Vollständige Version anzeigen : Ist unser Sohn ein umgeschulter Linkshänder! (lang)
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!
Unser Sohn ist jetzt 7 Jahre alt und besucht die 1.Klasse.
Es gibt arge Schulprobleme die sich keiner erklären kann!
Zuerst hieß es er sei ein junges Schulkind, die Probleme würden sich nach 2-3 Jahren geben, aber er kommt jetzt schon nicht mehr klar!
Laut aussagen seiner Lehrerin, würde er Orientierungsschwierigkeiten haben, das heißt: er hat Probleme beim unterscheiden von links und rechts, er wüßte nicht wo er im Heft anfangen müßte zu schreiben (am liebsten irgendwo unten), er verdreht die Zahlen (aufgefallen beim Buch aufschlagen), ganz schwer hat er es beim rechnen (hat Schwierigkeiten beim Vor- und Nachfolger) usw.
Was uns aufgefallen ist: Schwierigkeiten beim unterscheiden von rechts und links, schreibt in der ersten Zeile einen Satz und möchte dann weiter unten weiter schreiben,Zahlendreher, wenn man Ihm etwas sagt vergißt er es sehr schnell wieder usw.
Zuerst dachten wir das läge an den Ohren: ohne Befund, dann dachten wir die Augen: festgestellt -eine leichte Weitsichtigkeit,
Jeden Tag die gleichen Vorwürfe der Lehrerin! Dabei gibt er sich sehr viel Mühe. Er ist ein sehr ruhiger und aufmerksamer Schüler.
Wir sind am verzweifeln!!!
Gestern stieß ich auf eine Seite von umgeschulten Linkshädern und genau da spiegelt sich unser Sohn wieder!
Wurde er vielleicht im Kindergarten umgeschult? Mit 21/2 bekam er eine neue Erzieherin der älteren Generation.
Auf Bildern zwischen dem 2. und 3.Jahr tätigt er Dinge mit links und rechts! Seit dem Alter fing auch das nächtliche Bettnässen wieder an das sich bis heute nicht mehr gelegt hat. Wo er doch schon mit 1 1/2 trocken war!
Wir können uns einfach nicht mehr erinnern welche Hand er bevorzugt hat!
Wir haben Angst das unser Sohn als Sonderschüler abgestempelt wird. Er ist doch sehr pfiffig kommt aber leider nicht so aus sich heraus!
Was können wir tun?
Dr. Noll
15.05.2002, 11:33
Als Antwort auf: <a href="1137.htm">Ist unser Sohn ein umgeschulter Linkshänder! (lang)</a> geschrieben von Cindy am 15. Mai 2002 11:03:16:
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!
Unser Sohn ist jetzt 7 Jahre alt und besucht die 1.Klasse.
Es gibt arge Schulprobleme die sich keiner erklären kann!
Zuerst hieß es er sei ein junges Schulkind, die Probleme würden sich nach 2-3 Jahren geben, aber er kommt jetzt schon nicht mehr klar!
Laut aussagen seiner Lehrerin, würde er Orientierungsschwierigkeiten haben, das heißt: er hat Probleme beim unterscheiden von links und rechts, er wüßte nicht wo er im Heft anfangen müßte zu schreiben (am liebsten irgendwo unten), er verdreht die Zahlen (aufgefallen beim Buch aufschlagen), ganz schwer hat er es beim rechnen (hat Schwierigkeiten beim Vor- und Nachfolger) usw.
Was uns aufgefallen ist: Schwierigkeiten beim unterscheiden von rechts und links, schreibt in der ersten Zeile einen Satz und möchte dann weiter unten weiter schreiben,Zahlendreher, wenn man Ihm etwas sagt vergißt er es sehr schnell wieder usw.
Zuerst dachten wir das läge an den Ohren: ohne Befund, dann dachten wir die Augen: festgestellt -eine leichte Weitsichtigkeit,
Jeden Tag die gleichen Vorwürfe der Lehrerin! Dabei gibt er sich sehr viel Mühe. Er ist ein sehr ruhiger und aufmerksamer Schüler.
Wir sind am verzweifeln!!!
Gestern stieß ich auf eine Seite von umgeschulten Linkshädern und genau da spiegelt sich unser Sohn wieder!
Wurde er vielleicht im Kindergarten umgeschult? Mit 21/2 bekam er eine neue Erzieherin der älteren Generation.
Auf Bildern zwischen dem 2. und 3.Jahr tätigt er Dinge mit links und rechts! Seit dem Alter fing auch das nächtliche Bettnässen wieder an das sich bis heute nicht mehr gelegt hat. Wo er doch schon mit 1 1/2 trocken war!
Wir können uns einfach nicht mehr erinnern welche Hand er bevorzugt hat!
Wir haben Angst das unser Sohn als Sonderschüler abgestempelt wird. Er ist doch sehr pfiffig kommt aber leider nicht so aus sich heraus!
Was können wir tun?
Hallo,
in der Tat sind die Symptome, die Sie hier beschreiben, sehr gut mit einer umgeschulten Linkshändigkeit zu vereinbaren.
Ob er im Kindergarten umgeschult wurde oder dies aus Modellverhalten, also abgucken: wie machen es die anderen ?, getan hat, ist dafür zweitrangig, da die Folgestörungen die gleichen sind.
