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Vollständige Version anzeigen : Musikinstrumente für Linkshänder


Eva
31.01.2003, 18:59
hallo ihr alle!


Einige Beiträge zu linkshändigen Musikinstrumenten sind widersprüchlich: Bei der normalen Geige erleben es LinkshänderInnen als Vorteil, dass sie präziser greifen können (kam mir damals bei meinen Geigenversuchen auch so vor), aber jetzt soll plötzlich die rechte wichtiger sein.


Bei der Blockflöte hat die linke immer zu tun, die rechte muss gelegentlich weiter spreizen, bzw kompliziertere? Griffe ausführen.


Warum soll es bei der Geige falsch sein, dass die dominante Hand die komplizierteren Bewegungen ausführt, aber bei der Blockflöte richtig?????


Um Aufklärung bittet


Eva

Tilman
31.01.2003, 19:53
Einige Beiträge zu linkshändigen Musikinstrumenten sind widersprüchlich: Bei der normalen Geige erleben es LinkshänderInnen als Vorteil, dass sie präziser greifen können (kam mir damals bei meinen Geigenversuchen auch so vor), aber jetzt soll plötzlich die rechte wichtiger sein

Das Problem ist, dass es - wie ich schon weit früher in einigen Beiträgen zu erklären versucht habe - kein eindeutiges "besser" und "schlechter" in diesen Dingen gibt. _Natürlich_ erscheint es logisch, dass sich in einer Jahrhunderte alten Rechtshändergesellschaft bei _allen_ Instrumenten eine Bauweise-Spielweise herauskristallisiert, die für die Rechtshänder die meisten "Vorteile" bietet. Unbestritten. Nur _zwingend_ ist diese Logik keinesfalls, genau so wenig, wie man beim Geigenspielen und all diesen anderen komplizierten Abläufen beim Musikmachen überhaupt von "natürlich" reden kann.

Anders ausgedrückt: bei der Geige hat es eindeutige Vorteile, wenn man präzise greifen kann, also mit der dominanten Hand [das ist, was ein LH auf einer 'normalen' Geige tut]. Aber tausende hervorragende rechtshändige Geiger beweisen, dass man mit der nicht-dominanten Hand auch sauber greifen kann. Und die Leute, die der Bogenhand viel Gewicht zumessen haben sicher auch nicht unrecht: ebenso 'natürlich' kann es schliesslich sein, mit der dominanten Hand zu streichen. Es ist eine Frage der Vorliebe, und der individuellen Anlage.

Und nun zu dem alten und nicht sehr schlauen Argument, die Bogenhand müsse den Rythmus machen und daher sollte es die dominante Hand sein: der Rythmus wird in der musikalischen Vorstellung vorbereitet, und muss dann in der Greif- und in der Bogenhand simultan ausgeführt werden. Eins der Hauptprobleme bei den meisten Musikinstrumenten ist denn auch die _Koordination_ zwischen den Händen [oder zwischen der Zunge und den Fingern, zwischen dem Atem und anderen Bewegungen usw.].




Bei der Blockflöte hat die linke immer zu tun, die rechte muss gelegentlich weiter spreizen, bzw kompliziertere? Griffe ausführen

Ich finde als LH die 'normale' Blockflöte aus zwei Grüden ein Unding: erstens muss man die rechte [nicht dominante] Hand unten halten, und ich bekomme immer Angst, dass ich das dumme Ding fallenlasse.

Ausserdem ist das Spreizen mit der Rechten eher so zu formulieren: der dümmste aller Finger [nämlich der nicht-dominante kleine Finger] muss ein weit entferntes Loch sicher abdecken [bzw. bei einem Fuss mit doppelten Löchern auch noch genau den Halbtonschritt erfühlen] sonst blubbern die unteren Töne oder kommen gar nicht.

