immer wieder vom _vollständigen_ Wechsel rechts => links die Rede ist?

>Gruss

>Andreas


Hallo Andreas,


während meiner Umschulung habe ich so gut wie alles mit der rechten Hand gemacht und die meisten Sachen konnte ich auch gut bewerkstelligen. Klar ist, dass ich auf Grund der Umschulung in manchen Sachen geschickter mit der rechten bin (die rechte Hand hat schliesslich auch viel mehr Übung). So war es auch bei meinem Händigkeitstest, indem das Ergebnis stark die lange Übezeit der rechten Hand berücksichtigten musste. Ich weiss nur eben nicht wie es wäre, wenn ich es von vornherein mit links gemacht hätte (wahrscheinlich besser).


Gruss

Alex


P.S. Interessant wäre hierbei mal zu wissen, wieviel die Rechts- und Linkshänder mit ihrer dominanten und wieviel mit ihrer nicht-dominanten machen