Dennnoch, auch wenn Ihre Aussagen eine Umschulung hoch wahrscheinlich machen, sollte unbedingt so schnell wie möglich eine Testung durch einen Linkshänderexperten veranlasst werden, da noch die Möglichkeit einer Rückschulung besteht (immer vorausgesetzt, dass er tatsächlich umgeschult wurde).
Adressen finden Sie z.B. unter www.lefthander-consulting.org oder www.linkshaenderseite.de.
Mfg
Dr. Noll
Als Antwort auf: <a href="1138.htm">Re: Ist unser Sohn ein umgeschulter Linkshänder! (lang)</a> geschrieben von Dr. Noll am 15. Mai 2002 11:33:25:
Vielen Dank Herr Dr.Noll!
Die Adressen in Berlin habe ich mir schon raus gesucht!
Mein Frage nun:
Können wir da so einfach hingehen oder brauchen wir eine Überweisung?
Und wer zahlt das ?
MfG
Cindy Brückner
Dr. Noll
15.05.2002, 18:32
Als Antwort auf: <a href="1140.htm">Re: Ist unser Sohn ein umgeschulter Linkshänder! (lang)</a> geschrieben von Cindy am 15. Mai 2002 12:09:38:
Vielen Dank Herr Dr.Noll!
Die Adressen in Berlin habe ich mir schon raus gesucht!
Mein Frage nun:
Können wir da so einfach hingehen oder brauchen wir eine Überweisung?
Und wer zahlt das ?
MfG
Cindy Brückner
Hallo Frau Bruckner,
so weit ich weiß, machen die in Berlin (also Frau Pester und Frau Neumann) nicht auf Krankenkassenkosten, da sie keine Kassenzulassung haben. Aber bitte noch mal direkt nachfragen, ich weiß es nicht genau.
Der Weg zu mir von Berlin ist natürlich sehr, sehr weit, allerdings akzeptiere ich die Chipkarte aller Krankenkassen bis zum 18. Lebensjahr, wenn gleichzeitgig Probleme vorliegen, zum Beispiel feinmotorische Störungen.
Aber fragen Sie ruhig ganz konkret nach dem Preis, der gefordert wird, und lassen Sie sich nicht mit Sprüchen wie "das hängt von den Umständen ab" usw.
Seriöse Berater werden Ihnen ganz klar vorher sagen können, was die Testung plus Beratung kostet. Kleine Leitlinie: ich nehme bei Erwachsenenberatung im Schnitt 50 Euro pro Stunde. Das ist ein fairer, günstiger Preis, und ähnliche Angebote sollten etwa auch auf dieser Linie liegen.
Mfg
Dr. Noll
Als Antwort auf: <a href="1141.htm">Re: Ist unser Sohn ein umgeschulter Linkshänder! (lang)</a> geschrieben von Dr.Noll am 15. Mai 2002 18:32:47:
Hallo Her Dr.Noll!
Wir haben mit Frau Dr. Pester telefoniert, also wir müßten 200,-€ für 1 1/2 Std.
Test und für 1 1/2 Std. Auswertung bezahlen!
Wäre das in Ordnung?
Mfg
Cindy Brückner
Dr. Noll
17.05.2002, 18:39
Als Antwort auf: <a href="1152.htm">Re: Ist unser Sohn ein umgeschulter Linkshänder! (lang)</a> geschrieben von Cindy am 17. Mai 2002 12:02:13:
Hallo Her Dr.Noll!
Wir haben mit Frau Dr. Pester telefoniert, also wir müßten 200,-€ für 1 1/2 Std.
Test und für 1 1/2 Std. Auswertung bezahlen!
Wäre das in Ordnung?
Mfg
Cindy Brückner
Hallo Cindy : nein.
Selbst Erwachsene ohne Störungen zahlen bei mir nur 50 Euro pro Stunde.
Ist manchmal alles eine Frage der Entfernung.
Allerdings ist es auch kein Nepp, ich würde es nur etas "überhöht" nennen. Ich taxiere eine Arztstunde für mindestens ebensoviel Wert wie jede andere Stunde der im Medizinbereich tätigen.
Privat ist aber alles möglich, ich habe schon von Stundenpreisen bis 200 Euro gehört...
mfg
Dr. Noll
Als Antwort auf: <a href="1169.htm">Re: Ist unser Sohn ein umgeschulter Linkshänder! (lang)</a> geschrieben von Dr. Noll am 17. Mai 2002 18:39:11:
Hallo Her Dr.Noll!
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Auf welchem Gebiet sind Sie den spezialisiert, und vor allen wo ist Ihre Niederlassung?
Mfg
Cindy Brückner
Als Antwort auf: <a href="1170.htm">Re: Ist unser Sohn ein umgeschulter Linkshänder! (lang)</a> geschrieben von Cindy am 17. Mai 2002 19:24:42:
Hallo,
muß mich auch mal einschalten.
Adressen gibts unter: www.linkshaenderseite.de/adressen.html und hier ist im Übrigen auch die Adresse von Herrn Dr. Noll vertreten, die da lautet: Dr. Thomas Noll; Meller Str. 10; 32130 Enger; Tel:05224-790720; E-Mail:linkshaender@teleos-web.de
Olli
Mich würde übrigens ganz brennen interessieren, ob Eure Kinder nun Linkshänder sind. Also bitte meldet Euch wieder!!!