Daher: wenn ich professioneller Blockflötist wäre, ich hätte mir schon lange ein Linkshänderfusstück gemacht - wer das richtige Holz und eine Drehbank hat, kann das in einem Nachmittag hinbekommen [dies nur zur Angabe, wie viel ein neuer LH-fuss bei einem Blockflötenmacher etwa kosten darf]. Das Letzte gilt natürlich nicht für Schulblflöten aus nur einem oder zwei Stücken [und für Kopien von Renaissanceblockflöten]. Allerdings ist es bei solchen Instrumenten immer möglich, von einem Profi die unteren Löcher zustopfen, und spiegelbildlich neue bohren zu lassen [und entsprechend auszuschaben, damit die Flöte wieder vernünftig stimmt].

Ich habe mit 5 angefangen Blök-flauto [sorry] zu spielen, und es seitdem wieder gelassen, wahrscheinlich aus diesen Gründen.

Tilman

Jeannine
31.01.2003, 22:29
Und nun zu dem alten und nicht sehr schlauen Argument, die Bogenhand müsse den Rythmus machen und daher sollte es die dominante Hand sein: der Rhythmus wird in der musikalischen Vorstellung vorbereitet, und muss dann in der Greif- und in der Bogenhand simultan ausgeführt werden. Eins der Hauptprobleme bei den meisten Musikinstrumenten ist denn auch die _Koordination_ zwischen den Händen [oder zwischen der Zunge und den Fingern, zwischen dem Atem und anderen Bewegungen usw.].


Hallo Tilman,


das man Melodie und Rhythmus im Gedächtnis sich vorstellt, bevor man auf dem Instrument spielt, kann ich nachvollziehen. Genauso, das es zu Koordinationsproblemen, zwischen beiden Händen kommen kann. Dennoch sehe ich rhytmische Probleme in der Bogenhand bei LH. Die linke Hand muß die ganze Zeit Griffkombinationen greifen - eigentlich ein Ablauf von Tongenauigkeit und Geläufigkeit. Die linke Hand koordiniert sozusagen mit dem Rhythmus, durch wechselnde Schnelligkeit der Fingergeläufigkeit. Die rechte Hand muß dem entgegen unterschiedliche Stricharten durchführen, genaue Notenwerte streichen, auf eine gerade Bogenführung achten, sonst klingt der Ton schlecht und noch die musikalische Gestaltung durchführen, welche auch die Bogenhand übernimmt....

Trainieren kann man alles, die Praxis beweist es ja...Ich kann mir vorstellen, das sich das Gehör bei RH im laufe der Zeit so gut trainiert hat, das die linke Hand durch Übung auch präzise greifen kann. Für mich ist dieser Vorgang nur eine virtuose Geläufigkeitssache, gegenüber dem Bogen, der einem Streichinstrument erst den schönen KLang erzeugt -> beides muß natürlich gekonnt sein (-:

Vielleicht könnte sich ja der Orchestermusiker, den Matthias im Forum erwähnt hat, zu diesem Thema hier melden?! Wie gesagt, es sind von mir auch nur Vermutungen und es würde mich brennend interessieren, wie es zum Zeitpunkt in der Musikpädagogikforschung ausschaut!

Viele Grüße von Jeannine

Birgit
02.02.2003, 09:56
wenn man bei einer Blockflöte bereits auf linkshändergerechte Bohrung der Löcher achtet, wie ist das dann bei einer Querflöte? Hier ist doch - im Gegensatz zur Blockflöte - gleich noch die gesamte Körperhaltung mit einbezogen, wenn LH dieses Instrument spielen.


Gruß

Birgit

Walter
09.02.2003, 10:34
Hallo liebe Musiker,


hier ist der vorsichtige Versuch einer Antwort des Orchestermusikers, der gelegentlich schon erwähnt wurde. Vorsichtig deshalb, weil das Thema sehr komplex ist, es hat viele Aspekte, eine Vereinfachung wird der Sache manchmal nicht gerecht. Ich versuch's trotzdem:

Die linke (Greif-)Hand hat vor allem die Aufgabe die Saite herunterzudrücken. Das muss sie zwar schnell und zuverlässig machen, es ist aber mehr eine "organisatorische" Aufgabe. Die rechte (Bogen-)hand hat sehr viel schwierigere Aufgaben, die Bewegungsmuster sind viel umfangreicher, sowohl grob- als auch feinmotorisch. Viel wichtiger noch ist die Bedeutung des Ausdrucks: der Bogen, nicht die linke Hand, gibt unsere Vorstellung vom Klang nach außen weiter, als Spieler möchte ich im Zuhörer Gefühle auslösen und das gelingt mir besser mit der dominanten Hand. (Stellt euch einen Redner vor, der immer mit der nichtdominanten Hand gestikuliert....!)