Als Antwort auf: <a href="1176.htm">Hallo Cindy und Anita</a> geschrieben von Olli am 18. Mai 2002 00:54:04:
Hallo,
muß mich auch mal einschalten.
Adressen gibts unter: www.linkshaenderseite.de/adressen.html und hier ist im Übrigen auch die Adresse von Herrn Dr. Noll vertreten, die da lautet: Dr. Thomas Noll; Meller Str. 10; 32130 Enger; Tel:05224-790720; E-Mail:linkshaender@teleos-web.de
Olli
Mich würde übrigens ganz brennen interessieren, ob Eure Kinder nun Linkshänder sind. Also bitte meldet Euch wieder!!!
Hallo Olli,
vielen Dank für Deine Antwort!
Auf dieser Seite war ich schon!
Habe auch eine Adresse von Berlin und auch schon Kontakt aufgenommen! Müßten aber hier für einen Test 200,-€ bezahlen!
Melde mich nächste Woche wieder, wie wir weiter vorgehen werden!
Vielen Dank an alle!
Gruß Cindy
Monika Schneider
18.05.2002, 17:51
Als Antwort auf: <a href="1179.htm">Re: Hallo Cindy und Anita</a> geschrieben von Cindy am 18. Mai 2002 10:58:39:
Hallo Cindy und Anita,
wir haben unsere Tochter letztes Jahr im November bei
Frau Mechtild Braun
"Linkstreff"
Magdeburger Straße 16
53797 Lohmar
telefonische Beratungszeiten
montags 18.30-19.30 Uhr
donnerstags 16.00-17.30 Uhr
unter Tel.: 0 22 06 / 25 95
testen lassen, mit dem Ergebnis, daß sie eine umgeschulte LH ist, die vermutlich dem Modellverhalten/Nachahmen im Kindergarten "zum Opfer" gefallen war. Sie wird seit diesem Test zurückgeschult auf ihre linke dominante Hand und macht z.Zt. gute Fortschritte (wird im September 6 Jahre), geht aber erst nächstes Jahr zur Schule.
Damals hat der Test 130,-- DM gekostet und ca. 3 Stunden gedauert.
Sollte Euch der Weg nach Lohmar nicht zu weit sein, ruft Frau Braun doch einfach mal an und vereinbart einen Termin.
Viele Grüße aus dem verregneten Pfingstsamstag-Kölle
Monika
Als Antwort auf: <a href="1184.htm">Re: Hallo Cindy und Anita</a> geschrieben von Monika Schneider am 18. Mai 2002 17:51:47:
Hallo Olli,
hoffe mal bald zu wissen ob die Kinder nun Linkshänder sind. Ist alles abhängig von Testterminen (Wartezeiten teilweise 1 Jahr, aber ich suche weiter, schließlich wäre eine ggfls. notwendige Rückschulung am besten doch in den langen Ferien zu beginnen). Langsam schwindet aber die Hoffnung,
dass das in diesem Jahr zu schaffen ist ;-(
Hallo Monika!
Danke für die Adresse, werde es gleich nächste Woche mal probieren. Strecke ist mir eigentlich recht egal (bei 3 Kindern- und mir(?) lohnt sich die Anreise ;-). Habe auch schon Dr. Noll angemailt.
Gruß Anita
Dr. Noll
19.05.2002, 18:29
Als Antwort auf: <a href="1170.htm">Re: Ist unser Sohn ein umgeschulter Linkshänder! (lang)</a> geschrieben von Cindy am 17. Mai 2002 19:24:42:
Hallo Her Dr.Noll!
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Auf welchem Gebiet sind Sie den spezialisiert, und vor allen wo ist Ihre Niederlassung?
Mfg
Cindy Brückner
Ich bin Facharzt für Allgemeinmedizin, Nähe Bielefeld.
Dr. Noll
Monika Schneider
19.05.2002, 19:36
Als Antwort auf: <a href="1187.htm">Re: Hallo Cindy und Anita</a> geschrieben von Anita am 18. Mai 2002 20:53:07:
Hallo Anita,
nur, damit keine Missverständnisse aufkommen:
EINE Händigkeitstestung dauert ca. 3-3,5 Stunden, d.h., dass in dieser Zeit auch nur EINE Person getestet werden kann. Ihr müßtet also PRO PERSON eine An- und Abreise in Kauf nehmen, also 3-4 Termine vereinbaren!!
Aber wenn eine (umgeschulte) oder nicht erkannte Händigkeit der Schlüssel zur erfolgreichen Therapie sein könnte, ist dieser 3-4malige Zeitaufwand immer noch vertretbar, ja sogar zwingend notwendig.
Alles Gute und bis bald.......Monika aus Kölle
Als Antwort auf: <a href="1195.htm">Re: Hallo Cindy und Anita</a> geschrieben von Monika Schneider am 19. Mai 2002 19:36:32:
Hallo Monika,
habe gehört Testung dauert ca. eine Stunde pro Person. Liegt vielleicht an verschiedenen Testverfahren. Aber ich denke doch mal, dass alle Personen, die auf der Homepage von dem Institut von Frau Sattler vorgeschlagen werden, auch die gleiche Testungen machen mit der gleichen Qualität.
Gruß Anita
Dr. Noll
20.05.2002, 10:50
Als Antwort auf: <a href="1198.htm">Re: Hallo Cindy und Anita</a> geschrieben von Anita am 20. Mai 2002 00:06:44:
Hallo zusammen, Testungen dauern unterschiedlich lange.
Bei den meisten Kindern ist es relativ eindeutig, so dass man in der Mehrzahl der Fälle mit etwa einer Stunde hin kommt. Es gibt jedoch auch knifflige Fälle, vor allem bei den nach Modellverhalten umgeschulten Kindern, oder denen, die mit "sanfter Gewalt" umgeschult wurden und Angst haben, die Bezugsperson, die dabei ist, zu enttäuschen. Dann sind auch 3-4 Stunden möglich.
Außerdem macht es noch einen Unteschied, ob man computergetützte apparative Methoden mit ein bezieht. Hier weiß ich aber nur von Dr. Sattler, dass sie solch eine Apparatur als Leihgabe der Uni Köln hat.
Hohe Stundenzahlen kommen auch dann noch zu stande, wenn man ausführlich berät. Da sind schnell weitere eins, zwei Stunden herum. Für eine Mutter mit 3 getesteten Kindern muss man dann allerdings auch nur einmal beraten, da die Ergebnisse übertragbar sind.
Mfg
Dr. Noll
Als Antwort auf: <a href="1199.htm">Re: Hallo Cindy und Anita</a> geschrieben von Dr. Thomas Noll am 20. Mai 2002 10:50:28:
Hallo zusammen, Testungen dauern unterschiedlich lange.
Bei den meisten Kindern ist es relativ eindeutig, so dass man in der Mehrzahl der Fälle mit etwa einer Stunde hin kommt. Es gibt jedoch auch knifflige Fälle, vor allem bei den nach Modellverhalten umgeschulten Kindern, oder denen, die mit "sanfter Gewalt" umgeschult wurden und Angst haben, die Bezugsperson, die dabei ist, zu enttäuschen. Dann sind auch 3-4 Stunden möglich.
Außerdem macht es noch einen Unteschied, ob man computergetützte apparative Methoden mit ein bezieht. Hier weiß ich aber nur von Dr. Sattler, dass sie solch eine Apparatur als Leihgabe der Uni Köln hat.
Hohe Stundenzahlen kommen auch dann noch zu stande, wenn man ausführlich berät. Da sind schnell weitere eins, zwei Stunden herum. Für eine Mutter mit 3 getesteten Kindern muss man dann allerdings auch nur einmal beraten, da die Ergebnisse übertragbar sind.
Mfg
Dr. Noll
Hallo Dr. Noll!
Danke für die Antwort. Habe mir schon sowas gedacht. Vielleicht kommt es bezüglich der Zeiten auch zusätzlich darauf an, ob sich die Bezugsperson vorher schonmal mit dem Thema auseinandergesetzt hat bzw. ob der Testausführende erstmal Vorurteile gegenüber Linkshändern oder sonstige Widerstände bei der Bezugsperson aus dem Weg räumen muss ;-)
Gruß Anita
Als Antwort auf: <a href="1195.htm">Re: Hallo Cindy und Anita</a> geschrieben von Monika Schneider am 19. Mai 2002 19:36:32:
Hallo Monika,
danke für Deinen Bericht!
Wie seid Ihr darauf aufmerksam geworden?
Ich meine welche Anzeichen hatte Eure Tochter? Sorry, hört sich irgendwie blöd an, aber ich weiß nicht wie ich mich anders ausdrücken soll!
Gruß Cindy
Monika Schneider
22.05.2002, 23:23
Als Antwort auf: <a href="1206.htm">Re: Hallo Cindy und Anita</a> geschrieben von Cindy am 21. Mai 2002 20:03:50:
Hallo Cindy,
bereits im Krabbelalter zeigte sich, dass unsere Älteste viel und oft mit links agierte und griff. Bis zum 3. Lebensjahr hat sie mit links das Brot gegessen, den Becherhenkel mit links gefriffen und auch den Malstift mit links geführt. Zu Beginn der Kindergartenzeit habe ich die Erzieher darauf hingewiesen, dass sie LH ist und sie es auch dabei belassen sollten, was man mir dort bestätigte. Bereits nach ein paar Wochen ist uns aufgefallen, dass sie nur noch mit rechts malte und immer mehr Dinge mit rechts tat. Ein Gespräch mit den Erziehern brachte nur hervor, dass sich unsere Tochter "selbständig und freiwillig" dazu entschieden hätte, und dass es deshalb das Beste sei, es auch dabei (also jetzt bei rechts!!!) zu belassen! Ich dumme Kuh hab das auch noch geglaubt, obwohl es mir total widerstrebte zu sehen, wie sie sich mit rechts regelrecht abmühte. 2 lange Jahre haben wir das so laufen lassen (was ich mir bis heute übrigens nicht verziehen habe, denn auch ich selbst bin vermutlich eine Umgeschulte!!!) und haben uns sehr oft gewundert, warum ihre Bilder im Vergleich zu anderen gleichaltrigen Kindern so krikelig und unbeholfen waren.