Forschung gibt es praktisch keine. Wir müssen uns Puzzlesteine aus anderen Ergebnissen zusammensetzen, z.B. vom Schreiben, dort sind die Probleme ähnlich,

(Geschicklichkeit und Emotion). Erfahrungen mit Linksspielern gibt es bisher nur wenige (die sind aber sehr ermutigend), es werden aber fast täglich mehr.

Vom Schreiben mit der falschen Hand wissen wir auch, dass die Probleme z.B. Hemmungen und größere Ermüdung, bei den Betroffenen sehr unterschiedlich ausfallen, mancher hat kaum Probleme und schreibt gut rechts, andere sind total frustriert. Ursache ist möglicherweise der Transfer zwischen den beiden Hirnhälften über einen Strang (corpus callosum), der in der Tat sehr verschieden gut funktionieren kann. Beim Geigen dürfte das sehr ähnlich sein, manche haben damit weniger, manche akute Probleme. Fazit: wer glücklich und zufrieden geigt, sollte sich nicht darüber den Kopf zerbrechen, wer das Gefühl hat dauernd "mit angezogener Bremse" zu spielen, sollte darüber nachdenken!

Übrigens: Charly Chaplin hat wie er schreibt selbstverständlich als Linkshänder seitenvertauscht gespielt, zu sehen in einer Szene im Film "Rampenlicht". Die zukünftigen Linksstreicher sind also in guter Gesellschaft!


Gruß Walter M.

Silke
10.03.2003, 21:40
is da bei allen ein Unterschied oder ist das bei Instrumenten völlig egal?


LG Silke

Walter
12.03.2003, 09:18
Grundsätzlich sind alle Musikinstrumente für Rechtshänder ausgelegt, aber die Händigkeit hat nicht immer die gleiche Wichtigkeit. 4 Gruppen kann man unterscheiden:

1. die Instrumente, die links "nur" greifen aber mit rechts den Ton erzeugen (Streichinstrumente, Gitarre etc.) Hier hat die Händigkeit wirklich eine große Bedeutung.

2. die Instrumente, die mit beiden Händen dasselbe tun ( Klavier, Harfe und Schlaginstrumente wie Xyolphon), wobei eine (wie üblich die rechte) die Oberstimme d.h. die Melodie spielt, also führend ist, während die andere eher Begleitfunktion hat. Das trifft aber nicht immer zu, da bei manchen Stücken beide Hände durchaus gleichwertig behandelt sind (z.B. bei Bach).

Auch bei diesen Instrumente wird das Händigkeitsproblem diskutiert, Matthias hat schon den Pianisten in England erwähnt, seit der Musikmesse 2002 gibt es einen seitenvertauschten Flügel in Deutschland.


3. die Blasinstrumente: über die Blockflöte ist schon viel berichtet worden. Im Prinzip geht es dabei nicht um die Emotion sondern nur um die Geschicklichkeit. Klappeninstrumente haben in der rechten Hand etwas kompliziertere Griffe, nur die Querflöte wendet sich stark nach einer Seite, sodass hier Händigkeitsprobleme entstehen können. Posaunen und Trompeten halten links und bewegen rechts, manche bauen das einfach um. Ein Curiosum ist das (Wald-)Horn:

Vor 200 Jahren hielt man es mit links wie die Trompeten und konnte mit rechts recht virtuos die Tonhöhe durch "Stopfen mit der Faust" verändern. Nach der Erfindung der Ventile ist die Haltung so geblieben, man greift also mit links, die rechte Hand wird allerdings zum Teil weiterhin zum Stopfen eingesetzt.


4.die Instrumente, die für Linkshänder nur anders aufgebaut werden müssen: Schlaginstrumente wie Trommel Pauke etc., sodass die dominante Hand die Führung übernehmen kann, Matthias hat das schon beschrieben.


Hab ich ein Instrument vergessen? Bitte das nur als Anregung und Diskussionsgrundlage zu nehmen, im Detail müsste das natürlich mit einem Fachmann des entsprechenden Instrumentes geklärt werden.

Gruß Walter Mengler

Dr. Noll
12.03.2003, 15:11
Ist ein Jaghdorn nicht für Linkshänder ausgelegt ?


Dr. Noll

Walter
14.03.2003, 09:53
Das Jagdhorn und seine "Verwandten" arbeitet ohne Ventile, es wird mit einer Hand an den Mund geführt. Der Schalltrichter kann nach allen Richtungen zeigen, die Händigkeit spielt also hier ausnahmsweise mal keine Rolle.

W.Mengler

Eva-Maria
03.04.2003, 21:34
is da bei allen ein Unterschied oder ist das bei Instrumenten völlig egal?

LG Silke

Hallo Silke

Das kommt auf das Instrument an. Ich bin Linkshänder und habe Blockflöte, Melodica und Gitarre " auf rechts" gelernt. Das war während meiner Kindheit. Fürs Klavier war das bei mit ziemlich egal. Meine Congas spiele ich linkshändig sowie alle Percussionsinstrumente. Das hat bei den Congas z. B. den Vorteil, dass ich nicht " über Kreuz" denken mus, da mein Lehrer rechtshändig ist. Auch Schlagzeug spiele ich mit links. Wenn ich auf anderen Schlagzeugen spiele, muss ich mir das Schlagzeug aber immer umbauen. Natürlich halte ich beim Singen mein Mikrofon in der linken Hand. Ich fände es aber gut, wenn es Trompeten für Linkshänder gäbe.

annabell
05.04.2003, 12:24
Hallo,


hier mein aktueller Stand:


Blockflöte (RH): Sopran 6 Jahre intensiver Unterricht (konnte alles vom Blatt spielen, also richtig gut - damals)

dann


Altblockflöte: 2 Jahre intensiv, dann aufgehört

Grund: mein eigentlicher Wunsch war und ist Querflöte, das war meinen Eltern aber damals finanziell nicht möglich - die Altflöte war ein Versuch einer Zwischenlösung...


Bassflöte: In der Ausbildung, 3 Jahre mehr oder weniger intensiv - mitgespielt im Blockflötenquartett, im Grunde unterfordert.


Heute: fehlt mir die Muße zum Spielen und die Begleitung - Flöte ist ein Instrument, wo man mindestens ein Instrument mehr braucht...ich hoffe immernoch, dass ich ein kleines Ensemble finde. Vielleicht mache ich auch noch meinen Traum von der Wuerflöte wahr - das ist aber auch heute noch ein finanzielles Problem, das heute mehr als "just for fun" nicht mehr drin ist.


Gitarre (RH):wie so viele angefangen mit 13 - Schlaggitarre, dann während der Ausbildung auch Konzertgitarre (Später fehlte dann ohne Unterricht der Druck dazu). Da ich in der Kinder- und Jugendarbeit beschäftigt war, habe ich sehr viel gespielt (Schlaggitarre und Zupfen).

Heute: ab und an mal, z.B. Hausmusik mit den Kindern oder in tränenreicher Erinnerung an die vergangene Lagerfeuerromantik (-;


Klavier: wie schon berichtet nur gestreift, da ich keine Lust auf Fingersatz hatte. Kann mir aber Stücke "zusammenpopeln" und würde gern ein Klavier besitzen, da es eine Super Möglichkeit zum Frustabbbau bietet...(-:


Posaune: war damals ein Lautstärkeproblem - ich berichtete - und ist eben auch ein Instrument zum Spielen in der Gruppe.