Dann endlich, nein, ich muß schon sagen "Gott sei Dank!!!" habe ich im TV einen Bericht über LH gesehen, in welchem auch die Folgen bzw. die Symptome einer Umschulung auf die nicht dominante Hand hin beschrieben wurden. Ich war erschüttert!!! Ich sah mich als Kind, mit einigen der dort genannten Symptome und konnte dieselben Syptome ebenfalls an meiner Tochter feststellen: An erster Stelle das Nägelkauen (begann bei mir mit der Einschulung und legte sich erst im Alter von 25 Jahren, aber manchmal erwische ich mich teilweise heute noch dabei). Konzentrationsstörungen, sich Dinge einfach nicht merken oder nicht richtig bzw. vollständig wiedergeben können, links und rechts vertauschen, ständige Müdigkeit bzw. kurze Zeiten der Konzentrationsfähigkeit, sehr hoher Schlafbedarf, Unausgeglichenheit, Aggressivität, Wutanfälle. Das ist dann bei meiner Tochter "auch schon alles". Nach einem Händigkeitstest stellte sich heraus, dass sie tatsächlich LH ist!! Vermutlich hat sie sich aufgrund von Modellverhalten/Nachahmen im Kindergarten, dem Wunsch zur Gruppe dazu zugehören, akzeptiert und geliebt zu werden, der gängigen "NORM" unterworfen und angepaßt. Das ist aber überhaupt nicht freiwillig passiert, sondern unter dem selbst auferlegten o.g. Druck bzw. wegen der Vorurteile der dortigen Kiga-Kinder gegenüber Linkshändigkeit "Mach das lieber mit rechts, sonst kriegst du in der Schule nur Ärger!". Allerdings muß ich auch erwähnen, dass die "großen" Kinder den "Neuen" ja gerne zu Beginn ihrer Kiga-Zeit alles zeigen und erklären.
Wo sie was finden, wie was funktioniert und wie man eben den Stift halten muß, und schon ist es passiert. Die Großen haben Vorbildfunktion und das kleine Kind eifert freudig nach, insbesondere wenn es in der Händigkeit noch nicht so gefestigt ist, denn das Malen beginnt ja eigentlich erst so richtig im Kiga, also auch die Stifthaltung. Ich will damit nur sagen, dass eine ungewollte Umschulung bereits im Kiga anfangen kann, und dass man den (gut gemeinten)Einfluß der Kinder AUF Kinder nicht unterschätzen sollte (,was aber von einigen Erwachsenen und auch Erziehern leider doch getan wird).
Seit November 2001 wird unsere Älteste zurückgeschult auf links, was zuerst mit täglich 5 Minuten Schwungübungen begann. Das Schwierigste bei ihrer Rückschulung war (und manchmal kommt es noch heute vor!!!), dass sie von sich selbst behauptete:"Ich WILL KEIN LINKSHÄNDER SEIN, ich bin Rechtshänder, und mit welcher Hand ich male/schreibe bestimme nur ich!!" Erschreckend, oder? Keiner von uns hat sich ihr gegenüber jemals negativ über LH geäußert!!! Woher kommen dann aber diese Vorurteile? Von den anderen Kindern bzw. deren Eltern/Verwandte etc., traurig aber leider wahr!
Naja, inzwischen malt, schreibt und schneidet sie nur noch mit links (auch im Kiga) und die Bilder sind toll!!! Wenngleich sie in ihrer malerischen Entwicklung den Gleichaltrigen noch ca. 6-12 Monate "hinterher hinkt", was aber fast täglich besser wird. Ihr Nägelkauen hat innerhalb von 14 Tagen nach Beginn der Rückschulung so abrupt aufgehört, wie es angefangen hat! Sie ist nicht mehr so unkonzentriert, kann sich beim Memoryspiel die Lage der Karten deutlich besser merken, weiß genau wo links und rechts ist. Sie ist viel ausgeglichener geworden, obwohl sie genau wie ihre kleine Schwester (4 Jahre) ein absolutes quirrliges und kaum zu bändigendes Energiebündel ist (beide sind rothaarig und haben die Power für sich gepachtet. Klingt zugegebenermaßen nach Vorurteil, aber ich kann das leider nur bestätigen, und die genervten Eltern der Kinder, die sie besuchen geht und auch ihre beiden Löcher im Kopf, von denen das jüngste erst 10 Tage alt ist, sprechen für sich...)
Aber sie immer noch sehr sehr müde und braucht beispielsweise mehr Schlaf als ihre kleine Schwester. Allerdings ist eine Rückschulung grundsätzlich auch sehr anstrengend für den Rückschüler selbst (nicht nur für die Eltern!!).
Ich könnte ganze Fortsetzungsromane zu diesem Thema schreiben, aber am besten liest du selbst das Buch von Fr. Dr. Johanna Barbara Sattler aus München, die dort auch die "Erste deutsche Beratungs- und Informationsstelle für Linkshänder und umgeschulte Linkshänder" unterhält. Das Buch heißt "Der umgeschulte Linkshänder oder Der Knoten im Gehirn" und ist im Auer-Verlag erschienen. Mein Kommentar hierzu: UNBEDINGT Lesen. Staunen, begreifen, handeln!
Viel Spaß und alles Gute aus Köln........Monika
Als Antwort auf: <a href="1218.htm">Re: Hallo Cindy und Anita</a> geschrieben von Monika Schneider am 22. Mai 2002 23:23:31:
Hallo Monika,
vielen, vielen Dank für Deinen Bericht!