Soweit so gut-

ciao

anna

ernst-michael neumann
11.10.2003, 15:20
Hallo, hier mein kleiner Beitrag


Bin Rechtshänder und habe früher Geige gespielt. Irgendwann
tauchte dann die Frage auf, warum Saiteninstrumente so angelegt
sind, daß man mit der weniger bevorzugten linken Hand (als Rechtshänder)
die knifflige Intonation bewerkstelligen muß. Habe mit Freunden
darüber diskutiert, aber kein Argument hat mich richtig überzeugt.

Schließlich machte ich eine verblüffende Beobachtung:
Wenn ich meine linke Hand mit dem Handteller nach oben drehe, wie
es annähernd der Stellung beim Violinspiel entspricht, ergibt sich,
was die Fingerfolge betrifft eine rechte Hand ! Ich kann also beide
Hände in einer horizontalen Linie quasi wie eine Hand (nämlich die
rechte) in mir abbilden. Müßte ich dagegen als Rechtshänder eine
Geige mit der rechten greifen und den Bogen links führen, hätt ich
zwei linke Hände ! (Zwie rechte Hände waren in meinem Fall schon
schlimm genug).


Ich hab keine Ahnung, was wissenschaftliche Gehirn-Erforscher dazu
sagen. Sollte jedoch meine kleine Beobachtung die Ansichten zu diesem
Forschungsgebiet revolutionieren, bitte ich höflichst um namentliche
Nennung. Dann hätt mein Geigenspiel ja doch noch einen Sinn gehabt !


Mit feundlichem Gruß

Ernst Michael Neumann, Berlin

Ernst-Michael Neumann, Berlin
12.10.2003, 05:09
Nachtrag: Können andere Geigen- Bratschen-, Gitarrenspieler etc.
dieser Beobachtung was abgewinnen ? Ich würde mal davon ausgehen,
daß für Linkshänder das Gleiche gilt, nur vice versa, also mit
umgekehrten Vorzeichen.

Anbei:Es gibt einen vorzüglichen linkshändigen Jazzgeiger
(Weltklasse !), der nicht nur Violine, sondern auch fabelhaft
Gitarre spielt: Martin Weiß. Er spielt die Instrumente, wie
es einem Linkshänder -so vermut ich mal- am ehesten entspricht,
nämlich "links herum", also rechts greifen, links Bogen führen,
bzw. Gitarre zupfen/schlagen.

Vielleicht hat ja jemand was beizutragen.


Beste Grüße vom Durchschnitt

Kiki
18.08.2009, 21:40
Hallo

ich bin zur Zeit ziemlich verunsichert mein Sohn hat sich bei dem Jeki-Projekt in der Schule für die Trompete entschieden wir haben natürlich von der Musikschule eine Trompete für Rechtshänder bekommen, da ich sofort darauf Aufmerksam gemacht habe das ich eine Linkshänder Trompete benötige wurde mir gesagt das es diese nicht gäbe und auch für das erlernen des Instrumentes nicht relevant sei.
Diesen Standpunkt kann ich nicht nachvollziehen auch wenn die Atemtechnik und das Gehör zum erlernen relevant ist mus mein Sohn doch mit einem Instrument spielen welches seiner händigkeit entspricht damit er im Musikunterricht ebend nicht hinterherhinkt weil er mit dem nicht passendem Instrument spielt und er so die Freude und Lust verliert.
Sehe ich das Falsch? Hat die Musikschule recht? Oder gibt es Trompeten für Linkshänderkinder? Wo zum Leihen ?!

Ursula
25.08.2009, 16:18
Hallo Kiki,

Die Musikschule hat nicht recht.
Linkshändige Menschen brauchen Musikinstrumente für Linkshänder.

bitte lies zu Deiner Frage diesen Beitrag:
http://www.linkshaenderforum.org/forum/showthread.php?t=14408

und dann habe ich noch gefunden
Beitrag im Trompetenform (http://www.trompetenforum.de/TF/viewtopic.php?f=3&t=1056&start=30)

liebe Grüße, Ursula

Lin
04.01.2010, 12:49
http://www.youtube.com/watch?v=8X6nCQkWAQo

Ein Kinderspiel... auf der Irish Whistle (Flagolet, Tin Whistle)
Die Flöte kann problemlos links gespielt werden.