Das Buch werde ich mir gleich mal besorgen.
Am Samstag haben wir erstmal einen Termin, für einen kostenlosen "Lese-Rechtschreib-Schwäche"-Test.
Dann habe ich mit der Kinderärztin gesprochen die uns einen Termin mit einer Logopädin macht.
Bei was für einer Ärztin seid Ihr gewesen?
Im übrigen hat unser Sohn genau heute vor 4 Wochen eine Platzwunde am Kopf gehabt!!!
Gruß Cindy
Monika Schneider
23.05.2002, 15:50
Als Antwort auf: <a href="1228.htm">Re: Hallo Cindy und Anita</a> geschrieben von Cindy am 23. Mai 2002 14:22:42:
Hallöchen Cindy,
wir sind zu keinem speziellen Arzt gegangen, denn ich hatte ja schon seit langem den Verdacht (ist hier positiv gemeint!!) auf LH, habe aber leider nicht rechtzeitig und entsprechend unterstützt.
Ärzte können in dieser Angelegenheit übrigensPauch nicht immer weiterhelfen, besonders dann nicht, wenn sie von der Dr. Sattlers "Theorie" noch nichts gehört oder gelesen haben, bzw. davon nicht überzeugt sind.
Vom Arzt bekommt man auch keine Überweisung zur Linkshandberatung oder -testung, die Kosten dafür muß man selber tragen. Allerdings gibt es eine Krankenkasse - leider weiß ich nicht mehr welche -, die die Kosten für solch einen Test übernommen hat. Da LH aber keine Krankheit ist, übernehmen die Kassen in der Regel nichts.
Auf Anraten unserer Kinderärztin hat sie uns zu einem Kinderpsychologen überwiesen, in der Hoffnung, dass dieser unsere Tochter sanft davon abbringen könnte von sich selbst zu behaupten, sie wolle keine Linkshänderin sein. Aber bereits nach dem Eingangsgespräch stellte sich heraus, dass die Psychologin auch nicht wußte, wie sie ihr/uns helfen könnte und verabschiedete uns mit den Worten: "Wenn Sie nur konsequent genug bleiben, wird sich das schon legen..."
Eine Hilfe ist sie uns wirklich nicht gewesen, und so waren wir wieder auf uns allein gestellt, und haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Aber siehe da, die Mühe hat sich gelohnt, und unsere Tochter wird immer selbstbewußter, zumal sie selbst auch die (beinahe täglichen) Fortschritte erkennt und akzeptiert. Allerdings gibt es immer wieder auch Rückschläge, z.B., wenn sie im Kiga mit rechts schneidet, weil es dort die von ihr so geliebte Zickzack- oder Wellenschnittschere eben leider nur für rechts gibt; man bekommt übrigens bei keinem LH-Versand-Anbieter eine derartige Papierschere, wohl aber eine Zickzackstoffschere. Sehr traurig aber z.Zt. leider nicht änderbar.
Weshalb sollst du zur Logopädin? Was hat der Pädiater für eine Vermutung? Was hält er von Fr. Dr. Sattler und ihren Publikationen zu diesem Thema?
Manche Logopäden bieten auch einen Händigkeitstest an, der allerdings (und das leider nicht gerade selten, wie ich u.a. auch von Fr. Braun und Fr. Dr. Sattler gehört habe) mit Vorsicht zu betrachten sei, weil nicht immer die entsprechende Zusatzausbildung des Testdurchführenden vorliege und dann vorschnell eine Diagnose der Händigkeit gestellt werden könnte, die nicht der eigentlichen genuinen Dominanz entspricht.
Besser läßt man solch einen Test bei einem zertifizierten LH-Berater durchführen, der sich mit der Materie auch wirklich auskennt...
Habe übrigens noch zwei wichtige Indikatoren für LH bei unserer Tochter vergessen (bin gestern doch schon recht müde gewesen....)
1) Standbein
2) Spiegelschrift
1) Sie stand/steht immer mit dem li Bein auf dem Roller und holt mit dem re Bein Schwung.
Sie steigt IMMER von rechts nach links auf das Fahrrad auf und steigt auch nach rechts davon ab. Um das Rad dann aber auf den Ständer zu stellen, muß sie leider auf die andere Seite wechseln, so daß sie bereits vor dem Absteigen überlegt, ob sie das Rad wirklich auf den ständer stellen möchte oder nicht. Möchte sie das, steigt sie nach links ab, weil das ja der Ständer befestigt ist ( allerdings ist es für sie sehr ungewohnt und oft kommt sie dabei ins Straucheln und Kippen). Hält sie an einer Ampel etc. nur an, so stellt sie das re Bein auf den Boden. Möchte sie absteigen und das Rad einfach nur hinlegen, steigt sie wiederum nach rechts ab und legt das Rad auf die linke seite des Lenkers. Klingt alles sehr kompliziert, das weiß ich wohl, aber sie hat sich hier selbst eine Methode der für sie angenehmen/nützlichen Handhabung des Fahrrades geschaffen.
Beim Klettern oder Treppensteigen ist das li Bein zuerst dran, auch schießt sie eher und lieber mit links, wenngleich sie das auch schon mal mit rechts macht.
Geworfen hat sie am Anfang mit links. Weil das aber nicht so gut klappte (ich persönlich finde Zielen und Werfen übrigens bis heute noch sehr kompliziert...) hat mein Mann sie dabei unterstützt, wodurch sie dann leider auch mit rechts geworfen hat und dabei geblieben ist, was wir eigentlich nicht negativ bewertet haben. Aber hier wird deutlich, wie schnell und unbeabsichtigt eine Umschulung vonstatten gehen kann, denn er wollte ihr ja nur helfen und hat auch niemals gesagt, dass sie mit rechts werfen soll. Sie hat einfach beim Papa abgeschaut, wie er das denn so macht...
Seit sie nur noch mit links malt und schreibt (sie kann allerdings erst ein paar Namen schreiben, mehr braucht sie ja auch nach unserer Ansicht auch noch gar nicht zu können!!), ist sie dazu übergegangen, auch die ein oder andere Handlung (wieder) mit links durchzuführen. Das Werfen gehört mittlerweile auch dazu und wird immer zielgerichteter. Aber die kräftigere Hand ist nach wie vor die rechte.
Möchte sie eine Flasche öffnen, hält die re Hand den Verschluß, die linke hält die Flasche und auch die linke Hand dreht die Flasche so lange bis die Flasche auf ist. Sie dreht also nicht den Verschluß mit rechts auf, sondern die Flasche mit links, was ich persönlich immer noch "komisch" finde, aber sie läßt sich auch nicht "belehren". Das ist aber auch keine Handlung, auf welche es bei der Händigkeit wirklich ankommt. Lebensmittel führt sie übrigens fast grundsätzlich mit links zum Mund, auch Gläser. Das Wichtigste ist aber ganz einfach, dass NUR DIE DOMINANTE HAND schreiben lernen soll. Genaue Erklärungen hierzu im Buch "......Der Knoten im Gehirn"!!
2) Sie kann ohne Probleme Spiegelschrift schreiben, ohne überhaupt zu wissen, was das ist. Sie hat das nie gelernt oder geübt (jedenfalls nicht bei/von uns). Sie macht es ganz einfach selbständig. Sie hatte bis dahin auch keine Buchstabenschablonen, die sie dann vielleicht versehentlich umgedreht und dann "falsch" herum benutzt haben könnte. Auch heute noch schreibt sie manche Buchstaben in Spiegelschrift und versteht gar nicht, dass das falsch ist, weil sie es doch schließlich lesen kann!!!??? Schwierige Angelegenheit!!
Bei der Testung war das ganz frappierend: Sie sollte ihren Namen mit der re Hand schreiben, also schrieb sie ihn "richtig" von links nach rechts und gegann dabei am linken Blattrand. Dann sollte sie ihren Namen mal mit der linken Hand schreiben, und wir alle kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Sie nahm den Stift mit links und schrieb mit einer Selbstverständlichkeit am rechten Blattrand beginnend von rechts nach links und jeden Buchstaben auch noch in Spiegelschrift!!! Wirklich Phänomenal! Sie konnte das dann auch lesen und sah nichts Ungewöhnliches an dieser Schreibweise. Auch meinen Namen konnte sie auf beide Arten schreiben und lesen.
Die Spiegelschrift gilt als ein sicheres Indiz für LH. Schon als Kind habe auch ich gerne und oft Spiegelschrift geschrieben und habe z.B. in der Straßenbahn auch ohne große Anstrengung die Schlagzeilen der Tageszeitung/Zeitschriften der mir gegenüber sitzenden Person "auf dem Kopf" mitgelesen. Meine Tochter hat als kleines Kind auch sehr häufig die Bilderbücher von hinten nach vorne durchgeblättert, oder sie zusätzlich auch noch "auf den Kopf gestellt". Es hat lange gedauert, bis sie sich an die "richtige" Handhabung gewöhnt hatte.
So, das soll's gewesen sein. Hoffe, du hast meine Beschreibungen nachvollziehen können und bist nicht allzu sehr verwirrt??????
Schöne Grüße aus Kölle.....Monika
Monika Schneider
26.05.2002, 14:26
Als Antwort auf: <a href="1230.htm">Re: Hallo Cindy </a> geschrieben von Monika Schneider am 23. Mai 2002 15:50:46:
Hallo Cindy,
wie ist der "Lese-Rechtschreib-Schwäche-Test" am Samstag ausgefallen?
Grüße aus Kölle.......Monika
Als Antwort auf: <a href="1278.htm">Re: Hallo Cindy </a> geschrieben von Monika Schneider am 26. Mai 2002 14:26:56:
Hallo Monika,
die Auswertung ist erst morgen.
Melde mich dann noch mal ausführlicher!
Gruß Cindy
Monika Schneider
27.05.2002, 22:29
Als Antwort auf: <a href="1283.htm">Re: Hallo Cindy </a> geschrieben von Cindy am 27. Mai 2002 12:10:00:
Hallo Monika,
die Auswertung ist erst morgen.
Melde mich dann noch mal ausführlicher!
Gruß Cindy
Hallo Cindy,
okay....., bin wirklich gespannt auf das Ergebnis.....
Grüße aus Kölle........Monika
Als Antwort auf: <a href="1291.htm">Re: Hallo Cindy </a> geschrieben von Monika Schneider am 27. Mai 2002 22:29:22:
Hallo Monika!
Also der Test ging ca.15-20 min., eine Hamburger Schreibprobe HSP 1+(E1) .
Es waren 3 Erstklässler vor Ort.
Die Kinder mußten neben Bildchen die dazu gehörigen Wörter schreiben.
z.B.:
Baum unser Sohn schrieb Bam warum auch immer ohne "u",
Telefon --> Tlfon ohne "e", Hund schrieb er richtig, Löwe -->Löfwe, Spiegel --> Spigel, Mäuse --> Meuse, Hammer --> Hamar,
Und dann noch einen diktierten Satz, ich glaube der ging so:
Eine Fliege sitzt auf Uwes Nase, auf Uwes Nase sitzt eine Fliege.
Ein "auf" schrieb er richtig und das zweite schrieb er "fua", und eine Zeile komplett Seitenverkehrt!
Komisch oder?
Jedenfalls war er der schnellste von den dreien und mit den wenigsten Fehlern!!!
Wo wir dann unseren Verdacht äußerten des umgeschulten Linkshänders, befand diese Ärztin es als Quatsch, denn er hätte ja mit recht´s geschrieben.
Er hat doch mit rechts schreiben gelernt!
Naja, jedenfalls steht auf diesem Test-Ergebnis:
Wie Sie aus dem Testergebnis ersehen können, hat Ihr Sohn in der Rechtschreibung erhebliche Schwierigkeiten, die dringend eine gezielte Förderung notwendig machen, damit andere Fächer nicht negativ beeinflußt werden und psychiche Folgen mit einer Beeinträchtigung der Gesamtentwicklung vermieden werden.
Dazu muß ich sagen das es ein "Lehrinstitut für Orthographie und Schreibtechnik ist".
Jedenfalls sprach ich heute morgen noch mit seiner Lehrerin, die mir sagte das sie gestern ein Diktat geschrieben hätten, wobei unser Sohn gut Abschnitt!
Naja! Morgen haben wir einen Termin bei einer Psychologin die einen Händigkeitstest bei ihm durchführt.
Berichte dann morgen ausführlich darüber!!!
Wenn es Dich interessiert!
Gruß Cindy
Monika Schneider
28.05.2002, 22:13
Als Antwort auf: <a href="1312.htm">Re: Hallo Cindy </a> geschrieben von Cindy am 28. Mai 2002 16:24:48:
Hallo Cindy,
jaja, so kann's gehen....
Die Ärztin SIEHT, dass dein Sohn mit rechts schreibt und deshalb IST er ihrer Ansicht nach auch RECHTSHÄNDER, unglaublich, wie ich finde.
Ist Fr. Dr. Sattler ihr ein Begriff? Hat sie sich irgendwie dazu geäußert, außer einfach "Quatsch" zu sagen?
Die Psychologin, die ihr morgen aufsucht, hat sie eine Zusatzausbildung, die sie befähigt, einen Händigkeitstest nach Methodik Dr. Sattler durchzuführen?
Frag' sie doch einfach mal freundlich danach.
Ich möchte dich wirklich nicht unnötig verunsichern, aber ich habe schon sowohl von Betroffenen als auch von Fr. Dr. Sattler und Fr. Braun gehört, dass einige der durch Psychologen o.ä. Personen durchgeführten Tests häufig das Ergebnis "Rechtshänder" ergaben, wobei dieselben Testpersonen bei einem späteren Händigkeitstest nach Methodik Dr. Sattler dann aber als (umgeschulte) Linkshänder erkannt wurden.
Ich denke, du solltest vielleicht zusätzlich einen solchen Test bei einem zertifizierten LH-Berater machen lassen, der sich in jahrelanger Zusatzausbildung hierfür qualifiziert hat.
Trotzdem hoffe ich, dass du mich/uns weiter auf dem laufenden hälst, denn NATÜRLICH bin ich daran interessiert, sonst würde ich nicht täglich in diesem Forum herumstöbern, okay?
Schöne Grüße aus Kölle........Monika
Als Antwort auf: <a href="1318.htm">Re: Hallo Cindy </a> geschrieben von Monika Schneider am 28. Mai 2002 22:13:18:
Hallo Cindy,
also zu denken gibt mir - hier möchte ich aber die Entscheidung kompetenteren Leuten überlassen und ich hoffe Du findest einen - jedenfalls zu denken gibt mir und als ziemlich eindeutiges Zeichen für eine Linkshändigkeit ist es schon zu deuten, dass Dein Sohn auf (=fua) und eine komplette Zeile Spiegelverkehrt schreibt.
Olli
Dr. Noll
29.05.2002, 12:03
Als Antwort auf: <a href="1324.htm">Re: Hallo Cindy </a> geschrieben von Olli am 29. Mai 2002 00:40:12:
Hallo zusammen,
ich würde es genauer formulieren: die Spiegelschrift außerdem ein wichtiges Indiz für u m g e s c h u l t e Linkshändigkeit, was in der Konstellation (Kind schreibt mit rechts) ja auch sehr gut passt.
Diese Kollegin ist trauriges Beispiel uunseres Berufsstandes. Wenn man von einer Sache nichts versteht, sollte man sich seiner Kommentare enthalten.
Ich findes es ein Zeichen von Stärke, bei Patienten zugeben zu können, dass ich von einer Sache XY erst einmal nachlesen müsste. Keiner hat alles im Kopf !
Mfg
Dr. Noll
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